Diskussion Der Patient Europa...

Gamma-Ray

Moderator
Teammitglied
... hat eigentlich viele kleine Zipperlein und wäre im großen und ganzen überlebensfähig,
wenn da nicht diese beiden hartnäckigen Krebsgeschwüre wären.

Eins davon ist besonders resistent und lässt sich sehr schlecht entfernen.

Wichtig ist jetzt am Wochenende, dass die noch guten Zellen von innen heraus das Geschwür bekämpfen und das muss mit aller Deutlichkeit passieren.

Denn Europa ist auf das kontaminierte Organ nicht angewiesen und kann auch ohne es überleben.
Dabei könnte man auch gleich zwei Geschwüre mit einem Schnitt entfernen.
 
Der kontaminierte Orban ist nach rund 85% der ausgezählten Stimmen wohl erst mal kalt gestellt,
da der Gewinner jetzt über Zweidrittel der Stimmen hat.
 
Der gute Victor hat das Wahlrecht ja selbst so zurechtgebastelt, das ihm nun das Genick gebrochen hat. Ich bin nicht der Meinung, dass es Magyar in den nächsten paar Jahren gelingt, Orban's tief installierten Sumpf von Machtbesessenheit der Bürokratie, Korruption und Vetternwirtschaft auszurotten. Da gehen, selbst mit allerbestem Willen, wieder viele Jahre in's Land, was die Wähler schon bei der nächsten Wahl bestrafen könnten. Ich kenne nicht viel, was ein kürzeres Gedächtnis hat als das Wahlvieh, maximal bis zur Nasenspitze.
 
Es wird viele Jahre dauern, bis man den Sumpf einigermaßen trocken gelegt hat.
Man sollte auch so früh wie möglich die Leute wegsperren, die geltende Gesetz gebrochen haben.
Eine sehr schwere Aufgabe, aber leider auch alternativlos.
 
Bleibt zu hoffen, dass die EU die Zeit nutzt, um künftig besser auf Leute wie Orban reagieren zu können.
 
Erst Polen, dann Ungarn. In beiden Ländern haben die Wähler gelernt, dass die rechten Dampfplauderer zwar in der Tat sehr viel aktiver sind als die "Altparteien", aber nichts für den "kleinen Mann" tun, sondern nur sich selbst und ihren reichen Kumpels die Taschen vollstopfen.
Das macht Hoffnung, dass uns hierzulande ein solch schmerzhafter Lernprozess erspart bleibt, weil die Leute das vorher blicken. Die Hoffnung ist gering, aber sie ist da.
 
Naja, wenn es denn so kommt, ist es halt so. Ich bin reich genug, um mir eine AfD-Regierung leisten zu können, von deren Steuerpolitik würde ich sogar profitieren. Mir tun dann nur die armen Schlucker leid, wenn die plötzlich merken, dass die AfD zwar bevorzugt gegen faule Bürgergeldempfänger und Migranten hetzt, grundsätzlich aber alle Menschen verachtet, denen das Schicksal keinen dicken Geldbeutel beschert hat. Nein, warte....sie tun mir nicht leid.
 
Sei bloß nicht so sicher, dass Du genug (egal welche) Sicherheiten hast, um eine braune Scheißflut durch Wegducken überdauern zu können. Du bist, wie wir (fast) alle hier, zu alt und zu unbedeutend um noch irgendwie nützlich zu sein. Sozialschädlinge eben. Was glaubst Du wohl, wie mit sowas umgegangen würde? Anschauungsunterricht USA. Dann wird nicht nur gegen Immigranten und Bürgergeldempfänger vorgegangen. Setzten sich in dem Fall auch "nur" die mittleren Ideen dieser Brut durch, nagen diese kleinen unbedeutenden Leute, plus der nicht Linientreuen, schnell am Hungertuch. Das kostet eine Regierung nur ein paar Federstriche und schwupps, biste 'ne arme Sau. Hatten wir ja schon vor Zeiten und - die Banken haben gejubelt. Und die jubeln in diesem bösen Falle auch heutzutage wieder, eher lauter wie annodunnemal, weil viel mehr Kohle da ist. Nein, sei bloß nicht zu sicher, ich bin es für diesen Horrorfall nicht.
 
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