Text Das waren noch Zeiten - Computer, Helpdesk, Admin und natürlich der ahnungslose Kunde

Schpaik

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ot:
Ich hab noch ein paar ältere Texte von mir auf meinem Rechner gefunden. Da ich sie für zu lang empfinde für den normalen Witze-Fred, mache ich hier sozusagen nen "speziellen" Thread dafür auf.

In diesem Fall handelt es sich zuerst um Fragen und Antworten auf einer Hilfehotline. Das muss so um 2000 - 2002 gewesen sein. Also lange, bevor ich selbst nen PC hatte. Also sehr alt, aber immer noch irgendwie lustig und schön. - Viel Spaß!



Helpdesk: Was für einen Computer haben Sie?
Kundin: Einen weißen.
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Hallo, hier spricht Claudia H. Ich krieg' meine Diskette nicht mehr raus.

Helpdesk: Haben Sie den Auswurfknopf gedrückt?
Kundin: Ja, klar. Aber es passiert gar nichts.
Helpdesk: Das klingt nicht gut. Ich schreib's mal auf.
Äh, Moment kurz. Tut mir Leid, gerade seh ich dass die Diskette ja noch auf meinem Schreibtisch liegt. Ich hab' sie noch gar nicht rein... Sorry.

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Helpdesk: Klicken Sie mal bitte auf 'Mein Computer' links auf Ihrem Bildschirm.
Kunde: Links bei Ihnen oder links bei mir?
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Helpdesk: Guten Tag, wie kann ich Ihnen helfen?
Kunde: Hallo, ich kann nicht drucken.
Helpdesk: Klicken Sie bitte mal auf Start und...
Kunde: Fangen Sie jetzt bitte nicht mit diesem ganzen technischen Scheiß an. Ich bin nicht Bill Gates!
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Nachricht auf der Voicemail: Hallo hier ist Martina J. Ich kann nicht drucken. Jedes mal wenn ich einen Druckbefehl losschicke, kommt eine Meldung"Drucker nicht vorhanden". Das gibt's gar nicht. Der Drucker steht direkt bei mir am Schreibtisch, ich meine, ich kann ihn doch sehen und der PC sagt,dass er nicht vorhanden ist...
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Kunde: Ich kann nicht in roter Schrift drucken...
Helpdesk: Haben Sie einen Farbdrucker?
Kunde: Aha! Danke.
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Helpdesk: Und was sehen Sie auf Ihrem Bildschirm?
Kundin: Einen kleinen Teddy, den mir mein Freund geschenkt hat.
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Helpdesk: Jetzt drücken Sie F8.
Kunde: Passiert nichts...
Helpdesk: Was haben Sie jetzt genau getan?
Kunde: Ich habe Achtmal die Taste "F" gedrückt und es passiert rein gar nichts...

