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Thema: Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

  1. #1
    jeder nach seiner Façon Avatar von Schpaik
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    Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

    Ich bin über diese Seite auf eine Auflistung von 15 Free-to-play Spiele gestoßen. Angepriesen werden:


    • Auto Club Revolution
    • Star Wars - The Old Republic
    • League of Legends
    • F1 Online - The Game
    • Team Fortress 2
    • Gotham City Impostors
    • Simraceway
    • Tribes - Ascend
    • Star Trek online
    • World of Tanks
    • Heroes of Newerth
    • Planetside 2
    • Aion
    • Der Herr der Ringe Online
    • Command & Conquer - Tiberium Alliances



    Erfahrung hab ich mit keinem von diesen Spielen. Daher meine Frage. Habt ihr schon das eine oder andere gespielt? Und wenn ja, lohnt es sich, es mal auszuprobieren?

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  3. #2
    Und jetzt? Avatar von Supernature
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    AW: Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

    Von den genannten kenne ich noch keines, aber meine grundsätzliche Erfahrung mit dem Thema ist bislang die, dass die Hersteller noch lernen müssen, dem Kunden den Vorteil zu vermitteln: Nämlich dass er ein Spiel erst mal gefahrlos testen kann, ohne dafür zu bezahlen.
    Natürlich müssen die Publisher aufpassen, dass der kostenlose Spielspaß auf keinen Fall ausreichend ist, so dass man auf jeden Fall kaufen muss, wenn man längere Zeit Spaß an einem Spiel haben möchte - sonst macht das Modell für sie ja keinen Sinn.
    Und hier die richtige Balance zu finden, dauert seine Zeit. Die Free to Play Titel, die ich bislang ausprobiert habe, rochen allesamt nach Abzocke.

  4. #3
    Die faule Ruhe selbst! motz Avatar von Hidden Evil
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    AW: Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

    Auf Die Liste könnte noch "DC Universe Online".

    Ich habe es auf der PS3 eine längere Zeit gespielt. Die kostenlosen Funktionen sind zum Testen durchaus brauchbar, aber sobald man mehr Geld angespart hat landet ein Überschuss eines gewissen Betrags auf einem Treuehand-Konto, das man nur kostenpflichtig nutzen kann. Ergo muss man wertvollere Sachen entweder selber finden, was nahezu unmöglich zu sein scheint, oder sein komplett gespartes Geld freischalten. Optional sind dann noch Fähigkeiten von Green Lantern z.B. freizuschalten; muss man nicht, wäre aber ganz nett, aber es reichen auch die Fähigkeiten der 3 Standard-Helden.

  5. #4
    kennt sich schon aus
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    AW: Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

    Gespielt habe ich League of Legends und Aion.

    Vergangenheit, weil ich von beiden inzwischen weg bin.

    LoL: LoL ist ein gutes Spiel und ist wohl derzeit eines der erfolgreichsten Spiele wenn man sich die Accountzahlen ansieht. Es hat einige Vorzüge die andere Spiele des Generes wie DotA 2 nicht zu bieten haben aber die Schwachstellen haben mich am Ende doch zu DotA2 gebracht.

    Wenn man nur 2-3 Spiele die Woche macht kann man LoL auf jeden Fall als kostenlos ansehen, wenn man etwas tiefer einsteigen will kostet es aber einiges an Geld. Zum einen werden neue Helden derart schnell rausgebracht, dass nicht nur das Balancing leidet, sonder auch der Geldbeutel. Es ist zwar durchaus möglich die Helden mit der Währung zu kaufen die man ingame bekommt aber wenn man nicht permanent spielt wird man nie alle Helden sein eigen nennen können ohne Geld auszugeben. Man wird vermutlich nicht alle immer spielen wollen, aber diese Limitierung hat mich doch immer ein wenig genervt.

    Zweiter Punkt sind die Runenseiten. Eine Runenseite kann man mit Runen besetzen und vor dem Spiel auswählen. Das Problem hier ist, dass man nur 3 oder 4 Runenseiten kostenlos bekommt, weiter muss man sich kaufen. Viele Helden brauchen ihr eigenes Runensetup, zwar gibt es ein paar generische die für mehrere Helden gehen, gegen hochspezialisierte Gegner zieht man aber dann von lvl1 ab mit Nachteil ins Feld, was mMn nicht Sinn der Sache sein kann.

