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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auf ext2 und ext3 unter Windows zugreifen



--RAVEN--
15.07.03, 03:12
Neulich ein bißchen im Internet gesucht und einige interessante Sachen zu dem Thema "Zugriff auf ext2- und ext3-Dateisysteme unter Windows" gefunden.

Wer kennt das nicht: Windows gestartet um irgendwas auszuprobieren, die Datei auf die man zugreifen will liegt aber noch im home-Verzeichnis unter Linux. Bisherige Lösung: Reboot und Linux starten, die Datei auf eine FAT-Partition kopieren und wieder zu Windows zurück. Ärgerliche Sache, läßt sich aber auch wesentlich eleganter lösen.

explore2fs (http://uranus.it.swin.edu.au/~jn/linux/explore2fs.htm)
Ein nützliches Programm mit dem man ext2- und ext3-Dateisysteme durchsuchen und Dateien von dort auf Windows-Partitionen kopieren kann. Sehr schön zu verwenden wenn nur gelegentlich auf Dateien von Linux-Partitionen zugegriffen wird. Für häufigere Zugriffe durch den Kopiervorgang aber recht unkomfortabel.
Download (http://uranus.it.swin.edu.au/~jn/linux/explore2fs.htm#Download)

Dateisystemtreiber für Windows (http://uranus.it.swin.edu.au/~jn/linux/ext2ifs.htm)
Vom gleichen Programmierer gibt es einen Dateisystemtreiber für Windows. Dieser ermöglicht es, auf ext2- und ext3-Dateisysteme wie auf normale M$-Dateisysteme (wie FAT und NTFS) zuzugreifen und bietet somit recht guten Komfort. In der Theorie zumindest, denn der Treiber befindet sich wohl noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Es gibt einen Bug, dass bei großen Festplatten Verzeichnisse gelegentlich als Dateien interpretiert werden. Dummerweise ist dies bei mir der Fall, der Treiber ist also nicht sinnvoll nutzbar. Vielleicht bessert sich das mit einer neuen Version.
Download (http://uranus.it.swin.edu.au/~jn/linux/ext2ifs.htm#Download)

Paragon Ext2FS Anywhere (http://www.ext2fs-anywhere.com/n_ext2fs_main.htm)
Die kommerzielle Alternative zu obigem Open-Source-Treiber. Funktioniert, kostet dafür aber leider Kohle. Bietet dafür aber eine umfangreiche Funktionalität. Eine Testversion kann auf der Homepage runtergeladen werden. Sie kann aber nur maximal 1 Gigabyte große Partitionen read-only mounten.

LX-Ben
15.07.03, 10:22
Immer diese Nachtarbeiter.. :D

Readonly-Zugriffe sind ja ok., aber ansonsten habe ich generelle Vorbehalte gegen
systemübergreifende Durchgriffe - nach meinen Erfahrungen ist (bei Neuanlage eines
Linuxsystems) eine gemeinsame FAT32-Partition der bessere Weg. MP3s kann man
auch mit lesendem Zugriff abspielen.

'explore2fs' ist eine ziemlich mühsame Angelegenheit, die ich nur einmal genutzt habe.

Von der Lizenzversion 'Paragon Ext2FS Anywhere' mit Schreibberechtigung rate ich
nach eigenen Erfahrungen strikt ab - das mit den Dateinamen klappt ja noch,
aber Linux besitzt gänzlich andere Attribute-Systeme: Der Einsatz von WinRAR auf
eine Linux-Partition 'Geänderte Linux-Dateien gepackt nach Win98 zu kopieren' führte
bei mir zur Zerstörung der damaligen SuSE8.1-Partition (Paragon-Version 01/2003).

Bio-logisch
15.07.03, 10:59
Auch Explore2fs sollte immer nur Read Only verwendet werden, ich habe mir beim Beschreiben einer Partition selbige völlig zerschossen.

Lang lebe das Backup :D

--RAVEN--
15.07.03, 11:32
Gut zu wissen, danke für die Info, denn ich habe den Schreibzugriff auf die Partitionen bisher nicht ausprobiert. Primär drehte es sich darum, das ich alle meine Partitionen (bis auf die Windows-Partition :D) auf ext3 umgestellt habe, damit die Rechteverwaltung von Linux greift. Unter Windows wollte ich dann wenigstens halbwegs komfortabel auf die Sachen (lesend) zugreifen können. Was aber sowieso nur jedes Schaltjahr mal notwendig ist...

