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Thema: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

  1. #31
    ditto

    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    Es wurde ihm mehr als einmal Nahe gelegt, er kann nicht, er will nicht. Also muss er auch mit den Folgen zurechtkommen. Das SNF ist kein Sanatorium, wir keine Seelenklempner oder sonstige Doktoren. Wer es dennoch versuchen will, sollte sehr stark sein, in allem, damit es denjenigen nicht auch runterzieht.

    Was ich wohl lese, dass Symptome und Auswirkungen bekannt sind, aber es einem egal ist. Wie du sagtes - Weglaufen und anderen die Schuld geben ist immer leichter.

    Schöne Feiertage.

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  3. #32
    assimiliert Avatar von Amon
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    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    ot:
    Ignorier den Thread doch einfach und überlass es den Moderatoren zu entscheiden was fürs SNF passend ist und was nicht. Danke.

  4. #33
    Modeberater Avatar von Gamma-Ray
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    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    Manchmal ist es schon ausreichend, wenn man jemanden zum Zuhören oder zum Mitlesen hat, auch wenn es keine konkrete Hilfestellung gibt.
    Wir sind daher nicht diejenigen, die solche Menschen hier nicht haben wollen. Wenn jemand etwas damit verarbeiteten kann, warum nicht.

    In schlimme Probleme können wir alle hinein geraten, egal wer sie verschuldet hat. Und so lassen wir das einfach stehen und gut sein.

  5. #34
    fühlt sich hier wohl Avatar von Rosicante
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    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    @ditto (vor allem!)

    aber z.T. auch @---r00ts---

    Ihr beide geht mir langsam aber sicher auf den Geist mit Eurer unduldsamen Rechthaberei.
    Es zwingt Euch absolut niemand, in diesem Strang mitzulesen und noch weniger mitzuschreiben. Ich lese und schreibe hier auch nicht in politischen Fäden.

    Ihr hättet lääängst alle Probleme von Schpaik gelöst: Wie schön für Euch beide! Ich gratuliere und denke mir eine öffentliche Auszeichnung für Euch, die ich oder mein Nachlaßverwalter zum nächsten Weihnachtsfest vorschlagen. In der Zwischenzeit haltet endlich still!!

    Schpaik sucht und tastet nach Orientierungsmustern, die er sich mühselig erarbeitet hat, nach Wegen und Möglichkeiten, die ihm gemäß sind. Er ist nicht Euer Mündel.

    Das Forum tut ihm gut.

    Etliche -- auch ich -- nehmen Anteil.

    Belaßt es dabei, überwindet Euch.

    Herzlich
    Abifiz

  6. #35
    ditto

    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    @Amon - ziemlich dumme Antwort von dir, weil ich mir nicht erlauben kann, über das SNF zu bestimmen, sondern das schrieb, was ich meine, was es nicht sei/ist.

    wenn man jemanden zum Zuhören oder zum Mitlesen hat
    Das mag für vieles zutreffen, nur nicht hier. Ich kann nur raten, ob oder mit wem er seine Problemen noch erzählt, wenn er sich schon hier so offen gibt. Es wird schon Gründe haben, weshalb die Kollegen ihn "abgewählt" haben - es gibt sowas einen innerbetrieblichen Frieden und wer den permanent stört, darf eben gehen. Auch die unberechtigte Kritik gegenüber seinem Bauleiter (ich finde es grad nicht wieder) - es geht ihn nichts an und er kann es nicht ändern - ganz schön anmassend, und ein Kündigungsgrund.

