Bericht: EU-Kommission geht wegen Teams weiter gegen Microsoft vor

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Bericht: EU-Kommission geht wegen Teams weiter gegen Microsoft vor

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Die Hoffnung dürfte groß gewesen sein, dass Microsoft mit seinem Vorstoß, Microsoft Teams in Zukunft von Microsoft 365 zu entkoppeln, einer weiteren Untersuchung durch die EU-Kommission aus dem Weg gehen könnte. Das entsprechende Angebot, das kommerzielle Kunden in der Europäischen Union sowie der Schweiz ab 1. Oktober 2023 buchen konnten, sollte den Knoten durchschlagen, lässt die EU-Kommission aber augenscheinlich kalt.

Entsprechendes berichtet Bloomberg nun in einem aktuellen Bericht, wonach die EU weiterhin an einem konkreten Papier arbeitet, das in den nächsten Monaten nach Redmond geschickt werden soll. Unterm Strich waren die Aufsichtsbehörden in Brüssel weiterhin nicht überzeugt, dass die Entkopplung von Teams und Microsoft 365 den regulatorischen Problemen gerecht wird und so stehen härtere Maßnahmen weiterhin im Raum. Die Redmonder hatten zum früheren Zeitpunkt bereits mitgeteilt, dass sie offen für entsprechende Gespräche sind.

Ob Microsoft nach dem Vorstoß aus Brüssel auch im Heimatland USA ähnlicher Ärger drohen könnte, muss sich noch zeigen. Konkurrent Zoom hat vor gut einer Woche jedenfalls die Forderung schon mal in den Raum gestellt.

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