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Thema: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

  1. #31
    Senior Burger Avatar von BigMäc
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Damit hast du dir vermutlich unglaublich viel mehr Gedanken gemacht als sehr sehr viele Brexit-Voter.

    Du hast die Fakten gesammelt (oder es zumindest versucht), gegeneinander abgewogen, auf deine Situation bezogen und eine Entscheidung getroffen.
    Und zwar eine Entscheidung die für dich genommen richtig ist. Egal, wie das Endergebnis aussieht.

    So kann Demokratie nur funktionieren. Man sollte nie vergessen, dass Demokratie auch immer Konsens ist, und Konsens bedeutet, dass nicht alle Betroffenen
    ihren Willen bekommen. Bei einer Entweder-Oder Entscheidung (Brexit, Olympia) bedeutet das natürlich, dass eine Hälfte (oder wie auch immer das Ergebnis aussieht)
    nun mal die "Verlierer" sind.

    Da liegt übrigens ein Problem von Volksentscheiden zu indirekter Demokratie: man ist unmittelbar an der Entscheidung beteiligt und fühlt sich persönlich als Verlierer, wenn die
    eigene Seite verliert. Bei einer indirekten Demokratie ist das anders, da wird ein Mittler eingesetzt, auf den sich der Zorn/die Unzufriedenheit projezieren kann und den man dann später
    bestrafen kann (durch Abwahl).

    Edith meint: und man sieht das Problem was passiert, wenn Populisten an Wahlen beteiligt sind. Wenn eine Seite lügt, und Argumente der anderen Seite als "Angstmacherei" bezeichnet, und die
    andere Seite seriös bleibt, gerät das Faktensammeln zum Problem, bezogen auf diejenigen Wähler, die eben nicht selbstständig Fakten sammeln, sondern sich auf die Stimme "ihrer Volksvertreter" verlassen.

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  3. #32
    Senior Burger Avatar von BigMäc
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Jetzt löffelt der feige Hund Johnson die Suppe nicht einmal selbst aus, die er den Briten eingebrockt hat.
    Boris Johnson verzichtet auf Nachfolge von David Cameron - SPIEGEL ONLINE

    Was ein toller Typ.

  4. #33
    Modeberater Avatar von Gamma-Ray
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Das wäre doch im Prinzip Oberwasser für Cameron, weil der jetzt sagen kann, dass Johnson das englische
    Volk getäuscht habe mit falschen Fakten und jetzt mit vollen Hosen kneift.

  5. #34
    chronische Wohlfühlitis Avatar von duffguy
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Was haben wir im TV nicht überall hören können, der Johnson sei nur zu seinem persönlichen
    Vorteil auf den rechtspopulistischen Zug gesprungen - da er ja für die eigene Karriere sogar
    über Leichen geht.

    Und jetzt lässt er seine guten Chancen einfach sausen?

  6. #35
    Senior Burger Avatar von BigMäc
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Welche guten Chancen???

    Der weiß genau dass er sich verzockt hat und will nicht als PM in die Geschichte eingehen, der den Brexit zu verantworten hat - im Sinne von Artikel 50 aktivieren.

  7. #36
    chronische Wohlfühlitis Avatar von duffguy
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Ich meinte, er hätte wohl gute Chancen gehabt, der nächste Premierminister zu werden.
    Gut möglich, dass er selber nie mit diesem Wahlergebnis gerechnet hat und nur die Popularität
    nutzen wollte.
    Alles Spekulation.

    Ich weiss nicht mehr wer das war, aber jemand hat sich im TV geäussert, Johnson ginge es nicht
    um die EU, er wolle nur den Cameron stürzen und dessen Platz einnehmen. Diesen Vorwurf kann
    man jetzt klar als falsch taxieren.

  8. #37
    Senior Burger Avatar von BigMäc
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Sehe ich ganz anders. Ja er wollte Cameron stürzen, aber indem er nach einem Remain Sieg einen auf "Vertreter der armen Verlierer" macht.
    Nur leider hat Remain verloren und Cameron hat keinen Bock die Suppe auszulöffeln.
    Also tritt dieser zurück und hinterlässt seinem Nachfolger die "vergiftete Frucht" in Form des Ministerpräsidenten der Artikel 50
    aktivieren muss, und damit in der Geschichte des UK als derjenige eingeht, der UK aus der EU geführt hat.
    Johnson hat sich verzockt.