    Auch die Sache, dass Klinefelter es beschreiben würde, bezweifele ich arg:
    Symptome
    Bei Wikipedia wurde bei ~ 1/3 alle Klinefelter-Patienten noch Autismus und ADSH festgestellt - aber er hier? Nich im Leben.
    meine meinung


    Nochmal
    wenn man jemanden zum Zuhören oder zum Mitlesen hat
    Wie gesagt, hilft hier nicht. Und Verantwortung zeigen heisst nicht nur zuhören und Verständnis zeigen, sondern auch klipp und klar sagen, dass der andere Hilfe eines Arztes benötigt. Die Aufmerksamkeit, die man ihm hier gibt, ist verschenkte Zeit. Und nach 15 Jahren dürften seine Strukturen so tief eingefahren sein, dass er selber gar nicht mehr raus kann. Entweder läuft er Amok, oder gibt sich Kugel, weil depressiv. Wobei ich meine, dass er zwischen beiden Extremen schwankt. Solche Menschen werden, wenn sie Hilfe angenommen habe, direkt stillgelegt per Medi, kategorisch abgeschottet von der Aussenwelt, LMAA. Seinen Neurologen hätte ich auch schon gefragt, ob er noch alle beisammen hat, ihn gehen zu lassen. Wenn jemand eine Gefahr für sich oder andere darstellt, gibt es sogar die Möglichkeit, ihn gegen seinen Willen zu behandeln. Das hat dieser Arzt nicht getan wider besseren Wissens.

    Es gibt wohl eine Menge Infos, die hier nicht stehen, dir hier auch nicht unbedingt hingehören und die man auch nicht unbedingt wissen will. Ich hatte ich schon geschrieben, wer sich mit ihm beschäftigen und/oder helfen will, sollte es machen - und entsprechend gerüstet sein. Aber das ist nichts für die Öffentlichkeit geschweige für ein Forum. Wenn einer von euch meint, dass Schpaik suizid-gefährdet wäre, fahrt hin, nehmt die Bullerei mit, aber keine heisse Luft um irgendwas reden, was ihr nicht kennt.

    Steine, Otternasen, eingelegte Lerchenzungen

  7. #36
    ditto

    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    @Rosicante - lese ich eben erst. Du bist diesbzgl auch kein schlauerer Mensch als wir alle, eher das Gegenteil.
    Schpaik sucht und tastet nach Orientierungsmustern
    Nach 15 Jahren? Glaubst du doch selbst nicht!?
    Ihr hättet lääängst alle Probleme von Schpaik gelöst
    Die der ganzen Welt
    roots ist mit Sicherheit näher dran als ich, aber du bist sowas von weit weg, jedenfalls schreibst du auch genau so einen Mist wie Amon. Ich denke, dass ihr beide nicht mal ansatzweise in der Situation befunden habt, jemanden auf so einem Weg zu begleiten, ihr schreibt und tut aber so, als wäre das ein Spaziergang mit Mutter Theresa - alles gequirlte Sch*** von euch.
    nach Wegen und Möglichkeiten, die ihm gemäß sind
    Die ihm wohl eher recht und bequem sind. Mag sein, dass man vor 15 Jahren erst am Anfang stand, inzwischen nicht mehr. Wenn er wirklich gewollt hätte...

    Denk drüber nach, bevor du das nächste Mal irgendwas forderst

  8. #37
    assimiliert Avatar von Amon
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    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    Welche gequirlte Scheiße eigentlich. Bis auf zwei kurze Reaktionen auf deine wertvollen Beiträge, habe mich in diesem Thread überhaupt nicht beteiligt, weil ich mir wenn dann Zeit dafür nehmen möchte. Die hab ich mir für diesen Beitrag nicht genommen, sorry musste raus.

    ot:
    ditto, du maßt dir etwas viel an. Du magst ja im Themenbereich recht kompetent sein, aber zwischenmenschlich verhälst Du Dich auch dort unter aller Sau. Empathie scheint für Dich ein absolutes Fremdwort zu sein. Dann lass es doch einfach dich auch hier als der Obermacker aufzuspielen. Keine Ahnung wen du wie lange begleitet hast ich habe keinen Grund daran zu zweifeln, aber das macht dich noch lange nicht zum alleinigen Allwissenden was weiß ich was. Du maßt dir an an Schpaiks Diagnose zu zweifeln, stellst selber irgendwelche übertriebenen Vermutungen an, kennst du ihn persönlich?
    Dann halte dich doch einfach mal zurück. Das was du über "mit Medis stillegen und wegsperren" anscheinend befürwortend geschrieben hast ist dermaßen abartig. Da has DU keine Ahnung wovon Du redest. Ich habe 10 Jahre lang Aufenthalte in Psychiatrien, immer in der Geschützten, hinter mir aufgrund meiner psychiatrischen Erkrankung, bis ich das in den Griff gekriegt habe, sodass ich jetzt vier Jahre lang "draußen bin". Also pass einfach mal auf mit deinen Annahmen.
    Von der anderen Seite kenne ich das durchaus auch, denn so eine Erkrankung kommt auch abgesehen von genetischer Veranlagung nicht von ungefähr.
    Und noch was: "du bist dumm" ist ein Argument auf Kindergartenniveau. Ich habe sicher alle möglichen Mängel, aber über mangelnde Intelligenz hat sich noch keiner beschwert, der mich kennt.

