Information F22-Raptor

Psycho155

fühlt sich hier wohl
Die F22-Raptor is das Modernste Kampfflugzeug der US Air Force. Die Geschichte der F-22 begann 1976, als die US Air Force prüfte, ob sie die Tarnkappentechnik beim nächsten Luftüberlegenheitsjäger anwenden könnte. Erste Studien begannen bereits 1969 und wurden als Advanced Tactical Fighter (dt.: „fortgeschrittener taktischer Jäger“) bezeichnet. 1975 erstellte die Air Force eine grobe Planung, welche die Prototypenerprobung im Zeitraum von 1977 bis 1981 vorsah. Da jedoch Zweifel an der Stealth-Technologie aufkamen, verzögerte sich das erste große Forschungsprojekt zu dieser Technik bis 1976, als Lockheed das Have-Blue-Programm begann, aus dem auch die F-117 Nighthawk hervorging. 1981 forderte die Air Force die Flugzeughersteller auf, ihre Vorschläge einzureichen. Das geplante Kampfflugzeug sollte Boden- sowie Luftziele ungefährdet von Luftabwehrraketen auch im sowjetischen Hinterland bekämpfen können. Dieses Ziel erforderte zwingend Supercruise- und Stealth-Eigenschaften. Darüber hinaus wurde eine hochintegrierte Avionik gefordert, um den Piloten zu entlasten und so seine Effizienz im Kampf zu steigern.

Bereits 1983 beschäftigte sich die Air Force mit der Entwicklung der Triebwerke. Diese begann somit schon drei Jahre vor dem Entwurf der Flugzelle, da die Air Force in diesem Bereich bereits negative Erfahrungen beim P&W F100-Triebwerk für die F-15 gemacht hatte. Die Konzerne General Electric und Pratt & Whitney erhielten im Oktober desselben Jahres einen Auftrag über 200 Millionen US-Dollar, um ein passendes Triebwerk zu entwerfen. Pratt & Whitney entwickelte das XF119 auf Basis des PW5000, während General Electric das GE37 XF120 weiterentwickelte, welches mit einem variablen Nebenstromverhältnis (engl. „Variable Cycle Engine“) ausgestattet war.

Im Oktober 1985 forderte die Air Force die Hersteller auf, bis Dezember Angebote für ein Kampfflugzeug abzugeben, das Mitte der 1990er Jahre sowohl die F-15 Eagle als auch die F-16 Fighting Falcon ablösen konnte. Allerdings entschloss sich die Air Force im Juli 1986 zu einer grundsätzlichen Planänderung. Die Entscheidung über den Gewinner des Wettbewerbes sollte nun nicht mehr anhand von Bodenerprobungen erfolgen, sondern auf Basis von Flugdemonstrationen, welche Ende 1991 stattfinden sollten. Ein halbes Jahr später, im April 1987, erteilte man einen Entwicklungsauftrag an zwei Industriekonsortien, welche von Lockheed bzw. Northrop geführt wurden. Das Volumen belief sich auf 691 Millionen US-Dollar, der Auftrag war auf 50 Monate befristet. Die ersten Flüge mit den Prototypen sollten im Oktober 1989 stattfinden. Zu deren Bau kooperierten Lockheed mit General Dynamics und Boeing, Northrop arbeitete mit McDonnell Douglas zusammen. Die Prototypen erhielten die Bezeichnung YF-22 „Raptor“ (Lockheed) und YF-23 „Black Widow II“ (Northrop), wobei jedes Team zwei identische Maschinen bauen musste.

Die F22 wurde auch unter den Gamern bekannt wie bei spielen von Ace Combat oder Tom Clancy´s H.A.W.X kommt dieser Jet nicht zu kurz.