    Als letztes wäre noch die Community zu nennen, die meisten Multiplayergames sind ja nicht dafür bekannt dass alles nett und freundlich zugeht, aber gerade bei LoL ist es extrem schlimm. Weit mehr als die Hälfte aller Spiele wird außerdem durch Leaver oder Feeder entschieden, was für mich dann letzen Endes doch der finale Sargnagel war.

    Aber das Spiel ist ja wie gesagt kostenlos. Einfach mal anzocken, aber im Hinterkopf behalten dass wenn man es etwas öfter spielen will und alle Elemente benutzen will man früher oder später in die tasche greifen muss.




    Zu Aion kann ich nicht mega viel sagen, ich habs mal ein paar Stunden angezockt. Es ist im Großen und ganzen ein WoW Klon, mit ein paar neuen Features, aber im großen und ganzen verhält es sich genauso. Bis zum Endgame habe ich leider nicht gespielt, deshalb kann ich nicht sagen wie lange es bis dahin dauert oder ob es gut ist.

  6. #5
    Pink fluffy unicorn Avatar von Marcus1__1
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    AW: Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

    Da ich nun überhaupt nicht weiß, was du für einen Spielegeschmack hast (außer TM ), werd ich dir einfach mal meine Gedanken zu den mir bekannten Spielen zusammenfassen:

    LoL: Hat paK0 ja schon gut zusammengefasst, man sollte eventuell noch hinzufügen, dass es am Anfang verdammt schwer ist, wenn man noch keine Erfahrungen mit solchen Spielen hat. Ich habs auch nur einige Stunden gezockt, weil ich echt einfach nur verreckt bin.
    Btw: Ich bin zur Zeit auch bei Dota2 aktiv, trainiere aber zur Zeit noch mit n paar Freunden gegen Bots und freue mich, wenn meine K/D über 1 ist

    Team Fortress 2: Nun, auch dieses habe ich nur wenig gezockt. Am Anfang auch nicht ganz so einfach gegen echte Spieler, aber man kommt schnell ins Spiel rein. Überall wo man hinguckt hat das Spiel eine gute Bewertung - zurecht meiner Meinung nach.
    Ein schöner Shooter.

    World of Tanks: Hab ich ehrlich gesagt auch nur ein paar Runden gespielt. Es gibt schöne Panzerschlachten, allerdings hat man mit seinem Anfangspanzer kaum eine Chance gegen die Gegner (Oder ich hab einfach schlecht gespielt^^). Ich bin mir grade nicht sicher, ob man sich auch hier mit Echtgeld Vorteile im Spiel schaffen kann.

    Planetside 2: Ein verdammt geiler Shooter! Hab ich heute erst wieder mit nem Kumpel gezockt. Wenn man erstmal durchgesehen hat, machts echt Spaß. Es gibt riesige Schlachten - mit Fußtrupps, Panzern und Flugzeuge/Hubschrauber. Ehrlich gesagt wunder ich mich, dass das Spiel kostenlos ist! Mit Kills oder eroberten gebieten erhält man Punkte, mit denen man sich neue Waffen, verschiedene Aufsätze, Upgrades für die Fahrzeuge oder für seinen Char freischalten kann.
    Ach, wo wir gerade bei den Chars sind: Es gibt 5 davon: Die Leichte Angriffseinheit, die mit einem Jetpack an schwer erreichbare Orte fliegen kann; einen Sanitäter, der wie erwartet Spieler heilen kann; eine schwere Angriffseinheiten, die mit dem Raketenwerfer gut gegen feindliche Fahrzeuge ist; einen Ingenieur, der Fahrzeuge reparieren und Geschütze aufstellen kann; und eine MAX-Einheit, die allerdings einen Cooldown hat, bevor man sie wieder benutzen kann. Diese ist ein Roboter, der eine Schnellfeuerwaffe in der einen Hand und einen Granatwerfer in der anderen Hand hat. Sie sind besonders zäh und können von einem Ingenieur repariert werden.
    Planetside 2 ist auf jeden Fall ein Test wert. Es gibt ein integriertes Freundesystem. Zudem kann man andere Leute in einen Trupp einladen, sodass man sich auch im Spiel wiederfindet - schließlich sind die Maps verdammt groß!
    Allerdings muss ich noch etwas loswerden: Alleine hat das Spiel kaum Langzeitmotivation. Man braucht schon ein Team, damit es Spaß macht und damit man auch etwas erreicht und nicht immernur stirbt^^ (Ich habs installiert und aufm Rechner, alle die Interesse haben, können mich ja mal anschreiben, dann können wir eventuell mal zusammen zocken.)

