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Thema: Die Emanzipation erreicht...

  1. #1
    Nun ist mir kalt Avatar von oxfort
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    Die Emanzipation erreicht...

    ...nun auch den Weihnachtsmann.
    Er scheint wohl bei der Bevölkerungsdichte mittlerweile überfordert zu sein.

    Darum gibt es nun auch Weihnachtsfrauen.

    Angeblich sollen die Weihnachtsfrauen bei den Kindern wohl auch besser ankommen, weil keine tiefe Stimme und kein furchterregender Bart.

    Na denne, viel Spass.

    Der Weihnachtsmann schafft’s nicht mehr allein

    Für Kinder gibt es eine andere Geschichte dazu: Die Weihnachtsfrau sei ihrem Gatten eigentlich schon immer behilflich gewesen, etwa beim Durchsehen der Wunschzettel und dem Verpacken der Geschenke. Nun, da er wegen steigender Kinderzahlen nicht mehr alles allein bewältigen könne, gehe sie ebenfalls auf Tour.

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  3. #2
    evol. Naturalist Avatar von Desperado
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    AW: Die Emanzipation erreicht...



    Die Journalistin Birgit Kelle hat mMn Recht damit, wenn sie sagt: "Wir sind auf dem Weg in eine männerfeindliche Gesellschaft" Name:  girl_feminist_en.gif
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    Birgit Kelle findet die Sexismus-Debatte hysterisch

  4. #3
    Senior Burger Avatar von BigMäc
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    AW: Die Emanzipation erreicht...

    Ich dachte, der hat sieben knackige Weihnachtselfen?

    Ach ne, das waren Zwerge und ein Rentier. Mist.


  5. #4
    Nun ist mir kalt Avatar von oxfort
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    AW: Die Emanzipation erreicht...

    Nun ja, Rudolf kommt ja auch in die Jahre.


  6. #5
    Langobarde Avatar von lango
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    AW: Die Emanzipation erreicht...

    Zitat Zitat von Desperado Beitrag anzeigen

    Die Journalistin Birgit Kelle hat mMn Recht damit, wenn sie sagt: "Wir sind auf dem Weg in eine männerfeindliche Gesellschaft"

    Birgit Kelle findet die Sexismus-Debatte hysterisch
    Es wäre hysterisch, uns wegen ein paar Weihnachtsfrauen des StudierendenWerk Berlin auf dem Weg in eine männerfeindliche Gesellschaft zu vermuten.


    lango

  7. #6
    Offizieller SNF-Archivar Avatar von Keuchhusten
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    AW: Die Emanzipation erreicht...

    Also ... Weihnachtsfrauen gibt es schon länger. Die waren dann aber eher für die großen Kinder bzw. Jungs.

    Nö, kann man mit leben. Ich bin bei Weihnachten absolut konservativ. Weihnachtsfrauen, ob real oder in Darstellungen, kommen mir nicht ins Haus. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, das Weihnachtsfrauen bei kleinen Kindern besser ankommen. Und manche wollen halt auch zu Weihnachten mal was anders. Insofern seh ich das Weihnachtsland nicht in Gefahr.

    Wobei ich nicht wissen möchte, wie viel weihnachtliche Streitigkeiten entstehen, weil der Herr Papa, ob tatsächlich oder nur gefühlt, der Weihnachtsfrau auf ihren knackigen Studentinnenarsch geglotzt hat. Ich würde da zu einem sehr weiten Mantel raten, um Ehestreitigkeiten unterm Weihnachtsbaum zu verhindern.

  8. #7
    Bekennender Nacktspießer! Avatar von Mohima
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    AW: Die Emanzipation erreicht...

    Was nützt Herrn Papa der sehr weite Mantel?

  9. #8
    Langobarde Avatar von lango
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    AW: Die Emanzipation erreicht...

    „Laut einer neuen Studie ist die Gleichberechtigung in 217 Jahren erreicht. Also noch vor Fertigstellung des BER.“

    Quelle: extra 3

  10. #9
    Modeberater Avatar von Gamma-Ray
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    AW: Die Emanzipation erreicht...

    Zitat Zitat von lango Beitrag anzeigen
    „Laut einer neuen Studie ist die Gleichberechtigung in 217 Jahren erreicht. Also noch vor Fertigstellung des BER.“

    Quelle: extra 3
    Fragt sich nur auf welchem Planeten und welches Universum.

  11. #10
    Langobarde Avatar von lango
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    AW: Die Emanzipation erreicht...