  9. #38
    fühlt sich hier wohl Avatar von Rosicante
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    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    @ditto

    Halte endlich Deine Klappe und meide strikt solche Themen wie hier: So einfach ist das, was Dich betrifft. Du störst, störst gewaltig, mehr nicht.

    Und wie viel Ahnung ich habe oder nicht habe nach sechzig Jahren Beruf, überlaß es bitte Deiner Wahrsagerin.

  10. #39
    Modeberater Avatar von Gamma-Ray
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    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    So, und nachdem alle mal ihr Statement abgegeben haben, werden wir wieder ruhig und besinnlich
    und packen die Keulen wieder weg.

  11. #40
    Offizieller SNF-Archivar Avatar von Keuchhusten
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    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    Zitat Zitat von Gamma-Ray Beitrag anzeigen
    So, und nachdem alle mal ihr Statement abgegeben haben, werden wir wieder ruhig und besinnlich
    und packen die Keulen wieder weg.
    Richtig! Immerhin ist Weihnachten. Für Streitigkeiten während des Fests der Liebe gibt es einen Ort ... und das ist die Familie.

  12. #41
    Senior Member Avatar von ---rOOts---
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    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    Viele hier meinen es nur GUT.

    ABER, Ihr wisst schon, dass Gegenteil von GUT ist nicht SCHLECHT, sondern GUT GEMEINT!

  13. #42
    ditto

    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    Nur leider ist gut oder gut meinen nicht gleich helfen. Und wenn Amon (gerade du) und Rosicante meinen, sie hätten genügend Erfahrung, dann muss ich auch zurückfragen, was ihr euch hier noch rumtreibt statt zu Schpaik zu fahren und ihm effektiv als Mensch zur Seite zu stehen? Was hält euch noch auf? Das ist genau das, ihr könnt alle nur schön-labern, aber was ist, wenn es wie hier um die Wurst geht? Ich kann und ich werde nicht, ich bin fast selbst dabei draufgegangen an der Seite so eines Menschen, und ein drittes Mal ganz sicher nicht. Und genau deswegen bin ich nicht still euch gegenüber.

  14. #43
    Senior Member Avatar von ---rOOts---
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    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    @ ditto
    Das Problem ist doch, dass der Betroffene erst einmal erkennen muss, das er Hilfe braucht!
    So lange er nicht zu dieser Erkenntnis gekommen ist, kann ihm nichts und niemand helfen.

    Das nächste Problem ist, dass die Depression im Grunde ja nur ein Symptom einer Funktionsstörung im Hirn ist.
    UND sie ist ja nicht von Gestern auf Heute aufgetreten!
    Es braucht Zeit, nur leider sind manche Betroffene zu ungeduldig.

    Es gibt da einen kausalen Zusammenhang zwischen "Fühlen", "Handeln", "Denken".
    Nicht bei jedem Betroffenen kommt man mit einer Gesprächstherapie bei,
    dann muss man andere Wege finden, z.B. das Gefühl oder
    was meist besser klappt, über das "Handeln"!
    Wenn Betroffene sich bewegen oder gar verausgaben beim Sport,
    geht es ihnen meist besser
    und dies ist der Moment, wo man durch suggestiv Fragen
    dem Betroffenen wieder auf die "Sprünge" helfen kann.

