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Thema: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

  1. #1
    Und jetzt? Avatar von Supernature
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    Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    "Eine Bockwurst, ein Eistee: Das macht dann 3.700 Euro - darf es sonst noch was sein?"
    Am Schnellimbiss um die Ecke würde dieser Satz wahrscheinlich zu heftige Tumulten
    oder wortloser Ohnmacht der Kunden führen.
    Aber keine Angst, auch in Zeiten, wo alles teurer wird, werdet Ihr die genannten
    Lebensmittel auch weiterhin für rund 1/1000 dieses Betrages kaufen können.

    So teuer werden solche alltäglichen Dinge nur, wenn sie fotografiert werden.
    Von den richtigen Leuten, versteht sich.

    Die Bockwurst macht dabei noch den kleineren Teil aus - sie ist nur knapp
    700 Euro wert, wie unser Mitglied Caschy bestätigen kann:
    Abmahnung - wegen Bockwurstbild at Caschys Blog

    Ohne dem Link zu folgen, wisst Ihr nun schon, worum es geht. Und wer die
    Nachrichten rund um das Abmahn(un)wesen regelmäßig verfolgt, der weiß
    spätestens beim Stichwort "Marions Kochbuch" endgültig bescheid.

    Auf dieser Seite findet sich eine Sammlung von tausenden Rezepten, zum Beispiel
    für Pommes Frites, Frikadellen mit Nudelsalat, Hot Dog und Pizza, aber auch für
    kompliziertere Gerichte. Alle diese Rezepte sind illustriert und hübsch bebildert.

    Hin und wieder findet jemand die Bilder von dieser Seite so hübsch, dass er sie
    gerne auf seiner eigenen Seite haben möchte, und bindet diese kurzerhand ein
    oder kopiert sie. Wie wir wissen, ist das nicht nur höchst unhöflich, sondern auch
    richtig verboten, weil der Fotograf das Urheberrecht an seinem Bild besitzt -
    egal wie simpel uns dessen Inhalt in Einzelfällen auch anmuten mag.

    Die Seitenbetreiber machen es potenziellen Dieben allerdings auch sehr leicht.
    Keine Rechtsklick-Sperre, kein htaccess-Bildschutz vor externer Einbindung etc.
    0815-Schutzmechanismen, die mit rudimentären HTML-Kenntnissen in wenigen Minuten
    realisiert werden können. Sie bieten letztlich keinen technisch wirksamen
    Schutz, sind aber allemal geeignet, einen "Bilderdieb" rechtzeitig auf sein Tun
    hinzuweisen und ihn vielleicht zum Nachdenken zu bringen. Darüber hinaus bietet
    sich noch die Möglichkeit, Bilder mit digitalen Wasserzeichen zu versehen,
    wodurch eine unerlaubte Verwendung sofort auffallen würde.
    Ein Webmaster, dem es tatsächlich nur um den Schutz seiner Bilder geht und der
    keine Lust auf juristische Auseinandersetzungen hat, wird sich solcher Hilfsmittel
    ganz sicher bedienen, schon um selbst weniger Arbeit zu haben.

    Wer das nicht tut, muss sich zumindest die Frage gefallen lassen, ob ihm seine
    Bilder die Mühe nicht wert sind, oder ob er vielleicht doch ein "Prozesshansel" ist.

    Der Fall, von dem ich Euch berichten möchte, macht diese Frage fast überflüssig.
    Es geht um rund 3.000 Euro, die Jürgen Bechstein ein Eistee kostet, den er nie
    getrunken hat - er hat ihn nur einmal kurz gesehen.

    Jürgen ist Betreiber von foros Bundesligaforen | Startseite, einem Forum von und
    für Fussballfans. Nebenbei gesagt, ein prima Forum, dass sich alle Freunde des
    runden Leders ruhig einmal ansehen sollten.

    In diesem Forum wünschte ein Mitglied in einem eher unbedeutenden Thread allen
    anderen Mitgliedern einen guten Morgen und servierte einen virtuellen Eistee in
    Form eines Bildes.

    "Und das hatte er von Marions Kochbuch geklaut..." denkst Du jetzt.
    Ätsch, falsch gedacht.
    Das Bild stammte von einer katalanischen Webseite, die wohl zudem noch einen Hinweis
    enthielt, dass dort gezeigte Bilder unter einer freien Lizenz stehen.