    Auch wenn vielen Männern der Erfahrungshorizont zu sexuellen Belästigungen fehlt. Es gibt eine bestimmte Art von schmierigen Witzen, von penetrantem Anbaggern und Begrapschen bis hin zu tätlichen Übergriffen, die fast jede Frau irgendwann erleiden muss, Männer fast nie. Das Problem ist nicht eine zu hysterische oder männerfeindliche Sexismus-Debatte, sondern das herunterspielen oder ins lächerliche ziehen des Themas - das erfolgt überwiegend von ... Männern. Klar, es gibt sie, die extremistischen Feministinnen. Man macht es sich aber zu einfach, das Thema allein an diesen aufzuhängen, statt Ursache und Wirkung von Alltagssexismus zu hinterfragen.

  12. #11
    Außer Betrieb Avatar von QuHno
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    AW: Die Emanzipation erreicht...

    Alltagssexismus - schönes Wort, aber ist es wirklich Sexismus oder nicht doch eher eine krude Form der Sexualität?
    Sexismus hat nichts mit anbaggern, angrabschen oder Übergriffen zu tun, sondern ist ein auf Vorurteilen basiertes Einordnungssystem für die Überlegenheit eines Geschlechts über ein anderes.

    Beispiele:

    1) Ein Kindergärtner - männlich - wurde per Unterschriftenaktion von Müttern um seinen Beruf gebracht weil die Mütter befürchteten dass er ja nicht ganz normal sein kann, weil er als Mann diesen Beruf ergriffen hat. Er wäre wahrscheinlich nur ein perverser, der die Kinder berühren will (dort waren auch Kleinkinder, die teilweise noch gewickelt werden mussten) - was für die Damen übrigens völlig OK war wenn es eine weibliche Kindergärtnerin tat.

    Das ist Sexismus in Reinform.
    Zusätzlich grenzt es an eine Tatsachenbehauptung (in Form von übler Nachrede), welche strafbar ist, wenn sie nicht bewiesen werden kann. In dem konkreten Fall haben die Damen es umgangen, indem sie "könnte", "würde" und "wahrscheinlich" benutzt haben.

    2) Frauen können nicht einparken.

    Auf einem Vorurteil basierter Sexismus.

    3) Ein Mann grabscht eine Frau ohne Einverständnis an.

    Trotz miserabler Umgangsformen kein Sexismus (außer es geschieht mit dem Vorurteil, dass alle Frauen das ja so wollen, selbst wenn sie "Finger weg" sagen), sondern ein sexueller Übergriff.


    4) Niedrigere Entlohnung für Frauen, die die selbe Arbeit tun wie Männer, weil Männer einfach besser in (Beruf einsetzen) sind.

    Sexismus.


    Das Problem an der ganzen Debatte ist, dass Sachen miteinander vermischt werden, die primär nichts miteinander zu tun haben. Sexismus ist kulturell bedingt, Sexualität biologisch. Anbaggern, begrabschen, tätliche Übergriffe sind ales Sexualität, kein Sexismus.

    Randnotiz:
    Ich finde es gut, dass sich die Weihnachtsfrauen keine Bärte ankleben - denn dass ist es was die kleinen Kinder so gruselig finden, denn es sieht für sie falsch aus, gleichgültig ob es ein Mann oder eine Frau macht, denn in der Prägung der durchschnittlichen Kleinkinder ist ein mit Gesichtshaaren bewachsenes Wesen nicht mehr enthalten, also fremd und Furcht einflößend. In Kulturen, in denen Männer noch Bärte tragen, ist es anders.

    Vielleicht wieder zur alten Bedeutung des Wortes "Mann" zurückkehren, ganz früher bedeutete es einfach "Mensch" - dann würde es einfach Weihnachtsmensch heißen und vielleicht würde sich dann niemand mehr fragen ob ein Weihnachtsmensch nun männlich oder weiblich ist.

  13. #12
    Langobarde Avatar von lango
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    AW: Die Emanzipation erreicht...

