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Thema: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

  1. #1
    Und jetzt? Avatar von Supernature
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    Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    Jeden Tag sterben in Deutschland drei Menschen, die auf ein Spenderorgan warten und es nicht rechtzeitig bekommen. Und täglich werden Menschen beerdigt, die dies hätten verhindern können, das lebensrettende Organ aber mit ins Grab nehmen.
    Und als ob das nicht schon paradox genug wäre - viele Menschen sind durchaus zur Organspende bereit, es fragt sie halt nur keiner. Genau das soll sich mit dem neuen Organspendegesetz, welches im Herbst in Kraft tritt, aber nun ändern: Die Krankenkassen werden ihre Mitglieder anschreiben und eben jene Frage stellen.
    Wenn die so Angeschriebenen den Brief einfach weg werfen, dann werden sie zwar alle zwei Jahre erneut angeschrieben, mehr passiert aber nicht. Jahrelange Debatten um das Thema, und am Ende steht der Beschluss, die Versicherten mit Werbebriefchen zu überzeugen versuchen - ziemlich schwach, wie ich finde.
    Wie lange die Diskussion schon ohne konkretes Ergebnis verläuft, kann man auch daran erkennen, dass es hier im Forum ein rund vier Jahre altes Thema dazu gibt und sich seither eigentlich nichts geändert hat:
    https://www.supernature-forum.de/boa...eitskarte.html
    Man darf gespannt sein, ob durch diese Maßnahme die Anzahl der Organspender signifikant ansteigt - ich bin da eher skeptisch.

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  3. #2
    Außer Betrieb Avatar von QuHno
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    AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    "Er ist tot, Jim." "Schlacht ihn aus, Pille." SCNR
    Zitat Zitat von Supernature Beitrag anzeigen
    Man darf gespannt sein, ob durch diese Maßnahme die Anzahl der Organspender signifikant ansteigt - ich bin da eher skeptisch.
    Das sehe ich leider ähnlich.

    Die allgemein unbegründete Angst, dass ein Arzt eine noch nicht tote Person für tot erklären könnte und diese dann bei lebendigem Leib ausgeschlachtet werden würde sitzt bei einigen doch tief und das hält wahrscheinlich viele davon ab, ihre Organe im Zweifelsfall zur Verfügung zu stellen. Es ist aber nicht mehr wie früher, als man den Leuten einen Spiegel vor die Nase hielt, um festzustellen, ob die Person noch atmet oder den Pupillenreflex testete: Soweit ich weiß ist bis heute noch niemand wieder aufgewacht, der ein völlig flaches EEG und EKG hatte ("Kein Puls" ist nicht gleich völlig flaches EKG) ...

    Mir persönlich ist gleichgültig was passiert wenn ich mal tot bin, was sie verwerten können, sollen sie verwerten. Entgegen anders lautender Behauptungen einiger Gruppierungen braucht man seinen Körper nicht mehr, wenn man tot ist.

  4. #3
    R.I.P. Avatar von RollerChris
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    AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    Solange wie deutsche in Deutschland versterben und die Organe dann auf offiziellen und dunklen Wegen ins Ausland (Nicht nur innerhalb Europas) ein Organ zu Spenden, auch der Dreck unterm Fingernagel gehört dazu. Das bleibt alles unser Eigentum und wird mit ins Grab genommen ohne wenn und aber. Und solange sehr gut justierte Deutsche Personen Bestechungsgelder in jeder Höhe zahlen sind Eule und ich nicht bereit irgend etwas in der Richtung zu Spenden
    Ich finde es auch eine Sauerei das die Angehörigen nicht bestimmen dürfen wer z.B. eine Niere bekommen wenn im Familienkreise dringend eine Gebraucht wird. OK auch zu Lebzeiten kann man auch eine Niere Spenden.
    Außerdem heißt es immer das nur Hirntoten Organe entnommen werden dürfen. Schön und gut, das ist auch richtig so. Ob das immer so ist in Deutschland? Wir glauben nicht an diese Version, es steckt einfach zu viel Geld dahinter, denn wenn der Patient Hirntod ist müsste es auch die Möglichkeit geben das sich davon die Angehörigen überzeugen dürfen. Aus angeblich Hygienischen Gründen ist dieses aber Verboten.

