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Thema: Glässerrücken Tach! Ich wollte mich mal im Netz über das Thema informieren, allerdings hab ich nicht wirklich was gefunden.. Einige Leute ...
  1. #1
    gesperrt Avatar von Kamikaze
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    Glässerrücken

    Tach!
    Ich wollte mich mal im Netz über das Thema informieren, allerdings hab ich nicht wirklich was gefunden..
    Einige Leute haben mir schon gesagt das man das nicht unbedingt machen sollte, weil das schief gehen kann..
    Habt ihr damit mal erfahrung gemacht? Oder is das ganze Zeug's bloß Aberglaube???

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  3. #2
    Und jetzt? Avatar von Supernature
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    AW: Glässerrücken

    Klar muss man beim Gläserrücken vorsichtig sein - es könnte umkippen und dann läuft Dir das Zeug auf dem Tisch rum. Also besser das Glas anheben, wenn man es woanders hin stellen möchte.







    Schuldigung, konnte nicht anders - ich halte das für ausgemachten Schwachsinn.

  4. #3
    gesperrt Avatar von Kamikaze
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    AW: Glässerrücken

    haha..o.k.war ja klar das das hier keiner ernst nimmt..kannst das thema schließen...

  5. #4
    Und jetzt? Avatar von Supernature
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    AW: Glässerrücken

    Warum denn? Das war nur meine Meinung - vielleicht hat ja auch jemand was Spannendes dazu zu erzählen.
    Dass das Thema zu nicht ganz ernst gemeinten Antworten verleitet, müsste Dir aber klar sein.

  6. #5
    kgm
    kgm ist offline
    schläft auf dem Boardsofa Avatar von kgm
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    AW: Glässerrücken

    Dachte erst an Saufgelage
    Ist aber wohl doch was anderes, hab es vorher nicht gewußt

    Glaube nicht dran, habe aber mal über google ne Gebrauchsanweisung gefunden für alle,
    die genauso unwissend sind.


    Titel: Gläserrücken
    1\.Ein Blatt Papier
    2\.Ein Stift
    3\.Eine Schere
    4\.Ein Glas das relativ leicht ist\.
    5\.Eine oder mehr Kerzen es darf aber auf keinen Fall hell im Raum sein\.
    6\.Einen Tisch der glatt ist am besten iet ein runder Glastisch aber andere gehen ja auch\.
    7\.Eine oder mehrere Personen\.

    Auf dem Blatt das Alphabet schreiben jeweils auf der Sprache auf der man es machen möchte\. Die Buchstaben sollen abstand voneinander haben\. Dann die Buchstaben mit der Schere herausschneiden\.Dann noch JA und NEIN schreiben und es auch rausschneiden\. Die Buchstaben dann auf dem Tisch verteilen im Kreis\. JA kommt oben zwischen den Buchstaben und NEIN unten\. Das NEIN muss auf jeden Fall vor dem Medium oder dem der den Geist ruft sein\.Es ist egal zwischen welchen Buchstaben man es stellt haupsache in der Mitte unten und oben\.Die Kerzen anmachen\.Der der den Geist ruft hält das Glas in der Hand und spricht die Schutzformel und die bitte das sich jemand meldet direkt in das Glas rein\.Wenn das fertig ist dann muss der jenige mit seiner Hand die Glasöffnung schliessen und das Glas so auf den Tisch stellen ohne das er es wieder frei gibt\.Das Glas muss in der Tischmitte umkreist von Buchstaben sein\.Dann legen alle anwesenden den Zeigefinger auf das Glas und der Geister "anrufer" fragt ob ein Geist da ist\. Wenn ja dann werdet ihr es schon merken weil sich dann das Glas auf JA oder NEIN oder einen Buchstaben bewegt\.Man kann auch einen bestimmten Geist rufen aber dann müssen alle anwesenden nachdem das Glas in der Tischmitte steht auch darum bitten das er erscheint\.Auch wenn etwas schiefgehensoll darf mann nicht enfach den Finger vom Glas heben weil sonst das Glas umkippen kann und der Geist ist dann frei\.Wenn sich jemand meldet der böse ist euch gegenüber dann darf man auf keinen Fall mit ihm weiter "reden"und wartenbis er geht und jemand anders da ist\.Deshalb immer am anfang nach Name fragen damit ihr zwischen durch wissen könnt ob er noch da ist\. Am ende nicht vergessen sich zu bedanken das ihr die Ruhe gestört habt und der Geister "anrufer"muss das beenden und in das Glas hinein pusten\.Kerzen ausmachen und fertig\.Was die Zeit angeht für die die Angst haben ist es am besten um 22 h anzufangen\.Da sind sie zwar noch schwach aber es ist kaum möglich das böse Geister sich melden\.Für die, die Herrschaften der Dunkelheit "rufen"wollen eignet sich das am besten ab 00 h\.Bei mir klappt das immer aber für di die es das erstemal machen ist es besser das dabei jmand ist der das schon gemacht hat sonst kann es sein das es nicht gleich klappt\.Wenn jedoch niemand da ist müsst ihr einpaarmal versuchen eher es klappt\. Viel Glück\.