    Dennoch erhielt Jürgen Anfang Januar im Auftrag von Marions Kochbuch reichlich
    unappetitliche Post. Das Bild stammt nämlich ursprünglich von dieser Seite,
    und Jürgen sollte nun eine Unterlassungserklärung abgeben sowie rund 700 Euro
    an Lizenzgebühren und Abmahnkosten berappen.

    Er kannte den entsprechenden Thread nicht mal, und selbst wenn er ihn gelesen
    und das verwendete Bild auf eine mögliche Rechtsverletzung hin überprüft hätte,
    wäre er davon ausgegangen, dass alles seine Ordnung hat.
    Dass dieses Bild tatsächlich geistiges Eigentum des Betreibers von Marions Kochbuch
    ist, konnte er ja nicht ahnen.

    Nachdem ihm die Abmahnung nebst Kostennote von rund 700 Euro ins Haus geflattert
    war, wusste er es. Und er tat erst mal das, was jeder verantwortungsbewusste
    Forenbetreiber in diesem Fall tut: Er schaute sich die Sache an und löschte das
    beanstandete Bild. Aus den oben genannten Gründen weigerte er sich jedoch, eine
    Unterlassungserklärung zu unterschreiben, auch die Bezahlung der 700 Euro lehnte
    er ab.

    Stattdessen informierte er seine Community über den Fall. Es entstand eine
    lebhafte Diskussion, in deren Verlauf sich auch der Betreiber von Marions
    Kochbuch zu Wort meldete, und seine Sicht der Dinge darzulegen versuchte.
    Obwohl sehr emotional geführt, verlief die Diskussion wohl doch einigermaßen
    konstruktiv - einige Tage später erhielt Jürgen nämlich eine E-Mail, dass die
    Sache erledigt sei und die Abmahnung zurückgezogen werde.

    "Na also, es geht doch - man muss nur vernünftig miteinander reden..."
    Ätsch! Schon wieder falsch gedacht.
    Entgegen dieser Zusicherung wurde Jürgen nämlich trotzdem vor dem LG Hamburg auf
    Unterlassung und Schadenersatz verklagt.

    Nachweisliche Unkenntnis von dem streitgegenständlichen Beitrag, eine Verletzung
    des Urheberrechts, die für niemanden außer den Urheber selbst erkennbar war,
    noch dazu der erklärte Verzicht auf die Ansprüche - zu Recht ging Jürgen davon
    aus, dass ihm da nicht viel passieren könne
    .

    Ätsch zum Dritten!
    Die Richter am Hamburger Landgericht - ausnahmsweise mal nicht die berühmt-berüchtigte
    Pressekammer um Richter Buske, sondern die 8. Zivilkammer, sahen das komplett anders.

    Allein die Tatsache, dass der Betreiber eine Einrichtung vorhält, welche derartige
    Rechtsverletzungen grundsätzlich ermöglicht, verpflichtet ihn dazu, sämtliche dort
    eingestellten Inhalte auf mögliche Rechtsverletzungen zu prüfen.
    Da er das nicht getan hat, ist er nun haftbar - Punkt.
    Da erinnert man sich spontan an die Pumpgun auf der Parkbank.

    Um es für juristisch weniger bewanderte Leser ein wenig bildhafter zu beschreiben:
    Man stelle sich vor, jemand möchte sein Fahhrad verkaufen und heftet eine
    entsprechende Anzeige ans schwarze Brett im Supermarkt an der Ecke. Da er gerade
    keine Kamera zur Hand hat, besorgt er sich ein Bild eines gleichen Modells
    und klebt dieses auf die Anzeige. Kurz nachdem er seinen Zettel dort
    angeheftet hat, kommt der Fotograf dieses Bildes dort vorbei, verklagt den
    Inhaber des Supermarktes sofort wegen unerlaubter Zurschaustellung seines Fotos - und
    gewinnt.