    Und wenn wir die offiziellen Reportagen im TV sehe wo und wie lange wir warten muss ist es immer wieder das gleiche: älter Personen, Unter und Mittelschicht werden auf die lange Bank geschoben, bis sie von alleine den Löffel abgeben. Das nicht jeder sofort bedient wird ist uns schon klar, aber wir haben das vor 2 oder 3 Tagen im TV gesehen. Eine Frau jetzt 71, geht seid 28 Jahren zur Dialyse.
    Hallo geht´s noch? Seid 28 Jahren keine Niere für die Frau????? Klar sie hat nicht das nötige Kleingeld auf dem Konto für Bestechungen, und lebt mittlerweile von AL2, weil sie 2x die Woche3 ins KH muss. Somit hat sie Ihren damals sehr gut bezahlten Chefsekretärin Job verloren.

    Und mit dem neuen Gesetzt wird der Illegale Organhandel in Deutschland mächtig gestärkt und ansteigen.

  5. #4
    UnBunt. Avatar von Threepwood
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    AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    Ich will kein unfreiwilliger Organspender sein.
    Freiwillig schon. Ach verdammt, zum richtigen Preis würde ich eine meiner Nieren oder ein Stück Leber sofort verkaufen.
    Die Bettelbriefe landen jedenfalls ungelesen in den Papierkorb. Oder gehen unfrei zurück an den Sender.

  6. #5
    ist wieder öfter hier Avatar von gisqua
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    AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    Ich habe meinen Organspende-Ausweis schon seit ca. 50 Jahren.
    Inzwischen sind zwar so einige Teile nicht mehr taufrisch und ramponiert, aber meine Einstellung dazu hat sich trotz der vielen negativen Berichterstattungen nicht geändert.

  7. #6
    Praktizierender Atheist Avatar von Grainger
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    AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    Ich habe auch seit vielen Jahren einen Organspendeausweis.

    Die Lösung ist doch ganz einfach: wer kein Organspender sein will, der darf auch kein Organempfänger sein.
    Und damit die Leute nicht im Falle eines Falles ihre angeblich unumstößlichen Überzeugungen über Bord werfen, sobald es um das eigene Leben geht, würde ich das von 2 Regeln abhängig machen:

    1. wer Organempfänger sein will, muss seit mindestens 10 Jahren (über die Dauer kann man diskutieren) registrierter Organspender sein,
    2. spätestens nach Empfang eines Spenderorgans ist man unwiderruflich und auf Lebenszeit Organspender.

  8. #7
    chronische Wohlfühlitis Avatar von UrinStein
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    AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    Man könnte es auch einfacher machen Grainger:

    In anderen Ländern gilt man solange als Organspender, solange man es nicht ändert.
    Wer sich einmal entscheidet keine Organe spenden zu wollen, könnte ja auf Ewig davon ausgeschlossen werden, dann würde es sich jeder 2 Mal überlegen bevor er/sie "nein" sagt.

    Es gibt ja Leute, die es als unnatürlich empfinden, wenn ihre Organe in anderen Leuten drin sind (als ob es sie dann noch stört), sie sind schließlich keine Gebrauchtteile-Lager. In dem Fall finden sie es sicher nicht besser, wenn es umgekehrt ist. :P

    Ich persönlich hab mir schon länger vorgenommen zu meinem 18. Geburtstag einen Organspendeausweis zu besorgen, und zumindest hab ichs dann auch paar Tage später getan. Wenn ich andere in meinem Alter danach Frage, dann krieg ich meist negative Rückmeldungen. Wow ich merk hscon wie modern und unkonservativ die Jugend ist. -.-

  9. #8
    Liebenswerte Berghutze Avatar von Madame
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    AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    Zitat Zitat von Grainger Beitrag anzeigen
    Ich habe auch seit vielen Jahren einen Organspendeausweis.

    Die Lösung ist doch ganz einfach: wer kein Organspender sein will, der darf auch kein Organempfänger sein.
    Und damit die Leute nicht im Falle eines Falles ihre angeblich unumstößlichen Überzeugungen über Bord werfen, sobald es um das eigene Leben geht, würde ich das von 2 Regeln abhängig machen:

    1. wer Organempfänger sein will, muss seit mindestens 10 Jahren (über die Dauer kann man diskutieren) registrierter Organspender sein,
    2. spätestens nach Empfang eines Spenderorgans ist man unwiderruflich und auf Lebenszeit Organspender.
    Ich habe keinen!
    Deinem Anspruch würde ich mich aber vollends anschliessen!
    Den finde ich sogar absolut konsequent genial.