  9. #38
    Realist Avatar von Jonn
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Die Engländer haben das mächtig unterschätzt und müssen jetzt damit klarkommen das Großbritanien in Einzelteile zerfallen könnte.Die Schotten,Nordiren,Walliser sind nicht so einfach bereit die EU zu verlassen.Das wird noch großes,peinliches Kino

  10. #39
    jeder nach seiner Façon Avatar von Schpaik
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Ich hab mich mal ein wenig in dem Link von BigMäc aus Beitrag #32 rumgestochert und bin auf diese Seite gestoßen:
    Brexit: Alles, was Sie zu den Folgen des*Referendums wissen müssen - SPIEGEL ONLINE

    Meiner bescheidenen Meinung nach haben viele Brexit-Wähler sich nur die vordergründigen Argumente angetan (also die Meinungen und Aussagen der Politiker die FÜR den Ausstieg sind). Ob diese nun sachlich oder polemisch (oder beides) getätigt wurden, kann ich an dieser Stelle nicht nachvollziehen. Wie man in meinem Link jedoch schön nachlesen kann, wurden bei den Argumenten gegen die EU wohl einiges nicht erwähnt.

    Der britischen Wirtschaft würde ein EU-Austritt guttun, behaupten die Befürworter eines Brexits. Ihr Hauptargument: Die Brüsseler Regulierungswut lähme die britische Wirtschaft. Die aber ist schon jetzt eine der am wenigsten regulierten der Welt, wie Daten der OECD zeigen. Zudem lässt das Argument die Vorteile einer EU-Mitgliedschaft außer Acht, allen voran den freien Zugang zum EU-Binnenmarkt.

    [...]

    Was bedeutet das für die Finanzmetropole London?

    Mit einem Anteil von acht bis zwölf Prozent an der Wirtschaftsleistung ist der Finanzsektor für Großbritannien von großer Bedeutung. Ein EU-Austritt könnte ihn schwer treffen. Denn bislang sichern sich viele Banken über eine Filiale in London sogenannte Passporting Rights, die ihnen auch Zugang zum Rest der EU verschaffen. Nun dürften diese Institute ihre Geschäfte teilweise oder ganz in andere EU-Länder verlagern.
    Vor solch einem Szenario haben US-Großbanken wie Goldman Sachs oder JP Morgan gewarnt, aber auch britische Institute wie HSBC. Einer Studie der Beratungsfirma Capital Economics zufolge könnte allein der Verlust der Passporting Rights den Export britischer Finanzdienstleistungen in die EU um bis zu 50 Prozent sinken lassen - das entspricht jährlich rund zehn Milliarden Pfund.

    Bislang hat Großbritannien den höchsten Anteil überhaupt an Finanzdienstleistungen in der EU. Führend ist das Land unter anderem im Handel mit Euro, obwohl die Briten selbst kein Mitglied der Währungszone sind. Die Europäische Zentralbank hat schon einmal erfolglos versucht, diesen Handel einzuschränken. Nach dem Brexit wird ihr dies deutlich leichter fallen.

    Nach Ansicht von Branchenvertretern sind mit dem Brexit zahlreiche weitere Risiken verbunden. So wird es für Banken, Versicherungen oder Hedgefonds schwieriger, Personal vom Kontinent zu rekrutieren, falls die Freizügigkeit für EU-Arbeitnehmer wegfällt. Laut Notenbankchef Mark Carney könnte auch die Liquidität der Finanzmärkte knapper werden.

    Es gibt allerdings auch Stimmen, die den Brexit als Chance für den Finanzsektor sehen. Demnach könnte Großbritannien deutlich offensiver um Investoren werben, wenn lästige EU-Regularien wegfielen. Ein Beispiel sind geplante Register zur Offenlegung von Unternehmensbesitzern, deren Einführung derzeit als Reaktion auf die Enthüllungen um Briefkastenfirmen in Panama vorangetrieben werden.

    Um weiterhin mit der EU Handel treiben zu können, dürfte die britische Regierung jedoch viele Vorgaben auch nach dem Brexit beibehalten. Damit würde die Gesetzeslage wohl vor allem unübersichtlicher. Die britische Großbank Lloyds erwartet, dass ein solches "regulatorisches Nirvana" ihre Geschäfte schädigen würde.

