Bewerbung wichtig !!

Laser_

Herzlich willkommen!
xxxxxxx Musterstadt, 17.07.2006
xxxxxxxx
xxxxx Musterstadt
Tel.-Nr.: xxxxxx / xxxx
E-Mail: xxxxxxx@web



xxxxxx GmbH & Co. KG
Personalabteilung
xxxstr. 4

234 Musterstadt



Bewerbung als Industriekaufmann


Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Interesse habe ich Ihre Annonce in der xxxxx Zeitung vom 18.07.06 gelesen. Für die dort ausgeschriebene Stelle als Industriekaufmann möchte ich mich bewerben.

Aufgrund meiner Schulbildung bin ich davon überzeugt, für diese Tätigkeit geeignet zu sein.

Um diese Tätigkeit erfolgreich ausüben zu können, ist es unumgänglich, geschickt mit Menschen umgehen zu können. Diese Eigenschaft war auch bisher unabdingbare Voraussetzung. Sicheres Auftreten können Sie voraussetzen. Diese Eigenschaften waren auch bisher unabdingbare Voraussetzung. Eigenverantwortung bringe ich mit, und Zuverlässigkeit ist für mich selbstverständlich.

Die von Ihnen angebotene Stelle stellt für mich ein interessantes Arbeitsgebiet dar; deshalb würde ich gerne bei Ihnen mitarbeiten. Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich freuen.


Mit freundlichen Grüßen

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Aber ich bewerbe mich für die Stelle ab 2007 habe gerade meine Beruffsfachschule 1 beendet und mache nach den Ferien meine Berufsfachschule 2 und habe dann mein Mittlerereife ...

wie bring ich das noch in die Bewerbung ???

Danke euch im Voraus
 

sErPeNz

Senior Member
Das steht im Lebenslauf.
Im Anschreiben sollte nur rein, was dich dazu bewegt, Dich auf diesen Beruf bei dieser Firma zu bewerben. Du kannst es höchstens "beiläufig" erwähnen, am xx.xx.xx werde ich die xxxx Schule mit dem Realschulabschluss verlassen...

Du solltest darauf achten, nicht Sehr geehrte Damen und Herren zu schreiben... finde heraus wer für die Bewerbungen zuständig ist und sprich diese Person direkt an.

So, es ist schon spät, kann sein, dass ich was durcheinandergeworfen habe, aber da schauen bestimmt unsere Profis nochmal :)
 

klasch

chronische Wohlfühlitis
Vermeide Wiederholungen, es gibt genug Worte in der Deutschen Sprache.

...bisher unabdingbare Voraussetzung...

Ein fantastisches Mittel ist dir Gestaltung, wenn durch einen Hefter mit Klarsicht Folie als Deckel ein schönes Deckblatt durchguckt. Heute hat jeder ein Farbdrucker und Scanner, da lässt sich viel machen.

Obwohl der Notendurchschnitt eher keine Hoffnungen machte (2,6), erhielt sie auf 12 Bewerbungen 9 Einladungen und 5 Zusagen. Sie bekam 3 mal direkt gesagt das ihre toll gestaltete Bewerbung den Ausschlag gegeben hat diese näher zu betrachten.

Hier die Vorlage (Daten geändert) und das Foto auf dem Deckblatt durch eine Grafik ersetzt. Ein Freundschaftsbid (Kopf bis Bauchnabel) schön lächelnd wird vor dem Druck gegen die Grafik ausgetauscht und wird mit gedruckt. Das Passfoto wird nachher als Original beigefügt. Wir haben da eine kleine Folientüte (da waren mal Schrauben von einem CD Rom Laufwerk drin) mit Reißverschlus aufgeklebt und zwei Passbilder reingemacht. Den Schriftblock auf der grauen Fläche aber vor dem Drucken noch entfernen.

Als PDF zum sofort anschauen.
Das Archiv mit einer Wort .DOT und den Schriften, wenn nicht schon vorhanden, noch installieren.
 