  7. #6
    Praktizierender Atheist Avatar von Grainger
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    AW: Glässerrücken

    Als knallhartem Realisten und Materialisten fällt es mir sehr sehr schwer bei so einem Thema ernst zu bleiben.
    Seiten über Seiten könnte ich darüber schreiben, was für ein Unsinn dieser ganze esotherische Kram ist und welches intellektuelle Niveau ich bei denen vermute, die sowas machen

    Da das aber nicht das Thema des Threads lasse ich es lieber bleiben

  8. #7
    evol. Naturalist Avatar von Desperado
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    AW: Glässerrücken

    Klar ist nur, daß man am Freitag den 13. besonders vorsichtig mit Gläsern umgehen sollte


  9. #8
    treuer Stammgast Avatar von Sephiroth
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    AW: Glässerrücken

    Na ja, meine Kumpels in Serbien wollen das angeblich schon gemacht haben...mit Erfolg. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann das meine Freunde mich belügen mit so einem Scheiss, bin ich mehr als skeptisch

  10. #9
    assimiliert Avatar von klaus
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    AW: Glässerrücken

    Viele freunde/inen von mir haben das auch schon gemacht und sind alle fest davon überzeugt ich glaub da ja auch net so wirklich drann aber mann kanns ja mal ausprobieren

  11. #10
    assimiliert
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    AW: Glässerrücken

    Moin,

    so vor etwa 17 Jahren haben wir uns auch mit ein paar Männeken auch mal dazu hinreissen lassen. War recht drollig, vor allem wenn sich jemand beschwerte man würde ja schieben. Um das zu bemerken muss man schon selber schieben
    Naja, eigentlich ist das alles Nonsens aber wenns glücklich macht, warum nicht

  12. #11
    gehört zum Inventar Avatar von kiki
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    AW: Glässerrücken

    Ich hab das auch vor ewigen Zeiten mal mit 2 Freundinnen ausprobiert. Irgendwie war das schon unheimlich, das Glas flitzte auf dem Tisch rum und es kamen teilweise sogar richtige Worte und Namen dabei raus. Jede einzelne von uns war für sich fest davon überzeugt, nicht geschoben zu haben Naja, das waren die lustigen Teenie-Zeiten, und wenn das stimmen würde, was beim Gläserrücken rausgekommen ist, dann wäre ich jetzt schon längst mit einem dunkelhaarigen gutaussehenden Mann namens David verheiratet

  13. #12
    chronische Wohlfühlitis Avatar von Wiggel
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    AW: Glässerrücken

