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DXRACER Master XL ausprobiert: Schicker Stuhl nicht nur für Spieler
Die Marke DXRACER hat sich in den vergangenen Jahren mit Gaming-Stühlen einen Namen gemacht. Ich habe auf dem Modell „Master XL“ Platz genommen und schildere Euch nachfolgend meine Eindrücke.
Zunächst die wichtigsten Basisdaten auf einen Blick:
Der Zusammenbau des DXRACER Master ist schnell erledigt, denn er kommt vormontiert beim Kunden an. Die Armlehnen sind bereits angebracht, und das Drehkreuz ist aus einem Stück. Man muss also nur die Rollen einstecken und die Armlehne mit dem Sitzteil verschrauben. Dann noch die Gasdruckfeder einsetzen, das Sitzkissen mit dem Verstellmechanismus verschrauben und Platz nehmen.
Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber länger als 15 Minuten hat es nicht gedauert und der Aufbau war problemlos alleine möglich, obwohl man sich zu zweit selbstverständlich leichter tut.

In einem kurzen Satz beschrieben, wirkt der DXRACER Master XL äußerst robust und hochwertig. Das Drehkreuz ist einteilig und besteht aus Alumium-Guss, das hält garantiert „ewig“. Die Oberflächen fassen sich angenehm an und runden den guten Eindruck ab.
Für den Bezug kommt Microfaser-Kunstleder zum Einsatz. Nicht unbedingt die perfekte Wahl für die heißen Sommertage, ich war es allerdings auch von meinem vorherigen Lederstuhl schon gewohnt, ein Handtuch unterzulegen. Unter dem Bezug steckt eine Kaltschaum-Polsterung, die ein paar Tage benötigt, um sich an die Person zu „gewöhnen“, die auf dem Stuhl sitzt.
Die höhenverstellbare und abnehmbare Kopfstütze besitzt eine weiche Polsterung aus Memory-Schaum.
Die mitgelieferten Rollen sind für alle Bodenarten geeignet. Für Hartböden kann man dennoch speziell angepasste Rollen als Zubehör bekommen.

Die Sitzhöhe des DXRACER Master lässt sich von 47 bis 55 cm stufenlos über die Gasdruckfeder einstellen. Der Neigungswinkel von 90 bis 135 Grad kann in jeder beliebigen Position arretiert werden, indem man den Hebel rechts am Sitz zieht und ihn in der gewünschten Position wieder loslässt.
„Schaukeln“ kann man mit dem Stuhl ebenfalls, den Widerstand regelt man über den Drehknopf unter dem Sitz. Wer eine starre Position bevorzugt, drückt den linken Hebel nach unten.
Die Armlehnen kann man in Höhe, Länge (vor/zurück), Breite (lichte Weite zwischen den beiden Lehnen) verstellen und leicht nach Innen oder Außen drehen. Ein weiterer Pluspunkt für mich: Man kann sie auch komplett abnehmen. Über die Jahre habe ich festgestellt, dass ich die Armlehnen meiner Bürostühle selten benutze, sie mir aber oft beim Aufstehen oder Hinsetzen im Weg sind.
Die Lendenwirbelstütze regelt man über einen Drehknopf am rechten Rand der Rückenlehne. Für meinen Geschmack sitzt die Lendenwirbelstütze etwas zu hoch, was allerdings eine individuelle Sache ist. Ich hatte vor Jahren einen Bandscheibenvorfall zwischen dem ersten und zweiten Lendenwirbel, daher benötige ich die Unterstützung so tief wie nur möglich.
Last but not least gibt es noch eine Kopfstütze, die sich um +/- zehn Zentimeter in der Höhe verstellen oder ganz abnehmen lässt. Ich bevorzuge die letztgenannte Option, denn selbst in der obersten Position stieß ich ständig mit dem Nacken dagegen, was sich für mich unangenehm anfühlt. Rein optisch ist das nicht so schön, denn man schaut dann auf die „verwaiste“ Halterung der Kopfstütze. Bei seinen neuen Modellen löst DXRACER dieses Designproblem über eine magnetische Halterung.

