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Thema: [Filesharing] [Hinweis] - LowID Problematik

  1. #1
    dem Board verfallen Avatar von -=SubSys=-
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    Nachricht [Hinweis] - LowID Problematik

    Welche Ports muss ich denn freigeben? Welche Ports verwendet eMule?

    eMule verwendet standardmäßig folgende Ports:

    4661 (remoteside/outgoing) TCP um mit einem Server zu connecten
    4662 (local/incoming) TCP um zu anderen Clients zu connecten
    4665 (remoteside/outgoing) UDP um Quellen auf anderen Servern zu finden
    4672 (remoteside/outgoing) UDP um direkte Client zu Client Verbindungen herzustellen

    Dabei sind nur der sogenannte "Clientport" und der UDP Port für Clients einstellbar. Der sogenannte "TCP" (Server) Port liegt immer um einen Wert darunter und der UDP Port (für andere Server) gemäß TCP/IP Protokoll ist immer TCP +4

    In dem Moment, wo man in eMule den Clientport verändert, werden der TCP und der UDP Port ebenfalls automatisch verändert. Demzufolge müssen auch immer neben dem UDP Port für Clientverbindungen die drei Ports freigegeben werden, die eMule aktuell gerade verwendet. Einige Beispiele:

    Clientport = 4662 --> freizugebende Ports: 4661, 4662, 4665 + UDP Port

    Clientport = 6662 --> freizugebende Ports: 6661, 6662, 6665 + UDP Port

    Clientport = 8973 --> freizugebende Ports: 8972, 8973, 8975 + UDP Port

    Clientport = 8000 --> freizugebende Ports: 7999, 8000, 8003 + UDP Port

    LowID mit ISDN Anschluss über Telefonanlage

    Bei ISDN ist darauf zu achten, dass der PC nicht über die Telefonanlage ins Internet connectet, sondern direkt an den NTBA angeschlossen ist. Viele Telefonanlagen verzögern die Datenübergabe zwischen Netz und ISDN Karte und das wird von vielen Servern vorschnell als "IP nicht erreichbar" gewertet und es wird eine LowID zugewiesen.

    LowID in Verbindung mit Netzwerk

    Im Netzwerk wird man mit eMule standardmäßig immer erst einmal eine LowID erhalten. Im eigenen Heimnetzwerk sollte sich das durch richtige Konfiguration von Router, Ken (siehe jeweils dort) oder anderen Medien konfigurieren lassen.
    In Firmen- oder Universitätsnetzen wird man keine Chance haben, da die Netzadministratoren kein Interesse an überhöhtem Datentransfer haben werden und deswegen benötigte Ports wohl nicht freigeben (oder explizit sperren) werden.

    LowID in Verbindung mit SkyDSL

    Dieser Weg ins Internet ist vergleichsweise neu und meist haben die User dann eine LowID. Es gibt im Web ein Fachforum, welches sich nur mit dem Thema SkyDSL befasst und dort kann man gute Tipps erhalten zu den Themen Telekom und Strato SkyDSL.

    http://www.dslviasat.de

    bzw.

    http://www.dslviasky (wird auf obige Adresse umgeleitet)

    LowID in Verbindung mit KEN DSL

    Bekommt keine Hohe ID, weil der Port nicht erreichbar ist, gibt es folgende Lösung: KenDSL hat einen Sockserver, der immer einen Port hat. Wenn man den nicht kennt (sollte man aber kennen) geht man einfach unter "Verwaltung" dann unter "Diagnose" auf Dr.Ken. Der überprüft Ken eigentlich auf Funktionsfähigkeit aber liefert auch Informationen. Man kann sich sogar seine Ports aussuchen. Entweder, man nimmt einfach den 3. Checkpoint, die http Proxy. Unter der Spalte Bemerkung steht da normalerweise: Aktiv: localhost:[Portnummer]. Nun kann man diese Nummer als Clientport in eMule ("Preferences" -> "Clientport") einstellen.
    Oder man nimmt den Socks Server, auch wieder unter Bemerkung localhost:[portnummer]
    So kann man auch weitere Ports finden, die Ken benutzt und die daher auch offen sind, um sie als Client Ports in eMule zu verwenden.