    @Rollerchris: DIESE DEINE/EURE Ängste teile ich nicht - auch und WEIL ich gerade so etwas häufig zeitnah persönlich mitbekomme. Da wird schon ganz viel FÜR die Betroffenen getan! und wenn NICHT, dann hat das auch schon Gründe.

    --------------------------

    Was nach mir mit mir passiert - das ist mir offen gestanden auch piepegal. Trotzdem will ich das FÜR MICH!! nicht. So ausgeweidet zu werden .. Ist ja auch möglich, daß meine Organe hin sind. Und dann werden sie trotzdem trotz besseren Wissens transplantiert. Dazu fehlt mir das Verständnis.

    Und ganz ehrlich: DIE Kosten für solch eine (für meine Interpretation) fehlgeleitete Transplantation - wäre für mein Dafürhalten besser in Forschung für anderweitigen Ersatz angelegt, zum Beispiel.

  10. #9
    treuer Stammgast Avatar von Rev. Bumszack
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    AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    Das ganze Thema ist nach meiner Meinung perfekt medial - werbetechnisch gesehen - aufbereitet. Es wurden also vermutlich Steuergelder in dieses Lieblingsthema der sogenannten "FDP" gesteckt. Der sind die anderen Themen inzwischen wohl "vermerkelt" worden?

    Zuerst einmal das Wort "Spende". Hört sich ähnlich an wie "Blutspende". Es ist ja auch immer noch nichts dagegen zu sagen. Außer vielleicht der Frage, warum dezentral Krankenhäuser in der Lage sind, die Spendebereitschaft durch ein kleines Handgeld zu pushen (was besonders in Ballungsgebieten einen Notgroschen für Junkies und Obdachlose darstellt - mit allen Konsequenzen dessen), die weltweit arbeitende Hilfsorganisation "Rotes Kreuz" aber schon an den "Regenerierungsstullen" und dem -Tee oder -Kaffee spart, als ob sie pleite wären.
    Es gibt keine veröffentlichten Zahlen darüber, ob das "Rote Kreuz" inzwischen marktwirtschaftlich operiert - gerade mit den Blutspenden - oder ob das noch im Stil der 60er Jahre durchgezogen wird.

    Parallell dazu wurde in den 90ern die Diskussion um Organ"spenden" lanciert. Von der o.g. sogenannten "Partei". Ist im Rahmen der Globalisierung mit Blutpäckchen und Plasmabeuteln nicht mehr genug Geld herauszuholen? Trotz unverminderter Blut-Spendebereitschaft?

    Dass Krankenhäuser inzwischen - zumindest in Deutschland - in engen wirtschaftlichen Verhältnissen arbeiten müssen - Stichwort Fallpauschalen - ist kein Geheimnis mehr. Ebenso kommen gelegentlich Fälle in die Medien, wo die leitenden Ärzte sich durch den Kostendruck gezwungen sehen, vom Hippokratischen Eid - gibt's den eigentlich noch? - ein klein wenig abzuweichen.
    Alles natürlich im Rahmen des Gesetzes. Falls der Rahmen zu eng wird, ist da ja noch die oben sogenannte "Partei" und ihre neoliberalen Gesinnungs-"genossen".

    Ich würde jetzt nie behaupten, dass Gesetze einfach so geändert werden können. Auch wenn der Bundesanzeiger mit der Veröffentlichungsgeschwindigkeit kaum noch nachkommt.

    Trotzdem möchte ich - nur scheinbar ot - mal eben auf die Diskussion um Grenzwerte in der Umweltgesetzgebung hinweisen. Die wurden und werden z. B. bei Atomkraftwerken schon fast traditionell von den entsprechenden Energieversorgern - natürlich völlig ohne finanzielle Interessen - den Politikern direkt diktiert, teilweise als fertige Gesetzesvorlagen geliefert. Wenn ich nun diese Art der "Gesetzgebung" auf andere Felder hochrechne, stolpere ich immer über den Faktor Kosten-Nutzen-Rechnung. In dem dürften als kleinste Einheit die eigentlichen Bedürfnisse der sogenannten "Wähler" berücksichtigt sein, da sonst das große Ganze (aka "Volkswirtschaft") nicht funktionieren würde.

    Diese ganzen - natürlich nur theoretischen - Überlegungen auf den Bereich Organ"spenden" angelegt, bringt mich dazu, keine Entscheidung treffen zu können.. Es geht nicht darum, wie Bahr so tut, als ob er vermutet, die Leute wüssten nicht Bescheid; nein, es geht darum, dass die Leute bemerken, wenn viele auch unbewusst, wie sie mal wieder für einen dicken Reibach anderer über den Tisch gezogen werden.
    Wenn unzählige Finger, durch die meine Nieren gehen, daran verdienen, warum bekomme ich dann im Gegenzug für meinen Spendeausweis nicht mal die eine oder andere teure Operation umsonst?

