Mielkes Jagdschloss wird jetzt versteigert
Das Jagdschloss von Erich Mielke
Foto: Karhausen Immobilien

Der verblichene Glanz der DDR-Prominenz. Jetzt kommt wieder die Luxus-Immobilie eines ehemaligen Parteifunktionärs unter den Hammer: Das Jagdschloss von Erich Mielke in Waldsee (Müritz-Nationalpark). Mindestgebot: 250000 Euro.

Einst ließ es sich der Stasi-Chef hier gut gehen. Wenn Mielke vor Ort war, wohnte er im reetgedeckten Gästehaus. Die Anlage (2000 Quadratmeter) hat eine großzügige Sonnenterrasse, Jagd- und Kaminzimmer, Sauna und Tauchbecken. Im Keller findet man noch die Reste einer ehemaligen Abhöranlage, unter dem überdachten Grillplatz liegt der getarnte Eingang zu einem Atombunker.

Die Geschichte des Schlösschens ist freilich noch etwas älter. Um 1900 ließ es der Herzog Adolf Friedrich von und zu Mecklenburg-Strelitz errichten. Seit der Wende wurde es als CafÈ, Hotel und Restaurant genutzt.

Mielkes Jagdschloss wird am 7. September vom Auktionshaus Karhausen im Meistersaal (Berlin,Kreuzberg, Köthener Straße) versteigert.