    Ab der Version 2.01.xx von AVM-Ken!DSL ist es möglich eingehende Ports direkt frei zu schalten. Dazu geht man unter Ansicht und aktiviert den Punkt "Expertenmodus", falls er nicht schon aktiviert ist. Dann erscheinen unter dem Punkt Internet auf der Ken-Oberfläche der Punkt "erweitere Einstellungen", hier muss der Punkt "Firewall erlaubt eingehende Verbindungen aus dem Internet".
    Danach muss entsprechend unter "Gateway-Dienste" rechts oben die eingehenden Verbindungen eingetragen werden. Entsprechende Ports TCP=4661/4662 auf einen bestimmten PC (in der Regel auf dem Service-PC selbst und den Port UDP=4665.

    Wenn das ganze auf einem anderen PC ausgeführt werden soll muss entsprechend die IP des Ken-Klienten eingetragen werden. Dafür jedoch noch erforderlich beim Klienten in dem TCP/IP-Protokoll die IP-Adresse des Ken-SErvice-PC als Gateway und DNS-Server eingetragen werden.
    In den neuen Ken!-Versionen ist automatisch bereits das TCP/IP-Routing aktiviert, sollte es jedoch nicht aktiviert sein muss es noch nachträglich aktiviert werden.

    LowID In Verbindung mit der Fritzcard

    Wie der User MrLinux herausgefunden hat, stört auch nicht die Firewall von XP sondern die Firewall der Software von AVM!

    Eine Problemlösung ist dann, ausschließlich die Treiber von AVM (incl. Update bei w*w.avm.de) zu installieren und nicht das Hauptprogramm von AVM. Anschließend ist eine DFÜ -Verbindung manuell unter Einbindung der AVM-Treiber herzustellen.

    Der Weg dahin funktioniert so:

    Windows 2000:

    "Start / Einstellungen / Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen / Neue Verbindung erstellen / Weiter / In ein privates Netzwerk einwählen / Weiter" > in der Liste der Geräte das Modem "AVM DSL NDIS WAN CAPI Treiber" auswählen > "Weiter" > unter "Rufnummer" eine Dummynummer (z. B. 12345) eintragen > "Wählregeln verwenden" deaktivieren > "Weiter" > "Weiter" > einen Namen für die Verbindung eingeben > "Fertigstellen".

    Windows XP:

    "Start / (Alle) Programme / Zubehör / Kommunikation / Assistent für neue Verbindungen / Weiter / Verbindung mit dem Internet herstellen / Weiter / Verbindung manuell einrichten / Weiter / Verbindung mit einem DFÜ-Modem herstellen / Weiter" > Haken bei "Alle verfügbaren ISDN-Leitungen sind mehrfach verbunden" herausnehmen > "ISDN Kanal - AVM DSL NDIS WAN CAPI Treiber" auswählen > "Weiter" > einen Namen für die Verbindung eingeben > "Weiter" > unter "Rufnummer" eine Dummynummer (z. B. 12345) eintragen > "Weiter / Weiter / Fertigstellen".

    Ich sitze hinter einer Firewall und will eine hohe ID, was muss ich tun?

    Wenn die Firewall die eingebaute von WinXP ist, hilft nur eines: Abschalten. Andere Firewalls müssen so eingestellt werden, dass die benötigten Ports freigegeben sind. Details können wegen der Vielfalt der Möglichkeiten hierzu nicht ausgeführt werden.

    Wie deaktiviere ich die Firewall in WindowsXP?

