Die CMA legt nach und verbietet Microsoft und Activision jede gegenseitige Beteiligung

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Die CMA legt nach und verbietet Microsoft und Activision jede gegenseitige Beteiligung

Activision Übernahme Titelbild


Am 26. April hat die britische Wettbewerbsaufsicht CMA die Übernahme von Activision durch Microsoft untersagt. Nun legt die Behörde nach und verbietet beiden Unternehmen jede Form der gegenseitigen Beteiligung.

Am 5. Mai hat die CMA eine einstweilige Verfügung erlassen, die aber offenbar erst heute veröffentlicht wurde (via Businessinsider). In dieser heißt es, dass sich Microsoft nicht an Activision und umgekehrt Activision nicht an Microsoft beteiligen darf, ohne dass die CMA ihre ausdrückliche Erlaubnis dazu erteilt hat. Die Verfügung ist sehr weit gefasst und schließt Tochterunternehmen, Holdings und andere Beteiligungsformen ein.

Der Zweck dieser Verfügung ist offenkundig und wird in dieser auch klar formuliert: Die CMA möchte verhindern, dass Microsoft und Activision das Verbot der Übernahme aushebeln, indem sie etwa ein gemeinsames Tochterunternehmen gründen oder sich auf andere Weise so miteinander vernetzen, dass es einer Verschmelzung nahekommt.

Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Entscheidung noch nicht rechtskräftig ist, sowohl Microsoft als auch Activision haben Berufung angekündigt.

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