Die Bewaffnung

Da die F-22, anders als die meisten neuen Flugzeugmodelle, nicht als Mehrzweckkampfflugzeug ausgelegt ist, verfügt sie nur über eine begrenzte Anzahl an kompatiblen Waffen. Die Luft-Luft Bewaffnung setzt sich aus der AIM-9 Sidewinder und der AIM-120 AMRAAM zusammen, für die Bekämpfung von Bodenzielen stehen präzisionsgelenkte Bomben vom Typ GBU-32 JDAM und GBU-39 SDB zur Verfügung.[16] Luft-Boden-Raketen, Streubomben oder Marschflugkörper können nicht mitgeführt werden, was die Möglichkeiten der F-22 als Jagdbomber erheblich einschränkt. Allerdings bieten die Flugeigenschaften der Maschine erhebliche Vorteile für den Waffeneinsatz, da die ihre große Flughöhe (bis zu 19.811 m) kombiniert mit ihrer durchgehend hohen Marschgeschwindigkeit (Mach 1,5) sowohl den abgeschossenen Lenkwaffen als auch den abgeworfenen Bomben zusätzliche kinetische Energie verleiht.

Die Waffen selbst werden bevorzugt in den vier internen Waffenschächten der F-22 untergebracht um die Stealtheigenschaften der Maschine nicht zu verschlechtern. Allerdings bieten sich hierdurch noch weitere Vorteile gegenüber den gebräuchlichen externen Waffenstationen. So verschlechtert das Anbringen der Bewaffnung nicht die Aerodynamik der Maschine, sodass diese ihre Manövrierbarkeit, Geschwindigkeit und Reichweite beibehalten kann. Dies ist bei konventionellen Maschinen wie zum Beispiel bei der F-15 oder der Su-27 nicht der Fall, da externe Waffenlasten meist nicht auf die Aerodynamik der Trägerplattform angepasst sind (Ausnahme: Conformal Fuel Tanks), wodurch deren Flugleistung in den oben genannten Bereichen teils deutlich verschlechtert werden.

Quelle: Wikipedia, Eigen Wissen ;)

Hier ein Paar Bilder der F22-Raptor:


Edit: Das is mein absolutes Lieblingsflugzeug :p
 

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schrotti

assimiliert
Damit hat die aggressivste Militärmacht der Weltgeschichte ein hübsches neues Spielzeug im fliegenden Fuhrpark und wir stehen staunend dabei und freuen uns alle riesig darüber. :smokin

@Psycho155
Schaust Du öfter N24? ;)


gruß schrotti :):)
 

The Mad Hatter

assimiliert
Ja, die F-22 ist schon wirklich ein nettes Vögelchen. Zur Ehrenrettung der Amis sei aber gesagt, daß man da anfänglich noch weitaus größere Stückzahlen im Blick hatte (der Raptor ist halt ein Kind des Kalten Krieges) und die F-22 mittlerweile nur noch eine Absicherung darstellt, seinen Vorsprung in der militärischen Luftfahrt zu halten. Daher auch die relativ hohen Stückkosten.

Der Vogel der in Zukunft wirklich die Drecksarbeit für die Amis erledigt, wird die F-35 Lighting II sein.

Das JSF-Programm wird (Entwicklung, Bau und Instandhaltung) nach derzeitigem Stand min. eine Billion Dollar kosten. Dazu kommen Treibstoff, Bewaffnung, Infrastruktur und Personal. Damit gibt man das aus, was grob gerechnet 10% des gegenwärtigen Schuldenbergs der USA entspricht. Der Witz dabei ist, daß die F-35 eigentlich ein Brot- und Butter-Jäger ist, dessen große Stückzahlen zu geringeren Kosten führen soll. Naja, die Zukunft wird's weisen ob dem so sein wird.
 

Psycho155

fühlt sich hier wohl
Ich wollt ja damit net sagen das ich es toll finde das die teile so viel kosten Oo Ich würd das gelöd ja auch ehr für die menschen nehmen die essen und Trinken brauchen oder nen Dach übernkopf. SOll jetzt net so aussehen das ich hier der Kreig Fanatiker bin X_x Ich finde halt nur die Technik die so ein Flugzeug besitzt krass wie fortgeschritten sie schon is und wollt mich jetzt hier net ins falsche lichtrücken :eek:

Also wer das jetzt Negativ aufgefasst hat sorry sollte net so rüberkommen o_O

Edit: Naja eher öfters mal N-TV^^ Bin net der Typo der sich 24/7 nur MTV oder VIVA reinzieht^^
 

Der Internet

schläft auf dem Boardsofa
ot:
da die ihre große Flughöhe (bis zu 19.811 m)


wer hat das ausgemessen? Mit dem Geodreieck?

