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Thema: Tutorial: Distributionswahl Diskussionsthread Das Tutorial selber ist in die Linux - Top - Themen umgezogen, hier ist nur noch die Diskussion zu diesem ...
  1. #1
    treuer Stammgast Avatar von Viper
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    Tutorial: Distributionswahl

    Das Tutorial selber ist in die Linux - Top - Themen umgezogen, hier ist nur noch die Diskussion zu diesem Thema
    Geändert von Bio-logisch (27.10.04 um 09:50 Uhr)

  2.   Anzeige

     
  3. #2
    Moderator Avatar von Bio-logisch
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    Anmerkungen:

    1.) Apt gibt es auch für suse
    http://linux01.gwdg.de/apt4rpm/

    Einen Distributionsupdate habe ich damit zwar noch nicht gemacht, aber dank zahlreicher Projekte (http://www.usr-local-bin.org, http://packman.links2links.de, div. Suse - eigenen Projekte) kriegt man damit auch sehr aktuelle Pakte auf den Rechner.

    2.)
    Wenn man keine Lust mehr auf Suse hat, aber noch nicht richtig in Linux einsteigen will, der kann Redhat oder Mandrake ausprobieren. Allerdings rate ich davon ab mehrere von diesen sehr einsteigerfreundlichen Distributionen zu installieren, denn so lernt man viel Distributions Zeug, dass völlig nutzlos ist.
    Na ja, wie man es nimmt. Redhat an sich gibt es ja in dieser Form gar nicht mehr, richtiger müsste es Fedor Core heißen.
    Das ist übrigens dank apt4rpm und yum was das Paketmanagment anbelangt absolut gleichwertig zu Debian.

    Die Bezeichnung "richtig in Linux einsteigen" finde ich problematisch:
    Demnach müssten Suse, Redhat (alias Fedora) und Mandrake ja ein "falscher Einstieg" sein.
    "Tiefer in Linux einsteigen" würde den Kern der Aussage vielleicht besser treffen und hat keinen so starken negativen Unterton.

    3.)
    denn so lernt man viel Distributions Zeug, dass völlig nutzlos ist.
    Das Argument, man lerne keine Eigenheiten von einer Distribution, wenn man eine "Fortgeschrittenendistribution" wählt halte ich auch für etwas schizophren.
    Debian hat auch so seine Eigenheiten, von Slackware mal ganz zu schweigen

    Mit genau dem selben Argument kann ich behaupten, das Debian völlig nutzlos ist:

    <flame on>
    Zunächst dieses seltsame *.deb Format:
    Jede andere weit verbreitete Distribution verwendet *.rpm.

    Diese unmögliche Konfiguration über Textfiles:
    Alle anderen gängigen Distributionen verwendet Komfortabel zu bedienende Grafische Werkzeuge dafür:
    Sich den Schädel mit irgendwelchen kryptischen Befehlen vollzuschlagen ist daher weder notwendig noch zeitgemäß

    Die Rückständige Optimierung:
    Jede andere Distribution ist mittlerweile auf 586er optimiert, einige auch auf 686er:
    Nur Debian hält eisern an der völlig veralteten 386er Plattform fest
    <flame off>

    Da könnte man sich noch viel mehr zu ausdenken, ich lasse es lieber bleiben, will ja keinen Flamewar anfangen

    4.) Ich würde Slackware nicht als veraltet bezeichnen:
    Die Pakete sind alle sehr aktuell.
    Weitere Info zu Slackware: http://www.janietz.de/

    Zusammenfassung:
    Das Toutorial an sich gefällt mir gut.
    Nur finde ich, dass in einem solchen Toutorial keine wertenden Aussagen des Autors einfließen dürfen:
    Der Leser muss alleine aus den angebotenen Informationen für sich selber die beste Distribution aussuchen können, ohne dabei direkt vom Autor in die eine oder andere Richtung beinflusst zu werden.

    MfG, Bio-logisch
    Geändert von Bio-logisch (27.10.04 um 14:33 Uhr)

  4. #3
    dem Board verfallen Avatar von Hans- Peter
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    Re: Anmerkungen:

    Original geschrieben von Bio-logisch
    1.) Apt gibt es auch für suse
    http://linux01.gwdg.de/apt4rpm/
    Für Fedora auch...
    http://apt4rpm.sourceforge.net/

  5. #4
    treuer Stammgast Avatar von Viper
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    AW: Tutorial: Distributionswahl Diskussionsthread

    Vielen Dank an Bio-logisch für die Kritik! Ist immer schön zu sehen wenn sich jemand die Mühe macht und das Tutorial aufmerksam liest!


    zu 1)

    Also das mit apt für Suse halte ich für Schwachsinnig. Wenn man apt für Suse einsetzt dann stellt man ja das ganze System auf den Kopf --> ob das mit allen abhänigkeiten so hinhaut?

