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Thema: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker? sind die Laser Drucker schlechter beim drucken eines bildes?...
  1. #1
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    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    sind die Laser Drucker schlechter beim drucken eines bildes?

  2.   Anzeige

     
  3. #2
    fühlt sich hier wohl Avatar von kozi
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    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    Laserdrucker zahlen sich nur für Profis aus! Die Toner sind sauteuer!!!

  4. #3
    Senior Member Avatar von ToSo
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    Hi password!

    Kommt drauf an was du machen willst!
    Willst du nur "viele" Texte, sprich s/w drucken, fährst du am Besten mit nen Laserdrucker. Gute um die 1000 DM
    Aber willst du gelegendlich noch Bilder ausdrucken, dann nimm lieber ein Tintenstrahldrucker! Gute um 500 DM
    Ein Kauf eines Farblaserdrucker lohnt sich für Heimanwender kaum, da sie sehr teuer sind ( um die 5000 DM! )und außerdem ein sehr schlecht Farb-Auflösung haben.
    (nur 600 x 600 dpi Farbe)

  5. #4
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    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    ok, danke für den hinweis

  6. #5
    treuer Stammgast Avatar von DarkFire
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    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    Ich denke mit einem guten Tintenstrahldrucker wie z.B. den HP Deskjet 990cxi biste sehr gut beraten, habe selber einen und bin sehr zufrieden.
    Es kommt halt darauf an was du mit dem Drucker anstellst, aber im Heimbereich denke reicht so ein Drucker

  7. #6
    Senior Member Avatar von Ancient
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    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    @Laserdrucker zahlen sich nur für Profis aus! Die Toner sind sauteuer!!!

    Sorry, aber das ist wieder ne Aussage die schlicht und einfach unsinnig und komplett falsch ist.

    Die einzigen Gründe _keinen_ Laserdrucker zu kaufen sind meiner Meinung nach:
    - Sie sind halt nur s/w. Farbdruck ist nicht möglich. (Farblaser lassen wir wegen den Preisen mal ganz aussen vor)
    - Einige geben wohl etwas viel Ozon ab, ist noch strittig inwieweit das an die Gesundheit geht. Halt praktisch das gleiche wie bei Kopiergeräten.

    Das war's aber auch schon. Sehr gute Laserdrucker (für den Privatgebrauch) bekommst du z.B. von Brother schon ab ca. 600 DM.

    Es stimmt schon, dass die Toner teuer sind. In der Regel liegen diese so bei ca. 120 DM. ABER: Die Toner halt weit weit länger als eine durmelige Tintenpatrone bei _irgendeinem_ Tintenstrahldrucker. Und ne Original-Tintenpatrone bei dem HP kostet auch gut und gerne 70-80 DM. (die Farbpatrone aussen vor, geht ja nur um s/w-Druck, Patronen anderer hersteller ebenfalls aussen vor, die gibts auch bei Laserdruckern).
    Weitere Vorteile: Supergutes Schriftbild auf sämtlichen Papiersorten, Papier wird nicht wellig, i.d.R. flüsterleise und beim Drucken schneller als Tintenstrahler, Toner trocknet nicht manchmal in den Patronen/Düsen ein wie bei Tintenstrahlern.
    Für Fotodruck (in s/w) eignen sich erst Laserdrucker ab einer Auflösung von 1.200 dpi wirklich, dann aber sehen die Fotos sehr gut aus (halt immer noch s/w).

    Fakt ist jedenfalls: Der Seitenpreis bei Laserdruckern ist um ein paar hübsche Pfennig günstiger als bei Tintenstrahlern, da gibts nix zu rütteln dran und an für sich ist das auch bekannt.

    Nein, will keine Tintenstrahldrucker schlecht machen. Aber die Aussage Laserdrucker seien was für Profis weil der Toner so teuer ist bringt mich wirklich zum verzweifeln. Könnte glatt aus der ComputerBild stammen *seufz*

    Wer wirklich nur s/w drucken möchte, dem rate ich wirklich zu nem Laserdrucker. Generell hat man damit weit weniger Ärger als mit Tintenstrahldruckern.