Als Erfinder einer Tötungsmaschine genießt man sicherlich auch einen gesunden Schlaf.
 

The Mad Hatter

assimiliert
wer hat das ausgemessen? Mit dem Geodreieck?

Nö, mit Airbus-Sensoren.:angel

Als Erfinder einer Tötungsmaschine genießt man sicherlich auch einen gesunden Schlaf.

So sehr ich deinen Standpunkt nachvollziehen kann, muss man hier auch sehen das die USA (genau wie Deutschland) kein pazifistisches Land ist und man allein aus Gründen der Landesverteidigung auch Kampfjets benötigt. Das die USA ihr militärisches Potential leider auch zum Erhalt und Ausbau ihrer Machtstellung missbraucht, steht dabei auf einem anderen Blatt. Zumal die F-22 ein reiner Luft-Luft-Jäger ist. Man tritt daher nur gegen andere Flieger an. Die F-35 wird der Jet sein, der Luft-Boden-Einsätze fliegen und noch so mancher Hochzeitsgesellschaft ein kostenloses Feuerwerk spendieren wird.
 

Lumpatz

nicht mehr wegzudenken
Damit hat die aggressivste Militärmacht der Weltgeschichte ein hübsches neues Spielzeug im fliegenden Fuhrpark und wir stehen staunend dabei und freuen uns alle riesig darüber. :smokin

@Psycho155
Schaust Du öfter N24? ;)


gruß schrotti :):)

Sehr interessanter Ansatz, die Amerikaner als aggressivste Militärmacht der Weltgeschichte.
Könnte mir vorstellen das wir bei diesem 'Wettbewerb' auch ganz vorne mitspielen, aber ich vergesse immer das waren ja andere. Das schöne beim pauschalisieren ist, man kann sich immer etwas negatives rauspicken und es einer ganze Nation aufstempeln.
 

Der Internet

schläft auf dem Boardsofa
Kommt immer drauf an wie man siehts. Die Engländer, Franzosen , Holländer usw usw waren auch nicht schlecht dabei mit ihren Kolonien. Aber für die Neuzeit würde ich Amerika als militärisch aggressivsten Staat durchaus bezeichen.
 

Amon

assimiliert
Also mein Lieblingsflugzeug, nicht mein Flugzeug natürlich. Wär doch etwas teuer, die Stemme S10-VT. Hab die Segelflugausbildung leider nicht abgeschlossen. Aber das kommt hoffentlich irgendwann noch.
 

schrotti

assimiliert
Sehr interessanter Ansatz, die Amerikaner als aggressivste Militärmacht der Weltgeschichte.
Könnte mir vorstellen das wir bei diesem 'Wettbewerb' auch ganz vorne mitspielen, aber ich vergesse immer das waren ja andere. Das schöne beim pauschalisieren ist, man kann sich immer etwas negatives rauspicken und es einer ganze Nation aufstempeln.

Reicht das erstmal?
Da sind die Kriege wegen Osama und seiner 19 Teppichkrieger noch gar nicht drin enthalten, aber stimmt, die USA waren ja schon immer schwer bedroht im eigenen Land durch die ganzen Schurkenstaaten dieser Welt ... :smokin
Die mussten sich immer nur verteidigen, so einfach ist das. :sleep

Weltpolizist zu sein ist halt ein schwerer, undankbarer Job! Auf die Joe Sixpacks dieser zusammengewürfelten Nation hatte sich meine Bemerkung auch nicht bezogen.


gruß schrotti :):)
 

Lumpatz

nicht mehr wegzudenken
Bereits der zweite Punkt der Liste ist falsch, nicht ein amerikanisch Soldat hat in der Suez-Krise auch nur einen Schuss abgegeben.
Bin mir nicht ganz sicher worauf du hinaus willst.
USA = Kriegstreiber, Mörder und Aggressoren? Ich kenne eine Menge netter Leute aus den USA, keiner von denen passt so richtig in das Bild, welches in manchen Kreisen von den USA gemacht wird.
Um mal wieder vom heutzutage so populärem Antiamerikanismus wegzukommen und zum eigentlichen Thema zurückzukehren, sollte man auch folgendes bedenken:
Zumindest schicken die Amerikaner ihr Soldaten mit den modernsten Waffen in den Kampf, das können wir von unseren Jungs nicht grade sagen.
 

