NoOneHere

dem Board verfallen
So meinte ich das ja auch gar nicht - Zumal die Strukturen eh so verwachsen sind, dass es kaum möglich sein wird, sie ohne Konflikte erneut groß zu verändern. Ich weiß selbst nicht, wie man da unten anfangen sollte alles zu beruhigen... dafür habe ich mich zu wenig mit der Region beschäftigt. Das ist alles ein verflucht heikles Thema.
 
@Seerun
Du hast noch vergessen, das es da sehr viele junge Leute gibt, die sich lieber eine gute Ausbildung/ oder Studium wünschen würden.
Und die Industrialisierung scheint da nicht so richtig weiter zu gehen. Ein Status Quo der sich immer öfter in Zielloser Gewalt entlädt.
Ausserdem kann der Koran, bzw. der Islam auf Dauer nicht zu einer erfüllten und tragfähigen Lebenssituation beitragen.
Was bleibt ist sehr häufig der Neid. Stichwort: Warum geht es den verhaßten "Ungläubigen" besser, als den Nachfahren Ismaels?
Kein Wunder, das man dann keine Gelegenheit ausläßt um mal auf den Putz zu hauen. :ROFLMAO:


Cheers.
 

Schpaik

jeder nach seiner Façon
Teammitglied
Seerun schrieb:
Zumal die Strukturen eh so verwachsen sind, dass es kaum möglich sein wird, sie ohne Konflikte erneut groß zu verändern.

Da hast du etwas sehr großes gesagt. "Ohne Konflikte" geht es nicht. Nicht bei uns, nicht bei denen. Ist halt die Frage, wie diese Konflikte ausgetragen werden.

Die Länder, die die "Konflikte" inzwischen auf die sprachliche Basis gelegt haben, produzieren seltsamer Weise ganz furchtbar viele Waffen um sie in gerade solche Krisenregionen zu verkaufen.

Oder andersherum: England, Deutschland, Russland, Indien, Amerika, Frankreich, China, etc. sind schlicht nicht daran interessiert, das der dortige "Konflikt" schnell behoben wird.
Nicht nur wegen dem Verkauf (dem Anteil an Rüstungsfirmen), sondern auch, weil es immer gut ist einen Arschloch im Wandschrank (ab 24:50) zu haben.
Sondern auch einfach deswegen, weil man dadurch immer ein Thema hat, womit man von einem anderen Thema, welches eventuell unangenehmer ist, abzulenken.

Musst du mal in den letzten Jahrzehnten schauen. Immer wenn in Ami-Land oder eben auch in Deutschland groß was am hoch kochen war, gab es seltsamer Weise immer wieder ein "viel größeres Problem" im Ausland.
 

BigMäc

Senior Burger
Siehst du denn Syrien als "viel größeres Problem" im Moment? Ich habe eher den Eindruck, dass dieses Thema zur Zeit kaum angesprochen wird.
Klar, es gibt immer wieder Berichte darüber, aber als großes Problemthema sehe ich das nicht. Weder hier noch in den USA.
 

Schpaik

jeder nach seiner Façon
Teammitglied
@bicMäc

Siehe dazu den "Arschloch im Wandschrank" - von Pispers. (Der Link dazu in meinem vorherigen Beitrag)

Nu haben wir Wahl. - Wenn ich jedoch bedenke, wie lange dieser Krieg schon geht, sich irgendwie keiner ran traut, außer es gibt mal wieder Probleme zu Hause.
Das ist Verschleppungstaktik pur. Keiner will sich so richtig engagieren, jeder wartet auf den anderen und da sterben die Menschen wie die Fliegen.
 