    Gläserrücken und andere Techniken
    Das Gläserrücken
    ...ist eine Technik, die gerne von Laien schnell aus Neugier ausprobiert wird und auch oft zu Erfolgen führt. Es ist allerdings wohl auch eine der umstrittensten Techniken im Spiritismus. Ich weise dabei noch einmal eindringlich auf die Gefahren hin, die mit dieser wie mit jeder anderen spiritistischen Vorgehensweise verbunden ist. Das besondere Gefahrenpotential liegt hier lediglich darin, daß das Gläserrücken weit verbreitet von Menschen praktiziert wird, die sich den möglichen Auswirkungen aufgrund von Informationsmangel überhaupt nicht bewußt sind. Hierzu sollte das Kapitel "Gefahren", zu finden im Home-Verzeichnis, keinesfalls übergangen werden. Auch kursieren zum Thema Gläserrücken die unsinnigsten Gerüchte, die ich im folgenden aufklären möchte.
    Der Vorgang
    Beim Gläserrücken verwendet man einen Tisch mit möglichst glatter Oberfläche, auf dem das auf Papier geschriebene Alphabet, sowie die Zahlen von 0-9 kreisförmig auf dem Tisch ausgelegt werden. In den Innenbereich des Kreises kommen zusätzlich die Worte Ja und Nein. In der Mitte des Kreises wird nun ein Glas plaziert, das man umdreht. Auf dem Glasboden kommen die Fingerkuppen der Teilnehmer zu liegen. Nach einer Zeit der Sammlung wird ein beliebiges oder auch spezielles Geistwesen gerufen, das gebeten wird, sich über das Glas mitzuteilen. Bei Erfolg wird sich das Glas nach einiger Zeit bewegen, zunächst zögerlich, doch dann immer schneller, um den Teilnehmern durch Bewegung auf die Buchstaben hin Antworten auf ihre Fragen zu geben. Insbesondere beim Gläserrücken ergibt sich allerdings die im Kapitel "Gefahren" erläuterte Problematik der Unterscheidung zwischen der Kommunikation mit dem eigenen Unterbewußtsein und derselben mit tatsächlich anwesenden feinstofflichen Wesenheiten.
    Die Gerüchte
    Wie eingangs erwähnt, ist das Thema Gläserrücken stets von den unsinnigsten Gerüchten begleitet. Einige der gängigsten möchte ich hier aus der Welt schaffen.
    "Das Glas darf keinesfalls umgedreht werden, da sonst der Geist entweichen und Schaden anrichten kann."
    Das materielle Glas hat keinerlei Einfluß auf das feinstoffliche Wesen, das es direkt oder indirekt bewegt. Es stellt sich die logische Frage: Wenn das Wesen in das auf dem Kopf stehende Glas gelangen kann, wieso sollte es ihm nicht möglich sein, es auf dem gleichen Wege zu verlassen? Ferner befindet sich das Wesen wohl kaum unter dem Glas, sondern bewegt es entweder von außen direkt, oder -ähnlich wie beim automatischen Schreiben- über die Armmuskulatur der Teilnehmer.
    "Die Buchstaben müssen in einer bestimmten Farbe geschrieben sein."
    Die Farbe der Buchstaben übt keinerlei Einfluß auf den Vorgang aus.
    "Der Tisch muß aus Holz sein und darf keinerlei Nägel oder Schrauben aus Metall enthalten."
    Auch diese Behauptung gehört ins Reich der Phantasie.
    "Die befragten Geister können die Zukunft vorhersagen."
    Stimmt leider nicht ganz. Zunächst einmal sind die kontaktierten Persönlichkeiten als Menschen wie Du und ich zu betrachten. Sie haben zwar im allgemeinen - aufgrund der höheren Dimensionsebenen, aus denen sie sich uns mitteilen - oft einen besseren Überblick als wir, jedoch ist dies für Zukunftsprognosen nicht ausreichend. Also ist auf Fragen, die Zukunft betreffen, unbedingt zu verzichten und insbesondere die Frage nach der Lebenserwartung der Teilnehmer stellt ein besonders großes Tabu dar, weil schlicht gelogene Antworten das seelische Gleichgewicht der Teilnehmer extrem stören würden. Die aus solchen Antworten resultierende Angst bietet Wesen niederer Art eine ideale Angriffsfläche.
    "Gläserrücken ist satanistisch."
    Beim Gläserrücken können ebenso gottesnahe, wie weniger angenehme Wesen kontaktiert werden. Es kommt in erster Linie auf die persönliche Einstellung und den eigenen Charakter an.
    "Beim Gläserrücken werden nur niedere Wesen kontaktiert."
    Das hängt lediglich von der Einstellung der Teilnehmer ab. Das Gläserrücken ist grundsätzlich eine spiritistische Technik wie jede andere auch. Nähere Beschäftigung mit den Eigenarten des Spiritismus und die ehrliche Selbsteinschätzung gegenüber dem Gefahrenpotential sind jedoch unumgänglich und dringend geboten.