    [...]

    Die britische Regierung beteuerte nach dem Referendum, für EU-Bürger ändere sich zunächst nichts. Sie hat ein Interesse daran, dass britische Staatsbürger möglichst viele ihrer gewohnten Privilegien in der EU behalten. Im Gegenzug könnte Brüssel darauf bestehen, dass EU-Bürger die gleichen Rechte in Großbritannien genießen.

    Das erklärte Ziel der britischen Regierung ist es, die Zahl der Einwanderer aus der EU zu verringern. Vor allem die größte Gruppe ist Kritikern ein Dorn im Auge: 853.000 der Migranten kommen aus Polen. Viele Briten fürchten die Konkurrenz um Arbeits- und Schulplätze sowie eine Überlastung des Gesundheitssystems.

    Das Thema Einwanderung ist einer der Hauptgründe für den Brexit-Wunsch. Sobald London aber beginnt, Bürger aus EU-Ländern zurückzuweisen, verlören die Briten das Recht auf freie Wohnsitzwahl auf dem Kontinent. Ein solches Ergebnis wäre schwer vorstellbar.

  11. #40
    evol. Naturalist Avatar von Desperado
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Der Altbundeskanzler hatte kürzlich seinen Senf zum Brexit dazu gegeben und ich denke er hat Recht damit, wenn er sagt: Die Menschen wollen ihre nationale Identität nicht verlieren. Viele Entscheidungen gehören wieder in die Hand der nationalen Parlamente. Eine alles bestimmende Kommandozentrale in Brüssel wird abgelehnt. "Vereinigte Staaten von Europa" will nur eine Minderheit der Bevölkerung in den EU-Ländern. Selbst die Deutschen, von denen sich laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes TNS Forschung im Auftrag des Nachrichten-Magazins "Spiegel" 87% einen Dexit nicht vorstellen können, lehnen 64 Prozent eine Erweiterung der Vollmachten und Aufgaben für Brüssel ab. Lediglich 27% wünschen sich noch mehr Aufgaben für Brüssel.

    http://www.t-online.de/nachrichten/a...mfrage-ab.html

  12. #41
    Senior Burger Avatar von BigMäc
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Ich gehöre bekennenderweise zu den 27%.

    Ich bin sogar der Meinung, dass wir gar keine nationalen Parlamente brauchen.

  13. #42
    jeder nach seiner Façon Avatar von Schpaik
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Das sehe ich ähnlich.

  14. #43
    Senior Member Avatar von ---rOOts---
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Europa der Regionen!

    Mit einem von den Europäern gewählten Parlament.

    Dann wäre ich ein Europäischer Staats Bürger deutscher Herkunft!

    Oder wenn man will Hessischer! Jawoll, ein Hesse bin ich!

    Schön wäre das!

  15. #44
    jeder nach seiner Façon Avatar von Schpaik
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Im Sinne einer europäischen Nation und vielleicht auch irgendwann einmal einer Weltregierung halte ich Parlamente für durchaus sinnvoll, um das mal erwähnt zu haben.
    Wer etwas ist (Mann, Berliner, Hesse, Spanier, Frau, Russin, etc.) ist für eine "Volkswirtschaft" von jeher eher Banane gewesen. Insofern darf jeder gerne das sein, was er schon immer war.

    Eine Partei hier in Deutschland hat laut Pro7s Videotext jetzt etwas vorgeschlagen in der Richtung von wegen den Gedanken der EU neu zu formulieren und die Schwerpunkte der dadurch entstehenden Änderungen mehr auf die soziale Absicherung der Menschen in der EU und einer gerechteren Steuerpolitik zu lenken.

    Schöner Gedanke! - Reicht mir jedoch nicht.

    Wenn ich bedenke, das Gewinn durch Arbeit (also das was die Arbeitnehmer erwirtschaften) mit bis zu 45% besteuert wird, Gewinne durch Geld (also angelegtes Geld) nur bis zu maximal 25% besteuert wird, dann läuft hier was für mich falsch.
    Ganz klar klingt das für den kleinen Mann schick, wenn er von seinem mühsam angesparten Geld sich versucht in der Geldwirtschaft zu betätigen. (Das also irgendwo anlegt) Wenn "das Geld arbeitet" werden darauf weniger Steuern berechnet, aber der Vergleich hinkt an allen Ecken und Enden.