schrotti

assimiliert
Hallo Lumpatz,

ich wiederhole mich gerne nochmal: keinstenfalls will ich die Bürger der USA in toto als blutrünstige Militaristen und egoistische Eisenbeißer denunzieren, das sind in der ganz großen Mehrzahl auch Menschen wie Du und ich, logo, die allerdings manchmal schon etwas penetrant ihrem Chauvinismus und nationaler Überheblichkeit frönen können ( ==> "american way of life", "America first", Flaggenkult ...).

Aber dieser messianische Weltbeglückungsglaube gehört ja irgendwie zur "Mission" dieses militärisch mächtigsten Staates der Welt dazu. Dass sich dabei andere Völker oft zu Lakaien und Handlangern degradiert fühlen, aber auch.

Ich sage mal etwas platt, der Fisch stinkt immer vom Kopf her, und so will ich das politische/militärische Wirken der USA auch verstanden wissen, als zielgebundene hegemoniale Handlungen einer Krake aus Großkapital und militär.-industriellem Komplex, die 300 Mio Menschen dabei quasi als Geiseln vereinnahmt, gut gepampert durch den stetigen Kapitalfluss von außen, der vielen Amerikanern in den letzten Jahrzehnten ein Partyleben auf Pump und auf Kosten der Restwelt ermöglicht hat (==> Dollarimperialismus) und gut sediert mit Cola und Burgern. :smokin

Zugegeben, das war etwas polemisch zugespitzt, der letzte Halbsatz kann wieder weg, aber der Kern dürfte schon zutreffen. Ich will das aber nicht weiter verteifen hier ... ;)

Die Liste der USA-Militäreinsätze mag vielleicht anfeindbar sein, da auch Einsätze dabei sind, bei denen keine GI's mit der Knarre im Anschlag im Kampfgebiet beteiligt waren, wie z.B. bei der

SUEZ-KRISE (1956):

Nach der Militärintervention Großbritanniens und Frankreichs wegen der Verstaatlichung des Suezkanals und dem Angriff Israels auf Ägypten zwingen die USA die britisch-französisch-israelische Allianz, sich aus der Kanalzone zurückzuziehen. Während der Kämpfe evakuiert die sechste US-Flotte 2500 US-Bürger aus der Region.

Überblick - US-Militäreinsätze seit dem 2. Weltkrieg - Ausland - sueddeutsche.de


Einerlei, die aggressive Grundhaltung der Militärpolitik dieses Führungslandes der sog. "westlichen freien Welt und Wertegemeinschaft" kann wohl nur schwer bestritten werden.

Ich sag's mal biblisch hier im Tech-Forum:
An ihren Taten werdet ihr sie erkennen ...:smokin

Aber Deine andere Ansicht sei Dir unbenommen, gut möglich, dass ich die Indizien zu einseitig gewichte.


gruß schrotti :):)
 
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Psycho155

fühlt sich hier wohl
Zumindest schicken die Amerikaner ihr Soldaten mit den modernsten Waffen in den Kampf, das können wir von unseren Jungs nicht grade sagen.

Naja das stimmt nicht ganz sooo Deutschland und Amerika arbeitet was Waffen angeht reichweitig zusammen wer dafür gesorgt hat war Busch und Merkel die waren ja scho fast nen paar >.> naja zurück zum thema. Die Amis zeigen ja mit ihren Waffen ihre kraft aber das heist net das Deutschland schlechtere Technologie hat. Ich würde das sagen wir FAST mit Amerika mit den Waffen der Infanterie bzw. Schwerer Kettenfahrzeuge gleichaufliegen aber was mit den Flugzeugen ist denk ma da haben die Amis vorsprung. :)
 

Der Internet

schläft auf dem Boardsofa
Ja und darum dreht sich ja schleißlich das Weltgeschehen...wer die schönsten, größten und besten Waffen hat.
 
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