    Zu den anderen Spielen kann ich nichts sagen, da ich sie kaum kenne.
    Ich hoffe ich konnte helfen.

  7. #6
    UnBunt. Avatar von Threepwood
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    AW: Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

    Schlimm finde ich bei allen FTP Games eines: man hat keine Story mehr, keine Kampagne, kein Ziel und keinen Fortschritt. Jeder Spielstart bringt wieder genau dasselbe, selbst wenn man in Games wie FLYFF levelt, die Mobs Höherlevelig werden, es bleibt immer und grundsätzlich Schema F. Oder gibts das mittlerweile endlich mal?

    Sogar Diablo II konnte man online als Kampagne spielen.. das fehlt mir.

  8. #7
    Kino Beauftragter Avatar von jakabar
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    AW: Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

    Planetside 2

    Ich spiele das jetzt seit einigen Wochen mehr oder weniger regelmäßig! Mein Fazit bisher: Verdammt guter Shooter mit verdammt guter Grafik. Kein zeitlicher Zwang durch irgendwelche Quests. Man startet sofort im Geschehen und kann jederzeit einfach aufhören. Nur die "Sucht" zwingt einen manchmal doch, länger zu bleiben als man will. Außerdem ist der Shooter sehr Abwechslungsreich, da man jederzeit seine Klasse wechseln kann und auch nicht auf "Zu Fuß" beschränkt ist, sondern sich jederzeit einen Panzer oder Fluggerät nehmen kann, die nötigen (sich selbst regenerierenden) Punkte vorausgesetzt. Vor allem die hart umkämpften Gebiete sind episch, wenn hundert und mehr Leute durch die Gegend rennen und kämpfen. Aber auch hier ist Abwechslung garantiert, den man muss nicht dort kämpfen, sondern kann auch Abseits der Action "sein Ding" durchziehen. Etwa als Spion im feindlichen Gebiet. Je nach Lust und Laune kann ich meinen Spielstil so anpassen.

    Negative Seiten hat das Spiel allerdings auch. So sind (meiner Meinung nach) Spieler, die sich im Shop ausrüsten, deutlich im Vorteil. Schon alleine weil Shopwaffen mehr Schaden verursachen, was ich ehrlich gesagt einen nicht ganz fairen Vorteil nenne. Man bekommt die Punkte dafür zwar auch im Spiel, das dauert aber eine gefühlte Ewigkeit. Beispielsweise bekommt man pro "Kill" einen Punkt. Eine neue Waffe kostet aber auch sage und schreibe 1000 Punkte. Ergo müsste man erstmal 1000 Gegner umnieten, bevor man die Chance bekommt Gegner leichter umzunieten. Besonders beim Scharfschützen fällt das negativ auf, weil die Basiswaffe nicht einmal genug Schaden macht, um mit einem einzigen Kopfschuß zu töten. So nervt die Einblendung, wer einen getötet hat und womit, vor allem dadurch, wenn dort wieder die Zahl "300 % Schaden" auftaucht, weil der Gegner vor allem durch Geld und nicht durch Können gesiegt hat.

    Ich bewundere übrigens all Jene, die es schaffen die verdammt schwer zu fliegenden zahlreichen Fluggeräte zu meistern. Einige Meister ihres Faches schaffen Flugmanöver, da kann ich nur stumm Respekt zollen. Alle Versuche meinerseits in der Luft zu bleiben scheitern an der viel zu komplizierten Steuerung. Sage und Schreibe 12 Richtungsmanöver muss man als Pilot unter Kontrolle haben. Das ist für einen Action-Shooter viel zu viel und dürfte ruhig leichter sein. Ich fliege doch keine Flug-Sim. (Ich habe dazu jetzt schon diverse Tutorials gelesen und auch gesehen, die meisten jedoch auf englisch und verstehen und umsetzen sind zwei paar Schuhe - falls da jemand einen Tipp hat.....)