Grainger

Praktizierender Atheist
Ich habe im Laufe meines Berufsleben bestimmt schon mehrere tausend Bewerbungen gesichtet und muss inzwischen sagen:

je einfacher, sachlicher und klarer, desto lieber sind sie mir.

Also keine von diesen aufwändigen Bewerbermappen aus dem Schreibwarenladen (die nur kompliziert und zeitintensiv zu öffnen und wieder zu schließen sind, wenn ich bei einer Aktion 250 und mehr Bewerbungen durchsehen muss nervt das nur).

Und ob der Bewerber einen Farbdrucker hat interessiert mich ehrlich gesagt eigentlich auch nicht, das Foto des Bewerbers sollte Passbildqualität und -größe haben, keine Ganzkörperfotos in Badeschlappen im heimischen Garten (alles schon gesehen :D).

Lebenslauf tabellarisch, alle Zeugnisse dahinter chronologisch sortiert (neueste nach oben), das einzig handschriftliche sollte die Unterschrift sein.

Tippfehler sind natürlich tödlich, namentliche Anrede nur wenn man sich sicher ist.

Man muss sich darüber im Klaren sein: je größer die Firma, um so mehr Bewerbungen gehen da ein, irgendwelche Leute und Gremien müssen die sichten und eine Vorauswahl treffen (oft unter Zeitdruck), je mehr man denen die Arbeit vereinfacht desto größer sind die Chancen im firmeninternen Vorauswahlprozeß eine Stufe weiter zu kommen.
 

chmul

Moderator
Teammitglied
Wenn wir eine Bewerbung bekommen, stellen sich ein paar Standardfragen:

Wer ist der Bewerber?

Wie sieht er aus?

Was hat er bisher gemacht?

Welche Ausbildung hat er?

Welche Schulen hat er besucht und mit welchem Abschluss beendet?

Diese Fragen musss die Bewerbung in vernünftigem Deutsch und übersichtlicher Form beantworten. Dabei kommt zwar eine saubere Mappe besser an als ein paar lose karierte Blätter, aber das ist nur was für's Auge und wirkt sich nicht auf die Entscheidung aus.

Wenn man sich die Mühe machen will, sollte man seine Bewerbung ein wenig auf das Unternehmen und den gewünschten Job ausrichten. Es wirkt einfach lächerlich, wenn man sich für einen Hilfsarbeiterjob bewirbt und Floskeln verwendet, die besagen, dass man in der Aufgabe eine interessante Herausforderung sieht.

Mir sind Bewerbungen sympathischer, die mir den Willen vermitteln, der Autor suche einen Job. Standardformulierungen, die klar als solche erkennbar sind, nerven. Wenn beispielsweise geheuchelt wird, dass man sich für das bekannte Unternehmen interessiert, obwohl selbst im gleichen Gewerbegebiet kaum einer die Firma kennt, dann wirkt das einfach fragwürdig.
 

Nosedive

schläft auf dem Boardsofa
Ich denke auch das weniger mehr ist, aber da ist meistens die Tücke.

Man sollte im Anschreiben klar machen: Warum bin ich der Richtige?

Was Unternehmen wirklich wissen wollen:
1. Bewerber, die wissen, was sie wollen.

2.Kandidaten, die sich präzise ausdrücken können, also schnell zum Punkt
kommen.

3.Ein individuelles Anschreiben, in dem der Bewerber in seinen eigen Worten auf die folgenden Punkte eingeht:
- Warum bewerbe ich mich bei diesem Unternehmen?
- Was erwarte ich?
- Was bringe ich mit?
- Wann kann ich anfangen?
- Warum das Unternehmen mich einstellen sollte?

4.Eine saubere Bewerbungsmappe
- die logisch strukturiert ist
- die auf Überflüssiges verzichtet (zum Beispiel Volksschulzeugnisse etc)
- die einen übersichtlichen Lebenslauf mit professionellem Foto enthält
- mit ordentlichen Kopien relevanter Zeugnisse/Referenzen

Wodurch unterscheide ich mich von Anderen?
 
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