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    Das Ouija-Board
    ...oder auch "Hexenbrett" oder "Witchboard" genannt, ist prinzipiell das gleiche wie beim Gläserrücken. Nur sind die Buchstaben bereits auf dem Brett vorgefertigt und statt dem Glas kommt ein ebenfalls vorgefertigter Zeiger zum Zuge.
    Der Begriff setzt sich zusammen aus dem französischen "Oui" und dem deutschen "Ja".

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    Das Tischrücken
    ...ist im Prinzip dem Gläserrücken recht ähnlich, aber von der Kommunikationstechnik her primitiver. Hier werden die Antworten im mit den "Jenseitigen" vereinbarten Klopfgeräusch-Code gegeben. Die gestellten Fragen müssen mit Ja oder Nein zu beantworten sein und als Antwort erfolgt durch einmaliges Klopfen und/oder Heben des Tisches z.B. die Antwort "Ja" und durch zweimaliges Klopfen die Antwort "Nein". Beim Tischrücken ruhen die Hände der Teilnehmer auf der Tischplatte. Diese Technik ist vom Kommunikationswert her bescheiden und wird deshalb kaum noch angewandt.

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    Das Pendeln
    ...ist eine Technik, bei der ein Gegenstand (Senklot, Ring, Edelstein, etc.) am Ende einer Schnur oder Kette befestigt wird und so in der Hand gehalten wird, daß er frei hin und her schwingen kann. Beim Pendeln verhält es sich ähnlich wie beim Tischrücken, daß nur Ja/Nein-Antworten möglich sind. Das kontaktierte Geistwesen wird gebeten, seine Ja-Antworten z.B. durch Schwingen in Längsrichtung anzuzeigen und Nein-Antworten in Querrichtung.
    Leider ist von allen spiritistischen Techniken beim Pendeln die Wahrscheinlichkeit am größten, daß sich das eigene Unterbewußtsein in die Kommunikation einschaltet. Daher sind erhaltene Informationen insbesondere hier mit der größten Vorsicht zu genießen.

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    Tonbandstimmen und Transkommunikation
    Das Tonbandstimmenphänomen wurde 1959 von dem Filmproduzenten Friedrich Jürgensson entdeckt. Bei Aufnahmen zu einem Film stellte er fest, daß beim Abspielen von Tonaufnahmen plötzlich Stimmen auf dem Band auftauchten, die zum Aufnahmezeitpunkt nicht zu hören waren. Nach etlichen Experimenten mit diesem Phänomen kam er zu dem Schluß, daß es sich um Stimmen Verstorbener handeln müsse, die sich auf dem Tonband manifestieren. Mit verschiedenen technischen Verfahren wurde diese Methode mit der Zeit verfeinert. Zahlreiche Untersuchungen auch namhafter Wissenschaftler sprechen dafür, daß es sich zumindest bei einigen Aufnahmen um tatsächliche Kundgebungen aus der jenseitigen Welt handelt.
    Eine beliebte laienhafte Einspielmethode besteht darin, mittels eines handelsüblichen Radio-Cassettenrecorders das Radio auf einen "Frequenzsalat" zwischen zwei Sendern im Kurzwellenbereich einzustellen. Dann drückt man die Aufnahmetaste des Cassettenrecorders und zeichnet den Wellensalat auf. Dabei stellt man sich mental z.B. auf die zu kontaktierende Persönlichkeit ein und kann um beliebige Mitteilungen bitten. Anschließend hört man das Band ab und bei Erfolg ergibt sich aus dem Wellensalat eine Stimme, die vorher nicht herauszuhören war und dem Experimentator etwas mehr oder weniger Sinnvolles mitteilt.
    Achtung: Das Tonbandstimmenverfahren, sowie elektronisch verfeinerte Methoden, muten sehr technisch an und scheinen daher vielleicht simpel und ungefährlich. Aber auch hierzu ist mediale Begabung vonnöten und diese Methoden unterliegen den gleichen Naturgesetzen und damit auch den gleichen Gefahren wie jede andere spiritistische Technik.