    Das ist keine Polemik und keine spitze Übertreibung, sondern einfach nur die
    konsequente Anwendung des Rechtsverständnisses der Richter am LG Hamburg.
    Diese glauben übrigens, Ihre ganz eigene Sicht der Dinge stünde im Einklang mit
    der üblichen Rechtsprechung an anderen Gerichten. Eine Ansicht, die man schon fast
    in den Bereich von Wahrnehmungsstörungen einordnen möchte.
    Dass dem keinesfalls so ist, erläutert Sascha Kremer, der Rechtsanwalt von Jürgen,
    in seiner Stellungnahme zur mündlichen Verhandlung:
    Vertretbar Weblawg » Blog Archive » Das Hamburger Störergericht: Neues in Sachen Kochbuch ./. Internet

    Auf Jürgen kommen für den gesamten Rechtsstreit nun Kosten von ca. 3000 Euro zu.
    Er hat aus diesem Grund in seinem Forum eine Spendenaktion gestartet, da er auf
    jeden Fall gegen diese Entscheidung in Berufung gehen will. Dafür wird in etwa noch
    einmal die gleiche Summe benötigt. Bisher haben seine Mitglieder rund 2.000 Euro
    zusammengetragen.

    Auch die Presse hat bereits über den Fall berichtet:
    Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Nachrichten Hamburg Panorama

    Wie aus einem Urteil in einem anderen Fall hervorgeht, bestreitet der Webmaster von
    Marions Kochbuch nach eigenen Angaben aus dem Betrieb der Seite seinen Lebensunterhalt.
    Und das offenbar gar nicht so schlecht, immerhin betreibt er in Hamburg, zwei Autostunden
    von seinem Wohnsitz entfernt, ein Büro.
    Ob der Großteil der Einkünfte nun von auf der Homepage eingeblendeten Werbebannern
    generiert wird, oder ob die aus hundertfach verschickten Abmahnungen kassierten
    Lizenzgebühren von mutmaßlich 240 Euro je Fall die eigentlichen Fleischbrocken im
    Einkommens-Süppchen der Internetköche sind?
    Das mag sich ein Jeder selbst zusammenreimen.

    Letztlich will ich mich damit auch gar nicht auseinandersetzen.
    Viel entscheidender ist hier mal wieder die Prinzipfrage.
    Schon in unserem Fall war das Urteil und dessen Begründung mit gesundem Menschenverstand
    nicht nachzuvollziehen. Die Richter legen dem Forenbetreiber eine Prüfungspflicht auf,
    der er selbst dann nicht nachkommen könnte, wenn er es denn wollte.
    Denn er soll ja hier für eine Rechtsverletzung haftbar gemacht werden, die nach menschlichem
    Ermessen unmöglich als eine solche zu erkennen war. Passend dazu auch die erneute
    Einstufung von Foren als potenziell gefährliche Einrichtung.

    Man fragt sich erneut, wie ein Gericht ein Urteil fällen kann, für dass es keine
    gesetzliche Grundlage gibt. Bei Politikern wissen wir, dass sie nur ihrem Gewissen
    gegenüber verantwortlich sind, aber Richter sollten doch eigentlich an die geltenden
    Gesetze gebunden sein? Und wer bremst sie, wenn sie das nicht mehr tun, sei es aus
    Willkür oder weil ihnen ganz einfach die Sachkenntnis fehlt?

    Um das hier noch einmal in aller Deutlichkeit zu sagen:
    Es geht hier nicht darum, dass man als Forenbetreiber einen Freibrief für alles einfordert,
    was im eigenen Forum passiert. Es kann nur einfach nicht angehen, dass man für Beiträge und
    Inhalte belangt wird, von denen man nichts weiß bzw. deren Rechtswidrigkeit nicht erkennbar
    ist. Weltfremde Urteile wie dieses dürfen einfach nicht mehr vorkommen, und wir brauchen
    endlich eine konsequente Anwendung der schon jetzt geltenden Gesetze, die Anbieter von
    Seiten mit interaktivem Inhalt von der Haftung in genau solchen Fällen befreit.

    Ansonsten werden wir erleben, wie diese Seiten ins Ausland abwandern und sich damit
    der deutschen Rechtsprechung entziehen.
    Die katalanische Webseite, welche das geklaute Eistee-Bild enthält, gibt es immer noch,
    und das Bild ist immer noch online, obwohl der Webmaster von Marions Kochbuch angegeben hat,
    auch dagegen vorgegangen zu sein. Offenbar mit bescheidenem Erfolg.


    Ich will nochmals auf die Spendenaktion von Jürgen zu sprechen kommen.
    2.000 Euro sind wie gesagt bisher eingegangen, weitere 4.000 Euro werden inklusive
    der Kosten für die Berufung noch benötigt.

