eBook-Reader: Rettung für überfüllte Bücherregale

natt i nord

Nordlicht
So, es gibt zwar mindestens 20 Threads über aktuelle Amazonangebote und 'besser dies oder doch lieber den?', aber offenbar noch keinen Sammelthread.

Ich dachte mir, wir basteln mal eine allgemeine Anlaufstelle für Fragen, Probleme oder auch günstige Bücherangebote.

Ich selber habe seit ein paar Wochen einen Kindle Paperwhite. Ich lese sehr viel, deshalb lohnt sich der Kindle für mich sehr. Ich hatte vorher eigentlich einen ganz schnöden normalen Kindle, einer von denen, die noch grau waren, allerdings hat der kürzlich den Besitzer gewechselt, sodass der Paperwhite einziehen konnte. Letzterer hat ein deutlich besseres Display, was der ausschlaggebende Punkt war - der kann nämlich jetzt auch pdfs in leserlich anzeigen, was mir ne Menge Druckertinte und Papier spart, weil ich mir die pdf-Dateien, die ich für die Uni lesen muss, dann einfach auf den Kindle schieben kann; das sind bei einem Sprachstudium leider einige.

Ich hab ehrlich gesagt bisher nur eine Handvoll Bücher für den Kindle gekauft, die mehr als 5€ kamen. Ich nutze das hauptsächlich für die ganzen günstigen Angebote von Selbstverlegern. Die laden ihre Bücher bei Amazon hoch und verscherbeln sie für oftmals weit unter 5€. Ich hab erst neulich wieder ein knappes Dutzend Bücher geladen und insgesamt so um die 8€ bezahlt.
Dazu gibt's dann fast täglich irgendwelche Sonderangebote, die ein beliebtes Buch kostenlos zur Verfügung stellen oder zumindest stark vergünstigen. Dafür ist xtme eine gute Anlaufstelle, die sammeln die Angebote täglich zusammen und stellen eine Zusammenfassung online.

So, und was habt ihr so? :)
 

Khelben2000

chronische Wohlfühlitis
So, und was habt ihr so? :)

Keinen eBook-Reader im eigentlichen Sinne ... aber ein iPad, das bei mir den gleichen Zweck erfüllt. :)

Als Vorteil empfinde ich es hierbei, nicht auf ein bestimmtes eBook-Format festgelegt zu sein bzw. Bücher nicht erst umkonvertieren zu müssen, um sie lesen zu können.

Empfehlen kann ich in diesem Zusammenhang übrigens das Angebot von Skoobe, welches sich neben iOS- und Android-Geräten mittlerweile auch auf dem Kindle Fire nutzen lässt. Es handelt sich dabei um eine Art Leihbücherei, bei der man aus zigtausend Titeln für einen monatlichen Festpreis beliebig viele Bücher - je nach gewähltem Abo-Modell eine bestimmte Anzahl gleichzeitig - ausleihen kann.
 

natt i nord

Nordlicht
Nachteil am iPad: Die helle Hintergrundbeleuchtung. Lange lesen kann ich an sowas nicht, da werden irgendwann die Augen müde. Beim Paperwhite kann man sie komplett runterfahren und hat dann vom Licht her im Prinzip ein Buch. Und auch mit hochgestellter Beleuchtung liest sich der Kindle dank e- ink noch deutlich angenehmer. Und seltener geladen werden möchte er auch ;)

Hab den jetzt 4 Wochen, benutze ihn täglich und musste erst 1x laden, wenn man das erste Aufladen nach dem Kauf nicht mitzählt.
 

Khelben2000

chronische Wohlfühlitis
Nachteil am iPad: Die helle Hintergrundbeleuchtung. Lange lesen kann ich an sowas nicht, da werden irgendwann die Augen müde. Beim Paperwhite kann man sie komplett runterfahren und hat dann vom Licht her im Prinzip ein Buch.

Liest man häufiger, kann ich so aber nicht bestätigen. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich berufsbedingt eh stundenlang auf einen Bildschirm starren muss ... da macht mir das Lesen auf dem iPad dann auch nichts mehr aus. Wobei man die Beleuchtung auch da durchaus regulieren oder sogar in einen sogenannten "Nachtmodus" (weiße Schrift auf schwarzem Grund) wechseln kann.