    Meine Empfehlung: Beides kaufen Ich habe z.B. derzeit nen gebrauchten HP Laserjet 4+, da ist immer noch der erste Toner drin und er hat jetzt 9.000 Seiten damit gedruckt. Alles was s/w ist oder unwichtigere Sachen drucke ich mit dem. Wenn's mal bunt sein soll, dann verweise ich auf die Diskussion die es hier vor kurzem gab: den HP 930C für ca. 320 DM oder den HP 990CXI für ca. 620 DM.

    cya,
    Ancient

  8. #7
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    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    beindrukt. danke

  9. #8
    Bill Gates

    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    Kann eurem Ancient nur zustimmen. Ich habe meiner Tochter gerade einen HP-Laser 1100 gekauft. Sie druckt viel Referate etc für die Schule/Uni. In ein-zwei Jahren, lieber KOZI, kannst du dir von dem Geld, was du an der nichtgekauften Tinte sparst, ein schönes Proggi von MICROSOFT kaufen.

    Ach, richtig wohltuend, hier auf der warezlosen Page kann man endlich mal was fürs Geschäft machen

    Euer Bill Gates

  10. #9
    treuer Stammgast Avatar von bluecdr
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    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    Hi,

    habe das Ganze mal für einen Kunden (Hotelfach => Schriftverkehr; Rechnungen usw. SW, aber Prospekte u. ä. in Farbe) untersucht.

    Meine Lösung war SW-Laser-Drucker für das normale "Geraffel", Farb-Tintenstrahler DIN A3 für Prospekte usw.

    Nachdem ich mich in der Bildverarbeitung ein wenig "umgetan" habe, bin ich für mich persönlich zu einer anderen Lösung gekommen. Mein Canon620 Farbtintenstrahler hat mit Photoshop 5.5 fast immer farbstichige Bilder geliefert. (Nun ist Photoshop nicht ganz ohne ! LERNEN, LERNEN, LERNEN !) Aber der Tintenverbrauch und vor allen Dingen die Zeit, die drauf ging, um wieder festzustellen, daß auch dieser Ausdruck "nicht so toll" war, haben mich total genervt

    Weil ich es satt war mit dem Color-Management herumzuexperimentieren, habe ich mir einen FarbLaser (Minolta/QMS magicolor2desklaser) gegönnt. Mein lokaler EDV-Muckel hat mir einen guten Preis gemacht ( ca. 2.800 DM).

    Der/die mitgelieferte(n) Toner reicht/en für ca. 5000 Seiten.

    Seit Beschaffung des F-Lasers habe ich keine Skrupel mehr, mal eben einen Testausdruck zu machen. Ich brauche auch kein "Sonderpapier" mehr, was ja auch etwas Geld kostet.

    O.K. meine Empfehlung:

    Für normale Druckjobs => SW-Laser; für fotorealistische Ausdrucke und Druckvorlagen (u. a. auch DIN A 3) für kommerzielle Prospektdruckereien => F-Tintenstrahler. Wenn hohes Farbdruckaufkommen (normal) => F-Laser.

    mfg
    bluecdr

  11. #10
    assimiliert
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    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    Privat als Alleskönner - Tintenstrahl.

    Wie schon erwähnt wurde sind bei einem Laser die Druckkosten weit niedriger.

    Also stehen folgende Fragen zur Auswahl: Sollen nur SW-Dokumente gedruckt werden und davon mehr als nur 1-5 Exemplare am Tag könnte ein Laser sich schon lohnen.
    Für Gelegenheitsdrucker empiehlt sich eher ein Tintenstrahdrucker. Mit einem Epson kann man die Druckkosten auch im Rahmen halten, da man nicht auf die Originalpatronen angewiesen ist.

    2 Drucker lohnen sich meiner Meinung nach nur für Extremuser, denn für das Geld des 2ten Druckers kann man einige Patronen kaufen.

  12. #11
    chronische Wohlfühlitis Avatar von klasch
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    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    Original geschrieben von password
    sind die Laser Drucker schlechter beim drucken eines bildes?
    NEIN - Heute nicht mehr. Ich habe einen Aficio AP3800C von www.Ricoh.de. Dieser ist sehr Preiswert, wenn man genau die Leistungsgrenze erreicht.