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Kunde: Meine Tastatur funktioniert nicht mehr.
Helpdesk: Sind Sie sicher, dass sie eingesteckt ist?
Kunde: Nein, weil ich nicht hinter den Computer komme.
Helpdesk: Nehmen Sie Ihre Tastatur und gehen Sie ein paar Schritte vom Schreibtisch weg.
Kunde: Okay
Helpdesk: Konnten Sie die Tastatur mitnehmen?
Kunde: Ja
Helpdesk: Das heißt, dass die Tastatur nicht eingesteckt ist. Ist vielleicht noch eine andere Tastatur auf Ihrem Tisch?
Kunde: Ja, da liegt noch eine. Aha! Die funktioniert auch!
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Helpdesk: Ihr Passwort lautet kleines a, großes V und die Zahl 7.
Kunde: Sieben, groß oder klein
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Der Kunde kommt nicht in's Internet.
Helpdesk: Sind Sie sicher, dass Sie das richtige Passwort benutzen?
Kunde: Ja natürlich, ich habe doch beim Kollegen zugeschaut.
Helpdesk: Würden Sie mir bitte sagen, welches Passwort Sie benutzen?
Kunde: Fünf Sterne.
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Helpdesk: Welches Antivirenprogramm benutzen Sie?
Kunde: Netscape.
Helpdesk: Das ist kein Antivirenprogramm.
Kunde: Natürlich, Entschuldigung.... ich meinte Internet Explorer.
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Kunde: Ich hoffe Sie können mir helfen. Ein Freund hat mir einen
tollen Bildschirmschoner aufgespielt, aber jedes mal wenn ich die Maus bewege ist er weg.
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Helpdesk: Microsoft, wie kann ich Ihnen helfen?
Ältere Kundin: Ich warte jetzt seit vier Stunden auf Sie. Wie lange dauert es denn noch?
Helpdesk: Äh..? Tut mir leid, aber ich verstehe nicht wie ich Ihnen helfen kann?
Ältere Kundin: Ich habe in Word etwas geschrieben und dann auf Hilfe gedrückt. Das war vor vier Stunden! Wann werden Sie mir denn endlich helfen?
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Helpdesk: Wie kann ich Ihnen helfen?
Kunde: Ich schreibe zum ersten Mal eine E-Mail.
Helpdesk: Okay, und wo kommen Sie nicht weiter?
Kunde: Bei der Adresse von meinem Freund. Ich finde zwar das "a", aber ich weiß nicht wie ich diesen Kringel da rum malen soll.
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Kunde: Mein G.- Punkt ist defekt.
Helpdesk: Öhm... Bitte was ist defekt?
Kunde: Mein G.- Punkt.
Helpdesk: Ich glaube wir haben unterschiedliche Definitionen von G.- Punkt. Könnten Sie mir kurz beschreiben was Sie meinen?
Kunde: Na der Punkt auf der Tastatur neben dem "G" womit man die Maus bewegt.
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Glaubt mir, Admin sein ist Scheiße!!!!

Ich arbeite als EDV-Support in einer großen Firma. Einige hier stehen mit Computern leider auf Kriegsfuß. Die stärkste Story war, als wir zu einem Kollegen gerufen wurden, der meinte, dass er nichts auf Diskette speichern könnte. Ich ging also zu ihm, steckte eine Diskette ins Laufwerk und speicherte eine Testdatei. Absolut problemlos, alles funktionierte.
Er: "Ach so, in *diesen* Schlitz muss man die Diskette stecken!"
Ich verstand nicht ganz und fragte ihn, wo er denn die Disketten immer rein stecke.
Wortlos zeigte er auf einen Spalt ZWISCHEN CD-Rom & Diskettenlaufwerk (die unsauber eingebaut waren). Als ich den Computer aufschraubte fand ich im Inneren 12 Disketten!!!

+++ Platzverschwendung

Nachdem ich für EDV-Support in unserer Firma zuständig bin, laufen auch sämtliche Bestellungen der Mitarbeiter bei mir ein. Eine unserer Sekretärinnen bekam einen CD-Brenner, um Backups der wichtigsten Daten machen zu können. Im ersten Monat bestellte sie eine Spindel mit 100 CD-Rohlingen. "Soll sein, hat sie wenigstens lange genug Vorrat", dachte ich noch bei mir. Im Monat darauf kam die nächste Bestellung für 100 Rohlinge! Ich denk mir noch "na gut, ham sie halt sämtliche Programme &
Daten mal gesichert, was wohl schon lang überfällig war". Als im Monat darauf WIEDER eine Bestellung über 100 Rohlinge anlangte, fragte ich mal nach, was sie denn eigentlich mit so vielen CDs mache .... Es stellte sich heraus, dass sie für JEDE EINZELNE Datei EINEGANZE CD verbrauchte!!!! Ihr hättet den CD-Schrank sehen sollen!! 200 CDs mit Titeln wie Brief an Ministerium.doc! Und das Gesicht von Ihr, als ich den Inhalt ihrer 200 CDs auf eine EINZIGE CD brannte, werd ich wohl meinen Lebtag nicht vergessen....