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    Mediales Schreiben
    ...ist eine Technik, die bereits höheren spiritistischen Ansprüchen gerecht wird. Auf diesem Wege ist eine flüssige Kommunikation zwar möglich, meist erfolgt aber eher ein "Diktat" aus der jenseitigen Welt. Auf diese Weise sind bereits so viele Schriften, Belehrungen und Bücher übermittelt worden, daß man mit dem Material ganze Bibliotheken füllen könnte. Auch Musikstücke bekannter Komponisten wurden auf diesem Wege durchgegeben, die - aufgrund des jeweils sehr typischen Stils - selbst hochdozierte Musikprofessoren von der Echtheit ihrer jenseitigen Urheber überzeugten.
    Auf dem oben abgebildeten Foto handelt es sich um eine Technik des medialen Schreibens, die eher für den Anfänger geeignet ist. Die sogenannte Planchette besteht aus einem Brettchen auf zwei Rollbeinen. Als drittes Bein dient ein Bleistift oder Kugelschreiber. Fortgeschrittenere Medien benötigen ein solches Hilfsmittel meist nicht, sondern schreiben direkt mit der Hand. Das Vorgehen gestaltet sich so, daß das Medium nach einer Entspannungsphase einen Stift in die Hand nimmt, sie auf ein Blatt Papier legt und einhergehend mit Konzentration auf das gewünschte Wesen darauf wartet, daß sich etwas tut. Doch auch hier gibt es gewisse Unterschiede. Ich möchte an dieser Stelle ein Wesen von der anderen Seite rezitieren, das einst Pfarrer Greber wertvolle Belehrungen über die jenseitige Welt übermittelte:
    "Werden Kundgebungen der jenseitigen Wesen durch die Schrift eines Menschen hervorgebracht, so nennt ihr ihn ein 'Schreibmedium'. Die Art, wie die Schrift zustande kommt, ist bei den 'Schreibmedien' sehr verschieden. Dem einen werden die Gedanken bei vollem persönlichen Bewußtsein eingegeben und von ihm niedergeschrieben. Man nennt einen solchen auch 'Inspirationsmedium'. Einem anderen wird die Hand geführt und gleichzeitig werden die Worte, welche die Hand schreibt, seinem Geiste inspiriert. Alles bei vollem Bewußtsein des Mediums. Die gleichzeitige Inspiration ist bei denen notwendig, die der Führung der Hand zuviel Widerstand entgegensetzen. Wieder andere wissen bloß, daß sie schreiben, aber der Inhalt des geschriebenen ist ihnen unbekannt. Noch andere schreiben im Zustand vollständiger Bewußtlosigkeit. Sie wissen also weder, daß sie schreiben, noch was sie schreiben. Doch kommen nicht selten bei demselben 'Schreibmedium' die verschiedenen Arten des Schreibens vor."
    Soweit die Worte dazu von der anderen Seite. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, daß dies keine Anleitung zum medialen Schreiben sein soll oder kann. Wer dies für die Praxis erwägt, sollte vorher eingehend entsprechende Literatur zu Rate ziehen, auf die ich auch in diesen Seiten hinweise.

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    Mediales Sprechen
    ...darf wohl getrost als eine der ergiebigsten Techniken im Spiritismus angesehen werden, ist aber natürlich auch mit den üblichen Gefahren verbunden. Auch sind die Arten des medialen Sprechens so einzuordnen wie beim medialen Schreiben.
    Ausgehend von der vollendetsten Variante, dem medialen Sprechen in Tieftrance, lasse ich hier noch einmal eine Mitteilung von "drüben" zu Worte kommen, die den eigentlichen Vorgang schildert:
    "Tieftrance ist bei einem Medium dann vorhanden, wenn der eigene Geist aus dem Körper vollständig ausgetreten ist. In diesem Zustand gleicht das Medium einer Leiche, mit dem Unterschied, daß der ausgetreten Geist noch durch ein Odband mit seinem Körper verbunden bleibt, was bei einer Leiche nicht der Fall ist. Bei ihr fehlt das Odband. Durch dieses Odband empfängt der Körper des Mediums von dem ausgetretenen Geist soviel Lebenskraft, daß die körperlichen Organe in Tätigkeit gehalten werden. An dem Odband kehrt nachher der ausgetretene Geist des Mediums wieder in den Körper zurück.
    An Stelle des ausgetretenen Geistes tritt ein anderes Geistwesen in den Körper des Sprechmediums ein und macht mit Hilfe der Sprachwerkzeuge des Mediums seine Mitteilungen. Dabei bedient es sich der Odkräfte, die bei Austritt des Geistes des Mediums in dessen Körper zurückgeblieben sind.
    Ein Tieftrancemedium weiß selbstverständlich nichts von dem, was der fremde Geist gesprochen hat. Wenn es zu sich kommt, indem der eigene Geist wieder in den Körper eintritt, ist es ihm, als habe er geschlafen. Ihr sprecht daher von einem medialen Schlaf der Tieftrance-Medien."

