Im Rahmen der Privatisierung der Post hat das einstige Staatsunternehmen zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro zu viel an staatlichen Beihilfen eingestrichen. Zu diesem Ergebnis kam die EU-Kommission im Rahmen einer Untersuchung. Der Bund leistet Zahlungen an die deutsche Post, die im Gegenzug die Pensionslasten für frühere Beamte übernimmt. Die Post hat aber nicht nur die tatsächlichen Pensionszahlungen eingerechnet, sondern auch andere Unkosten, wie - Achtung Witz - zum Beispiel Briefporto.
Die 5,6 Milliarden Euro zur "Deckung der Kosten des Universal-Postdienstes", welche die Post zwischen 1990 und 1995 aus der Staatskasse erhalten hat, erklärte die EU-Kommission dagegen für rechtens.

Quelle: Rückzahlung von Milliardenhilfe: Post will gegen EU-Kommission klagen - Wirtschaft - FAZ


Wieso habe ich immer den Eindruck, dass sich die Privatisierung von Staatsunternehmen immer nur auf die erzielten Gewinne bezieht