    Ach ja - es wird Allgemein bemängelt, das der Einstieg ins Spiel zu schwer sei. Mittlerweile gibt es ein gutes Einführungstutorial und wenn man nicht gerade vorhat sich von Anfang an im dicksten Gefecht an der Front aufzuhalten, dann ist das Spiel mit einer minimalen Eingewöhnungsphase durchaus zu meistern.

    Ein guter Ersatz zu Battlefield und Co. für Zwischendurch!

    In diesem Sinne - Meet me online......

  9. #8
    bekommt Übersicht Avatar von DerHarung
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    AW: Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

    Falls man auf MMORPG's abfährt kann mans auch mit Dungeon and Dragons Neverwinter versuchen. Grafisch ist es für ein MMO zeitgemäß. Was es nun spielrisch besser macht als andere MMO's kann ich dir in dem Moment schwer beantworten. Es hat zumindest einen potentiellen Suchtfaktor :3

  10. #9
    jeder nach seiner Façon Avatar von Schpaik
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    AW: Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

    Inzwischen ist ja ein bisschen Land ins Zeit gegangen und ich hab auch ein bisschen rumprobiert.

    Von den 15 Spielen dort oben habe ich tatsächlich noch gar keins getestet, jedoch zwei andere.

    Das Erste ist/war Need for Speed Online. Wurde ja im Fernsehen ne Zeitlang beworben. Die ollen Dateien, die man zum spielen braucht runter zu laden, dauerte jedoch schon mal ein Weilchen. (rund 1,8 GB) Entsprechende hohe Erwartungen hatte ich dann auch. - und ja, der Anfang war auf alle Fälle schick. Das Spielprinzip war auch genau so, wie man es aus der Reihe kennt. Wenig Geld am Anfang, kleines Vehikel, nach ein paar Rennen und schlechten Platzierungen kennt man die Strecken, wird besser, bekommt mehr Money, kann seine Karre pimpen, wird wieder besser, etc. Irgendwann ist die Mühle jedoch maximal ausgerüstet, man gewinnt eigentlich nur noch und man will nun endlich eine Klasse höher fahren.

    Dafür wird jedoch verlangt, das man echtes Geld überweist. Also so richtig Echtes. Keine Möglichkeit durch Ausdauer diesen Betrag zu erspielen. Keine Möglichkeit durch Verkauf von anderen Fahrzeugen die höhere Klasse zu erreichen. Ich kam mir ehrlich gesagt, ein bisschen "verarmt" (das auch, aber ich meine das andere Wort) vor.
    Das, was die mich da haben spielen lassen, war bestenfalls ne Demo-, aber kein Free-to-Play Spiel. Insofern hab ich das Spiel nach rund zweieinhalb Stunden wieder gelöscht.



    Das Zweite war/ist Drakensang-Online.
    Anfang März hab ich mal dieses Spiel getestet. Sehr positiv zu NfSO ist, das es ein Browser-Game ist. Der "Thin-Client" ist gerade mal knapp 8 MB groß. Mit dem ursprünglichen Drakensang hat es leider nichts zu tun. Es ist klar ein Diablo-Klon. Also ein fast reines Hack-and-Slay Spiel.
    Gibt nur (bisher) drei Charakter-Klassen. Magier, Krieger, Bogenschütze. Die Level und Dungeons sind Solo durchaus spielbar, nur bei den Boss-Monstern sollte man sich mit anderen zusammen tun. Die Aufgaben sind ähnlich wie bei Diablo recht eintönig. Finde, Suche, Erschlage. Manchmal noch Kombiniere nachdem du gefunden, gesucht und erschlagen hast, aber im Großen und Ganzen wars dann auch mit der Vielfalt der Aufgaben.
    Der Suchtfaktor kommt eher durch das Sammeln neuer Ausrüstung, durch die dadurch entstehenden Verbesserungen und natürlich durch das weiterkommen.
    Die Story ist dadurch natürlich vernachlässigbar. Sprich: Dünn, ABER vorhanden!

