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Thema: Die harte Keule des Gesetzes verstt gegen das Grundgesetz bei Hartz IV-Empfngern

  1. #16
    nicht mehr wegzudenken
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    457

    AW: Die harte Keule des Gesetzes verstt gegen das Grundgesetz bei Hartz IV-Empfnge

    So viel Text am Stck... mir flirren die Augen....

    Da werfe ich noch mehr Text in die Diskussion.
    Alt, aber noch immer sehr interessant, vor allem bei soviel Systemkritik:

    Thomas Morus - Utopia (gratis als eBook)

    (Achtung: drei Links - der letzte verweist auf das eBook bei Amazon)

  2.   Anzeige

     
  3. #17
    jeder nach seiner Faon Avatar von Schpaik
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    16.232

    AW: Die harte Keule des Gesetzes verstt gegen das Grundgesetz bei Hartz IV-Empfnge

    ot:
    Zunchst:
    Zu meinen beiden recht langen Beitrgen siehe hier: https://www.supernature-forum.de/sho...27#post1164227


    Zitat Zitat von Grainger
    Wir hatten in Deutschland zu Wirtschaftswunderzeiten auch immer eine knapp sechsstellige Anzahl an Langzeitarbeitslosen. [...] Ein paar wollen halten nicht arbeiten und lassen sich lieber von der Solidar-/Sozialgemeinschaft (auf niedrigem Niveau) aushalten. Die bringt man auch nicht langfristig an Arbeiten, da ist jeder Versuch zwecklos.
    Die Frage ist nur, ob man einen kleinen Schwund akzeptiert oder ob man einen riesigen Kontroll- und Sanktionierungsaufwand treiben will, um dem entgegen zu wirken.
    Ich kann eigentlich nur fr mich sprechen, bin aber doch einer Menge Menschen begegnet, die hnlich wie ich, mit den Angeboten dieser Arbeitswelt einfach nicht viel anfangen knnen.
    Arbeitsrecht und Regelungen in Ehren, aber das ist nicht fr jeden etwas.
    Speziell ich: Ich tue was, ich tue gerne was. Was mich ziemlich fertig macht sind Bus und/oder Bahnfahrten. Da kann ich nix tun.
    Am liebsten wre mir drei Tage Non-Stop auf Arbeit (vor Ort schlafen), dann nach Hause. Ich brauch grob zwei Tage um runter zu kommen und dann eben zwei Tage Erholung. Und dann mache ich auch locker in drei Tagen ne 40-60 Stundenwoche.
    Aber dieser Mist von stndiger Hin- und Herfahrt, dieses Stundenweise abschalten, obwohl man ja eh schon wieder vor der Arbeit steht.... ist so voll nix fr mich. Mein Kopf schaltet hoch (Hyperaktiv) und dann muss was passieren bzw. ich muss was zu tun haben. Und ich kann diese Phasen nicht abschalten wie es mir beliebt.
    Ich bin an, bis bei mir das Licht ausgeht.

    Von uns wird jedoch verlangt, das wir geflligst an den Errungenschaften der Arbeitszeitregelungen teilzunehmen haben.

    Dazu kommt, speziell bei mir: Da gibt es so drei, fnf, acht Firmen, die sind hellauf begeistert von mir. Da knnte ich sofort anfangen. - Wrde mir nicht im Traum einfallen! Mal aushelfen, okay. Aber das ist da Buchhaltung/Telefon und/oder stumpfes Kommissionieren bzw. Teppichplatten verlegen. Selbst Schwarzarbeit kann mich da nicht locken. Ich MUSS meinen Kopf mit Infos und eben Herausforderungen fttern. Da hilft mir auch kein logischer Verstand, der mir sagt, dass das schon mal gut wre. Wenn ich nicht meinen inneren Bedrfnissen nach Herausforderung nachkomme, dann stellt mein inneres Ich mit mir sehr ekelhafte Dinge an.

    Zitat Zitat von Duftie
    Dazu mal meine Sicht der Dinge:
    Es besteht keinerlei Gleichheit unter Menschen, weder hier in Deutschland, noch irgendwo anders auf diesem Planeten. Daher finde ich es auch durchaus gerecht, wenn der einer mehr, der andere weniger hat. Du hast das Thema Besteuerung von Arbeitslohn und Vermgen angesprochen. Dazu wrde ich gerne anmerken, dass Deine Zahlen nicht stimmen, der Eingangssteuersatz liegt bei 14%, der Spitzensteuersatz bei 42%. Und fr letzteres musst Du schon ordentlich verdienen. Es werden also diejenigen hher belastet, die auch mehr verdienen.
    Unser alter Finanzexperte Dr.Wolfgang Schuble hat mal sehr schn gesagt: "Wir leben in einer Solidargemeinschaft!"
    Selbst wenn es also keine Gleichheit zwischen Menschen gibt (die es nicht gibt!), so hat doch jeder fr den anderen irgendwo Sorge zu tragen, damit wir ein funktionierendes System haben. (also haben wir nicht.. ich wei.)
    Dein Vergleich zu den Steuern mit meinem Text ist ein schnes Beispiel. Ich sprach davon, das Geldanlagen weniger versteuert werden als Einkommen durch Arbeit.
    Am besten knnen reiche Menschen (meist haben sie das Geld geerbt) Geld anlegen und zahlen weniger Steuern - 26,38 % - als Menschen, die dafr arbeiten gehen.

    Das ist ein Punkt in unserem Steuersystem, den ich nicht fr Fair erachte.

    Zudem erachte ich diese Steuerstaffelung als sehr unfair: https://www.steuerklassen.com/steuer...zensteuersatz/
    Dieser ermglicht nmlich denen, die richtig Geld machen (ber 25.000 Euro im Monat) mehr Geld einzusparen, als denen, die unter diesem Satz liegen.

    ot:
    Zitat Zitat von Duftie
    Aber natrlich wrdest Du fr 2000 Netto den Innenminister machen und dabei unabhngig entscheiden ...
    Ich befrchte, ich verstehe diese Anspielung nicht. Falls es eine ist?!


    Zitat Zitat von Duftie
    Desweiteren wurde das Geld, was jemand anlegt, in der Regel bereits als Einkommen versteuert. Nun legt jemand sein Geld an und darf auf die Zinsen noch einmal Steuern zahlen (und nur auf diese Zinseinknfte und nicht auf das angelegte Geld. Finde ich durchaus fair, dass die Steuern darauf dann geringer sind, als auf das ursprngliche Einkommen.
    Ich meinte nicht "jemand" sondern die fnf bis zehn Prozent der reichsten Menschen in Deutschland (die immerhin ber 60% des Vermgens hier im Land) verfgen.
    Diese Ungleichverteilung ist weder Solidarisch noch sind die Steuern fair. (Siehe Link oben) Die richtig Reichen knnen sehr viel mehr Steuern sparen als die, die dafr ordentlich rackern mssen.

    Ganz klar sind wir nicht alle gleich und sollten auch nicht gleich behandelt werden. Aber wir haben inzwischen ein so groes Ungleichgewicht erreicht, das da doch mal etwas getan werden sollte, meiner Meinung nach. Zum Beispiel den Spitzensteuersatz auf angelegtes Geld bei ber (was braucht man so fr seinen Lebensabend?), na sagen wir mal 5 Millionen Euro, anzuheben.

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