    Und vor allem: Wer verhindert, dass ein Herr Bahr, der wohl noch lange nicht über meine Lebenserfahrung verfügt, und schon gar nicht über meine entsprechend hohen ethischen Ansprüche, mitbestimmt, wann ich tot bin und zum Leiche fleddern lassen bereit?

  11. #10
    treuer Stammgast
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    AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    Es sind doch bei weitem noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. In Arztpraxen und Apotheken sieht man diese Dinger kaum ausliegen (nimmt ja der Apotheken-Umschau Platz weg). Zumal die Organe der alten Omas die da in der Regel rumkrauchen, wohl kaum von Interesse sind. An Unis beispielsweise werden ständig Flyers verteilt. Wieso rekrutiert man nicht mal Studenten für ein paar Euros die die Dinger auf den Campis in Deutschland verteilen. Vielleicht jetzt nicht gerade bei den BWLern und Juristen, aber beispielsweise bei den Sozialwissenschaftlern. Die haben ein Herz für Menschen.
    Oder zu meiner Zeit kam der ADAC in die Fahrschule und hat rekrutiert. Wieso geschieht das nicht bei der Organspende? Das Thema wird kurz vorgestellt, jeder kriegt einen und wird gebeten daheim darüber nachzudenken. Oder zu meiner Schulzeit gab es einen Erste-Hilfe-Kurs (verpflichtend für alle Schüler). Spätestens ab der Oberstufe sind die ja alle alt genug. In Bio, Ethik/Reli whatever wird sich eine Stunde mit dem Thema beschäftigt, jeder kriegt einen und kriegt als Hausaufgabe daheim darüber nachzudenken.
    Oder ich war mal bei der Blutspende. An Organspendeausweise kann ich mich da nicht erinnern. Und es wäre kein Problem an jede Fresstüte so ein Ding dranzutackern.

    Es gäbe so viel Möglichkeiten, aber nix passiert und als Antwort darauf macht man das bürokratischste und unpersönlichste was einem einfällt. Typisch Deutschland.

  12. #11
    nicht mehr wegzudenken Avatar von Kalle Wirsch
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    AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    Der Film Fleisch von 1979 beschreibt das Kidnappen von Menschen um deren Organe gewinnbringend zu verkaufen.
    Konsalik beschreibt in seinem Buch "Das Haus Der Verlorenen Herzen" wie ein Rekrutierungsbuero der Fremdenlegion zur Organbank wird.

    Ich werde jetzt mal die Zukunft beschreiben wie ich sie mir vorstelle.
    Irgendwann in kurzer oder ferner Zeit trifft es jeden und man landet in einer Gen- Datenbank. Wer die Sammelwut unserer Behoerden kennt, weiss bereits, dass die gesammelten Daten nicht wie Zugesichert, nach 2 Jahren vernichtet werden (Siehe Moshammer Moerder der mittels DNA-Ueberfuehrt wurde.) Sondern dass Politiker schon den allgemeinen Gentest fordern.
    Dieser Datenschatz ist kostbar. Nicht nur fuer Kanken- oder Lebensversicherungen, lassen sich doch auch kuenftige Risiken und Krankheiten erkennen.
    Man findet auch schnell den geeigneten Organspender - und komm mir blos jetzt keiner mit unbestechlichen Mitarbeitern, oder streng gesicherten Daten.
    Nun muss man nur noch in die Lage verzweifelter Menschen versetzen, deren eigenes Leben, oder das eines Angehoerigen- womoeglich des Kindes, sich einem vermeidbar, vorzeitlichem Ende naehert. Ab einer gewissen Menge auf dem Kontoauszug ist der passende Spender schnell gefunden.
    Makaber? Unvorstellbar? Geht nicht?
    Ratet mal, wie viele jedes jahr nach Bangladesh fliegen um sich dort ne Niere billig zu kaufen.
    Darf nur nicht raus kommen.