Klar ... ein iPad muss man häufiger laden ... schon alleine deswegen, weil's (zumindest bei mir) nicht ausschließlich zum eBook-Lesen eingesetzt wird. Das sehe ich aber nicht wirklich als Problem an.
 

wolbax

gehört zum Inventar
Ich lese auch auf meinem Android Tablet. Da gibt es auch die Kindle app mit der man die Bücher die man bei Amazon kauft lesen kann. Und es gibt eine App die Kindle gratis heißt und einem immer Bücher anzeigt die es kostenlos gibt. Sind fast jeden Tag andere.
 

BigMäc

Senior Burger
Ich habe seit zwei Jahren einen Sony Reader, und lese seitdem fast keine normalen Bücher mehr. Das Ding ist einfach genial. Super-leicht (wer gelegentlich mal Hardcover-Bücher liest weiß was ich meine...)
Akku hält ewig, riesen-Speicher Platz (habe mittlerweile fast 1100 Bücher drauf) und die Augen ermüden genauso langsam (oder schnell) wie mit einem richtigen Buch.
Mittlerweile liebäugele ich mit einer neuen Generation, einer mit leuchtendem Hintergrund. Kann mich aber nicht durchringen, weil der Alte ja noch tut...
Ich bin ein echter Fan von denen geworden :dafür
 

HeikeFy

assimiliert
Und es gibt eine App die Kindle gratis heißt und einem immer Bücher anzeigt die es kostenlos gibt.
Die App kannte ich noch nicht. Danke für den Tipp.

Ich lese,dank amazon Synchronisation, auf dem Kindle - bei vernünftigen Lichtverhältnissen, dem Android Tablet - wenn die Lichtverhältnisse mies sind und zur Not auch mal auf meinem Smartphone. Vor allem wenn man unterwegs ist oder in den Urlaub fährt ist das die optimale Lösung. Sonst habe ich immer kiloweise Büchern mitgeschleppt.

Wenn ich allerdings sicher bin, dass jemand aus meiner Familie ein Buch auch noch lesen will, greife ich zum guten alten klassischen Buch.
 

Antti

schläft auf dem Boardsofa
Wir haben das alte Kindle und jetzt das Kindle Paperwhite.
Während das alte Kindle bereits mit geringem Gewicht, Lesbarkeit auch bei direkter Sonneneinstrahlung, endlos Akku, billigeren Kindleeditionen (im Gegensatz zum Papierbuch), Umweltfreundlichkeit, es wird kein Papier verbraucht das dann nur noch herumsteht und man hat 100te Bücher dabei wenn man will - punktet, ist das Paperwhite auch in völliger Dunkelheit lesbar (aber ein bischen größer und schwerer als das alte Kindle).

Das Ipad wäre mir vermutlich auf die Dauer zu schwer.

Alle anderen Reader sind vermutlich mit dem Kindle bzw. Paperwhite vergleichbar.

Für den Vielleser ist ein Reader eine absolute Kaufempfehlung.

Bei einem Anschaffungswert von 100 Euro für das alte Kindle, haben wir bereits 46 Euro durch den Kauf der Kindle-Perry Rhodan-Neo Reihe eingespart, ein Euro pro Heft, rechnet sich also auf die Dauer.
 

QuHno

Außer Betrieb
Hauptnachteil der ganzen e-book Reader: Sie sind unsozial.

Mal eben gerade einem Bekannten ein Buch geben, wenn man es fertig gelesen hat (nicht verschenken) ist bei nicht freien e-Büchern nur mit Aufwand möglich - bei echten Büchern aus Totholz ist das kein Problem.

Dafür hätte ich gerne eine legale Lösung, denn das kekst mich schon seit dem Kauf meines ersten Kindles an ...
 

Threepwood

UnBunt.
Ich mags haptisch. Ein gutes, schönes Papierbuch ist für mich durch nichts zu ersetzen. Dazu der Einwand von QuHno, den ich 1:1 für mich übernehmen kann.

Klar, ab und an wäre mir ein Reader nicht ungelegen, so ein Kindle wär schon eine mögliche Anschaffung für mich, wenn ich das Geld dafür übrig hätte. Allerdings bin ich eben mehr Pragmatiker - wenn so ein Ding nicht mehr kann als nur Text anzeigen, liegts zu 90% sinnlos in einer Ecke. Dann lieber ein Tablet, wenn ich schon nicht auf meinem Sensation lese. Das kann ich dann wenigstens nebenbei für andere Sachen nutzen, zB Rezepte auf Chefkoch.de anzeigen, Facebook aufrufen aufm Sofa, in Ruhe einen Film vom Netzwerk abspielen wenn Sohnemann TV guckt.. also warum nicht dasselbe Geld direkt für ein Tablet ausgeben.

