Euro: Der Geldwechsel kann teuer werden

AlterKnacker

Moderator
Teammitglied
Wer noch die Deutsche Mark im Geldbeutel hat kann die entweder beim Händler verwenden, um damit Waren zu bezahlen und das Restgeld in Euro zurückzubekommen oder man kann das Geld bei der Bank wechseln.
Doch das Wechseln kann ohne Girokonto teuer werden. Eine Möglichkeit ist, das Geld auf das Girokonto aufzuzahlen und dann am Automaten Euro abheben. Die andere ist wie gesagt tauschen. Bei der Citibank z.B. verlangt man folgendes:
Bis 1.000 Mark wollen sie für 2,56 Euro plus drei Prozent des Betrags tauschen. Bis 500 Mark kostet es immerhin 5 Euro. Kostenloses Tauschen bis 1.000 Mark bietet die Deutsche Bank 24 oder Commerzbank. Bis 10.000 Mark bei der Allianz Vermögensbank.

Wer hat denn heute kein Girokonto ? Also: Bei der eigenen Bank wechseln. Wer das aus bestimmten
Gründen nicht möchte, soll ruhig dafür bezahlen.

AK
 

hacjoe

dem Board verfallen
Ich finds trotzdem heftig, das der kleine Mann, der ja eh keinen
Einfluss auf die Währungsreform hatte, jetzt mal wieder bezahlen
soll. Warum übernimmt denn der Staat nicht die Kosten hierfür?
Ich hätte mit der guten alten DM auch weiter einkaufen können...
 

rsjuergen

assimiliert
Ich habe mein Restgeld bei der DB24 getauscht, ging recht flott. Mein Konto habe ich ja bei einer reinen Internetbank. War vorher auf der Post (Postbank), die wollten den Umtausch bezahlt haben, kann ich 'drauf verzichten!
 

koloth

Chef-Hypochonder
wenn ich nicht irgendwo noch einen Glückspfennig finde, besitze ich keinen Pfennig der guten alten Mark mehr. Alles auf´s Konto eingezahlt und wieder abgehoben.
Wenn da nur nicht das altbekannte Problem wäre, je mehr ich abhebe, umso grösser wird dir Zahl auf dem Auszug (oder anders ausgedrückt: Am Ende des Geldes ist noch x-Monat übrig). :ROFLMAO:
 

TheWonder

Senior Member
Original geschrieben von hacjoe
Ich finds trotzdem heftig, das der kleine Mann, der ja eh keinen
Einfluss auf die Währungsreform hatte, jetzt mal wieder bezahlen
soll. Warum übernimmt denn der Staat nicht die Kosten hierfür?
Ich hätte mit der guten alten DM auch weiter einkaufen können...

Hallo zusammen,

tut mir leid, aber hier ist die Aussage vom kleinen Mann, der benachteiligt wird "Quatsch". JEDER, der bei bestimmten Banken (nicht bei allen) sein Geld tauscht, zahlt Gebühren. Es ist egal, ob da arm oder reich am Schalter steht, es geht bei den Banken nur um zwei Dinge:

- Kunde oder Nichtkunde
Wenn Nichtkunde, dann handelt es sich um eine Dienstleistung, die für die Bank mit Kosten verbunden ist, die sie dem Nichtkunden anteilig in Rechnung stellen kann. Kostenfaktoren sind vor allem:
Personalkosten, Gewährleistung des sicheren Abtransports an die LZB, Sachkosten für die Bearbeitung (EDV etc.)
Das tut nicht jede Bank, AK hat ja ein paar aufgezählt, bei uns in der Gegend tauscht auch die Dresdner bis 1000 DM für Nichtkunden kostenlos und für ihre eigenen Kunden komplett umsonst, während zum Beispiel die Postbank auch für ihre eigenen Kunden Gebühren (ca. 5 Euro) pro Umtausch verlangt.

- die Gesamthöhe bzw. Stückelung des Umtauschbetrages
handelt es sich um einen großen Gesamtbetrag? Kommt ein Kunde mit vielen Münzen, die er vielleicht nicht bereits im alten Jahr oder auch in den nächsten Wochen noch hätte umtauschen können?
Ab gewissen Grenzen muss der Nichtkunde damit rechnen, dass er nicht das ganze Geld getauscht bekommt bzw. unübliche Münzmengen bei seiner Hausbank tauschen muss.

So long und nur zur Info, ;)
TheW
 

Richard

chronische Wohlfühlitis
Es war lange genug Zeit, sich auf den Euro vorzubereiten. In meinem Laden wird die DM seit 2.Januar nicht mehr angenommen. Die Banken nehmen Gebüren für das Tauschen, warum soll ich das kostenlos machen und mir damit mehr Arbeit bereiten?:confused
 
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