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Thema: Welche Linux Distribution? (BS-Wechsel Win7 -> Linux)

  1. #46
    nicht mehr wegzudenken Avatar von Helibob
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    AW: Welche Linux Distribution? (BS-Wechsel Win7 -> Linux)

    Hi,

    schreibe hier nun schon mal mit einem Linux Mint Cinnamon 19.3 "Tricia" mit separiert-partitionierten Homeverzeichnis und verschlüsselten Benutzerordner.
    Dualboot aktuell mit einem Win 7 (Offline). Für Win 10 ist bisher "nur" eine Partition reserviert.

    Da ich meine 1 TB Platte mit noch einem funktionierenden System nicht gleich riskieren wollte, ist (momentan) alles auf eine 256 GB Platte "gequetscht".
    ^Schau ma mal.

    Ein paar Erkenntnisse(/offene Punkte) meinerseits ^welche mMn thematisch hoffentlich noch dazu passt und für den Einen oder Anderen für einen Umzug nützlich ist:

    • Ruhezustand brachte ich mit meiner Hardware (und/oder Kenntnisse) nicht zum "laufen". ^Bei 16 GB RAM und 256 GB SSD nicht weiter dramatisch. Somit 16 GiB eingespart, SWAP-Partition nun mit 2 GiB.
    • Linux Bootloader ("GRUB2") erkennt mein Win 7 ohne weitere Probleme, Update über das Terminal wäre auch schnell mal möglich.
    • Kerneltreiber habe ich den aus der Installation heraus belassen, das Kernelupdate (Aktualisierungsverwaltung) macht Probleme mit der/meiner Grafik.
    • Durch nachträgliches Verschieben der (fertigen) Win 7 Partition, mochte Win 7 nicht mehr booten, Reparaturoption aus Win-Setup hat dies behoben OHNE den Linux Bootloader zu zerschießen. (Blöd nur, dass das aktuelle Image mit Updates diese Option nicht enthielt, musste das Original ausgraben und ganz oldschool mit DVD-Laufwerk.)
    • Umzug (mit Export/Import) eines Virtualbox Win XP aus Windows-Welt ohne größeren Aufwand/Probleme durchgeführt
    • Unerwartete Probs hatte ich mit einer HDD, welche nicht gelesen werden kann (FAT32 formatiert mit einem Kathrein Sat-Receiver mit ca. 1 TB Kapa). Auch für Gparted unbekannt.


    Fürs Erste sollte das Erstmal reichen

    Gruß Matze

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  3. #47
    Moderator Avatar von Norbert
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    AW: Welche Linux Distribution? (BS-Wechsel Win7 -> Linux)

    Bevor ich mich an die BS-Installationen des mittlerweile zusammengebauten PCs mache, noch eine kurze Frage, die hier vielleicht ein wenig OT ist, aber für ein Multiboot-System Linux/Windows dennoch relevant sein könnte.

    Und zwar wird in diesem Video dazu geraten, den Secure Boot, der sich im Gigabyte BIOS "CSM-Support" nennt, abzuschalten (ab etwa Minute 2:00). Das habe ich auch schon in vielen anderen Foren wie z.B. unserem Schwesterforum Dr. Windows häufig gelesen und soll für einen schnelleren Bootvorgang sorgen. Wäre es in meinem Fall nicht besser, den aktiviert zu lassen? Nachträgliche Änderungen an den UEFI-Einstellungen sollen ja angeblich schwierig bis unmöglich sein und ich habe keine Lust, die BS-Installationen deswegen wiederholen zu müssen.

  4. #48
    Moderator Avatar von Bio-logisch
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    AW: Welche Linux Distribution? (BS-Wechsel Win7 -> Linux)

    Dann lass es halt an - Du solltest dann aber vor einer Linuxinstallation überprüfen, ob der von der jeweiligen Linuxdistribution verwendete Bootloader signiert wurde, oder nicht - sonst kommt es sicher zu Problemen.

    Siehe hier:
    https://www.admin-magazin.de/Das-Hef...etriebssysteme

  5. #49
    Moderator Avatar von Norbert
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    AW: Welche Linux Distribution? (BS-Wechsel Win7 -> Linux)

    Ein sehr guter und ausführlicher Artikel, den du da verlinkt hast, Bio. Danke dafür!

    Jetzt weiß ich wenigstens, was genau es mit dem Secure Boot auf sich hat (ist schließlich mein erstes Motherbord mit UEFI) und bin zum Schluss gekommen, dass es für den Privat-PC tatsächlich keinen Sinn macht, den zu aktivieren. Man handelt sich damit zumindest eine höhere Komplexität, wenn nicht sogar unnötige Schwierigkeiten, ein. Selbst in Firmenumgebungen wäre der eventuelle Zugewinn an Sicherheit recht fraglich und mit u.U. zu hohem Aufwand verbunden. Außerdem ist die Möglichkeit, dass sich ein Betriebssystem-Hersteller durch (angeblich sicherheitsrelevante) Updates heimlich Hintertürchen einbauen könnte, doch mehr als dubios und widerspricht dem Sicherheitsversprechen. Daher kommen wohl auch die recht kontroversen Diskussionen im Netz über den Secure Boot.

    Fazit: Meine auf Unkenntnis beruhende vorherige Befürchtung, ein Multiboot-System könnte durch die Deaktivierung irgendwelche Nachteile zeigen, erwies sich zum Glück als Trugschluss. Das Abschalten ist tatsächlich ratsam und ich bin wieder ein kleines Stückchen schlauer geworden.

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