+++ Wackelkontakt

Geschichte aus meiner Zeit bei einer Reparaturabteilung: Kunde bringt Monitor vorbei, meint er hätte einen Wackelkontakt. Wenn er fest auf die Seite schlagen würde, funktioniere er wieder. Wir Testen das Teil durch, nichts zu finden. Kunde besteht darauf, dass der Monitor immer wieder ausfällt. Um sicher zu gehen, dass es nicht vielleicht an einem schlecht angeschlossenen Kabel liegt, bauen wir ihn selber im Büro des Kunden auf und schließen ihn an seinen PC an. Hochgefahren, alles startet,
Monitor funktioniert. Während wir kurz mit dem Kunden reden, schaltet sich der Bildschirmschoner ein. "Sehen Sie! schon wieder!" meint der Kunde triumphierend und haut so fest gegen den Monitor, dass der ganze Tisch (und die Maus) wackeln...

+++ Bewerbung

Als Personalchef einer größeren Agentur kommen täglich einige Bewerbungen in meinen Posteingang. Ein Typ schickte mir seinen Lebenslauf inklusive Foto im .bmp Format. Und das in einer Größe, dass es als Plakat durchgegangen wäre!! Das Mail hatte insgesamt 134MB!!! und nicht nur das, nachdem es natürlich etwas länger dauert, 134 MB zu versenden, hat er ungefähr 10 mal auf senden geklickt, weil sich nichts getan hat. Es dauerte 5 Stunden bis ich die über 300 MB heruntergeladen hatte, die meine Inbox blockierten!! Und wie fängt das Bewerbungsschreiben dann an, nachdem ich es endlich zu Gesicht bekam?
"Aufgrund jahrelanger und intensiver Erfahrung mit dem Internet bewerbe ich mich... "

+++ Ordnungsliebe

Das Schlimmste, was einem computermäßig passieren kann, ist, dass man seine Eltern einschulen muss! So geschehen bei mir. Ich verbrachte also einen sonnigen Sonntag nachmittag damit, meinem Vater die Grundbegriffe moderner Technik einzutrichtern ("ja, der Power-Knopf ist zum Einschalten da").Spät abends dachte ich, ich hätte ihn soweit, dass er normale Sachen wie Programm starten, Dateien kopieren, umbenennen und so was intus hätte.

Am nächsten Tag kam natürlich der Hilferuf "NICHTS GEHT MEHR!". Ich eile nach der Arbeit ins Elternhaus und sehe mir das Teil mal an. Tatsächlich, bootet nicht, findet kein Betriebssystem usw. Nachdem ich irgendwie über Startdisketten einen Blick auf die Festplatte werfen konnte, wurde mir einiges klar. Mein Vater hatte aus Gründen der Übersichtlichkeit Verzeichnisse mit den Namen A - Z angelegt und ALLE Dateien entsprechend ihrem Anfangsbuchstaben verschoben!!!!!
autoexec.bat fand sich also in Ordner A , config.sys in C ,usw....

+++ Tragen sie mich ins Internet ein

Einige Monate habe ich bei einer Internetagentur in einer etwas kleineren Stadt gearbeitet. Eines Tages läutete das Telefon, meine Kollegin (K) nimmt den Anruf entgegen, ich hab das Gespräch über Lautsprecher mitgehört:
K: "Guten Tag. Internet Agentur XY, wie kann ich Ihnen helfen?"
Anrufer (A): "Guten Tag, ich bin von der Firma Blabla. Wir würden uns gerne ins Internet eintragen lassen." Kollegin ist leicht verwirrt.

K: "Ah, ja, wie genau. Wollen Sie, dass wir Ihnen eine Homepageerstellen? Oder haben Sie schon eine Homepage, die wir für Sie in den Suchmaschinen eintragen sollen?"