    Aber was fasel ich da, alles steht und fällt mit der Erkenntnis, dass der Betroffene erkennt, dass er Hilfe benötigt.

  15. #44
    ditto

    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    Ich stimme dir ja in vielen, allen? Punkten zu. Ich störe mich lediglich am Umstand, dass es vor 15 Jahren oder mindestens in einem überschaubarem Zeitraum damals hätte passieren müssen. Mehr mag ich nicht mehr dazu sagen, weil alles gesagt wurde. Es ist an ihm, aktiv zu werden, oder an euch.

  16. #45
    assimiliert Avatar von Amon
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    AW: Belastungen am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge sind Schuld..

    ditto, wünschst du dir Anerkennung dafür, dass du einem dir nahen Menschen mit psychischen Problemen eine lange Zeit zur Seite gestanden hast?
    Ich kann mir kaum vorstellen wie es für meine Partnerin gewesen sein muss, während ihres ersten (und zum Glück auch letzten, bisher) Erlebnisses mit mir in der Psychatrie. Als sie mich als vollkommen andere Person zu erlebt hat, als die, die sie kennt und liebt und sich innerlich darauf eingestellte hat vielleicht bald alleinerziehende Mutter zu sein. Denn ich habe alle möglichen verrückten Ideen von mir gegeben, wie ich mein Leben in Zukunft anders, auch ohne sie führen könnte.
    Das waren sechs Wochen Unterbringung, ich weiß nicht ob unsere Beziehung ein zweites Mal überstehen würde, ich hoffe es, aber ich hoffe noch mehr, dass es nicht nötig sein wird auch dadurch, dass ich verantwortungsvoll mit meiner Erkrankung umgehe.
    Wenn ich mir nun versuche vorzustellen wie jemand über einen langen Zeitraum einen ihm nahen psychisch kranken Menschen begleitet, dann nötigt mir das durchaus Respekt ab und ich kann vielleicht ein bisschen verstehen wo dein Ärger herkommt.

    Was mir gegen den Strich geht ist, wenn du hier mehrfach sagst, dass das SNF nicht der richtige Ort für so etwas sei. Schpaik hat geschrieben, dass es ihm hilft nicht mehr zu schweigen, sich auszudrücken und das kann ich gut nachvollziehen. Es erfordert Mut wirklich von sich zu sprechen und daran teilzuhaben gibt mir mehr als irgend ein Klatsch und Tratsch. Klar er, sorry du Schpaik, drehst dich öfters im Kreise, dass macht mich beim Lesen auch manchmal etwas kirre und ich wünsche dir auch, dass du dich entscheidest Hilfe anzunehmen, was du ja auch in Form einer Gesprächstherapie wohl schon tust.
    Deshalb versteh ich dann auch nicht solche Aussdagen wie "er ist nicht einsichtig und will sich nicht helfen lassen".
    Das Psychatrie und Psychopharmaka immer die Lösung sind glaube ich nicht. Letztendlich hat es mir auch geholfen mich auf ein bestimmtes Medikament einzulassen, gleichzeitig gehe ich auch zur Psychotherapie, allerdings hab ich schon so viel Scheiße in der Psychatrie erlebt und wirklich kranke (Ober-)ärzte, dass ich nicht bedenkenlos sagen würde lass dich einweisen, das ist das Einzige, das hilft.

    Übrigens hat Schpaik hier nirgends geschrieben, dass er konkret suizidgefährdet ist auch wenn die Überschrift vielleicht zu Fehlinterpretationen verleitet. Im Gegenteil, er hat geschrieben, dass er Versuche hinter sich hat, welche länger her sind und dass er das generell nie wieder tun möchte. So etwas kann funktionieren, egal wie anstrengend mir das Leben schon vorgekommen ist, ich habe doch einen gewissen Glauben, dass es eben nicht hilft abzuhauen (ähnlich dem was Hidden hier mal geschrieben hat), ganz abgesehen davon dass ich ich jetzt ein Kind habe, dem ich so etwas nie antun möchte.