    Man darf nie vergessen, das den 5% reichsten deutschen Mitbürgern rund 60% des gesamten Vermögens in Deutschland gehören.
    Nehmen wir die nächsten 5% dazu, sind wir schon bei 75%.
    Diese Menschen lassen fast ausschließlich "ihr Geld arbeiten" und dafür zahlen sie weniger Steuern als die, die wirklich für ihren Lohn bzw. ihr Gehalt arbeiten gehen müssen.

    Nach einer 2015 erfolgten Hochrechnung verfügen die 10% reichsten Deutschen über ein Vermögen von etwa 500-650 Billionen Euro. (Nicht vergessen, wir sind hier in Deutschland und nicht in Amerika. Wir kennen die Milliarde, die Amis nicht.)
    Das sind sozusagen 500.000 - 650.000 Milliarden Euro.

    Die könnten unsere Staatsverschuldung von 300 Milliarden Euro sozusagen aus der Portokasse bezahlen. - Werden sie das tun? ..... ihr dürft an dieser Stelle dann selbst weiter raten....

    Solange es keine Ausgleichsregularien gibt, die dafür sorgen, das es eben nicht mehr diese Superreichen gibt, sondern das Geld gefälligst ordentlich und fair verteilt wird, wird es diesen ewigen Hickhack zwischen den Menschen geben. Und solange es eben die Chance gibt, sich durch Hickhack nach oben zu arbeiten, wird es auch andauernd diese Ungerechtigkeiten geben.

    Leider sind nämlich ganz viele "Reiche" dieser Welt außerhalb jedweder Demokratie. Diese Marke von maximal 25% für Geldgeschäfte ist nur ein Tor für die Reichen. Ganz andere Geschichten gibt es über den Standort. (siehe Panama Papers oder Luxemburg) und es gibt noch tausende Beispiele mehr auf dieser Welt.

    Ganz klar, die Welt befindet sich wegen dem menschlichen Charakter in einem beständigen Wettkampf. Ohne Wettkampf hätten wir auch Stagnation. Anderseits sind die Verhältnisse so dermaßen ungleich verteilt, das ich da auch keine wirkliche Hoffnung habe, das ich innerhalb meiner Lebensspanne noch ein Umdenken der reichsten der Reichen erleben werde.

    Der erste Schritt für eine soziale Ordnung und ein gerechtes Sozialsystem, wäre in meinen Augen zunächst einmal dafür zu sorgen, das die Reichsten der Reichen zur Kasse gebeten werden und dass das Vermögen dieser Welt mal endlich gleichmäßig und gerecht aufgeteilt wird.

    Das wäre auch ein ordentlicher Schritt zur Geburtenkontrolle.
    Fast alle Studien zu Geburten in den Ländern zeigen auf, das die Länder mit dem höheren Lebensstandart über weniger Kinder verfügen (im Schnitt 1,7) als die Entwicklungsländer. (im Schnitt 6,5)

    Wohlstand für alle, würde der Überbevölkerung Einhalt gebieten!
    Wobei....-> vorsicht, geht um Religion:

    So gut wie jede Religion, in dem Fall meine ich die drei großen monotonen Möglichkeiten die hier in Europa vertreten sind, reden in ihren Schriften in der ein oder anderen Form immer von "mehret euch". Sprich: -> Macht ordentlich rum und werdet gefälligst noch viel mehr als ihr jetzt schon seit und erobert das Land von wem auch immer.

    Nachvollziebar in der damaligen Zeit. - Im JETZT völlig Kontraproduktiv!

    Und auch schlicht falsch und grausam. - Ein Papst der Kondome verbietet und damit einfach Schuld daran ist, das rund 10 Millionen Menschen PRO JAHR (also knapp 200.000 Kinder pro Tag) tot geboren werden oder verhungern. Und auch der Islam, der dem Sterben kein Einhalt gebieten will mit ähnlichen Zahlen.

    (Nebenbei gesagt: Es gibt eine ganze Anzahl an wirklich, wirklich reichen Menschen, die dort wirklich, wirklich helfen könnten. Also von der einen oder anderen Religion, der sie sich zugehörig fühlen.
    Deren Hilfe bezieht sich seltsamer Weise jedoch nur auf einen ganz kleinen Teil in ganz bestimmten Regionen. - Dort wird dann auch am ehesten eher zum Kampf aufgerufen, als das man sich mal um die Bevölkerung kümmert.

