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Der Reset-Knopf ist gedrückt: XBOX stößt vier Studios und 3.200 Leute ab
Schon vor Wochen hatte die XBOX-Chefin Asha Sharma harte und schmerzhafte Maßnahmen angekündigt, um Microsofts Spiele-Sparte wieder auf Kurs zu bringen. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Vier Studios werden abgestoßen, 3.200 Jobs entfallen.
In einem Rundschreiben an die XBOX-Belegschaft hat Asha Sharma heute die anstehenden Maßnahmen detailliert. Für 1.600 Beschäftigte hat das unmittelbare Auswirkungen, sie erhalten heute oder in den kommenden Tagen ihre Kündigung. Weitere 1.600 Stellen entfallen im Lauf des Geschäftsjahres, welches am 1. Juli 2026 begann und bis zum 30. Juni 2027 andauert. Betroffen davon sind auch Management-Positionen. Bis zu 14 Hierarchie-Ebenen gab es in der XBOX-Abteilung, in Zukunft sollen es maximal fünf, wo immer möglich maximal drei sein.
Die Studios Compulsion Games und Double Fine Productions entlässt Microsoft in die Unabhängigkeit, mitsamt aller zugehörigen Spiele und Markenrechte. Ninja Theory und Undead Labs gehen an neue Eigentümer, die allerdings nicht benannt sind. Die Finanzierung laufender Projekte wie Senua und State of Decay 3 ist laut Asha Sharma gesichert. Überhaupt soll keines der Spiele, die bereits angekündigt sind, auf der Kippe stehen, auch wenn alle Studios ihr Personal reduzieren müssen.
Vor dem Hintergrund der kommunizierten Einschnitte fällt es schwer zu glauben, dass sich XBOX damit nicht gesundschrumpfen, sondern für künftiges Wachstum aufstellen möchte.
Asha schreibt:
Diese Änderungen zielen auf eine größere Zukunft für die XBOX, nicht auf eine kleinere. Das nächste Jahrzehnt des Gamings wird größer, globaler und kreativer sein als alles, was wir bisher gesehen haben. In diesem Jahr werden wir genauso viel in XBOX investieren wie eh und je, aber mit größerem Fokus, größerer Disziplin und größerer Klarheit – alles im Interesse, XBOX zu einem Ort zu machen, wo die Welt spielt und kreiert.
Es ist davon auszugehen, dass die heutigen Maßnahmen nur der Anfang sind. Es scheint beinahe unmöglich, in diesem Zusammenhang eine Aufbruch- statt einer Weltuntergangsstimmung zu erzeugen. Da hat die PR-Abteilung der XBOX eine Menge Arbeit vor sich.
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Schon vor Wochen hatte die XBOX-Chefin Asha Sharma harte und schmerzhafte Maßnahmen angekündigt, um Microsofts Spiele-Sparte wieder auf Kurs zu bringen. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Vier Studios werden abgestoßen, 3.200 Jobs entfallen.
In einem Rundschreiben an die XBOX-Belegschaft hat Asha Sharma heute die anstehenden Maßnahmen detailliert. Für 1.600 Beschäftigte hat das unmittelbare Auswirkungen, sie erhalten heute oder in den kommenden Tagen ihre Kündigung. Weitere 1.600 Stellen entfallen im Lauf des Geschäftsjahres, welches am 1. Juli 2026 begann und bis zum 30. Juni 2027 andauert. Betroffen davon sind auch Management-Positionen. Bis zu 14 Hierarchie-Ebenen gab es in der XBOX-Abteilung, in Zukunft sollen es maximal fünf, wo immer möglich maximal drei sein.
Die Studios Compulsion Games und Double Fine Productions entlässt Microsoft in die Unabhängigkeit, mitsamt aller zugehörigen Spiele und Markenrechte. Ninja Theory und Undead Labs gehen an neue Eigentümer, die allerdings nicht benannt sind. Die Finanzierung laufender Projekte wie Senua und State of Decay 3 ist laut Asha Sharma gesichert. Überhaupt soll keines der Spiele, die bereits angekündigt sind, auf der Kippe stehen, auch wenn alle Studios ihr Personal reduzieren müssen.
Vor dem Hintergrund der kommunizierten Einschnitte fällt es schwer zu glauben, dass sich XBOX damit nicht gesundschrumpfen, sondern für künftiges Wachstum aufstellen möchte.
Asha schreibt:
Diese Änderungen zielen auf eine größere Zukunft für die XBOX, nicht auf eine kleinere. Das nächste Jahrzehnt des Gamings wird größer, globaler und kreativer sein als alles, was wir bisher gesehen haben. In diesem Jahr werden wir genauso viel in XBOX investieren wie eh und je, aber mit größerem Fokus, größerer Disziplin und größerer Klarheit – alles im Interesse, XBOX zu einem Ort zu machen, wo die Welt spielt und kreiert.
Es ist davon auszugehen, dass die heutigen Maßnahmen nur der Anfang sind. Es scheint beinahe unmöglich, in diesem Zusammenhang eine Aufbruch- statt einer Weltuntergangsstimmung zu erzeugen. Da hat die PR-Abteilung der XBOX eine Menge Arbeit vor sich.
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