Meine Lieblingsbuchreihe habe ich allerdings eben auf Papier. Das eine oder andere Buch davon habe ich zwar schon digital vor - gelesen, aber es später gebraucht als Buch gekauft, und erneut gelesen.
Unterm Strich - kaufen würde ich mir keinen Reader. Nutzen: ja, wenn einer zB öffentlich beim Arzt rumliegt oder für umsonst zu mir kommt.
 

natt i nord

Nordlicht
Ich mags haptisch. Ein gutes, schönes Papierbuch ist für mich durch nichts zu ersetzen. Dazu der Einwand von QuHno, den ich 1:1 für mich übernehmen kann.

Ja, so hab ich auch sehr lange gedacht - bis ich bei einer Freundin mal einen Kindle in der Hand hatte, da war es um mich dann geschehen. Ich kaufe auch weiterhin noch echte Bücher, die lese und sammle ich sehr gern, aber meinen Kindle möchte ich genauso wenig missen. Wie gesagt, den nutze ich hauptsächlich für die Selbstverleger auf Amazon. Und für unterwegs ist das Gewicht von dem Ding einfach unschlagbar.

Ansonsten halte ich es wie HeikeFy - wenn ich weiß, dass ich das Buch nachher weitergeben werde, kaufe ich es als Papierbuch.
 

Madame

Liebenswerte Berghutze
.. nur mal am Rande ..

Welcome to BookCrossing

hier geht es um teilen verschenken Freude am lesen!!
(UND die Reduzierung der eigenen Bücher ;) )

... ich schmeiss das jetzt mal in die Runde ..

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ich LIIIIIEBE RICHTIGE Bücher.
.... lese aber zweifelsfrei auch anders...

aber ein Buch ist ein Buch ist ein Buch ;)
ich mag auch Hörbücher - aber ein Bu....... ;)

... ich mag sogar den Geruch alter Bücher ...
 

BigMäc

Senior Burger
Book Crossing ist toll, machen wir auch.

@QuHno: das ist tatsächlich ein Problem, musste halt DRM-freie Bücher kaufen oder illegal lösen :D
 

Blacky89

assimiliert
Bei uns im Haushalt ist meine Frau die Leseratte.
Auch gerne mal mehere Bücher im Monat.

Einen eBookreader anschaffen, eher nicht.

Ausgenommen Ihre Serien/Reihen die in das Regal wandern, werden andere
Romane direkt wieder verkauft.
Viele bringen z.B.: in der Bucht fast wieder den Neupreis, sodass ein
entsprechendes Buch für einen selbst dann nur 1-2€ kostet.

Freie eBooks werden dann auf dem Laptop oder dem PC gelesen.
 

Sternenkind

bekommt Übersicht
Ich muss nun doch mal die Frage stellen - ob ich die einzige bin, die noch gerne ein Buch in der Hand hält. Ich meine, wenn ich zu Besuch in einer fremden Wohnung bin, fällt mein Blick immer zuerst auf das Bücherregal nach dem Motto: Zeig mir was du liest und ich sag dir we du bist! Klar, reader haben auch Vorteile, aber ich würde sie niemals als Buchersatz ansehen sondern lediglich als Buch-Zusatz... oder bin ich ja die Einzige?
 

Blacky89

assimiliert
Herzlich Willkommen!

ot:
Erster Beitrag und ich muss schon auf den "Danke" Button drücken, das gibt es nicht oft :D
 

natt i nord

Nordlicht
Also ich würde da nicht komplett widersprechen. Ich kaufe auch trotz Kindle noch Bücher aus Papier und habe ein gut gefülltes Bücherregal mit weit >100 Büchern und es werden mehr. Aber wenn ich dran denke, den 1000-Seiten Wälzer, den ich neulich gelesen habe, aus Papier gehabt zu haben und dann damit z.B. in die Uni zu fahren... Nee, da bevorzuge ich dann doch den Kindle. :D
Ich seh den Kindle also auch nicht als Ersatz, sondern als Zusatz. Normale, schön gemachte Bücher kaufe ich nach wie vor aus Papier, aber der Kindle ist mit den Amazon-Sonderangeboten für Vielleser eine unglaubliche Bereicherung, besonders was die privaten Autoren angeht, die keinen Verlag im Rücken haben.
 

bastelmeister

Kurzstreckenflieger
Noch dazu kann man mit einem Reader seine Bibliothek mit in den Urlaub nehmen, ohne einen Extrakoffer zu benötigen. :D
 
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