    Der Drucker muss also in 4 - 5 Jahren 3.000.000 Drucke gemacht haben.
    Wenn man nun Kaufpreis, Verbrauchsmaterialien und Verschleissteile sowie Servicekosten exclusive Papier rechnet, ergibt sich für einen A4 4/0 Farbdruck ein Seitenpreis von ca. 0,11 Euro bei 5% Deckung und bei einer A4 s/w Seite einseitig mit 5% Deckung 0,03 Euro + Papierpreis. Das ist wesendlich billiger als ein Tintenstrahl Drucker und wesendlich schneller.

    Dieser Drucker bedruckt Papier von A5 - A3 Überformat.
    Durch 1200x1200 dpi (220 lpi) ist der Ausdruck fotorealistisch.
    Ausdrucke auf Klebefolie sind Waschanlagen- und Wetterfest.
    Durch die Duplexeinheit sind 28 A4 Vollfarbseiten beidseitig bedruckt, in nur einer Minute fertig.
    Ein Handbuch im A5 Format, 500 Seiten mit farbigen/r Bildern/Schrift liegt also in knapp 5 Minuten in der Auslage.

    Der Drucker mit Finisher braucht natürlich seinen Platz, 1,50 x 2,00 Meter Grundfläche und 1,20 Meter Höhe.
    Der Untergrund sollte Fest sein, denn mit rund 120 Kg ist er nicht gerade ein Leichtgewicht.
    Der Lärmpegel beim Drucken mit Lochen und Heften ist mit ca. 63 db rellativ leise.

    Wer noch Fragen zu diesem Gerät hat oder einen Probedruck möchte, kann sich ruhig bei mir melden service@kds-net.de oder über die HP www.kds-net.de oder www.printring.de.

    Eine preiswerte Alternative sind auch Festtinten Drucker z.B. www.Xerox.de, diese haben durch die Beschaffenheit der Tinte (wird ähnlich wie Toner heiss gewalzt) auch schon mit 1200x600 dpi fotorealistische Druckergebnisse.

  13. #12
    assimiliert Avatar von rsjuergen
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    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    Original geschrieben von Ancient
    @Laserdrucker zahlen sich nur für Profis aus! Die Toner sind sauteuer!!!

    Sorry, aber das ist wieder ne Aussage die schlicht und einfach unsinnig und komplett falsch ist.

    Die einzigen Gründe _keinen_ Laserdrucker zu kaufen sind meiner Meinung nach:
    - Sie sind halt nur s/w. Farbdruck ist nicht möglich. (Farblaser lassen wir wegen den Preisen mal ganz aussen vor)
    - Einige geben wohl etwas viel Ozon ab, ist noch strittig inwieweit das an die Gesundheit geht. Halt praktisch das gleiche wie bei Kopiergeräten.

    Das war's aber auch schon. Sehr gute Laserdrucker (für den Privatgebrauch) bekommst du z.B. von Brother schon ab ca. 600 DM.

    Es stimmt schon, dass die Toner teuer sind. In der Regel liegen diese so bei ca. 120 DM. ABER: Die Toner halt weit weit länger als eine durmelige Tintenpatrone bei _irgendeinem_ Tintenstrahldrucker. Und ne Original-Tintenpatrone bei dem HP kostet auch gut und gerne 70-80 DM. (die Farbpatrone aussen vor, geht ja nur um s/w-Druck, Patronen anderer hersteller ebenfalls aussen vor, die gibts auch bei Laserdruckern).
    Weitere Vorteile: Supergutes Schriftbild auf sämtlichen Papiersorten, Papier wird nicht wellig, i.d.R. flüsterleise und beim Drucken schneller als Tintenstrahler, Toner trocknet nicht manchmal in den Patronen/Düsen ein wie bei Tintenstrahlern.
    Für Fotodruck (in s/w) eignen sich erst Laserdrucker ab einer Auflösung von 1.200 dpi wirklich, dann aber sehen die Fotos sehr gut aus (halt immer noch s/w).

    Fakt ist jedenfalls: Der Seitenpreis bei Laserdruckern ist um ein paar hübsche Pfennig günstiger als bei Tintenstrahlern, da gibts nix zu rütteln dran und an für sich ist das auch bekannt.