    Was ich auch sehr positiv finde, ist, das sich Bigpoint immer wieder daran versucht in gewissen Abständen Abwechslungen mit einzubauen. (rund alle zwei bis drei Wochen)
    Was ich allerdings sehr negativ finde, ist, das gewisse Ausrüstungsgegenstände extrem teuer sind. Man kann sie zwar für umsonst finden, man muss sie jedoch erst identifizieren, in der Hoffnung, ob der Ausrüstungsgegenstand auch die erhofften Eigenschaften hat. Dafür benötigt man "Kristalle der Wahrheit", die zwar durchaus im Spiel von den Monstern gedroppt werden, jedoch längst nicht in genügender Anzahl. Und diese Teile kaufen, kostet richtig Andermant. (Andermant = Spielwährung)
    Andermant werden zwar auch von Monstern gedroppt und auch bei fast jeder Quest an den Helden bezahlt, aber das Ungleichgewicht halte ich für zu hoch.
    Jemand der gern seine Ausrüstung an seine Stufe anpasst, ist dazu gezwungen, die Spielewährung mit echtem Geld zu kaufen, dann den in meinen Augen völlig überzogenen Wechselkurs von Andermant zu Kristallen zu bezahlen und dann die Gegenstände zu identifizieren (je besser ein Gegenstand, desto mehr Kristalle werden benötigt). Und leider kann man vorher nie wissen, ob der Gegenstand dann überhaupt die Werte hat, die man haben wollte. Sprich: Eventuell war der Ganze Aufwand für die Katz.

    Beispiel:

    1.500 Andermant kosten 1,99 Euro. Wer es dicker hat und Rabatt will, zahlt für 24.000 A 24,99 Euro.
    Nu kostet aber ein Kristall schon 5 Andermant. Auch hier gibt es Mengenrabatt. Bei 10 Kristallen 45 A, für eintausend zahlt man dann 4000 Andermant.
    Für rund 25 Euro erhält man also nur noch 6000 Kristalle.
    Einer meiner Helden (Stufe 28) hat jetzt einen schon ziemlich guten Stufe 28 Gürtel gefunden. Damit ich den anlegen darf, muss ich ihn zunächst identifizieren.
    Dafür verlangt das Spiel jedoch tatsächlich glatte 848 Kristalle von mir.

    Nun gibt das 12 Slots für Ausrüstungsgegenstände.

    Wie gesagt, man kann die Kristalle auch finden und pro Sitzung findet man in der Regel auch zwischen 15 und 50 Kristalle. Aber die Kosten für die Identifizierung von guten Teilen halte ich schlicht für unverschämt.


    Nichts desto trotz macht mir das Spiel durchaus Spaß. Also eigentlich tatsächlich so viel Spaß, das ich seit Anfang März mindestens einmal am Tag das Spiel anwerfe um mir zumindest den täglichen Log-In Bonus zu sichern. Für alle acht Charaktere die ich inzwischen habe.

    Warum so viele, fragt ihr? - Weil das Spiel tatsächlich spielbarer wird, wenn man mit einem Charakter nur so eins bis vier Aufgaben pro Tag erledigt und dann aufhört. Drakensang ist eher nicht auf Powerspieler ausgelegt. (Also schon, wer richtig Knete austüten will - will ich aber nicht!)

    Wenn man sich fünf Tage in Folge eingeloggt hat, dann bekommt man auch durchaus sinnvolle Boni. Jeden weiteren Tag eben wieder den fünferBoni. Daher auch jeden Tag da mal kurz rein schneien. Es besteht ja kein Spielzwang.