A: "Ähm, was sind denn Suchmaschinen?"

K: "Nun, das sind Internetseiten, wo man Begriffe eingibt und passende Internetseiten als Ergebnis bekommt."

A: "Ah ja. Das ist es, was wir wollen."

K: "Machen wir gerne. Da bräuchte ich die Adresse Ihrer Homepage."

A: "Was ist eine Homepage?"

K (leicht genervt): "Ihr Internetauftritt. Die Webseite, die Sie in die Suchmaschinen eingetragen haben wollen."

A: "So was haben wir nicht."

Kurze Pause.

K umfasst ihre Kaffeetasse etwas fester.

K: "Dann sollen wir doch eine für Sie erstellen?"

A: "Nein, wir wollen nur gefunden werden."

K: "Wie können wir Ihre Homepage in Suchmaschinen eintragen, wenn Sie keine haben und keine wollen?"

A: "Wir haben ja Telefon & Fax!"

K: "Wir sollen ihr Telefon & Fax in Suchmaschinen eintragen?"

A: "Ja, damit die Leute uns finden."

Längere Pause.

K: "Haben Sie Erfahrung mit dem Internet?"

A: "Nein. Aber wir wollten zusätzlich zur Eintragung auch gleich die neuste Ausgabe vom Internet bestellen!"

Die Reaktion der Kollegin, die darauf folgte, ist normalerweise eher in der psychiatrischen Fachliteratur zu finden. Es stellte sich nämlich heraus, dass der Kunde das Internet für so etwas wie die Gelben Seiten hielt, in denen man ja drin sein müsse. Also sah er im Telefonbuch unter Internet nach (wir waren die einzig eingetragene Internet-Agentur in der Stadt), um auch dabei zu sein.

+++ Punkt 13:40 Uhr

Ein System-Administrator erhält von einer Firma die Beschwerde, dass ihr Netzwerk öfters zusammenbricht. Und zwar immer Freitags zwischen 13.40 und 14.00. Jede Woche das gleiche, man kann die Uhr danach stellen. Der Admin macht sich auf die Socken, checkt alle Rechner und den Server. Das Netz ist tiptop eingerichtet, alles läuft. Er kann nichts erkennen. Also beschließt er, sich am Freitag in den Serverraum zu begeben, vor den Server zu setzen und auf 13:40 zu warten. Punkt 13:40 geht die Tür auf, herein kommt die Putzfrau, zieht den Stecker vom Server, steckt ihren Staubsauger ein und saugt den Teppich.
 

Schpaik

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ot:
In diesem Schriftstück, kann man gut erkennen, das auch Sys-Admins Arxxxxxxxer sein können.


Mein heutiger Arbeitstag


08:05 Uhr Die Woche fängt gut an. Anruf aus der Werbeabteilung, sie können
eine Datei nicht finden. Habe Ihnen die Verwendung des Suchprogramms "FDISK"
empfohlen. Hoffe, sie sind eine Weile beschäftigt.


08:25 Uhr Die Lohnbuchhaltung beschwert sich, ihre Netzwerkverbindung
funktioniert nicht. Habe zugesagt, mich sofort darum zu kümmern.
Anschließend meine Kaffeemaschine ausgestöpselt und ihren Server wieder
angeschlossen. Warum hört mir keiner zu, wenn ich sage, ich habe hier zu
wenig Steckdosen? Lohnbuchhaltung bedankt sich für die prompte Erledigung.
Wieder ein paar glückliche User!


08:45 Uhr Die Lagerfuzzis wollen wissen, wie sie die Schriftarten in ihrem
Textverarbeitungsprogramm verändern können. Frage sie, welcher Chipsatz auf
der Hauptplatine eingebaut ist. Sie wollen wieder anrufen, wenn sie es
herausgefunden haben.


09:20 Uhr Anruf aus einer Zweigstelle: Sie können keine Anlagen in Lotus
Notes öffnen. Verbinde sie mit der Pförtnerkammer im Erdgeschoss.