    Das mit den Projekten wusste ich nicht. Sorry. Sehen aufjedenfall vielversprechend aus. Allerdings ist es trotzdem umständilcher als ein apt-get update und upgrade bei Debian oder emerge -u world bei Gentoo.

    zu 2)

    Das mit dem Namen ist klar. Redhat heißt eigentlich Fedora Core, hätt ich vielleicht noch anmerken sollen, aber mit dem Namen Redhat kann man doch mehr anfangen.

    Die Bezeichnung "richtig in Linux einsteigen" finde ich problematisch:
    Demnach müssten Suse, Redhat (alias Fedora) und Mandrake ja ein "falscher Einstieg" sein.
    "Tiefer in Linux einsteigen" würde den Kern der Aussage vielleicht besser treffen und hat keinen so starken negativen Unterton.
    Ich habe nicht gesagt, dass Suse, Redhat oder Mandrake ein falscher Einstieg ist. Aber ich finde es nicht besonders sinnvoll, wenn man die grafischen Menüs gut bedienen kann, denn dann nimmt man sich ja selbst die Möglichkeit mal eine Distribution zu wechseln. Man müsste ja dann fast von 0 wieder anfangen. Ich finde dass Suse Redhat oder Mandrake für Anfänger sehr gut geeignet ist, die keine Lust haben sich mit Linux auseinanderzusetzen, daher auch wahrscheinlich nicht umsteigen.

    zu 3)

    Natürlich lernt man auch bei Debian viel Eigenheiten, dass ist klar. Nur ist es meistens so (war auch bei mir so), dass man i.d.Regel mit Suse oder Mandrake anfängt und dann schließlich zu Debian oder Gentoo wechselt. Daher finde ich sollte man anfangs nicht zuviel Eigenheiten lernen, wenn man sich noch nicht sicher ist das man bei der Distribution bleiben will.

    zu 4)

    Also eine Distribution ohne rpm oder deb (bzw ebuild) Paketverwaltung finde ich doch etwas veraltet...

    Hm ich habe eigentlich versucht sowenig wie möglich meine Meinung einzubringen... Ich werde im nächsten Tutorial alle Stellen mit meiner Meinung deutlich kennzeichnen!

  6. #5
    Moderator Avatar von Bio-logisch
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    AW: Tutorial: Distributionswahl Diskussionsthread

    Also das mit apt für Suse halte ich für Schwachsinnig. Wenn man apt für Suse einsetzt dann stellt man ja das ganze System auf den Kopf --> ob das mit allen abhänigkeiten so hinhaut?

    Das mit den Projekten wusste ich nicht. Sorry. Sehen aufjedenfall vielversprechend aus. Allerdings ist es trotzdem umständilcher als ein apt-get update und upgrade bei Debian oder emerge -u world bei Gentoo.
    Das kommt ganz darauf an:
    Die Pakte von packman und usr-local-bin sind unkritisch, damit hatte ich nie Probleme.

    Der Rest verhält sich ähnlich wie bei Debian: Wer in /etc/apt/sources.list Sachen wie "kernel-of-the-day" einträgt, der darf sich nicht wundern, wenn er Schiffbruch erleidet.

    Vorsichtige Leute tragen sich halt nur die Suse-base und update - Pakete ein, dann funktioniert eine

    apt-get update && apt-get upgrade

    genau so gut wie bei Debian oder das entsprechende Modul von Yast (es werden dann auch die identischen Pakete installiert).


    Ich habe nicht gesagt, dass Suse, Redhat oder Mandrake ein falscher Einstieg ist. Aber ich finde es nicht besonders sinnvoll, wenn man die grafischen Menüs gut bedienen kann, denn dann nimmt man sich ja selbst die Möglichkeit mal eine Distribution zu wechseln. Man müsste ja dann fast von 0 wieder anfangen. Ich finde dass Suse Redhat oder Mandrake für Anfänger sehr gut geeignet ist, die keine Lust haben sich mit Linux auseinanderzusetzen, daher auch wahrscheinlich nicht umsteigen.
    Nun, ich verwende Linux jetzt seit 4 Jahren, und bin nach wie vor bei Suse: Ich bin von der Distri einfach überzeugt

    eine Distribution ohne rpm oder deb (bzw ebuild) Paketverwaltung finde ich doch etwas veraltet...

    Hm ich habe eigentlich versucht sowenig wie möglich meine Meinung einzubringen... Ich werde im nächsten Tutorial alle Stellen mit meiner Meinung deutlich kennzeichnen!
    Dann hätte ich neutral gesagt, dass Slackware entgegen der anderen Distributionen keine Paketverwaltung mit Abhänigkeiten hat (das sie gar keine hat, stimmt nicht). Der pauschale Stempel "veraltet" ist dann schon wieder Deine persönliche Meinung und in so einer Anleitung imho unzulässig.
    Dies finde ich auch für die anderen Punkte wie "richtig Einsteigen" oder Distributions Zeug, dass völlig nutzlos ist.