    Zitat Zitat von QuHno Beitrag anzeigen
    Alltagssexismus - schönes Wort, aber ist es wirklich Sexismus oder nicht doch eher eine krude Form der Sexualität?
    Sexismus hat nichts mit anbaggern, angrabschen oder Übergriffen zu tun, sondern ist ein auf Vorurteilen basiertes Einordnungssystem für die Überlegenheit eines Geschlechts über ein anderes.
    ...
    Das Problem an der ganzen Debatte ist, dass Sachen miteinander vermischt werden, die primär nichts miteinander zu tun haben. Sexismus ist kulturell bedingt, Sexualität biologisch. Anbaggern, begrabschen, tätliche Übergriffe sind ales Sexualität, kein Sexismus.
    Hm, der Duden definiert Sexismus so:
    1. Vorstellung, nach der ein Geschlecht dem anderen von Natur aus überlegen sei, und die [daher für gerechtfertigt gehaltene] Diskriminierung, Unterdrückung, Zurücksetzung, Benachteiligung von Menschen, besonders der Frauen, aufgrund ihres Geschlechts
    2. etwas, was auf Sexismus beruht, sexistische Verhaltensweise
    Im Brockhaus steht Sexismus für
    ... jede Art der Diskriminierung, Unterdrückung, Verachtung und Benachteiligung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts sowie für die Ideologie, die dem zugrunde liegt ...
    und Sexismus finde sich
    ... in psych. Dispositionen, in Vorurteilen und Weltanschauungen ebenso wie in sozialen, rechtl. und wirtschaftl. Regelungen, schließlich auch in der Form fakt. Gewalttätigkeit und Ausschließung im Verhältnis der Geschlechter und in der Rechtfertigung dieser Gewaltakte und -strukturen durch den Verweis auf eine ‚naturgegebene‘ Geschlechterdifferenz
    Und schließlich informiert Wikipedia:
    Sexismus ... ist ein Oberbegriff für eine breite Palette von Einzelphänomenen unbewusster oder bewusster Diskriminierung auf der Basis des Geschlechts. Dazu zählt unter anderem auch sexuelle Belästigung. Grundlage von Sexismus sind sozial geteilte, implizite Geschlechtertheorien bzw. Geschlechtsvorurteile, die von einem ungleichen sozialen Status von Frauen und Männern ausgehen und sich in Geschlechterstereotypen, Affekten und Verhaltensweisen zeigen.
    Sexistische Verhaltensweisen und sexuelle Belästigung gehören also nach allgemeiner Auffassung zum Sexismus und damit auch „eine bestimmte Art von schmierigen Witzen, von penetrantem Anbaggern und Begrapschen“, denn das ist (für mich) nichts anders. „Kulturell“ oder „biologisch bedingt“ geht mir irgendwie zu sehr in die Richtung Fremdbestimmung. Ich unterstelle, dass Männer sehr wohl in der Lage sind, solche Verhaltensweisen zu hinterfragen und zu unterlassen.

    lango

  14. #13
    assimiliert Avatar von Amon
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    AW: Die Emanzipation erreicht...

    Bezüglich der Bärte: Wo hast du in den letzten zwei Jahren gelebt oxfort? Überall laufen junge Männer mit Vollbärten rum.

    Ansonsten: Der Weihnachtsmann ist jetzt auch kein uraltes Kulturgut, dass es zu schützen gilt.. Von mir aus also gerne auch Weihnachtfrau oder Weihnachtstrans.
    Bei uns hieß es immer Christkind, dass fand ich eh schöner.

    Und die Emanzipation ist mitnichten erreicht, aber dazu hat lango netterweise schon so ziemlich alles geschrieben was ich sagen wollte, danke.

  15. #14
    Nun ist mir kalt Avatar von oxfort
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    AW: Die Emanzipation erreicht...

    ...Wo hast du in den letzten zwei Jahren gelebt oxfort?
    Ach Amon. Ich trage seit rund 40 Jahren einen Vollbart.

    Hatte aber kürzlich einen Bericht gesehen, da wurden diese künstlichen Bärte "angeprangert".
    Darum wird versucht, dass immer mehr Nikoläuse/Weihnachtsmänner einen grauen Naturbart vorweisen.
    Mit dem grau könnte ich mithalten, nur nicht mit der Länge.

  16. #15
    evol. Naturalist Avatar von Desperado
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    AW: Die Emanzipation erreicht...

    Zitat Zitat von Amon Beitrag anzeigen
    ...
    Ansonsten: Der Weihnachtsmann ist jetzt auch kein uraltes Kulturgut, dass es zu schützen gilt.. Von mir aus also gerne auch Weihnachtfrau oder Weihnachtstrans.
    Bei uns hieß es immer Christkind, dass fand ich eh schöner.
    ...
    Wie alt sollte denn eine Tradition mindestens sein, damit sie d.M.n. als schützenswert gilt? (In Skandinavien - und nicht nur dort - ist diese Tradition übrigens schon uralt, auch wenn dort der bärtige alte Mann, der zur Wintersonnenwende Geschenke verteilte, nicht Weihnachtsmann genannt wurde, sondern Odin.)
    Eine Weihnachtsfrau mit Damenbart ist nicht nach meinem Geschmack Muß meinen 5-jährigen Enkel mal fragen, ob er das auch so sieht.
    Wird es neben dem Osterhasen demnächst auch eine Osterhäsin geben oder vielleicht einen hasigen Transgender und neben Schneewitchen 7 Zwerginnen statt Zwerge, oh sorry, natürlich 7 kleinwüchsige Frauen statt kleinwüchsige Männer? Hochmotivierte Feministen/innen und Genderisten/-innen werden die Märchenwelt der Kinder nicht verschonen.

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