Also zusammenfassend lässt sich sagen: Lesen ja, vom schreiben unbedingt die Finger lassen.

:)

gorch
17.01.05, 14:40
Wie ist das mit cygwin? kann man da von Windows aus auch ext3 mounten? Wollte meinen Webmailer Cross-Desktop (http://www.crossdesktop.de) eigentlich über windows und linux betreiben. Dafür hatte ich cygwin installiert und mir als basispartition fat ausgedacht. wenn es mit ext3 geht wäre mir das ehrlich gesagt lieber.

Was muss ich unter cygwin tun?

gorch

Bio-logisch
17.01.05, 15:05
Hallo und willkommen auf dem Wohlfühlboard!

Kurz: Nein, Cygwin selber kann nicht auf Linuxpartitionen zugreifen:
Cygwin ist letztlich eine Anwendung (bzw. eine Bibliothek für eben diese). Es enthält keine Treiber und muss auf die vom Betriebssystem bereitgestellten Resourcen zurückgeifen. Du musst also einen Windows - Treiber für ext2/ext3 installieren, einige Lösungen wurden hier im Thread genannt.

MfG, Bio

gorch
17.01.05, 15:37
Ich hatte es fast vermutet. Nach meinen Kenntnissen werden tatsächlich alle Resourcen auf die Windowsebene gelenkt.

Der weiter oben stehende Eintrag von qwertznotqwerty hatte mich auch gewundert. Es wäre auch zu einfach gewesen, wenn es klappen würde.

gorch

Bio-logisch
17.01.05, 15:51
Ich vermute, der ist so zu verstehen, dass man an Stelle einer eigenen Linux - Installation Cygwin verwenden soll...

2sfÄ*ß056
26.01.05, 15:35
genau das was ich gesucht hab danke!! und danke google ;-)

Techy
03.04.05, 18:28
ebend auf essential-freebies.de gelesen,

es gibt einen neuen ext2/ext3 Dateisystemtreiber.
http://www.fs-driver.org/

Maja81
20.09.05, 10:58
Hallo zusammen!

Ich bin neu in der Linux Welt und hoffe, hier kann mir jemand mal ein paar Tipps geben, wie ich es schafft, auf meine Externe Platte, auf der ich unter Linux Patitionen erstellt habe (ext3), auch unter Windoof diese sichtbar machen kann. Irgendwie taucht die ganze Platte nicht auf :heul

Supernature
20.09.05, 13:48
Hallo und herzlich willkommen bei uns :hallo
In der Datenträgerverwaltung und im Gerätemanager sollte die Platte auf jeden Fall zu sehen sein, sonst stimmt schon mal was nicht.

Maja81
20.09.05, 14:56
Hallo Zurück :hallo

ja, in der Datenverwaltung ist die Platte sichbar, leider ohne Patitionen die ich erstellt habe. Hätte ich die Patitionen nicht unter ext3 erstellen dürfen? :grübel

Supernature
20.09.05, 15:52
Dass die ext3-Partitionen unter Windows nicht korrekt erkannt werden, ist wohl normal.
Hast Du den Treiber, den Techy gepostet hat, schon ausprobiert?

Maja81
20.09.05, 16:39
Ja, den hab ich gerade ausprobiert und weißt du was? ES GEHT :laola
Das ist ja klasse! :huld VIELEN DANK

ZuluDC
29.10.05, 18:48
Hab gerade auch den ext2/ext3 Treiber installiert...mit ganzem Namen: Ext2 Installable File System 1.10a

Hab das Teil vor 2 Monaten unter Win2000 installiert und irgendwie war es trotz Installation nie vorhanden. Jetzt gerade hat ich es unter WinXP installiert, weil ich wieder darüber gestolpert bin beim Durchlesen der online angegebenen Softwareliste der CD, die der neuen c't beiliegen wird.

Das Schreiben hab ich noch ned versucht, aber lesender Zugriff geht 1A. Da kann man sich bald die Fat32 sparen wenn das Schreiben auch so reibungslos funzt *zuerst_testen_muss_&_trotzdem_freu_quadrat*

Nun hab ich 4 Laufwerke mehr im Arbeitsplatz :-)

--RAVEN--
31.10.05, 12:56
Wie verhält sich der Treiber hinsichtlich der Performance? Langsamerer Zugriff als auf FAT oder in etwa gleich schnell?

