Diskussion Der dritte Weltkrieg

Warum kommt eigentlich nie ein Meteor vorbei, wenn man ihn braucht? Da sind doch alle am rechten Ort...
Weil an der göttlichen Meteor-Abschussrampe leider das Schild hängt:

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Russland versucht sein Glück bei Awdijiwka, einem Vorort von Donezk.

Die Ukraine kann ihren Brückenkopf am östlichen Ufer des Dnipro bei Cherson ausbauen.
Alles aber strategisch wenig bedeutsam, dafür um so verlustreicher.

Insgesamt zeigt sich, dass die großen, maschinellen Bodenoffensiven sehr risiko- und verlustreich sind, wenn eine gegnerische Linie einmal etabliert ist. Insbesondere die neue Überwachungstechnik durch Drohnen auf beiden Seite hat die Vorstöße verlustreich gemacht.

 
Ukraine
3 Wochen seit dem letzten Posting, aber im Prinzip nichts neues. Mit anderen Worten, wir sind mitten im Stellungskrieg. Russland kesselt Awdijiwka ein, die Ukraine hat erfolge am Dnipro.

Zumindest der Export per Schiff funktioniert für die Ukraine wieder besser, nachdem Russland ja aus dem Getreidedeal ausgestiegen war:

Israel
Die Hamas scheint Israel wenig entgegen setzen zu können, die IDF hat sich wohl gut auf den Tunnelkampf eingestellt. Allerdings konnte das Ziel weitere Geiseln zu befreien in letzter Zeit nicht erreicht werden.

In der öffentlichen Meinung kommt Isreal aber schlecht weg. So hat z. B. ein altes Pamphlet von Osama bin Laden seinen Weg auf Tiktok gefunden und wird dort eifrig geteilt.
 
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Es gibt gute Neuigkeiten aus Gaza:

In Russland grassiert die Inflation:

Beim G20 Gipfel kann Putin nur per Video zugeschaltet werden. Aber immerhin, man spricht miteinander.
 
Was ist passiert?
Nach Raketenbeschuss aus Gaza nimmt Israel die Gefechte wieder auf. 105 Geiseln wurden während der Waffenruhe frei gelassen, es sind aber immer noch 130 Geiseln im Gazastreifen.

Russland importiert offensichtlich immer mehr militärisches Gerät aus Nordkorea:

Gleichzeitig bröckelt die Unterstützung für die Ukraine. Ein Beispiel aus den USA, wo eine Republikaner aus dem Trump - Lager die Unterstützung für die Ukraine mit einem Kuhhandel zur Asylpolitik verbinden wollen.

Sowohl Russland, als auch die Ukraine versuchen mit Eigenentwicklungen zu Punkten:

Es bleibt also spannend auf der Welt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Putin hält bei seiner aktuellen Fragerunde an den Kriegszielen fest -
Also der "Entnazifizierung, Entmilitarisierung und Neutralität der Ukraine". Mit anderen Worten, einem russischen Satellitenstaat.

Gleichzeitig bestätigt er indirekt die über dreihunderttausend Mann Verlust für Russland in der Ukraine.

 
Fast ein Monat vorbei.
Insgesamt sind nach Schätzungen 10200 Zivilisten im Krieg gestorben.

Sonst nicht viel neues. Es wird weiter gekämpft.

Die Ukraine braucht weitere Waffen.

Russland versorgt sich inzwischen bei Nordkorea und wie gehabt beim Iran.
 
Wenns denn stimmt, ist das schon übel für Puttler.
So einen Kreuzer schüttelt man nicht mal eben so aus dem Ärmel.
Und seine Kumpels können oder wollen da sicher nicht in die Bresche springen.
So eine Drohne, geschenkt. Ein Panzer SFL kann man abschreiben. Ein Flugzeug ist bitter, aber ein Kriegsschiff dürfte für die Russen unersetzbar sein.
 
Wie sieht es wirklich aus mit Russlands Wirtschaft? Diese Analyse der Zeit sagt, schlechter, als die offiziellen Zahlen sagen. Der Krieg blutet die zivile Wirtschaft und die Staatsfinanzen aus. Zudem ist die Inflation sehr hoch. Die Rückkehr zur Friedenswirtschaft wird schwierig sein.
Russland verheizt also seine Zukunft.

Der bei Fox raus geflogene Talkmaster Tucker Carlson durfte Wladimir Putin interviewen. Neue Erkenntnisse ergeben sich daraus aber nicht.

Was gibt es sonst neues?
In der Ukraine wird der Armeechef ausgetauscht.

Die Hilfen für die Ukraine verlagern sich von weg von den USA, hin zu Europa:
 
Ich denke nicht, dass Europa alleine die Unterstützung der Ukraine stemmen kann, schon gar nicht längerfristig. Ok, Russland darf nicht gewinnen, da sind wir uns einig, aber welche Alternativen gibt es? Die Ukraine wird Russland nicht besiegen, ob mit oder ohne Unterstützung. Bleiben noch Eskalation oder Verhandlungslösung. Letztere ist extrem unwahrscheinlich.
Je länger der Krieg dauert, desto schwieriger wird es, Rückhaltung in der Bevölkerung für die hohen Kosten der Unterstützung zu finden. Wem das Auftrieb gibt, wissen wir.
Mit anderen Worten: Alles Scheiße.
 
Wenn die Ukraine jetzt Russland mit Nadelstichen von kleineren Angriffen übersäht,
dann ist das für Russland auf Dauer auch sehr negativ.
Sie werden irgendwann mal auch das alles verteidigen müssen, womit sich die Linie
der Verteidigung in der Ukraine auch verschieben wird.

Aber das ist alles reine Spekulation und niemand weiß die Zukunft voraus zu sagen.
 
Glaub blos nicht daran Gamma-Ray. Wir haben uns vor Jahren auch kaputtgesiegt. Dem Bären ein paar Haare ausreißen bedeutet nicht ihn zu verjagen, der wird auf die Dauer nur immer bösartiger. Und immer nur die Hand aufhalten nach dem Motto: "gib mir, dann hau ich den" könnte auch nach hinten losgehen, guck mal, was die Amifreunde veranstalten. Davon, daß wir selbst schon seit Jahren von der Substanz leben, mal ganz abgesehen. Hier wird bald nix mehr zu holen sein.
 
Wenn Trump Präsident wird, dann wird es richtig gruselig.
Daher muss sich Europa leider ein eigenes Gewicht der Verteidigung bauen.
Und mal ehrlich, die USA insgesamt wird in Zukunft nur noch an sich selbst denken, vor allem, wenn ihnen die totale Pleite droht.

Aber das kann auch überall passieren, wenn es so weitergeht und alles nur noch auf Krawall gebürstet ist.

Putins Russland wird trotz allem Machtanspruch auch irgendwann merken, dass es der gesamten Bevölkerung schlecht geht, wenn sie auf Nordkoreaniveau landen.

Aber alles das ist nicht vorsehbar, wie sich diese Welt neu aufteilt.
 
Pünktlich zur Wahl in Russland hat es die Stadt Awdijiwka eingenommen.
Die Ukraine hat sich auf vorbereitete Stellungen zurückgezogen. Wie gut der Rückzug funktioniert hat, ist aber unklar. Angeblich konnte Russland viele Gefangene machen.

Russland versucht - mit den bekannten Methoden - die eigene Opferzahl zu verschleiern:

Uneinigkeit herrscht unter den westlichen Experten, wie wichtig das wirklich ist und in wie weit Russland nachlegen kann.
 
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