    Warum ich nicht zu ihm fahre um ihm als Mensch zur Seite zu stehen? Ganz klar habe ich meine eigenen Sorgen, meine kleine Familie ein anspruchsvolles Studium, eine schwierige gesundheitliche und finanzielle Situation.
    Das Wichtigste aber: Schpaik hat mich nicht darum gebeten! Er, wie andere Kranke auch, ist ein mündiges Wesen und warum sollte ich meine Hilfe ungebeten aufzwängen? Ich finde, dass ist die Regel Nr. 1 beim Hilfe leisten: nur wenn auch darum gebeten wurde!
    Selbst bei Suizid, wenn jemand wirklich dazu entschlossen ist, kann man ihn doch nicht davon abhalten, ausser vielleicht wirklich in dem man ihn den Rest seines Lebens in der "Geschützten" wegsperrt, so ähnlich wie du es beschrieben hast.
    Aber ich weiß nicht mit was ich weniger gut Leben könnte, damit, dass ich dafür gesorgt habe, dass jemand den Rest seines Lebens weggesperrt wird oder damit, dass ich nicht verhindert habe, dass sich jemand umbringt. Ich glaube, dann hätte ich ihm lieber die Wahl gelassen. Natürlich, wenn jemand in meinem Umfeld suizidgefährdet ist würde ich ihn auch notfalls einweisen lassen, gerade wenn klar ist, dass derjenige irgendwannn auch wieder eine lebenswertes Leben führen könnte und seine Tat bereuen würde, wenn er es dann noch könnte. Na genug hätte würde, darum geht es hier gar nicht. Auch die Polizei bei Schpaik vorbeischicken, weiß nicht wie du darauf kommst, dass hier ist KEIN Hilfeschrei wegen akuter Suizidgefahr.
    Da stelle ich auch nicht meine eigene Interpretation über Schpaiks Aussage. Sehr wichtig finde ich als Betroffener weiterhin für voll genommen zu werden (auch wenn man natürlich z. T. Stuss labert).

    Übrigens gibt es einige Studien, die besagen, dass psychisch Kranke besser und erolreicher von Laien betreut bzw. von Ihnen zugehört bekommen, als von ausgebildetem Personal.
    Dass A und O erstmal, was solche Menschen brauchen ist einfühlendes Zuhören, Mitgefühl. Wenn das hier auch nicht das echte Leben ist, aber ein bisschen davon geben kann, dann ist es gut, dass die Möglichkeit besteht.


    Dann noch etwas dazu, was du über Schpaiks Schilderung seiner Lebenssituation, am Arbeitsplatz usw.sagst:
    Ich finde vieles in unserer Gesellschaft ist total bekloppt. Unter anderem, das man sich eine Maske oder verschiedene Masken zulegen muss um durchs Leben zu kommen. Ich lebe deshalb in einer Lebensgemeinschaft mit um die 30 Menschen innerhalb der wir uns so zeigen können wie wir sind, jedenfalls mehr, als das sonst so möglich ist.

    Bei dir Schpaik, habe ich auch den Eindruck, dass du sehr echt und ehrlich bist, das du dieses "verstellen um durchzukommen" gar nicht gut bis überhaupt nicht kannst. Vielleicht ist es auch dass, was dir deine Mädels sagen wollen, wenn sie sagen du seist naiv.

    Musst Du jetzt in eine Form gepresst werden, normal werden, damit die Gesellschaft mit dir klar kommt?
    Ich finde nicht.
    Ich meine jetzt nicht, dass nur die Gesellschaft krank ist, bestimmt ist bei dir auch einiges an Heillungsbedarf, aber längst nicht bei allem was du so als problematisch schilderst kommt mir der Gedanke dass Du dich ändern solltest.
    Ich wünsch dir, dass du auch ein Netzwerk an Menschen findest, die mit dir klar kommen, wo du du sein kannst und bitte bemess deinen Erfolg nicht blos daran ob du einen vorzeigbaren Job hast etc.
    Du hast anscheinend eine Haufen Stolpersteine in den Weg gelegt bekommen und dafür schlägst du dich ganz wacker!



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    Geändert von Amon (27.12.17 um 12:34 Uhr) Grund: puh so vile Fähler..

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