    Wie jeder weiß, verfügen wir aufgrund unserer eigenen Spendenaktion vom letzten
    Jahr noch über rund 18.000 Euro. Schon damals hatte ich angekündigt, nicht benötigte
    Gelder anderen Webmastern zur Verfügung stellen zu wollen.
    Andererseits darf natürlich der Fortgang unseres eigenen Verfahrens, für das
    ursprünglich gespendet wurde, nicht gefährdet werden. Darum hatte ich ja im März
    geschrieben, dass ich erst dann Gelder zur Verfügung stellen kann, wenn unser Fall
    abgeschlossen ist.
    Natürlich ist er das nach wie vor nicht, dennoch ist aber zumindest absehbar, dass
    wir das Geld nicht aufbrauchen werden. Und die Berufung in Jürgens Fall darf einfach
    nicht an den Finanzen scheitern. Ich gehe daher davon aus, dass ich im allgemeinen
    Interesse handele, wenn ich Jürgen für den Fall, dass er die nötigen Mittel nicht
    aufbringen kann, unter die Arme greife.

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  3. #2
    Brummelchen

    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    Scheisse passiert - jo, mach mal...
    Nicht umsonst habt ihr im Comedy Bilderverlinkung abgeschaltet
    Aber der Tante gehört eines vor den Latz - gut: es gibt viele andere
    freie Rezepteseiten, die nicht son Trara veranstalten.

  4. #3
    Senior Member Avatar von JensusUT
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    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    Danke für diesen ausführlichen Beitrag.
    Es gibt wirklich Momente, da schäme ich mich, in Hamburg zu wohnen... wohlmöglich Tür an Tür mit den Personen, die angeblich Recht im Namen des Vokes sprechen?

    Ich drücke Jürgen die Daumen, dass dieses Urteil (wie einige andere auch) in der nächsthöheren Instanz wieder kassiert wird.
    Äber das ist den merkbefreiten Hamburger Richtern ja sowieso egal. Bei denen in der Kantine wird das Web sicher in einem Atemzug mit Bombe, Terroristen und Verbrecher genannt.

    Gruß
    J.

  5. #4
    fühlt sich hier wohl Avatar von caschy
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    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    Tjoa, Bockwurst. Habe Kniepers Anwalt mit Bitte um Nachweis des Urheberrechts angeschrieben. Bisher keine Antwort. Fast 4 Monate her. Bisher 300 der 700 geforderten Euro gespendet bekommen. Habs auf der hohen Kante liegen. Ist ein blödes Gefühl, die Lust am bloggen lasse ich mir aber nicht nehmen.

    Danke fürs *nicht vergessen werden* und seelische Unterstützung Supi

  6. #5
    Herzlich willkommen!
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    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    Hallo Martin,
    zunächst mal herzlichen Dank für Deinen Artikel, den ich ob seiner Qualität nun ein drittes mal gelesen habe.
    Ich werde zukünftig, wenn mich jemand um eine Zusammenfassung der Ereignisse um uns bittet mit Sicherheit zuerst auf Deinen Artikel verweisen!

    Auch danke für das tolle Angebot uns zu helfen, wenn wir nicht alle Mittel zusammenbekommen sollten, die wir benötigen werden, wenn alles schief läuft.

    Wie in Deinem Thread bei uns foros Bundesligaforen | Foros vs. Knieper | supernature-forum supports bundesligaforen an den ersten Reaktionen zu sehen ist, sind alle überwältigt.
    Der Ehrgeiz es doch aus eigener Kraft zu packen ist jedoch ungebrochen und wir werden weiter sammeln.
    Mit Euch im Rücken, kann ich meinem Anwalt Sascha Kremer allerdings direkt mitteilen, daß wir die Berufungsfrist gar nicht ganz ausschöpfen müssen, sondern diese eigentlich umgehend einlegen können. Mal sehen, was er sagt.

    Ich meine, wir sind dies allen Foren, Wikis und Blogs schuldig, das Urteil anzufechen, sonst können wir bald alle einpacken.