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  14. #13
    chronische Wohlfühlitis Avatar von Wiggel
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    AW: Glässerrücken

    GEFAHREN

    Die Gefahren des Spiritismus
    ...sind vielseitig und oft schwer einzuschätzen. Die meistgenannten Schattenseiten möchte ich hier kurz aufzeigen und erklären.
    Abhängigkeit
    Viele Menschen benutzen spiritistische Techniken als Entscheidungshilfe in allen Lebenslagen. Dadurch wird die eigene Entscheidungsfähigkeit enorm geschwächt. Man läuft Gefahr, seinen kompletten Lebensweg in die Hände der anderen Welt zu legen. Keinesfalls sollte man seinen freien Willen von jenseitigen Durchgaben derart beeinflussen lassen, daß man nicht mehr in der Lage ist, eigene Entscheidungen zu treffen. Geister sind auch nur Menschen und können sich irren. Welchem Menschen würden wir wohl solches Vertrauen entgegenbringen?

    Blinder Glaube
    Qualitativ hochwertige Durchgaben sind oft von solcher Klarheit und erstaunlicher Logik, daß man meinen könnte, sie beinhalten die einzig mögliche Wahrheit. Zwar kann man viel von derartigen Mitteilungen lernen, sollte sich aber nicht so weit vermessen, sie als das einzig mögliche Dogma anzusehen. Stets behalte man Augen und Ohren offen, um sich auch von anderen Wahrheiten etwas annehmen zu können.

    Angstgefühle
    Häufig wird die Zeit nach einer unsachgemäßen Anwendung spiritistischer Techniken von extremen Angstgefühlen begleitet. Insbesondere wenn sich physische Phänomene hinzugesellen, werden diese Ängste schier unerträglich. Sie sind manchmal eine abgeschwächte Form der Umsessenheit.

    Umsessenheit
    Unter Umsessenheit versteht man die meist negative Einflußnahme von jenseitigen Wesen auf unser Leben. Im Grunde ist dies eine Art Medialität, mit der der Betroffene nicht umzugehen gelernt hat. Sie äußert sich z.B. im Hören von Stimmen, die den Betroffenen zu unüberlegten Handlungen verführen wollen. Die nächste Steigerung kann die Besessenheit sein.

    Besessenheit
    Die Besessenheit kann eine Extremfolge unsachgemäß angewandter spiritistischer Techniken sein, kommt aber eher selten vor. In einem solchen Fall müssen wir davon ausgehen, daß eine fremde Persönlichkeit zeitweilig Besitz vom Körper des Betroffenen nimmt und diesen kontrolliert. Das Prinzip ist eigentlich das gleiche wie bei Tieftrancemedien, nur mit dem Unterschied, daß die Kontrolle über den Vorgang verloren gegangen ist.
    Bei den drei letztgenannten Gefahren der Angstgefühle, Umsessenheit und Besessenheit müssen wir uns darüber im Klaren sein, daß diese in tiefste soziale Abgründe führen können. In Einzelfällen endet dies auch in einer psychotherapeutischen Behandlung oder schlimmstenfalls gar in der Ausführung von ungewollten, verhängnisvollen Handlungen.

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    Alternativen zum Spiritismus
    Die Hauptproblematik der meisten spiritistischen Techniken liegt meines Erachtens darin, daß wir uns auf die Aussagen von geistigen Persönlichkeiten, die letztendlich auch nur Menschen sind, verlassen müssen. Wir können nur zuhören und diverse subjektive Beschreibungen der jenseitigen Welt für bare Münze nehmen oder auch nicht. Es ist, als ob uns von einem fremden Land berichtet wird. Der eine Berichterstatter mag dieses Land, der andere nicht; der eine ist ein Kenner der Kultur dieses Landes, der andere ein Kulturbanause. Ein eigenes Urteil kann man sich wohl erst bilden, wenn man selbst dagewesen ist.