    Auf der Arbeitsoberfläche gibt es ein Symbol mit dem Namen "Netzwerksumgebung". (Notfalls Fenster schließen verschieben oder minimieren, um es zu finden!). Dieses Symbol mit der rechten Maustaste anklicken. In der kleinen grauen Box, die sich nun öffnet, steht ganz unten "Eigenschaften". Diesen Punkt mit der linken Maustaste anklicken.
    In dem sich nun öffnenden neuen Fenster den Punkt "LAN Verbindung" rechts anklicken und dort erneut angezeigten den Punkt "Eigenschaften" links anklicken.
    Es erscheint nun eine kleine Einstellungsbox, hier oben den Punkt "Erweitert" links anklicken.
    Wenn die Firewall aktiviert ist, steht hier in dem einzigen Einstellungsfeld "Netzwerk schützen..." ein Häkchen. Dieses Häkchen lässt sich entfernen, indem man mit der linken Maustaste draufklickt.
    Anschließend OK klicken und nun alle eben geöffneten Fenster wieder schließen.
    Die Änderung wird erst bei einem Neustadt von Windows übernommen!

    Ich verwende ZoneAlarm als Firewall und habe immer eine LowID

    Generell ist ZoneAlarm ungünstig bei der Verwendung von eMule. In der freien Version gestattet die Firewall keine explizite Portfreigabe und in der proffesional Version belastet sie das System sehr stark. Empfehlung hier: Eine andere Firewall verwenden oder zumindest den Sicherheitslevel auf meduim einstellen.

    Ich verwende Norton Firewall und habe eine LowID. Wie kann ich Ports freigeben?

    Eine schöne Step by Step Anleitung in die Tiefen der Konfiguration vermittelt - reich bebildert - die folgende Seite der Universität Wien:

    http://www.univie.ac.at/comment/02-2/022_18.html

    User "Winch" hat hierzu in www.esel-community.de im Forum "Hilfe zu Programmen" geschrieben:

    Also habe die Firewall, sie ist aktiviert und wie folgt eingestellt, eMule funktioniert gut:

    unter persönliche Firewall, geht man auf die Internetzugriffssteuerung, dann oben rechts auf den Button "Konfigurieren". Dort in die Systemeinstellungen.
    Falls noch nicht vorhanden, hier eine Regel für die TCP-UDP vornehmen:
    1. Aktion - Internetzugriff zulassen.
    2. Verbindungen mit und von anderen Computern.
    3. keine Eingaben
    4. Protokolle TCP-UDP zulassen, unten kann man unten bei den Anschlüssen die jeweiligen Ports einzeln hinzufügen (4661, 4662 und 4665) - dazu muss man unter Anschlüsse eingeben, bei "Einzeln" eingeben und rechts oben lokal markieren, man kann aber auch alle Kommunikationstypen freigeben.
    5. u. 6. Protokollierung und Bezeichnung bleibt einem selber überlassen. Ich würde dann nur noch zum Schluss evtl. diese Regel nach oben auf die Liste verschieben.
    Ich verwende die Internetverbindungsfreigabe (ICS) und habe Low ID

    Hierzu ein Beitrag von User "Gebetskette":

    Win 2000/XP ist direkt mit dem Internet Verbunden


    ICS Einrichtung

    Start -> Einstellungen -> Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen
    Rechtsklick auf die Internetverbindung (nicht die Netzwerkkarte(n)!), Eigenschaften
    Oben auf Gemeinsame Nutzung, das dann so einstellen:
    (x) Gemeinsame Nutzung aktivieren
    gleich darunter die Netzwerkverbindung auswählen - nicht die Verbindung zum DSL-Modem o.ä.!
    Wählen bei Bedarf würde ich nur Flatrate Besitzern empfehlen, da er sich sonst ständig und scheinbar Grundlos einwählt.
    Nu alle offenen Fenster mit OK quittieren

