Einführung des neuen Outlook für Windows: Nutzung der Mail App wird komplizierter

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Einführung des neuen Outlook für Windows: Nutzung der Mail App wird komplizierter

Das neue Outlook für Windows


Zum Jahresende löst das neue Outlook für Windows die Mail- und Kalender-App ab. Schon jetzt bemüht sich Microsoft allerdings, Nutzer vom Umstieg zu überzeugen, zudem wird die Nutzung der Mail-App immer komplizierter. Aktuell erfolgen die nächsten Schritte.

Wer in das neue Outlook für Windows hineinschnuppert, aber dann doch vorerst wieder zur Mail App zurückkehren möchte, kann dafür in Outlook oben rechts den Schalter betätigen. Dort wird er allerdings nicht mehr lange zu finden sein.

Option zum Aktivieren und Deaktivieren des neuen Outlook für Windows

Die Option wird in Kürze aus der Menüleiste in die Einstellungen verschoben und ist dann unter Allgemein/Über Outlook zu finden. Böse Zungen würden jetzt sagen, die Option wird gut versteckt, ganz nüchtern lässt sich feststellen, dass man künftig viermal statt einmal klicken muss, um die Outlook-Vorschau zu verlassen.

Die parallele Nutzung der Mail App und des neuen Outlook ist ebenfalls nicht mehr ohne Weiteres möglich. Sobald man das neue Outlook startet, wird es automatisch zum Standard und die Mail App wird deaktiviert. Man muss erneut die (dann aufwändigere) Deaktivierung vornehmen, wenn man die Mail App wieder starten möchte.

Verknüpfungen mit der Mail App im Startmenü, auf dem Desktop oder der Taskleiste öffnen in Kürze ebenfalls standardmäßig das neue Outlook.

Man darf hier durchaus wieder über Gängelung diskutieren, ich kann nur wiederholen, was ich früher schon dazu gesagt habe: Es wäre für Microsoft einfacher gewesen, zum Tag X die Mail App einfach durch das neue Outlook zu ersetzen, statt einen derart in die Länge gezogenen Umstellungsprozess zu starten, der immer wieder neue Diskussionen auslöst.

Man kann sich all dem allerdings entziehen, wenn man das neue Outlook ganz einfach deinstalliert, dann bleibt die Mail App bis zu ihrer Abschaltung Ende 2024 erhalten. Oder man steigt auf ein alternatives E-Mail-Programm um, wie es bereits viele Nutzer getan haben. Auch das hätte sich Microsoft eventuell ersparen können, hätten sie dem neuen Outlook ein wenig mehr Zeit zum Reifen gegeben.

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