    Ferner ist die persönliche Öffnung für die jenseitige Welt auch mit gewissen Gefahren verbunden. Wir laden andere ein, von unserem Körper Gebrauch zu machen, ohne zu wissen, wer kommt. Würden wir auch in der Stadt unsere Wohnungstür weit öffnen und alle einladen, die gerade vorbeikommen, um sie kennenzulernen? Wohl kaum. Wir würden eher in die Stadt gehen und uns dort selber ein wenig umschauen, um mit dem ein oder anderen Einwohner, der uns sympathisch ist, ins Gespräch zu kommen.

    Nun ist das mit dem Jenseits, mit den feinstofflichen Welten, schon etwas schwieriger. Welche Möglichkeiten haben wir also, in diese Welt zu gelangen, ohne erst den Löffel abgeben zu müssen?

    Vorweg gesagt: Dieser Möglichkeiten gibt es so viele, daß ich sie unmöglich hier alle aufführen könnte. Ich möchte nur einige wesentliche Hinweise geben, den Rest wird sich jeder selber für ihn passend erarbeiten müssen.

    Eine Möglichkeit zur selbstständigen freien Bewegung in höherschwingenden Welten stellt die "Außerkörperliche Erfahrung" (AKE), oder auch "Out-Of-Body-Experience" (OBE) dar. Hierbei lösen wir uns kurzzeitig mit einem unserer feinstofflichen Körper von unserem materiellen Leib und können so Wahrnehmungen aus der materiellen, der psychischen oder der mentalen Ebene erfassen. Zu dieser Thematik ist auf dem Paranormal-Server sehr viel Material enthalten, wie z.B. Ballabenes Astralseiten oder das OBE-Forum.

    OBE sind nebst Meditation der wesentliche Bestandteil aller Techniken und Praktiken, die zu einem tieferen Verständnis der jenseitigen Welten führen und es gibt viele Wege, die zur praktischen Anwendung führen. So seien hier z.B. genannt der Schamanismus, islamischer Sufismus, christlicher Mystizismus, Hermetik, Magie, Kabbalistik, Wicca, diverse östliche Meditationslehren, usw. Weiterführende Hinweise findet Ihr in Kürze bei den Menüpunkten "Links" und "Literatur".

    Viel Geduld, Arbeit und Ausdauer ist bei jedem dieser Wege gefragt. Aber es dürfte sich lohnen, einen von ihnen zu wählen.

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    Geändert von Wiggel (07.07.03 um 18:25 Uhr)

  15. #14
    schläft auf dem Boardsofa Avatar von A.Tetzlaff
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    AW: Glässerrücken

    @all
    was jeder so glaubt oder nicht ist nicht meine Sache.
    Aber Vorsicht:
    Wenn ich am Tresen gläsergerücke verhält sich meine Glaubwürdigkeit antiproportional zu der Anzahl
    gerückter Gläser.




    Gruß A.Tetzlaff






    .

  16. #15
    Autoöl

    AW: Glässerrücken

    Sicherlich gehört Gläserrücken (u.a.) zu den Dingen, wo der eine oder andere die Stirn runzelt, weil es nicht in seinen Bereich passt bzw er keine Logik darin zu erkennen weiß.
    Ich bin mir sicher, dass das Gläserrücken Kontakt mit Geistern ist.
    Geister wiederrum sehe ich als real an, da es ja genügend Geisterhäuser gibt, in denen Tische und Bügeleisen auf unerklärliche Weise rumfliegen.
    Auch ist zB Hypnose für uns regelrecht nicht vorstellbar, aber tatsache.
    Und Leute die in die Zukunft sehen (konnten) gibt es auch (Nostradamus)
    Wie Wiggel schon sagte, kann so etwas von Unerfahrenen sehr gefährlich sein und gar zum Wahnsinn führen, denn gleiches geht zu gleichem (ich lass den satz mal unerklärt).

    Vielleicht noch etwas was auch in diesen Bereich gehört:
    Das Ungeheuer von Loch Ness!
    Es gibts auf Fotos aber beim Gründlichen Absuchen des Sees wurde es nicht gefunden....

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