    Aus meiner Sicht haben sich die "Weltreligionen" schlicht überholt. Weder die Juden, noch die Christen oder die Menschen, die an den Islam und an Mohammed glauben haben bewiesen, das ihnen DIE Menschen ansich wichtig sind. Hier geht es nur um Macht und Einfluss und Krieg. (ich hab mehr dumme auf meiner seite als du.. du musst dich meiner dummen richtung beugen... usw. usf. etc. .....)

    Wahrscheinlich lachen sich die Götter tot oder DER eine Gott flennt Rotz und Wasser, weil wir alle so dämlich sind!


    Erst wenn wir anfangen in den Köpfen der Superreichen (JP Morgan, Bill Gates, Buffet, Helu, Koch, etc.) erreichen, das wir menschlich die gleichen Rechte und Ansprüche und Wünsche haben, wie sie UND eben auch die Macht haben durch einen politischen Rückhalt durchsetzen zu können, wird es hoffentlich so etwas wie eine halbwegs gerechte Verteilung von Vermögen geben.


    Scheiße ist das viel Text.... und ich bin noch gar nicht fertig. Siehe unten!

  16. #45
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    AW: Der Brexit, das Desaster darf seinen Lauf nehmen

    Der aller erste Ansatz für eine wenigstens eine halbwegs vernünftige Angleichung der menschlichen Arbeitsfähigkeit wäre die Angleichung der Verdienste.

    Der Mindestlohn für Deutsche beträgt inzwischen 8,50 pro Stunde. Das sind unter 17.000 Euro im Jahr.
    Gewisse Manager in gewissen Betrieben (ob sie gut sind oder nicht) erhalten bis zu 16 Millionen im Jahr. (Wenn nicht mehr)

    Wenn einer dieser 8,50 Jobber austritt, warum auch immer, bekommt er kein weiteres Geld.
    Wenn einer dieser Hochverdiener Austritt, weil er Scheiße war, weil er abgewählt worden ist, etc. beläuft sich sein Abfindung auf im Vergleich gigantische Beträge.
    Ähnlich wie mit Politikern. Wenn diese Scheiße gebaut haben oder freiwillig zurück getreten worden sind, erhalten diese Menschen auch weiterhin schön eine "hab ich mal gemacht" Rente. Bezahlt durch Staatsgelder -> Also durch Steuern wird dieser Mensch bezahlt.

    Hier setzt es für mich dann auch eigentlich Verstandesmäßig aus. Einfach weil: Eigentlich ist jeder für seine Handlungen und Taten Verantwortlich.
    Jeder Normalbürger muss mit seinem eingelegten Kapital, eventuell auch einfach mit Allem was er hat "haften"

    Manager, die Scheiße bauen (und mal eben für die Entlassung von einer oder vielen oder sehr vielen oder sehr sehr vielen verantwortlich sind), werden meist noch mit Abfindundungen abgespeist.
    Ähnlich wie Politiker!
    Sobald die ein paar Jahr im Amt waren, gibt es eine Aufschlüsselung darüber, wie viel die an Rente bekommen. Völlig egal, ob diese freiwillig abgetreten sind diese abgewählt worden sind.

    Eine Haftung dafür, das sie eben Scheiße gebaut haben, gibt es so gut wie nie. Besonders nicht bei Politikern.

    Und ich denke, hier fängt der Fehler schon an. Die Politiker und die Reichen haben sich da eine Lücke gebastelt, die unbedingt geschlossen werden muss.
    Wer Scheiße baut, muss bluten. Das wird von jedem Normalobürger verlangt, DASS muss auch für jeden Manager, für jeden Politiker, schlicht für jeden Menschen gelten. - Oder eben nicht!
    Wenn Manager nicht bluten müssen, warum sollte dann der kleine Bürger wegen einer Fehlentscheidung bluten müssen?!


    Und um beim Thema zu bleiben:

    Genau das gleiche Problem, wenn nicht schlimmer, hat der normal englische Bürger. Bei denen wird es wahrscheinlich noch viel viel schrecklicher aussehen. - Die sind schlicht keine Weltmacht mehr, sondern definieren sich nur noch über Geld und finanzpolitische Aktionen.

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