09:35 Uhr Die Werbeabteilung berichtet, ihr PC fährt nicht mehr hoch und
zeigt "ERROR IN DRIVE 0" an. Sage ihnen, das Betriebssystem ist schuld und
gebe ihnen die Nummer der Microsoft-Hotline.


09:40 Uhr Die Lageristen behaupten, sie hätten herausgefunden, dass die
Schriftarten mit dem Chipsatz nichts zu tun haben. Sage Ihnen, ich hätte
gesagt "Bitsatz" und nicht "Chipsatz". Sie wollen weiter suchen. Wie kommen
diese Leute zu ihrem Führerschein?


10:05 Uhr Der Ausbildungsleiter ruft an, er braucht einen Zugangscode für
einen neuen Lehrling. Sage ihm, er muss einen Antrag stellen mit Formblatt
7A96GFTR4567LPHT. Sagt, er hat noch nie etwas von so einem Formblatt gehört.
Verweise ihn an den Pförtner im Erdgeschoss.


10:20 Uhr Die Burschen aus dem Lager geben keine Ruhe. Sie sind sehr
unfreundlich und behaupten, ich würde sie verarschen. Sie hätten nun selbst
herausgefunden, wie man die Schriftarten verändert. Sie wollen sich beim
Personalchef über mich beschweren. Ich schalte das Telefon des Personalchefs
auf "besetzt". Anschließend logge ich mich auf ihren Server ein und erteile
ihnen eine Lektion.


10:30 Uhr Meine Freundin ruft an. Ihre Eltern kommen am Wochenende zu Besuch
und sie hat ein umfangreiches Betreuungsprogramm vorbereitet. Hört nicht auf
zu reden. Verbinde sie mit dem Pförtner im Erdgeschoß.


10:40 Uhr Schon wieder das Lager. Sie berichten sehr kleinlaut, dass alle
ihre Dateien leer sind. Sage ihnen, das kommt davon, wenn man schlauer sein
will als der Administrator. Zeige mich versöhnlich und verspreche, mich in
das Problem zu vertiefen. Warte 15 Minuten, um dann über ihren Server die
Schriftfarbe wieder von "weiß" auf "schwarz" zurückzustellen. Sie bedanken
sich überschwänglich und versichern mir, die angedrohte Beschwerde wäre nur
ein Scherz gewesen. Ab heute fressen sie mir aus der Hand!


10:45 Uhr Der Pförtner kommt vorbei und erzählt, er erhalte merkwürdige
Anrufe. Er will unbedingt etwas über Computer lernen. Sage ihm, wir fangen
sofort mit der Ausbildung an. Gebe ihm als erste Lektion die Aufgabe, den
Monitor genau zu beobachten. Gehe zum Mittagessen.


14:30 Uhr Komme vom Mittagessen zurück. Der Pförtner berichtet, der
Personalchef sei hier gewesen und habe etwas von einem Telefonproblem
gefaselt. Schalte das Besetztzeichen von seiner Leitung. Was würden diese
Leute ohne mich tun?


14:35 Uhr Stöpsle das Service Telefon wieder ein. Es klingelt sofort.
Cornelia (muss neu sein) vom Versand ruft an. Sagt, sie brauche dringend
eine neue ID, weil sie die alte vergessen hat. Sage ihr, ID wird vom
Zufallsgenerator erzeugt, wenn ich ihre Haarfarbe, Alter, Maße und
Familienstand eingebe. Die Daten hören sich aufregend an. Sage ihr, die ID
wird erst am Abend fertig sein, aber wegen der Dringlichkeit werde ich sie
Ihr direkt zu ihrer Wohnung bringen.


14:40 Uhr Blättere ein wenig im Terminkalender des Personalchefs. Lösche den
Eintrag "MORGEN HOCHZEITSTAG!!!" am Mittwoch und den Eintrag "HOCHZEITSTAG!
AUF DEM HEIMWEG BLUMEN KAUFEN!!!" am Donnerstag. Frage mich, ob er am
Freitag immer noch so zufrieden aussieht.