    Port Forwarding

    Start -> Einstellungen -> Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen
    Rechtsklick auf Internetverbindung (nicht die Netzwerkkarte(n)!), Eigenschaften
    Oben auf Gemeinsame Nutzung klicken
    Unten auf Einstellungen
    Oben auf Dienste
    Die, die schon da sind, sollen uns nicht Interessieren.
    Hinzufügen
    Name: eMule/eDonkey (oder einfach Esel) ;-)
    Anschlussnummer des Dienstes: 4661
    (x) TCP ( ) UDP
    Name oder Adresse des Servers im privaten Netzwerk: 192.168.0.2
    OK
    Hinzufügen
    Name: eMule2/eDonkey2 (oder Esel2)
    Anschlussnummer des Dienstes: 4662 (Port der beim Esel eingestellt ist - 4662 ist Standart)
    (x) TCP ( ) UDP
    Name oder Adresse des Servers im privaten Netzwerk: 192.168.0.2
    OK
    Hinzufügen
    Name: eMule3/eDonkey3 (oder Esel3)
    Anschlussnummer des Dienstes: 4665
    ( ) TCP (x) UDP
    Name oder Adresse des Servers im privaten Netzwerk: 192.168.0.2
    Alle offenen Fenster mit OK schließen

    Ich bekomme zunächst eine hohe ID und dann eine niedrige. Woran liegt das?

    Das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit daran liegen, dass in der Firewall bzw. dem Router zwar die Ports 4661, 4662 und 4665 (bzw. die in eMule eingestellten Ports) korrekt freigegeben sind, aber der Server gewechselt hat.
    DENN ACHTUNG: man kann auch eine niedrige ID bekommen, wenn der Server, zu dem connected wurde, zu ausgelastet ist, um Anfragen korrekt zu beantworten. Oder wenn der Server ganz einfach - und das kommt gar nicht so selten vor - schlecht konfiguriert ist.
    Ist man sich sicher, dass die eigenen Einstellungen in Ordnung sind und man will unbedingt eine Hohe ID, bleibt nichts anderes übrig, als zu einem anderen (hoffentlich besser konfigurierten) Server zu connecten.

    Der gleiche Effekt kann - aus anderen Gründen - aber auch bei Benutzern von AVM Fritzcard auftreten.
    Geändert von -=SubSys=- (22.02.03 um 15:56 Uhr)

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  3. #2
    dem Board verfallen Avatar von -=SubSys=-
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    AW: [Filesharing] [Hinweis] - LowID Problematik

    Hat bei einer Hohen ID die Stellenzahl der ID Auswirkungen auf die Qualität des Downloads?

    Nein. Wie zuvor ausgeführt, wird die ID errechnet. Dabei entstehen bei erkennbarer IP Adresse Werte im 8 - 10-stelligen Bereich, die High ID (von obiger Ausnahme mit Oktalzahlen abgesehen). Wegen der dynamischen Vergabe von IP Adressen ist es ein reiner Zufall, ob die ID 10, 9 oder 8 stellig ist. Die Wahrscheinlichkeit für eine 8-stellige ID liegt bei nur 2%, für eine 9-stellige ID bei 21% und für eine 10-stellige ID bei 77%.

    Hat die erste Ziffer der ID Auswirkungen auf die Qualität des Downloads?

    Nein. Auch diese Behauptung gehört zu den immer wieder verbreiteten Legenden um die ID. Die erste Ziffer der ID ist eben lediglich - wie die gesamte ID - errechnet und hat keine weiteren Auswirkungen auf die Qualität der Verbindung.

    Hierzu auch ein Originaltext vom Entwickler:
    "Es gibt in emule und auch eDonkey NUR low oder high ids. High IDs sind eure IP nur anders geschrieben. Dass heißt es ist vollkommen egal ob ihr eine ID von 1000000000 oder 19353532434 habt denn dass ist nur eure IP Adresse. Es ist nicht so, dass um so höhere ID = um so besser.


    Kann es sein, daß ich immer die selbe ID bekomme?

    Ja. Das ist sogar der Normalfall. Solange die Internetverbindung nicht beendet wurde, wechselt man ja nicht die IP Adresse. Wie zuvor ausgeführt, wird die ID aus der IP Adresse errechnet. Logischerweise ist sie immer identisch, solange die aktuelle Internetverbindung besteht.

    Das ist bei Low IDs anders: Hier berechnet jeder Server die ID nach Anzahl seiner Clients mit LowID jedes mal neu. Dadurch wechselt diese bei jedem Server Wechsel.