    Nein, will keine Tintenstrahldrucker schlecht machen. Aber die Aussage Laserdrucker seien was für Profis weil der Toner so teuer ist bringt mich wirklich zum verzweifeln. Könnte glatt aus der ComputerBild stammen *seufz*

    Wer wirklich nur s/w drucken möchte, dem rate ich wirklich zu nem Laserdrucker. Generell hat man damit weit weniger Ärger als mit Tintenstrahldruckern.

    Eine sehr kompetente Antwort. Besser hätte das Problem wohl kaum jemand umreißen können. Ich verweise insbesondere auf das Problem Ozon in der Wohnung, leider geben noch viele Laserdrucker davon zuviel ab, ansonsten hätte ich wahrscheinlich auch schon einen!

  14. #13
    chronische Wohlfühlitis Avatar von klasch
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    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    Original geschrieben von rsjuergen



    Eine sehr kompetente Antwort. Besser hätte das Problem wohl kaum jemand umreißen können. Ich verweise insbesondere auf das Problem Ozon in der Wohnung, leider geben noch viele Laserdrucker davon zuviel ab, ansonsten hätte ich wahrscheinlich auch schon einen!

    Dies ist nicht so ganz richtig. Heutige LD (Laser Drucker) sind von den Herstellern mit speziellen Filtern ausgestattet und auch im Energieverbrauch optimiert, was den Schadstoffausstoss weiter verringert.

    Bei neuen LD liegt der Schadstoffausstoss meist deutlich unter den Grenzwerten, bzw. sind nicht messbar.

    Nicht jeder Laserdrucker eignet sich für den Einsatz im häuslichen Büro, berichtet das Computermagazin c't in der Ausgabe 7/2000. Beim Test von 12 Laserdruckern sorgten die Geräte von Brother für eine unangenehme Überraschung. Sie zeigten einen relativ hohen Ozon-Ausstoß, während bei allen anderen Geräten dieses giftige Gas nicht messbar blieb. "Schon seit Jahren findet man nur noch solche Laserdrucker, deren Ozon-Abgabe durch eine geschickte Konstruktion bei Werten nahe der Messgrenze liegt," sagte c't-Redakteur Ulrich Hilgefort. "Warum Brother jetzt Geräte auf den Markt bringt, die von ihrer Bauweise her zur Ozon-Erzeugung neigen, ist nicht zu verstehen."

    Quelle :http://www.verbrauchernews.de/comput...000005180.html

    Auch ich habe vor der Anschaffung meines LD mir sorgen darüber gemacht und fand auf der Suche nach Informationen das:


    Schadstoffe aus Bürogeräten

    Gesundheitsgefährdung durch Schadstoffe aus Laser-Druckern und Kopierern

    Tests haben nachgewiesen, dass bei dem Betrieb von Laser-Druckern Schadstoffe, wie z.B. Ozon und die flüchtigen organischen Verbindungen Benzol und Styrol freigesetzt werden können. Diese Schadstoffe belasten die Atemluft und führen zu Gesundheitsschäden der Beschäftigten. Die Konzentration und damit die mögliche Gefährdung durch die Schadstoffe hängt im Wesentlichen von dem Drucker-Typ, der Druckdauer und dem Luftaustausch am Arbeitsplatz ab.

    Im Folgenden werden nähere Informationen zu einem Teil der nachgewiesenen Schadstoffe gegeben und Maßnahmen aufgezeigt, durch die die möglichen Gesundheitsgefährdungen vermieden werden können.

    Was ist Ozon?

    Ozon ist ein Gas, das aus hochreaktiven Sauerstoffmolekülen mit der chemischen Formel O3 besteht. Im Vergleich zum weniger reaktionsfreudigen Luftsauerstoff (O2) ist Ozon bei entsprechenden Konzentrationen für den Menschen ein Reizgas. Sicher kennen Sie den typischen Geruch zum Beispiel von künstlichen UV-Strahlen (Höhensonnen) oder haben ihn nach einem Gewitter wahrgenommen. Aufgrund seiner Reaktivität zerfällt Ozon bei 20 - 30 Grad Celsius in circa 30 Minuten unter Reaktion mit Staubpartikeln und anderen Luftverunreinigungen auf die Hälfte seiner ursprünglichen Konzentration. Nach dem Benutzen eines Kopierers oder Laserdruckers wandelt sich Ozon also relativ schnell zu normalem Sauerstoff um. Auch im Freien kann Ozon entstehen, zum Beispiel nach langer Sonneneinstrahlung an heißen Hochsommertagen.