ZuluDC
06.11.05, 22:22
Hi Raven :-)

Erstmal vielen Dank an Dich, denn Du hast diesen Thread mit überaus interessantem Inhalt (zumindest für mich) gestartet. Ich muss aber gestehen, dass mein anfänglicher Jubelschrei einem verwirrten Kopfkratzen gewichen ist... *gg*

Sorry das ich nicht gleich geantwortet habe...hab erst gerade vorher gesehen, dass Du hier gepostet hast.

Ok...ich gebs ja zu, dass ich kein Kind von Unschulde bin, denn andere wechseln die Unterhosen weniger oft wie ich mit Trueimage die Systeme. Zudem hatte ich vor 3 Tagen wiedermal derb Probleme im Zugriff auf die 250GB-Platte was sich aber glücklicherweise als kleiner Wackel am externen USB-Gehäuse (resp. dessen Stecker) entpuppte. Die Platte ist aber nun im Rechner drin und ich kann jegliche XP-Version, die ich hier habe aufspielen...die eine Platte wird zwar richtig unter XP mittels des "Ext2 Installable File System 1.10a"-Treibers erkannt, aber das XP (Datenträgeransicht) selber kriegt da nichts mehr auf die Reihe.

Ich weiss ehrlich gesagt nicht mit 100%er Überzeugung woran es liegt, denn ich kann hier den Treiber deinstallen, diverse XP's per Image neu aufspielen...funzt einfach nicht mehr richtig seit die Platte von USB weg ist und als Datenträger am 2ten IDE-Controller werkelt.

Anyway...unter Linux ist der Zugriff immer noch unerschütterlich gut und solange der Treiber unter XP richtig arbeitete war alles im voll grünen Bereich. Sehr guter und schneller Lese- und Schreibezugriff! Ich hab bis jetzt absolut keine Probleme mit rumgeschobenen Files bemerkt.

Ich glaube eher, dass die eine Daten-Platte statt einem logischen Laufwerk die Daten auf einer primären Partition beherrbergt und das unter dem IDE-Controller dies viel eher rummuckt als unter USB.

Irgendwann find ich den Übeltäter sicher noch raus. Jedenfalls wird der ext2/ext3-Treiber sofort wieder installiert sollte ich demnächst die eine Platte wieder ausbauen oder sonstwie was mit den 3 grossen Platten hier konfigurationsmässig ändern.

ZuluDC
06.11.05, 22:46
Also was es genau war weiss ich ned, aber nach 2 Reboots und vorherigem Image auf die Partition zurückspitzen ist wieder alles im grünen Bereich. :smokin

Wenn.......aber nur wenn....wenn es funzt dann ist es einfach wirklich ein sackgeiler Treiber. Und nun funzt er wieder :p :lol

--RAVEN--
08.11.05, 16:54
Mal von den mysteriösen Problemen abgesehen hört es sich gut an. Werde den Treiber die Tage auch mal antesten. Hätte schon Vorteile von FAT32 wegzukommen... Ich denke da nur an die fehlende Rechteverwaltung.

ZuluDC
27.11.05, 17:49
Also die beste Technik nützt nichts, wenn ein ausgemachter Trottel damit rumspielt.

Das mysteriöse Problem ist mir gerade gegenübergetreten als ich in den Spiegel blickte. Wer so dumm ist und auf einer 250GB den Jumper bei 32GB max. einstöppselt muss halt mit den daraus resultierenden Folgen leben...bis zum Zeitpunkte, wo ein höher Erkenntnislevel die Schittstelle zwischen Stuhl und Monitor beglückt *weglach*

Fazit: Geiler Treiber, aber der benützende User nicht ganz so dolle...

ZuluDC
29.11.05, 17:06
So ich bin's nochmal :-)

Hab nun mit einigen externen Festplatten rumgespielt. Anscheinend hat der Treiber Mühe wenn man querbeet Platten mit verschiedenen Dateiformaten (fat32, ntfs, etx3...) per USB anhängt. Windows vergibt ja immer den nächsten freien Buchstaben und per Menü hat man evtl. schon einen oder mehrere fixe Buchstaben vergeben. Je nachdem welche Harddisk man nun extern startet kann es zum Durcheinander mit den Laufwerken im Arbeitsplatz kommen, welches mit Rumfusseln im ext2/ext3-Treiber in der Systemsteuerung oder dem Versuch endet, das Anschalten der diversen USB-Platten in einer anderen Reihenfolge zu erledigen. Gestern hab ich auch einmal schnell rebooten müssen - evtl. ist der beste Weg vor dem Abhängen einer Platte mit Linuxpartitionen die Laufwerkbuchstaben in der Systemsteuerung über den Treiber zu deaktivieren.