Lollypop

assimiliert
@bicMäc

Siehe dazu den "Arschloch im Wandschrank" - von Pispers. (Der Link dazu in meinem vorherigen Beitrag)

Nu haben wir Wahl. - Wenn ich jedoch bedenke, wie lange dieser Krieg schon geht, sich irgendwie keiner ran traut, außer es gibt mal wieder Probleme zu Hause.
Das ist Verschleppungstaktik pur. Keiner will sich so richtig engagieren, jeder wartet auf den anderen und da sterben die Menschen wie die Fliegen.

Wer soll sich denn mit was angagieren? Noch ein Vietnam, noch ein Afganistan? Lass die sich totschlagen, wo der Westen hilft, b.z.w geholfen hat, drehen diese "Gekenchteten und Entrechteten" gleich nach dem Sieg die Knarren rum und nieten die Helfer um. Wird gerade in (fast) allen unruhigen Moslemstaaten praktiziert, in denen westliche Staaten mit Knarren "geholfen" haben. Selbst die Helfer mit Freßpott und Medizinkasten werden umgebracht. Denen soll ich helfen? Wenn ich Soldat währe und da hinmüßte, ginge ich lieber in den Knast als für so ein borniertes Gesockse den Hals zu riskieren. Leider, leider habe ich nicht die Macht, all jene, die so vehement nach Hilfe für diese "Revoluzer" schreien, da hinzujagen, damit sie mal am eigenen Arsch erfahren, was sie von Anderen verlangen, aber selbst schön die Eier in wohliger Sicherheit auf der Couch schaukeln.

Geht doch hin, all Ihr, die meinen, da muß geholfen werden. Geht hin und helft, geht mit gutem Beispiel voran. Der Germanische Genpol würde kräftig gereinigt. :devil
 

NoOneHere

dem Board verfallen
Genau, die Zivilbevölkerung dreht die Knarren um und schießt die Helfer um.
Richtig, sehr differenzierter Beitrag, ich bin echt beeindruckt.
 

Lollypop

assimiliert
Den Spott kannste Dir sparen. Ich sprach von den siegreichen Revoluzern, die prompt die Fahnen wechseln. Lese mal gefälligst richtig und alles, bevor Du gehässig wirst. Klar war das böse formuliert, aber die Welt IST böse. Es ist müßig, alle die Länder aufzuzählen, in denen Hilfswerke, wie CIA, Marines, Fremdenlegion, Rotes Kreuz, Ärzte ohne Grenzen und wie sie noch alle heisen tätig waren. In kaum einem Land war die installierte "Ordnung" über längere Zeit stabil, die an die Macht gekommenen "Freiheitskämpfer" traten die Länder / Helfer über kurz oder lang in den Arsch. Vielleicht sucht mal einer eine Statistik zusammen, wie viele Leute der Hilfsorganisationen in den Unruheregionen, nur mal so nach dem WK 2, umgebracht worden sind, ohne die vollkommen unbeteiligten Zivilisten, die von ihren Firmen in diese Länder geschickt wurden. Da zähle ich die 40.000 amerikanischen "Helden" von Vietnam, plus den Hilfstruppen aus anderem Ländern, davor Fremdenlegion, garnicht dazu. Auch die toten Russen in Afganistan zähle ich nicht, das war pure eigennützige Machtpolitik.

Bitte, wiederlege meine Ausführungen. Und komme mir nicht damit, daß da Frauen und Kinder leiden. DAS wird von den schieß- und mordwütigen Kontrahenten billigend in Kauf genommen. Warum also sollte ich da, womöglich sogar meine Sohn, opfern?