    Die Wirkung des Ozons auf den Menschen hängt von der Konzentration des Gases und von der individuellen Empfindlichkeit des Menschen ab. Kleinkinder reagieren natürlich empfindlicher als Erwachsene. In der Tabelle (siehe unten) sind Richtwerte angegeben, die die Verwaltungsberufsgenossenschaft für Arbeitsplätze (für Erwachsene!) ermittelt hat.

    Wirkung verschiedener Ozon-Konzentrationen auf den Menschen

    0,01 ppm
    20 µg/m3
    Geruch wird wahrnehmbar

    0,05 ppm
    100 µg/ m3
    Unangenehmer strenger Geruch

    0,06 ppm
    120 µg/ m3
    Erste Schleimhautreizungen (Augen, Nase, Rachen) bei empfindlichen Personen

    0,10 ppm
    200 µg/ m3
    Nasen-, Rachenreiz

    0,15 ppm
    300 µg/ m3
    Einschränkung der Lungenfunktion

    0,20 ppm
    400 µg/ m3
    MAK-Spitzenbegrenzung, Beeinträchtigung der Dunkelanpassung der Augen
    1,00 ppm
    2000 µg/ m3
    Kopfschmerzen, Husten, Müdigkeit


    Ozon wird nicht im Körper gespeichert, wie z.B. Quecksilber oder Blei und löst auch keine Allergien aus.

    Wieviel Ozon geben Laserdrucker ab?

    Während eines Kopier- und Druckvorganges wird Ozon in sehr kleinen Mengen erzeugt. Laut Herstellerangaben ist jedoch nicht auszuschließen, daß bei 8-stündigem Dauerbetrieb in einem geschlossenen und ungelüfteten Raum von ca. 30 m3 Rauminhalt handelsübliche Kopiergeräte und Laserdrucker je nach Typ und Fabrikat Ozonkonzentrationen von 40 - 160 µg/m3 erzeugen können.

    Die Verwaltungsberufsgenossenschaft hat Messungen in Form von Stichproben durchgeführt. Die Probennahmen, in ca. 50 cm Abstand vom Gebläseaustritt, wiesen z.B. nach 100 Kopien Ozonkonzentrationen von 40 µg/m3 auf. Dabei wurde der typische Ozongeruch wahrgenommen. Der gesetzlich zulässige Grenzwert (Maximale Arbeitsplatzkonzentration = MAK-Wert), der an Arbeitsplätzen im Verlauf eines Arbeitstages durchgehend erlaubt ist, beträgt für Ozon 200 µg/m3. Somit liegen die Meßergebnisse der Verwaltungsberufsgenossenschaft deutlich unterhalb dieser Grenze.

    Die Hersteller von Kopiergeräten und Laserdruckern haben im Verlauf der letzten Jahre erhebliche Anstrengungen unternommen, die Emission von Ozon weiter zu reduzieren. Deshalb erzeugen neuere Geräte häufig sehr viel weniger Ozon als ältere Modelle. Darüber hinaus sind moderne Geräte mit Ozon-Filtern ausgestattet. Die Filter bestehen entweder aus Metalloxiden oder aus Aktivkohle und reduzieren aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften die Ozonemission. Allerdings müssen Ozonfilter im Rahmen der vom Hersteller vorgegebenen Intervalle gereinigt oder ausgetauscht werden, denn die Wirksamkeit dieser Filter läßt im Laufe der Nutzung nach.

    Benzol und Styrol

    Benzol ist eine leicht flüchtige und brennbare Flüssigkeit mit einem charakteristischen aromatischen Geruch. Benzol ist in Treibstoffen enthalten und gelangt so über den Kraftverkehr in die Luft. Die Flüssigkeit reizt die Haut und die Schleimhäute, wirkt entfettend und wird leicht durch die Haut aufgenommen. Je nach Konzentration und Einwirkzeit treten Kopfschmerzen, Schwindel, unregelmäßige Sprache und auch Narkose auf. Hohe Konzentrationen sind nach kurzer Zeit tödlich. Die chronische Einwirkung, auch geringster Mengen, führt zu Schädigungen der Blutbildungsorgane und zu Krebs.