Egal...die richtige Reihenfolge find ich noch raus - trübt meinen positiven Eindruck über den Treiber keineswegs...ich kenne nichts was auch nur annähernd so gut ist.

t_matze
29.11.05, 19:10
Bei der Installation gab es innerhalb des ellenlangen Textes, den man sich doch bitte vorher durchzulesen habe, einen ausführlichen Absatz über Probleme im Zusammenhang mit USB-Festplatten. Vielleicht kann der Deine Lösungssuche etwas lenken... :angel

(Ich habe ihn nur überflogen, weil ich keine ext. USB-HD habe, daher kann ich leider nicht die Quintessenz wiedergeben. Aber Du findest das sicher schnell.)

ZuluDC
29.11.05, 19:51
Vielen Dank t_matze! :-)

Im Überspringen der Installationstexte gehöre ich sicherlich zur Gattung Weltmeister, denn ich kann mich beim besten Willen schlicht nicht daran erinnern je einen der Installations- oder Lizenztexte durchgelesen zu haben. Solange ein Button "Weiter" exisitiert wird da drauf gedrückt - bei der Win-Installation halt die F8 Taste malträtiert *gg*

Das Problem lässt sich ganz einfach dadurch lösen, indem man die Einschaltreihenfolge der einzelnen externen Festplatten beibehält...das hat das schnelle Rumbasteln heute am späteren Nachmittag ergeben. Wenn man also den Rechner bootet und dann nicht will sich an eine Reihenfolge beim Einschalten der Platten halten zu müssen, gibt es also nur die Möglichkeit vor dem Herunterfahren die 'gemounteten' Linuxpartitionen mittels des Treibers unter Windows auszuhängen - also ihnen den Laufwerkbuchstaben wieder wegzunehmen damit es nachher keine Probleme gibt.

Trotzdem nochmals herzlichen Dank für Deinen Tipp und die Aufmerksamkeit!

ZuluDC
29.11.05, 22:46
So...nun hab ich am Internetrechner die Fat32-Partition aufgehoben und die 'Eigene Dateien' des XP's auf die ext3-Partition gelegt...mal schauen ob das längere Zeit rund läuft :-)

Bio-logisch
02.12.05, 20:02
Mal sehen, bei mir ist der Treiber wieder weggekommen:
Ich hatte heute bei den ext3 / Partitionen von Ubuntu und Suse Fehler auf der Partition. Die ließen sich zwar mit fsck reparieren, aber ich trau dem Ding vorerst nicht mehr...

ZuluDC
02.12.05, 21:38
Shit...tut mir leid, dass es bei Dir nicht so hinhaut wie es sollte :/

Bei nicht wechselnden Partitionen hab ich nicht den Hauch eines Problems, nur bei Wechsellaufwerken (USB) würfelt mir es das Zeug kunterbunt durcheinander im Arbeitsplatz. Das kriege ich aber immer wieder in den Griff durch Ab- und Anschalten der diversen externen USB-Platten oder ein bisschen Frickeln in der Laufwerksbuchstabenzuordnung (boah...ist das ein Wort *gg*) über den Treiber in der Systemsteuerung. Fehler an den Partitionen selber hab ich bis jetzt Keine erhalten und ich muss zugeben, dass ich dem Treiber gegenüber erstmals sehr sehr skeptisch war. Verschoben hab ich mittlerweilen sicher schon 20-30 GB und nicht die Bohne einer korrupten Datei, eines CRC-Fehlers oder den Ansatz einer geshredderten Partition.

So wie es aussieht scheint der Treiber aber nicht bei jedem richtig zu funzen

Also entweder ist Dualboot mit Win98 weiter verbreitert als mit w2k/XP (glaub ich kaum) und daher Fat oder Fat32 schon vorhanden
- oder aber es verwenden noch viele w2k/XP Benutzer das Format FAT32 (adios liebe Sicherheitsbemühungen)
- oder richtige Linuxbenutzer verwenden kein Windows mehr (das machen aber nur HardcoreLinuxer so sag ich mal frech) und sparen sich daher FAT32
- oder der capative-Treiber scheint heissbegehrt zu sein (kaum bei dem Tempo den das Teil vorlegt)
- oder kein Schwein verwendet Linux (ok, ned so viele User wie unter Windows vorhanden, aber doch mehr als einen Handvoll)

Denn komisch ist, dass dieser Thread derart viele Zugriffe generiert und fast niemand seine Erfahrungen gleich welcher Art mit diesem Treiber hier reinpostet. Das verstehe ich nämlich nicht so ganz...