14:45 Uhr Pförtner sagt, der Monitor erscheine ihm etwas zu dunkel. Schalte
den Monitor ein und starte den Bildschirmschoner. Pförtner macht sich eifrig
Notizen. Wenn doch die gesamte Belegschaft so leicht zufrieden zu stellen
wäre!


14:55 Uhr Spiele einige Dateien aus dem Ordner "Behobene Fehler" wieder auf
den Hauptserver zurück um sicherzustellen, dass meiner Ablösung für die
Spätschicht nicht langweilig wird.


15:00 Uhr Endlich Feierabend! Hole mir vom Server der Personalabteilung die
Adresse von Cornelia und packe die Flasche Schampus aus dem Kühlschrank der
VIP-Lounge ein. Notiere noch hastig ihre neue ID (123456) und mache mich auf
den Weg. Nach so einem harten Tag braucht der Mensch ein wenig Entspannung
 
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Schpaik

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Und hier nochmal die Grundlagen

Was man beim Umgang mit Computern unbedingt wissen muss


Den meisten von uns ist klar, dass das englische Wort "Computer" vom Verb compute (rechnen, schätzen) kommt, dass ein Computer also ein Rechner oder Schätzer ist. Aber noch immer gibt es viele Zeitgenossen, die vielleicht gerade erst anfangen, sich mit diesem komplexen Thema etwas näher zu befassen. Dieser Artikel soll all jenen helfen, die nicht mit einem Spielbuben (Game Boy) aufgewachsen sind und die nicht schon von Kind auf all diese verwirrenden Begriffe wie eine Muttersprache auf natürlichem Wege erlernen konnten.


Mutterbrett und Riesenbiss


Beginnen wir vielleicht mit den einfachen Dingen, die wir sehen, anfassen und damit auch noch begreifen können! Alle Bausteine eines Schätzers werden als Hartware (hardware) bezeichnet. Es ist sehr wichtig, dass man bei der Auswahl der Hartware sorgsam ist, denn nur auf guter Hartware kann die Weichware (software) richtig schnell laufen. Bei der Hartware ist das Mutterbrett (motherboard) von besonderer Bedeutung. Das Mutterbrett soll unter anderem mit einem Schnitzsatz (chip set) von Intel ausgerüstet sein.
Damit auch anspruchsvolle Weichware gut läuft, müssen mindestens 16 Riesenbiss (megabyte) Erinnerung (memory) eingebaut sein. Natürlich gehört neben dem 3 1/2-Zoll-Schlappscheibentreiber (floppy disk drive) auch ein Dichtscheiben-Lese-nur-Erinnerung (CD-ROM:Compact-Disc - Read-only-Memory) zur Grundausrüstung. Eine Hartscheibe (harddisk) mit zwanzig gigantischbiss (gigabyte) dürfte für die nächsten zwei bis drei Jahre ausreichend Platz für Weichware und Daten bieten. Wenn wir unseren persönlichen Schätzer (PC) auch zum Spielen benutzen wollen, sollten wir uns neben der Maus auch noch einen Freudenstock (joystick) und ein gutes Schallbrett (soundboard) anschaffen.


Winzigweich und Kraftpunkt


So, damit sind nun die optimalen Grundlagen für Einbau und Betrieb der Weichware geschaffen! Damit die Weichware auf unserer Hartware überhaupt laufen kann, braucht es ein Betriebssystem. Es empfiehlt sich heute, ein solches mit einem graphischen Benutzer-Zwischengesicht (graphical user interface) zu installieren. Besonders weit verbreitet sind die Systeme Winzigweich-Fenster 2000 (Microsoft Windows 2000) und das neuere Fenster XP des gleichen Herstellers. Für Leute, die mit ihrem Schätzer anspruchsvolle Arbeiten erledigen wollen, gibt es u das berühmte Büro Fachmännisch XP/2003 (office professional XP/2003). Dieses Erzeugnis besteht aus den neuesten Ausgaben der Weichwaren Wort, Übertreff, Kraftpunkt und Zugriff (Word, Excel, Powerpoint und Access). Damit stehen dem Benutzer alle wichtigen Funktionen wie Wortveredelung (word processing), Ausbreitblatt (spreadsheet), Präsentationsgraphik und Datenstützpunkt-Behandlung (database management) zur Verfügung.