    Styrol ist eine entzündliche Flüssigkeit mit einem süßlichen Geruch. Die Flüssigkeit und auch konzentrierte Dämpfe wirken reizend auf Haut, Augen, obere Atemwege und Schleimhäute. Es kann zu Müdigkeit, Brechreiz, Gleichgewichtsstörungen und verlängerten Reaktionszeiten kommen. Epidemiologische Studien ergaben bisher keine Hinweise auf ein Krebs auslösendes Potential.

    Welche Konzentrationen geben Laserdrucker an flüchtigen organischen Verbindungen ab?

    In den Tests wurden bis zu 2700 µg/m3 Gesamtkonzentration an flüchtigen organischen Verbindungen gemessen. Bei einem Drucker wurden bei einer Druckdauer von 63 Minuten 27 µg/m3 Benzol nachgewiesen.

    Maßnahmen zur Vorbeugung

    Gegen das Auftreten erhöhter Schadstoffkonzentrationen am Arbeitsplatz werden deshalb dringend folgende Maßnahmen zur Vorbeugung empfohlen:

    Wenn möglich auf Tintenstrahldrucker ausweichen. Bei dieser Art von Geräten sind bisher keine Schadstoffemissionen festgestellt worden.

    Stark beanspruchte Laserdrucker, besonders aber Modelle älterer Bauart, gehören in einen ausreichend großen separaten und gut durchlüfteten Raum.

    Nach Möglichkeit sind neue und moderne Laserdrucker einzusetzen, insbesondere in der Nähe ständig besetzter Arbeitsplätze. Bei der Beschaffung der Geräte sollten Angaben über mögliche Emissionen abgefragt werden. Drucker mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" sind emissionsarm. Darüber hinaus sind sie recyclinggerecht und energiesparend. Ein weiterer Beitrag zum Umweltschutz!

    Die Aufstellung der Kopiergeräte und Laserdrucker muß so erfolgen, daß der Abluftstrom nicht auf Arbeitsplätze gerichtet ist.

    Bei großen und häufig benutzten Maschinen ist die Einrichtung zur Absaugung an den Austrittstellen der Abluft bestimmungsgemäß einzusetzen. Möglich ist auch die Montage eines externen Ozonfilters.

    Regelmäßige Wartung (Reinigung, Filtertausch) nach Herstellerangaben durchführen.

    Ganz gewöhnliche Grünpflanzen, so hat die amerikanische Weltraumbehörde NASA festgestellt, helfen, die Raumluft wirksam zu entgiften. So eignen sich Grünlilie, Efeu, Birkenfeige und Einblatt, um z. B. Formaldehyd aus Preßholz und Benzol aus Druckern aufzunehmen. In geringem Umfang filtern sie auch Nikotin aus der Luft. Allerdings reicht eine einzelne Pflanze bei Rauchern kaum für eine spürbare Wirkung. Einen weiteren positiven Effekt haben die Pflanzen auf die Luftfeuchtigkeit, die gerade in Wintermonaten häufig zu niedrig ist.

    Bei Beachtung dieser Maßnahmen sind kritische Belastungen nicht zu befürchten. Zwar kann bei ständigem Betrieb bei einem geringen Teil der Büromaschinen die Geruchsschwelle für Ozon erreicht werden, seriöse Messungen unabhängiger Institutionen belegen jedoch, daß sich die Ozon-Konzentrationen unter Beachtung o.g. Hinweise in zulässigen Bereichen bewegen und somit Gesundheitsgefahren durch Ozon vermieden werden.

    Literatur

    Computer Bild, 20/1998

    BIA-Report 8/95 Ozon

    Kühn/Birett, Merkblätter gefährliche Arbeitsstoffe, ecomed-Verlag

    Fachinformationszentrum Karlsruhe, Umwelt Produkt, Info-Service, Nr. 34, Dezember 1997, ISSN 0940-693 X

    Henseler, Gesunde Zimmerluft durch Pflanzen, Frankh-Kosmos, ISBN 3-440-06491-3

    Stand 11.1998


    Mein LD ist Netzwerkfähig, das ist nicht nur schneller sondern auch praktisch, so steht der Drucker nicht im selben Raum wie der Computer.