Und wenn Supi nun im Dreieck springt: Du gehörst wirklich mit 'nem Rucksack voll Fressen und Mullbinden da hingejagt. :devil

Lege die Scheuklappen ab und mach Dich mal über die Jahre schlau, was, wie und wo auf der puckeligen Welt passiert ist und gerade passiert.
Ach ja, falls, ja wirklich FALLS, Du ein Land rauspicken kannst, auf den meine Bösartigkeit NICHT zutrifft, so ist das purer Zufall, die haben nix mehr zum Ballern und keine Flocken, um sich Friedensstifter anzuschaffen. :smokin
 

NoOneHere

dem Board verfallen
Allein dass du das Wort "Bösartigkeit" verwendest zeigt, dass nicht ich die Scheuklappen aufhabe, sondern du.
Das Ganze hat mit Gut und Böse rein gar nichts zu tun, sondern nur damit, was du in deinem Post einmal erwähnst: Machtpolitik.
All die Kriege und Marionettenregierungen sind Ergebnisse der Machtpolitik großer Staaten(-blöcke), die ihre Interessen in den jeweiligen Regionen gefährdet sehen oder sahen. Dafür muss man sich nicht nur auf den Nahen Osten beschränken, man kann das auf den gesamten Erdball anwenden. Die Phase des Imperialismus, die bereits in der frühen Kolonialzeit begonnen hat, ist nun mal nicht vorbei - Vielmehr rückt sie immer näher, durch die immer stärker werdene Vernetzung und Verflechtung von allen Teilen der Erde.

Die von dir erwähnten Freiheitskämpfer handeln ebenfalls zumeist nach einem machtpolitischen Dogma, zumindest von den Anführern kann man dies behaupten - Die "kleinen" Kämpfer sind hingegen oft genug nur Marionetten, die im Idealfall, um genügend Kontrolle ausüben zu können, ideologisiert wurden. Im Prinzip sind diese Menschen auch Opfer, die aber dann schließlich zu Tätern werden.

Das nur als Beispiel.
Warum begegne ich dir also nun mit Spott und Gehässigkeit?
Weil du die ganze Sache nur aus einem sehr kleinen Blinkwinkel betrachtest und dabei selbst äußerst gehässig wirst, was ich als ziemlich unangemessen betrachte. Will man sich mit solchen Klamotten auseinandersetzen, genügt es nicht, nur eine Region und einen kleinen Zeitraum zu betrachten. Oder eben zu sagen: "Die wollen eh alle nur töten und die Freiheitskämpfer, die wir so toll unterstützt haben, bringen uns nun um." Hinterfrag mal, WIESO die das machen. Vielleicht über Jahrzehnte oder inzwischen sogar Jahrhunderte genug schlechte Erfahrungen mit 'Kolonialmächten' gemacht, die im Namen der Freiheit kamen und im Namen des Reichtums und Profit alles aus dem Land raubten?

Und ich bleibe dabei, die einfache Zivilbevölkerung, und dazu zählen Frauen und GERADE die Kinder (jene, die man noch formen kann; jene, die man immun gegen diesen blinden Hass machen kann), kann für diese ganzen Ränkespiele überhaupt nichts - Zum Großteil wählen die ihre Herrscher nicht mals, im Gegensatz zu uns, wir (und andere westliche Nationen) wählen unsere Regierung, die dann Krieg gegen diese Länder führt.
Dass es Leute gibt, die trotz alldem runter fahren und faktisch den Bockmist ihrer Regierung ausbaden, respektiere ich sehr. Wobei es nur Symptombekämpfung ist - Wir hätten "daheim" immer die Möglichkeit dafür zu sorgen, die Kriege und damit das Leiden im gewissen Rahmen zu verhindern.

Also, um es deinen Worten zu sagen:
Lege die Scheuklappen ab und mach Dich mal über die Jahre schlau, was, wie und wo auf der puckeligen Welt passiert ist und gerade passiert.

Es hat mich Bösartigkeit rein gar nichts zu tun. Viel mehr mit Egoismus. Damit, dass man entweder im eigenen Interesse oder das seines Landes handelt und dabei die fremden Interessen komplett ignoriert, wenn dieser sich nicht wehren kann. Aber das ist seit Hunderten von Jahren der Fall und weiß Gott nichts mehr Neues. Lediglich traurig genug, dass es trotz unserer angeblich modernen Welt immer noch der Fall ist.
 
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