ZuluDC
16.04.06, 20:40
Ich verwende EXT2IFS um mit Windows auf ext3 Partitionen auf dem gleichen Rechner zugreifen zu können (obwohl ich Windows mittlerweilen selten verwende - tlx, Viper und tuxracer sei Dank dafür). Seit einigen Wochen aber bockt EXT2IFS und zeigt auch nur noch eine unformatierte Partition an - ich kann das Teil deinstallieren, dann reinstallen und schliesslich rebooten wie ich will.

Anyway - da hab ich einfach noch das Tool EXT2Fsd draufgebügelt, welches eigentlich nicht dafür gedacht ist um auf ext3-Partitionen zu schreiben (nur zu lesen). Lustigerweise funktioniert nach dieser Installation EXT2IFS immer wieder.

Nun aber hatte ich letzte Woche den Fall, dass Linux plötzlich meckerte über die Integrität des Dateisystems. Dann hab ich mit e2fsck (weiss nimmer genau - so oder ähnlich hiess es) die Partition überprüft und es hagelte nur noch Inodefehler ohne Ende - mir bleib nur noch leer schlucken.

Nachdem der Vorgang fertig war präsentierte sich die ganze Partition leer; nur noch der Ordner lost+found lag drauf. Tja - Scheisse hab ich gedacht; wenigstens waren es nicht die wirklich allerwichtigsten Daten.

Dann aber hat mir ein df -h angezeigt, dass da noch 16GB Daten rumliegen müssen und als root in den Ordner lost+found geswitched war alles noch da - ich fand sogar ältere Sachen noch, die beim Entpacken CRC-Fehler und Dergleichen angezeigt hatten.

Schlussendlich hatte ich nach dem Crash mehr Daten als vorher *gg*

tlx
16.04.06, 21:00
das klingt nach mehr als nur glück. an sich liegen im lost+found ja immer jene daten, die durch dateisystemfehler "verschwunden" waren. alles unter der voraussetzung, dass die stellen im dateisystem noch nicht überschreieben wurden.

wenn ich auch nur annähernd gezwungen wäre, auf linux-daten aus windows zugreifen zu müssen, dann würde ich windows in einem emulator wie vmware laufen lassen, und die linux-daten als "host folder" einbinden. windows im "window" ist stabiler als ohne den emulator, und ich kann es nach belieben einfach mal schnell starten, ohne rebooten zu müssen. vmware kostet in relation zum nutzen, den es bringt, reichlich wenig, und daher kann ich das nur empfehlen.

wer kann sonst auf einem laufenden rechner mehrere "windows" laufen lassen, die virtuell vernetzen, deren daten mit linux-daten abgleichen usw usw

ZuluDC
16.04.06, 21:25
VMWare kenn ich schon und hab ich ab und zu hier am Laufen. Im Moment aber hab ich gerade ein Kubuntu aus einem Image zurückgespielt und mir einen SMP-Kernel 2.6.16.4 dafür gebacken - damit ich eben VMWare und den proprietären Nvidia-Treiber laufen lassen kann.

Der Nvidia-Treiber ist ja recht easy zu installen und vmware geht auch ruck-zuck mit frisch gebackenem Kernel...nur habe ich jetzt zum ersten Mal das Problem das es gerade nicht will wegen...

What is the location of the directory of C header files that match your running
kernel? [/usr/src/linux/include]

Trotz vorhandenen Headers geht es nicht (Pfad auf die Headers abgeändert auch ned...in den Sourcen des Kernels ist dieser Pfad ja vorhanden). Aber eigentlich ist das ja eh Wurst, denn ich habe Dualboot und erst noch Samba zu einem anderen Winrechner. VMware ist zwar geil, starte ich aber eigentlich so wenig das es kaum lohnt. Wenn Windows dann am liebsten nativ wegen Speed.

Wenn ich ehrlich bin warte ich schon begierig auf die neuen AMD-CPU's, denn damit soll es dann mittels XEN möglich sein diverse Os'es unmodifiziert gleichzeitig starten zu lassen - dass wäre was, was mich wirklich reizen würde.

tlx
16.04.06, 22:58
make-kpkg headers

dpkg -i neue-headers_version.deb

vmware-config.pl nochmals starten ;)