    Auch sonst gibt es inzwischen einige recht sinnvolle Erweiterungen. Wie zum Beispiel:


    • Edelsteine erhalten, die die Ausrüstungsgegenstände verbessern können - falls diese Slots dafür besitzen
    • Drei gleichwertige Edelsteine kann man zu einem höheren Kristall aufwerten. Ist dann sinnvoll, wenn einem die Slots für diese ausgehen.
    • vier Gegenstände gleicher Güte lassen sich zu einem Gegenständ eine Güteklasse höher verschmieden. - Jedoch sollte man hier aufpassen, das die vier möglichst Stufengleich sind. Wenn auch nur einer von den vieren eine niedrigere Stufe aufweist, fällt der entstehende Gegenstand auf diese Stufe hinab.
    • Die tägliche Aufgabe. Bei abschließen derselben kann man einen guten Gegenstand oder Silbermünzen oder "altes Wissen" abgreifen.
    • Regelmäßige und durchaus unterschiedliche Events. Teils für Gruppen, teils für Einzelspieler.
    • Gegenstände lassen sich einschmelzen für "Glyphen der Macht" mit denen man wiederum schon identifizierte Gegenstände in den Werten anheben kann.
    • Ein inzwischen wesentlich verbessertes Team-Bilden-Menü. (Perfekt ist jedoch was anderes!)
    • Die Möglichkeit Gilden zu bilden.


    Fazit: Das Spiel macht durchaus Spaß und ist auch Spielbar. Wer keine Lust auf Monsterkloppen hat, kann in den Arenen vier unterschiedliche "Andere Spieler verhauen" Varianten ausprobieren. Dafür gibt es, auch wenn man auf der Verliererseite ist, Belohnungen.
    Wer bereit ist sich ein wenig Zeit zu lassen und seine Sammel- und Ausrüstungssucht im Griff hat, der bekommt ein durchaus kostenloses aber schönes Spielchen präsentiert.

    Oder andersherum - mir macht es wirklich Spaß!

  11. #10
    assimiliert Avatar von DerJogi
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    AW: Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

    Ich spiele derzeit Anno Online, die Online-Version der bekannten Anno-Reihe. Es handelt sich grundsätzlich um ein Free-to-play Spiel und mit viel Geduld und ausreichend Zeit ist es in der Tat möglich, das derzeitige Ziel (es handelt sich noch um eine Beta-Version, die nach und nach erweitert wird) von 4000 adligen Bewohnern (dann werden die letzten Gebäude freigeschaltet die man bauen kann) ohne Einsatz von realem Geld zu erreichen. Der Kauf von Rubinen gegen Euros erleichtert den Aufbau zwar, es ist jedoch nicht zwingend notwendig. Praktisch alles, was man im Shop kaufen kann, lässt sich auch ohne den Einsatz von Rubinen herstellen. Lediglich weitere Inselslots (neben der Hauptinsel lassen sich 4 Slots freispielen, weiter muss bzw. kann man kaufen) kann man fast alles was es im Shop gibt auch herstellen, ohne dafür zahlen zu müssen.

    Eine "Abzocke" kann ich beim Anno-Online absolut nicht erkennen. Man kann reales Geld investieren, muss es aber nicht.

    Der Umfang ist mit den letzten (offline) Versionen des Spiels wie Anno 1404 oder Anno 2070 natürlich nicht vergleichbar. So gibt es zumindest derzeit weder die sonst üblichen Kriegshandlungen, noch Piraten oder freie Händler. Es ist jedoch bereits ein Handelssystem implementiert, welches den Handel zwischen den Spielern ermöglicht. Ferner gibt es Gilden, die zur Zeit jedoch praktisch noch keinen Nutzen haben. Dies wird aber noch kommen. Darüber hinaus gibt es immer wieder Events, bei denen sich Rubine abgreifen lassen, für die man dann im Shop zum Beispiel (wenn man fleißig sammelt) einen Inselslot kaufen kann.

    Es gibt bereits Fan-Projekte, auf deren Seiten es viele nützliche Tipps rund um das Spiel gibt. Dies ist gerade für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene sehr hilfreich.

    Wer die Anno-Reihe mag, sollte ruhig mal einen Blick auf die Online-Version werfen. Wie schon gesagt, sollte man jedoch eine gute Portion Geduld mit bringen denn einen Begriff gibt es in diesem Online-Spiel nicht - schnell

  12. #11
    jeder nach seiner Façon Avatar von Schpaik
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    AW: Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

    Ich bin indirekt durch digitaldouchbag auf die empfohlenen Free-2-Play Spiele von Chip Online gestoßen. (Danke dafür)

    Hier der Link: Die besten Spiele-Vollversionen zum Download - Bilder - CHIP Online

    Sind wohl ein paar nette dabei, was mich jedoch bei den meisten größeren Spielen abschreckt, sind die Größen der Installation. Für Wing Commander soll ich mal eben 25 GB zur Verfügung stellen. Auch ist es für mich klar ein Problem, wenn das olle Spiel nur auf englisch ist.