    ******

    off topic

    Ich habe in Deinem Forum so ein paar nette features entdeckt, die ich auch haben will

    - Link backs (wie geht das so schnell und genau ? manuell oder per google ?)
    - URL Umwandlung nach Titel der ausgebenden Seite
    - Die Bookmark Leiste
    - bedingt auch Seo, wobei ich Angst habe dass es das Forum ausbremst. (Erfahrung aus der Vergangenheit)


    ich finde bestimmt noch mehr.

    Wenn jemand mitliest der das für unsere Software wbb 2.3.x kennt, bitte ne kurze Mitteilung an mich.

    *********************

    zurück zum Thema:


    DANKE !

  7. #6
    Administrator Avatar von Astrominus
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    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    Ich habe mich einmal etwas zum Thema Marions Kochbuch umgeschaut.

    Da stellen sich einem wirklich alle Nackenhaare hoch.
    Leider darf ich hier nicht schreiben, was ich wirklich darüber denke.

    Auf alle Fälle drücke ich allen Betroffenen ganz doll beide Daumen, das die Sache gut ausgeht.

    Das ist schließlich im Interesse von uns allen.

  8. #7
    byteBude

    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    Habe mich ebenfalls mal umgeschaut, was ich so gefunden hab hat mir echt die Fußnägel hochgerollt. Es wird höchste Zeit das der Gesetzgeber ein wenig reformiert.

  9. #8
    Und jetzt? Avatar von Supernature
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    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    Morgen abend um 23 Uhr bei NDR3:
    In der Sendung "ZAPP" wird über den Fall von Jürgen berichtet.
    foros Bundesligaforen | Foros vs. Knieper | Foros im NDR-Magazin "Zapp" am 28.11.07 um 23 Uhr
    Ich weiß, was Jürgen da für einen Stress hatte - hoffentlich hat es sich für ihn mehr gelohnt .

  10. #9
    Administrator Avatar von Astrominus
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    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    Das hoffe ich auch, nicht das es ein zweites "Planetopia" wird.

  11. #10
    assimiliert Avatar von Jochen 11
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    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    mir geht dieses Urheberecht langsam echt auf den **** ein Film, ein Musikstück, ein Programm in ehren, hat sicher arbeit gemacht und manchmal auch Geld gekostet, das sollte schon für eine gewisse Zeit geschützt werden, aber ein schnell geknipstes Foto von Omas Eisteekanne...
    ...die geben sogar offen zu, dass sie den ganzen Tag nach Bildern suchen, wo sie Kohle rausschlagen können:
    URLder Seite/urheberrecht-angeschrieben.htm
    ...bei sowas platzt mi echt der Kragen!

  12. #11
    fühlt sich hier wohl Avatar von caschy
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    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    Mal hoffen, dass die Sendung irgendwo abzurufen ist. Ich bin ja auch betroffen. Kann es nicht sehen, da ich morgen Abend auf nem Fanta 4 Konzert bin...

  13. #12
    assimiliert Avatar von Jochen 11
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    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    Ich werde die ganze Sache mal aufnehmen und nachher online stellen.
    Ich hoffe es klappt

  14. #13
    assimiliert Avatar von Duftie
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    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    Ich werde die ganze Sache mal aufnehmen und nachher online stellen.
    ein Film, ein Musikstück, ein Programm in ehren, hat sicher arbeit gemacht und manchmal auch Geld gekostet, das sollte schon für eine gewisse Zeit geschützt werden, aber ein schnell geknipstes Foto von Omas Eisteekanne...

  15. #14
    assimiliert Avatar von sirmes
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    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    Ist schon gruselig, welch seltsame Blüten das Urheberrecht manchmal austreibt. Jochen11 spricht mir da voll aus der Seele.

    Wahrscheinlich hat sich da jemand die "Gelddruckanleitung" der SNN zu genau durchgelesen. Fehlt eigentlich noch die zweite Stufe...

    Was kann man dagegen tun? Schade, daß man als Webmaster nicht ähnlichen Druck ausüben kann, wie die Eisenbahner...

  16. #15
    Kurzstreckenflieger Avatar von bastelmeister
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    AW: Eine Bockwurst und ein Eistee: das macht dann 3.700 Euro bitte

    Zitat Zitat von Jochen 11 Beitrag anzeigen
    Ich werde die ganze Sache mal aufnehmen und nachher online stellen.
    Ich hoffe es klappt
    @Jochen: Ironie muss man im virtuellen Gespräch manchmal als solche kennzeichnen

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