Mit seinem sportlichen Design ist der DXRACER Master ein echter Hingucker. Der Stuhl verfügt über alle wichtigen Einstellungsmöglichkeiten und lässt sich flexibel anpassen. Meine persönlichen „Inkompatibilitäten“ (siehe oben) trüben den Gesamteindruck, das will ich allerdings nicht verallgemeinert wissen.
Positiv: Auch nach längeren Sitzungen traten in meinem Test dennoch keine Rückenprobleme auf.
Weitere Informationen zu dem Stuhl findet Ihr auf der Hersteller-Webseite. Im Handel findet man den DXRACER Master zu Preisen um 500 Euro, die er meiner Meinung nach auch wert ist.
Disclaimer: Enthält Affiliate-Links. Das Testmuster wurde uns vom Hersteller kostenlos überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht oder eine Verpflichtung zur Veröffentlichung gab es nicht.
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Die Marke DXRACER hat sich in den vergangenen Jahren mit Gaming-Stühlen einen Namen gemacht. Ich habe auf dem Modell „Master XL“ Platz genommen und schildere Euch nachfolgend meine Eindrücke.
Zunächst die wichtigsten Basisdaten auf einen Blick:
- manuell einstellbare Lendenwirbelstütze
- höhenverstellbare Kopfstütze
- 4-fach verstellbare Armlehnen
- Neigungswinkel 90 bis 135 Grad
- Sitzhöhe 47 bis 55 cm
- belastbar bis 135 Kg
- maximale Körpergröße 195 cm
Aufbau
Der Zusammenbau des DXRACER Master ist schnell erledigt, denn er kommt vormontiert beim Kunden an. Die Armlehnen sind bereits angebracht, und das Drehkreuz ist aus einem Stück. Man muss also nur die Rollen einstecken und die Armlehne mit dem Sitzteil verschrauben. Dann noch die Gasdruckfeder einsetzen, das Sitzkissen mit dem Verstellmechanismus verschrauben und Platz nehmen.
Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber länger als 15 Minuten hat es nicht gedauert und der Aufbau war problemlos alleine möglich, obwohl man sich zu zweit selbstverständlich leichter tut.

Verarbeitung und Materialien
In einem kurzen Satz beschrieben, wirkt der DXRACER Master XL äußerst robust und hochwertig. Das Drehkreuz ist einteilig und besteht aus Alumium-Guss, das hält garantiert „ewig“. Die Oberflächen fassen sich angenehm an und runden den guten Eindruck ab.
Für den Bezug kommt Microfaser-Kunstleder zum Einsatz. Nicht unbedingt die perfekte Wahl für die heißen Sommertage, ich war es allerdings auch von meinem vorherigen Lederstuhl schon gewohnt, ein Handtuch unterzulegen. Unter dem Bezug steckt eine Kaltschaum-Polsterung, die ein paar Tage benötigt, um sich an die Person zu „gewöhnen“, die auf dem Stuhl sitzt.
Die höhenverstellbare und abnehmbare Kopfstütze besitzt eine weiche Polsterung aus Memory-Schaum.
Die mitgelieferten Rollen sind für alle Bodenarten geeignet. Für Hartböden kann man dennoch speziell angepasste Rollen als Zubehör bekommen.

Einstellmöglichkeiten und Ergonomie
Die Sitzhöhe des DXRACER Master lässt sich von 47 bis 55 cm stufenlos über die Gasdruckfeder einstellen. Der Neigungswinkel von 90 bis 135 Grad kann in jeder beliebigen Position arretiert werden, indem man den Hebel rechts am Sitz zieht und ihn in der gewünschten Position wieder loslässt.
„Schaukeln“ kann man mit dem Stuhl ebenfalls, den Widerstand regelt man über den Drehknopf unter dem Sitz. Wer eine starre Position bevorzugt, drückt den linken Hebel nach unten.
Die Armlehnen kann man in Höhe, Länge (vor/zurück), Breite (lichte Weite zwischen den beiden Lehnen) verstellen und leicht nach Innen oder Außen drehen. Ein weiterer Pluspunkt für mich: Man kann sie auch komplett abnehmen. Über die Jahre habe ich festgestellt, dass ich die Armlehnen meiner Bürostühle selten benutze, sie mir aber oft beim Aufstehen oder Hinsetzen im Weg sind.
Die Lendenwirbelstütze regelt man über einen Drehknopf am rechten Rand der Rückenlehne. Für meinen Geschmack sitzt die Lendenwirbelstütze etwas zu hoch, was allerdings eine individuelle Sache ist. Ich hatte vor Jahren einen Bandscheibenvorfall zwischen dem ersten und zweiten Lendenwirbel, daher benötige ich die Unterstützung so tief wie nur möglich.
Last but not least gibt es noch eine Kopfstütze, die sich um +/- zehn Zentimeter in der Höhe verstellen oder ganz abnehmen lässt. Ich bevorzuge die letztgenannte Option, denn selbst in der obersten Position stieß ich ständig mit dem Nacken dagegen, was sich für mich unangenehm anfühlt. Rein optisch ist das nicht so schön, denn man schaut dann auf die „verwaiste“ Halterung der Kopfstütze. Bei seinen neuen Modellen löst DXRACER dieses Designproblem über eine magnetische Halterung.

Fazit
Mit seinem sportlichen Design ist der DXRACER Master ein echter Hingucker. Der Stuhl verfügt über alle wichtigen Einstellungsmöglichkeiten und lässt sich flexibel anpassen. Meine persönlichen „Inkompatibilitäten“ (siehe oben) trüben den Gesamteindruck, das will ich allerdings nicht verallgemeinert wissen.
Positiv: Auch nach längeren Sitzungen traten in meinem Test dennoch keine Rückenprobleme auf.
Weitere Informationen zu dem Stuhl findet Ihr auf der Hersteller-Webseite. Im Handel findet man den DXRACER Master zu Preisen um 500 Euro, die er meiner Meinung nach auch wert ist.
Disclaimer: Enthält Affiliate-Links. Das Testmuster wurde uns vom Hersteller kostenlos überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht oder eine Verpflichtung zur Veröffentlichung gab es nicht.
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