    Übrigens heutige Drucker sollten den "Blauen Engel" besitzen. Der Gesundheit und der Umwelt zu Liebe.

    http://www.uni-bayreuth.de/departmen...opierer/oc.htm

    Die auf der Seite beschriebene Technologie ist veraltet und wird Heute nicht mehr genutzt, man verwendet nun mehr die Transferroller-Technologie.

    Bei der Transferroller-Technologie ist der Koronadraht durch eine elektrisch leitende Rolle (Transfer-oder Chargingroller)ersetzt. Da diese direkt an der Bildtrommel anliegt, muss bei deren elektrostatischer Aufladung kein Luftspalt überbrückt werden. Deshalb produzieren mit dieser Technologie ausgerüstete Laser Drucker praktisch kein Ozon.

    http://www.hewlett-packard.de/printe...elt/index.html

    http://www.pbs-akademie.de/body_info...te_thema74.htm
    Geändert von klasch (06.05.02 um 15:04 Uhr)

  15. #14
    Mathias

    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    NEIN - Heute nicht mehr. Ich habe einen Aficio AP3800C von www.Ricoh.de. Dieser ist sehr Preiswert, wenn man genau die Leistungsgrenze erreicht.
    Hab grad den Konfigurator von Ricoh angeschmissen und mir mal so ein Drucker/Kopierer zusammengestellt ....
    Preiswert ist bei mir was anderes :-)
    Wir reden ja hier nicht von professionelle Druckern für die Printindustrie.

    Stk. Nummer Bezeichnung Preis
    1 400525 Aficio Color Laser AP 3800C inkl. Bedienungsanleitung €5.500,00
    1 400552 Kopiererweiterung Typ 3800C inkl. Bedienunungsanleitung €9.990,00
    1 400571 Abdeckung für Vorlagenglas Typ 3800C €100,00
    1 924299 AP3800C MF Kopierer Bedienungsanleitung €0,00
    1 400544 Duplex Einheit €779,00
    1 410786 2-/4-Fach Locheinheit €800,17
    1 400542 2500-Blatt Finisher / Hefter €2.546,00
    1 400570 Admin-Kit f. Zugriffsverwaltung €144,00
    1 400574 Papiermagazin (2 x 500 Blatt) €1.149,00
    1 400655 Festplatte 40 GB €894,00
    1 400519 256 MB RAM €172,00
    1 400558 Fax-Option Typ 3800C inkl. Bedienungsanleitung €995,00
    1 400563 ISDN Fax Option 3800C €770,00
    1 924341 AP3800C MF Fax Bedienungsanleitung €0,00
    1 400556 Kopiergestell Typ 3800C €460,00
    1 923202 AP3800C Bedienungsanleitung €0,00

    Summe: €24.299,17
    16% MwSt.: €3.887,87
    Gesamtpreis: €28.187,04

    Lässt man die Kopiervorrichtung und das Fax weg, kann man immerhin noch 11500 € sparen, aber gut 16.000 € sind doch recht happig!!!!

    Durch 1200x1200 dpi (220 lpi) ist der Ausdruck fotorealistisch.
    Das darf er bei dem Preis auch durchaus sein :-)

    Die Vorteile eines Laserdruckers anhand von so einem Gerät zu untermauern ist bisschen daneben (finde ich). Es geht ja hier um Drucker für privat zuhause.

    Ist aber ein netter Versuch, Werbung für den Kölner Digital Service zu machen. Ne tolle Maschine habt ihr bei Euch stehen.

    Gruß
    Mathias

  16. #15
    assimiliert Avatar von rsjuergen
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    AW: was soll ich mir kaufen einen Tinten oder einen Laser Drucker?

    Also bei Billig Laser Druckern für den Hausgebrauch habe ich da trotzdem immernoch so meine Zweifel! Und billige Second-Hand Laser sowieso. Also wer allergisch nicht resistent ist, sollte sich das echt überlegen. Alles andere ist sowieso nicht erschwinglich. Und für einen Laserdrucker einen extra Raum, ja wer hat den?

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