    Wieso bekomme ich eine Low ID?

    Wie schon weiter oben ausgeführt bekommt man eine kleine ID-Nummer, wenn der verbundene Server nicht auf den eigenen Rechner zugreifen kann. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein und liegen nicht immer am eigenen System. Hierzu zählen:

    Das System ist durch eine Firewall geschützt, die benötigte Ports blockt

    Man verwendet einen Router, um ins Internet zu connecten.

    Man hat "IP-Masquerading" aktiviert (Anmerkung des Übersetzers: IP-Masquerading = Unsichtbar machen der eigenen IP (ist durch zum Beispiel anonyme Proxys möglich)).

    Man verwendet die Internetverbindungsfreigabe von Windows, um ins Internet zu connecten.

    Man verwendet Sky DSL um ins Internet zu connecten

    Man verwendet sonstige spezielle Techniken, um ins Internet zu connecten

    Man verwendet im Haushalt eine Telefonanlage

    Der Server ist überlastet

    Der Provider oder die Datenleitungen sind überlastet

    Sonstiges......

    Zu einer Reihe dieser Punkte siehe Lösungsansätze weiter unten.

    Wie bekomme ich eine hohe ID?

    Allgemein:

    Herausfinden, was die LowID verursacht bzw. verursachen könnte und versuchen, diese Situation zu beheben.

    Hat man die ganze Zeit eine High ID gehabt und ist plötzlich mit einer LowID konfrontiert, ohne daß am eigenen System etwas geändert wurde, hilft es häufig schon, einfach den Server zu wechseln.

    Zum weiteren Vorgehen siehe auch die nächsten Punkte.

    Wie sich zwischenzeitlich gezeigt hat, kann das Problem "ID" aber auch am Provider hängen. Es ist des Öfteren berichtet worden, daß gerade AOL Mitglieder oft erhebliche Probleme mit der ID haben. Das hilft aber nicht wirklich, denn wer wird schon den Provider wechseln...

    Ich sitze hinter einem Router und habe eine LowID. was nun?

    Zu dieser Frage erst einmal wesentliche Hintergrundinformationen von User Brind:
    Soll mehr als ein Rechner über eine einzige Netzanbindung online gehen, bekommt man ein Problem: Da der ISP nur eine IP-Adresse zur Verfügung stellt, alle gleichzeitig darüber arbeitenden Rechner jedoch zwingend unterschiedliche IP-Adressen benötigen, muß man sich in solchen Fällen mit einem Router und der Verwendung von NAT behelfen. Untenstehendes Schaubild zeigt das Anschluß-Schema. Dreh- und Angelpunkt ist der Router, der gleichzeitig die IP-Adresswandlung von öffentlich nach privat und umgekehrt vornimmt. Dieser Router kann entweder als einzelner Rechner hinter einem DSL-Modem, oder als Kombigerät in Form eines DSL-Routers ausgeführt sein. Das Modem stellt die Verbindung zum ISP her, der Router führt NAT durch. Ebendieses NAT stellt bei eDonkey2000 ein Problem dar, weil es sich regelmäßig in Form einer niedrigen ID im eDonkey-Client äußert. Grund dafür ist, daß der Client-Rechner wegen der Anwendung von NAT und damit verbundener privater IP-Adresse, nicht aus dem Internet erreichbar ist, weil private IP-Adressen im Internet nicht geroutet werden. Was bei normalem surfen im www noch einwandfrei funktioniert, kann bei P2P-Systemen nicht mehr klappen. Die Erklärung in Kurzform:

    Wird eine Webseite von einem Webbrowser aufgerufen, schickt der Browser-Rechner den Request unter seiner privaten IP-Adresse an den Router. Dieser erkennt den Request, tauscht die private IP-Adresse aus dem Absenderfeld des IP-Paketes aus und schreibt seine eigene öffentliche IP-Adresse hinein. Der Router speichert den Request in seiner Connection-Tracking-Liste und sendet das IP-Paket an den Server, der die angeforderte Webseite bereithält. Dieser sendet seinerseits die angeforderte Webseite an die öffntliche IP-Adresse des Routers zurück. Der Router hat nun ein IP-Paket erhalten, in dem als Empfänger seine eigene öffentliche IP-Adresse angegeben ist. Der Router schaut in seine Connection-Tracking-Liste und stellt fest, daß dieses IP-Paket die Antwort auf den Seitenaufruf eines Rechners im LANs ist, den er vorher umgeschrieben und weitergeleitet hat. Er tauscht nun quasi rückwärts die Empfängeradresse des IP-Paketes gegen die private IP-Adresse des Rechners aus, der die Webseite angefordert hat und sendet sie weiter. Der Webbrowser des Rechners mit privater IP-Adresse erhält dann die gewünschte Webseite. Dies war in vereinfachter Form die Funktionsweise von NAT. Beim browsen im Web haben wir also eine feste Reihenfolge: Seitenanforderung > Seitenantwort, mit der ein NAT-Router gut zurecht kommt. Der Router kann Antworten leicht dem ursprünglich Anfragenden zuordnen und die Antworten weiterleiten, ohne das es weiterer Maßnahmen durch den Anwender bedarf.



    Nun ist es jedoch beim eDonkey2000-System so, das durchaus Datenpakete von fremden Clients den eigenen Rechner erreichen müssen, ohne das vorher ein Request dorthin versandt wurde. Die Folge ist: Der Router findet in seiner Connection-Tracking-Tabelle keinen passenden Eintrag, was er mit einem solchen unaufgefordert eintreffenden IP-Paket anfangen soll und verwirft das Paket ganz schlicht. Es erreicht seinen Bestimmungsort also nicht!

    Abhilfe ist jedoch leicht möglich. Die IP-Pakete von anderen eDonkey-Clients treffen immer auf Port TCP:4662 ein. Man muß dem Router nur eine Regel an die Hand geben, daß unaufgefordert auf Port TCP:4662 eintreffende IP-Pakete immer an die richtige private IP-Adresse weiter geleitet werden sollen. Wenn also der Rechner, auf dem der eDonkey-Client läuft, die private IP-Adresse 192.168.0.15 besitzt, dann müsste die Regel sinngemäß lauten:

    Alle IP-Pakete die von außen auf Port TCP:4662 eintreffen, sind an die IP-Adresse 192.168.0.15 Port TCP:4662 weiterzuleiten!
    Ich verwende den Router (xyz) und habe eine LowID. Wie kann ich den Router einstellen?

    Bzgl. Informationen zu speziellen Routern sei - gerade wegen der Vielfalt der am Markt verfügbaren Router - auf ein fachlich genau auf das Thema "Router" spezialisiertes Forum verwiesen:

    http://www.router-forum.de

  4. #3
    chronische Wohlfühlitis
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    884

    AW: [Filesharing] [Hinweis] - LowID Problematik

    Hi Subsys

    Supaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa,
    das war doch mal nen Spitzen-Tip (Firewall)
    very thx

    pogo.d

  5. #4
    Senior Member Avatar von Killerkuno
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    Deutschland Sued
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    AW: [Filesharing] [Hinweis] - LowID Problematik

    Und für alle die hinter einem Linux Router sitzen hab ich hier ein Script dass man einsetzen kann. Dann klappts auch mit der HighID, muss man einfach noch seiner IP-Adresse des Windoof-Rechner anpassen. Also überall wo in dem Script die IP-Adresse 192.168.0.6 steht einfach seine IP-Adresse eintragen.
    Das Script ist jetzt im Dos-Format, man sollte es noch umwandeln ins Unix-Format, das geht unter Linux mit dem Befehl:
    dos2unix emule.txt
    wenn man es anders rum haben will:
    unix2dos emule.txt
    natürlich auf der Kommandozeile des linuxrechners. Falls unix2dos nicht installiert ist einfach nachinstallieren.

    Das Script wird gestartet mit:
    ./emule.txt start

    Quelle:
    www.linuxforen.de
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien

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