    Nachtrag:
    Ich habe keinen Ausweis und werde auch nicht spenden.
    Ich hab ne Raucherlunge, Nieren und Leber sind laengst abgesoffen und Blut spende ich auch keines mehr, weil ich noch nie solche unfaehigen Idioten wie in der Blutbank meines ehemaligen Krankenhaus erlebt habe. Und komm mir blos keine mit O Negativ muss spenden.
    (Ich Impfschaden durch Trombus, meine Frau versaut weil man den Schlauch duchschnitt ohne zuvor ab zu klemmen. Nein, allein durch meine 10 Jahre Blut spenden, fallen mir Geschichten ein......)
    Ein Freund wurde letztes Jahr Vater und sein Kind braucht eine funktionierende Spenderniere.
    Geiles gefuehl, wenn erst ein anderes Kind sterben muss, damit das eigene ueberlebt.

    Edit:
    Diese Geschichte mit dem Gentest und der Datenbank ist mir eingefallen, als ich in den Nachrichten von einer Autobahnmaut fuer PKW gelesen habe.
    Da musste ich grinzen, weil 2002 als dieses TOLL COLLECT eingefuehrt wurde, jeder Parteisprecher bemueht was, zu versichern, dass dies nur fuer LKW gilt und niemals fuer den Privatmann.

  13. #12
    gesperrt Avatar von digitaldouchebag
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    Daumen runter AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    Interessanterweise habe ich mich kürzlich mit einer Freundin (Christin) über diese Thema ausgetauscht.
    Es kommt für uns natürlich nicht in Frage, das wir den "Persilschein" Ausweidung unterschreiben.

    Ich bin zwar nur ein kleiner Ehrenamtlicher Rettungssani gewesen, (aber was man da so am Rande mitbekommt, ist nicht wirklich lecker.)
    aber ich vertrete die Ansicht, das nicht Alles was medizinisch machbar ist, das dass auch gut ist.
    Ausserdem wird das wieder nur ein interessantes "Geschäft".
    glaubt ihr allen Ernstes, das eine Spenderniere in Deutschland eingesetzt wird,
    wenn der Mensch in den USA das Zehn/zwanzigfache bezahlt?


    Hier noch etwas zur Information:
    Die dunkle Seite der Organtransplantation
    Organspende und Hirntod: KAO - Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V.
    Organspender: Ausschlachtung statt liebevolle Hilfe beim Sterben


    Der härteste Klopfer ist, das man den Sarg & Begräbnis selber zahlen darf ....... und andere kloppen sich richtig die Taschen voll.
    Das wäre ja mal ein "Entgegenkommen" für die Hinterbliebenen! Oder?
    Wenn ihr wüßtet, wie viele Menschen für den "letzen Gang" Schulden machen müssen bei der Bank/oder Verwandten,
    dann würde so manch einem der Kitt aus der Brille fallen.
    Da bekommt unsere famose und Demokratieähnlichen Ferkelrepublik ganz schnell Risse, das garantiere ich euch.

    Am Brandenburger Tor müßte stehen: "Falsch gewählt, Fremdbestimmt, Abgezockt und Ausgeweidet" - dann paßt es schon besser!



    Greetz & stay tuned! ^^
    Geändert von digitaldouchebag (29.05.12 um 16:12 Uhr)

  14. #13
    Und jetzt? Avatar von Supernature
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    AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    Zitat Zitat von Rev. Bumszack Beitrag anzeigen
    Wenn unzählige Finger, durch die meine Nieren gehen, daran verdienen, warum bekomme ich dann im Gegenzug für meinen Spendeausweis nicht mal die eine oder andere teure Operation umsonst?
    Weil es sonst noch länger dauert, bis man an Deine inneren Werte ran kommt .

  15. #14
    treuer Stammgast Avatar von Rev. Bumszack
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    AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    "Innere Werte" - der war gut. Wenn die wüssten....
    So eine "umsonstene" Operation wär doch aber auch wieder eine Chance, schneller dran zu kommen, oder?

  16. #15
    nicht mehr wegzudenken Avatar von Kalle Wirsch
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    AW: Das neue Organspendegesetz kommt - und was bringt es?

    Warum muss ich alter Sack immer der erste sein, der sich am Kopf kratzt und mittels Erfahrungswerten gegenwettern muss?
    Irgendwann in meinem Leben habe ich aufgehoert, an die guten und ehernen Ziele zu glauben und nur noch die niedersten Instinkte der Menscheit zu glauben.
    Seitdem hab ich keine negativen Erfahrungen, sondern werde nur noch positiv ueberrascht.
    Oder- ich wurde zum Optimisten wider der Vernunft.

    Zuweilen bezeichnet man solche Idioten wie mich auch als glauebige Idioten (Religion Egal)

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