Aufsteller und Einsetzer


Wer selbst gerne Anwendungen entwickelt, kann dies unter Fenster beispielsweise mit dem modernen Sichtbar Grundlegend (visual basic) tun..
Natürlich gibt es vor dem Gebrauch auch gewisse Hindernisse zu überwinden.
Die Weichware muss zuerst via Aufsteller (setup) oder Einsetzer (install) auf der Hartscheibe eingerichtet werden. Das kann sehr viel Zeit brauchen, wenn sie ursprünglich auf Schlappscheiben geliefert wurde. Das Einrichten ab Dichtscheibe ist sehr viel angenehmer und schneller. Leider stellen aber auch hier die Aufsteller oft Fragen, die von vielen unverständlichen Begriffen nur so wimmeln. Aber die wollen wir uns ein andermal vornehmen.
 

Schpaik

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Und dann war da noch die telefonische Installationsanweisung, weil bei einem PC-Kunden das Einlesen der Software nicht funktionierte:

Tel: "Legen Sie bitte die erste Diskette ein und schicken Sie den Befehl '[...]' ab."

PC-User: "Hab ich. Jetzt steht da '2. Diskette in A einlegen'"

Tel: "Dann machen Sie das mal und drücken RETURN"

PC-User: "Jetzt steht hier so 'ne komische Fehlermeldung!"

Tel: "Das kann eigentlich nicht sein. Nehmen Sie doch bitte noch einmal die Diskette heraus."

PC-User: "Welche von den beiden?"
 

oxfort

Geht bald.
Leider ein Beitrag, der wirklich wahr ist, dann auch noch Beamter, den ich kenne. :cry:

Neuer PC, Anruf beim Verkäufer.

"Sie haben den Cursor nicht mitgeliefert."
:rolleyes:
 

Blacky89

assimiliert
Ein System-Administrator erhält von einer Firma die Beschwerde, dass ihr Netzwerk öfters zusammenbricht. Und zwar immer Freitags zwischen 13.40 und 14.00. Jede Woche das gleiche, man kann die Uhr danach stellen. Der Admin macht sich auf die Socken, checkt alle Rechner und den Server. Das Netz ist tiptop eingerichtet, alles läuft. Er kann nichts erkennen. Also beschließt er, sich am Freitag in den Serverraum zu begeben, vor den Server zu setzen und auf 13:40 zu warten. Punkt 13:40 geht die Tür auf, herein kommt die Putzfrau, zieht den Stecker vom Server, steckt ihren Staubsauger ein und saugt den Teppich.

So etwas in der Art hat mal einen Kunden schlappe 250DM gekostet;)


Tippse: Ich bekomme hier ständig Fehlermeldungen!
Admin: Was steht denn auf Ihrem Monitor?
Tippse: Ein Bild von meinen Kindern, warum?!?
(in dieser Art selbst erlebt)



Kunde: Wenn ich Datei xyz öffne, habe ich den ganzen Bildschirm voll mit Briefen.
Helpdesk: OK, schließen Sie bitte erst einmal alle Fenster.
Kunde: OK
Helpdesk nach 1min schweigen: Halloo .... Halllooooooo
Helpdesk nach ca5min: Hallooooo, sind Sie noch dran?
Kunde völligst ausser Atem: So alle Fenster zu, nur auf die Damentoilette kann ich nicht :rolleyes:
 
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