    Ich bevorzuge da nach wie vor Drakensang-Online (ein Diablo-Klon). Mein Client ist 8 MB groß, das restliche Spiel wird über den Browser geladen.

  13. #12
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    AW: Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

    Ich hab gestern Nachmittag einen alten Passwort-Zettel von mir gefunden. Von Drakensang Online. (vor drei Beiträgen hab ich schon einmal darüber geschrieben.) Das Spiel selbst hab ich jetzt bestimmt ein Jahr lang nicht mehr angerührt und mehr so aus Langeweile hab ich mal nachgesehen ob meine Accounts noch funzen.

    Tun sie! - Und es hat sich VIEL getan. Die Kristalle der Wahrheit sind abgeschafft. Es gibt jetzt einen vierten Charakter (Zwerg als Dampfmechanicus), viele Level sind umgestaltet worden, die Balance hat sich merklich gebessert, es gibt ordentliche Talentbäume, zusätzliche Gimmicks, bessere Grafik, bessere Stapelung, neue Welten, etc. Alles konnte ich noch nicht entdecken, aber das Spiel ist sehr viel Spielerfreundlicher geworden.

    Letztes Jahr bin ich so um die Weihnachtszeit mit dem dazugehörigen Weihnachtsevent ausgestiegen, weil ich vieles extrem unfair und auch teils unspielbar fand. Gestern Nachmittag musste ich dann natürlich mit meinen (inzwischen 12) Charakteren das eigentlich gleiche Event auf Herz und Nieren testen. Ich möchte nicht unbedingt von Begeisterung sprechen, aber ich bin tief beeindruckt!
    Tatsächlich so sehr, das ich heute Vormittag irgendwann feststellte: "Scheiße, ich muss in 20 Minuten zur Arbeit!"

    Früher hat sich so ein Event nach der Stufe des Spielers mit der dazugehörigen maximalen Ausrüstung gerichtet. Wer nicht die Top-Ausrüstung hatte, ist regelmäßig untergegangen. Jetzt reagiert das Spiel sehr viel ausgewogener, da ein KK-Wert (wahrscheinlich Kampfkraft?!) für den persönlichen Spieler dazu gekommen ist, nachdem sich diese Zusatz-Level bzw. die Monster richten. Auch wird auf die Alleingänger (was ich häufig bin) wesentlich mehr Rücksicht vom Spiel her genommen als früher. An einem Gruppenspiel oder gar an PvP hab ich noch nicht teilgenommen. Das wird aber wohl in den nächsten Tagen mal in Augenschein genommen werden.

    Insgesamt ist es ein inzwischen sehr viel besseres Free-to-Play Spiel geworden. Und natürlich haben die Leute, die dafür Geld austüten diverse Vorteile. Jedoch nicht mehr so extrem ungerecht wie noch vor einem Jahr.

    Ob ich DSO noch einmal so exzessiv Spielen werde wie früher, halte ich für unwahrscheinlich. Ob Diablo III immer noch besser ist, weiß ich auch nicht. Aber dieses Spiel, welches klar ein Diablo-Klon ist, hat aus meiner Sicht wirklich ordentlich zugelegt. Zumindest in den Bereichen, die ich bisher sehen konnte. Aufgrund des jetzt laufenden Events sind meine 12 Chars (Anmerkung: Möglich sind pro Account maximal vier Charaktere auf einem Server. Ich hab sechs Accounts und bin auf zwei Servern unterwegs) jedoch alle so ziemlich im gleichen Gebiet. Sobald mir die Möhren für die Rentiere ausgehen werde ich mich jedoch um die eigentliche Geschichte kümmern müssen um eben auch wieder Rentierfutter zu erhalten.

  14. #13
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    AW: Free-to-Play Spiele. Aber was ist gut und was ist Schrott. Habt ihr Erfahrungen?

    P.S. zum Beitrag vorher

    Diese große Anzahl an Chars (12 Stück über sechs Accounts) hängt stark mit meiner Neugierde und einer Lagerauflösung zusammen.

    Als Diablo III raus kam war mir als User dieses Spiel (eins und zwei mit allen Erweiterungen habe ich hier zu Hause) schlicht zu teuer. Eher durch Zufall bin ich dann auf Drakensang-Online gestoßen. Drakensang war ja vorher der Übertitel für DSA Computerspiele. Leider ist Radeon-Laps pleite gegangen und wurde dann von Bigpoint aufgekauft mit allen Namensrechten. - ganz klar ein fetter Fisch für Bigpoint, aber für den schwarzen Auge Liebhaber eine klare Irreführung. Das Spiel Drakensang Online hat auch nicht, also so mal gar nix, mit DSA zu tun. Wie gesagt, schlicht eine Irreführung und die Leute von DSA (wie schon so viele andere vor ihnen) haben da einfach nicht aufgepasst, wem sie welche Rechte verkaufen.

    Ich, für meinen Teil war am Anfang einfach daran interessiert, wie sich die (damals drei) unterschiedlichen Charaktere spielen lassen. Die da waren: Krieger, Bogenschütze, Magier. -> später kam dann noch der Zwerg als 'Dampfmechanicus' dazu. Aus dieser Zeit stammt dann auch mein erster Beitrag zu diesem Spiel weiter oben.
    Irgendwann hab ich jedoch mal versucht einen anderen Hauptserver auszuprobieren als den, der mir immer empfohlen wird. War reine Neugierde. Steht zwar die EU-Flagge davor, sind jedoch eher die Länder mit den kyrillischen Zeichen. Anderseits macht der Anfang so viel Spaß, das ich dann also über meinen Hauptaccount sechs Chars hatte. (2xKrieger, 2xBogenschütze, 1xMagier und 1xZwerg)

    Irgendwann einmal gab es dann eine Diskussion in einer TS-Runde, was man denn sonst so spielen könnte, wo ich dann Drakensang-Online vorschlug. Das Ganze ist ziemlich schnell im totgerede geendet, wie das manchmal so ist, aber da ich eher zu den ungeduldigen Kerlchens in dieser Welt gehöre, hab ich dann einfach mal fünf neue Accounts (eine Gruppe bei Drakensang-Online kann maximal aus fünf Leuten bestehen) in diesem Spiel erstellt und dann gewartet. .... okay.. so etwas wie warten liegt mir eher nicht... da waren dann fünf neue Spielfiguren. Irgendwie mussten die bewegt werden.

    Und dann kam auch noch der Zufall dazu:

    In einer Lageraufräum-Aktion von Saturn hier in Hamburg bin ich dann über reihenweise Supersonderangebote gestolpert. Dazu gehörten dann auch Einsteiger-Packs von Drakensang-Online. Die Teile, die normalerweise für 20 Euro an den Mann gebracht geworden sind, gab es auf einmal für nur 2.99 Euro. Eine kurze Abschätzung, was ich so im Mittel bereit bin für ein Computer-Spiel zu zahlen und dann hab ich mir 10 von diesen Teilen gekauft.

    Mit diesen 10 Einsteigerpäckchen im damaligen Gesamtwert von 200 Euro (was natürlich so nicht stimmt. Der Krempel in diesem Spiel ist fiktiv und hat eigentlich keinen nennenswerten Wert, aber darüber sollen sich andere unterhalten ) hab ich meine Chars auf vier große Gruppen aufgeteilt.

    Vier - die ersten Vier werden gepuscht! Mit Ingame Währung
    Zwei - werden gepuscht mit zweimaliger Unterstützung
    Sechs - bekommen gar keine Hilfe. - Von diesen sechs sind dann auch zwei, die unterschiedlich auf Ein- oder Zweihandwaffen spezialisiert sind.

    Insgesamt denke ich, das ich vom Game-Play eine recht gute Übersicht habe, was so die einzelnen Chars angeht. Daher auch meine recht löbliche Erwähnung im vorigen Thread.

    Aber das eigentlich mal nur so am Rande.

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    Letzter Beitrag: 16.05.03, 06:58

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