    So etwas ist leichter gesagt als getan, ich weiß
    Ich habe im Chip - Linuxsoftware - Forum selber ein paar Beiträge zu der Distributions - FAQ beigesteuert, die sind auch nicht gerade Wertungsneutral geworden (vor allem der zu Lindows )

    Zwar hatte ich auch diverse andere Distris getestet, bin aber immer wieder zurückgekehrt:
    Das Gesammtkonzept finde ich einfach überzeugend.

  7. #6
    dem Board verfallen Avatar von Hans- Peter
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    AW: Tutorial: Distributionswahl Diskussionsthread

    Uuuuiiiiii, "Chip - Linuxsoftware - Forum"

    Wo doch Windows (laut Chip) jetzt sicherer ist als Linux und MacOs, weil man (nur mit Windows) im Bios ein Passwort zum Starten des Computers vergeben kann....

  8. #7
    Moderator Avatar von Bio-logisch
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    AW: Tutorial: Distributionswahl Diskussionsthread

    Tja, die Chip hat in den letzten Jahren leider sehr nachgelassen, ändert aber nichts daran, dass das Forum immer noch sehr gut ist:

    Es treiben sich einige Leute rum, die Ahnung haben. Da hat sich eine echte kleine Linux - Community entwickelt.

    Der bewußte Artikel schlägt natürlich dem Fass den Boden aus, aber was soll's:
    Ich muss ja die Chip nicht lesen (kaufen eh nicht: Wozu gibt es eine Bib ), um dort im Forum zu sein.

  9. #8
    treuer Stammgast Avatar von Viper
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    AW: Tutorial: Distributionswahl Diskussionsthread

    Vorsichtige Leute tragen sich halt nur die Suse-base und update - Pakete ein, dann funktioniert eine

    apt-get update && apt-get upgrade

    genau so gut wie bei Debian oder das entsprechende Modul von Yast (es werden dann auch die identischen Pakete installiert).
    Dann verstehe ich aber den Sinn der Sache nicht so ganz. Suse hat doch einen Updater, womit ich Sicherheitslücken ausmerzen kann, oder?!

    Nun, ich verwende Linux jetzt seit 4 Jahren, und bin nach wie vor bei Suse: Ich bin von der Distri einfach überzeugt
    Wenn man sich für eine Distribution entscheidet, dann ist es natürlich sinnvoll die Eigenheiten zu lernen. Aber wenn man Suse am Anfang nur mal eben so einsetzt und nach 1-2 Wochen dann doch wechselt, dann sind die gewonnen Linux Kentnisse (Menü bedienen) nicht besonders hilfreich, in Gentoo,Debian usw.

    Bei mir wars eigentlich des gleiche: Ich habe immer wieder mal Mandrake Redhat oder Suse installiert und einfach mal bissl an Linux rumprobiert, meistens so 3-4 Wochen lang, dann hab ichs doch wieder gelöscht und Windows weiter verwendet. Ich hab diese Linux Phasen immer wieder mal gehabt im Jahr . Was ich da alles für scheiß gelernt hatte. Ich konnte am Ende fast alle Menüs auswendig, welche Reihenfolge ich machen muss damit Suse meine Netzwerkkarte optimal erkennt, bla.... Im Endeffekt aber habe ich null über Linux gelernt (wusste nichtmal wozu cat, grep oder man da waren)!
    Mitterweile bin ich auf Gentoo und inzwischen auf Debian umgestiegen und muss sagen, dass wenn ich gleich Debian eingesetzt hätte viel schneller und lieber zu Linux gewechselt hätte.

    Und mit diesem Tutorial wollte ich die Leute halt vor dem gleichen warnen und einen Ansporn geben, doch mal eine der "schwierigeren" Distributionen auszuprobieren!

  10. #9
    Moderator Avatar von Bio-logisch
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    AW: Tutorial: Distributionswahl Diskussionsthread

    Original geschrieben von Viper
    Dann verstehe ich aber den Sinn der Sache nicht so ganz. Suse hat doch einen Updater, womit ich Sicherheitslücken ausmerzen kann, oder?!



    Wenn man sich für eine Distribution entscheidet, dann ist es natürlich sinnvoll die Eigenheiten zu lernen. Aber wenn man Suse am Anfang nur mal eben so einsetzt und nach 1-2 Wochen dann doch wechselt, dann sind die gewonnen Linux Kentnisse (Menü bedienen) nicht besonders hilfreich, in Gentoo,Debian usw.

    Bei mir wars eigentlich des gleiche: Ich habe immer wieder mal Mandrake Redhat oder Suse installiert und einfach mal bissl an Linux rumprobiert, meistens so 3-4 Wochen lang, dann hab ichs doch wieder gelöscht und Windows weiter verwendet. Ich hab diese Linux Phasen immer wieder mal gehabt im Jahr . Was ich da alles für scheiß gelernt hatte. Ich konnte am Ende fast alle Menüs auswendig, welche Reihenfolge ich machen muss damit Suse meine Netzwerkkarte optimal erkennt, bla.... Im Endeffekt aber habe ich null über Linux gelernt (wusste nichtmal wozu cat, grep oder man da waren)!
    Mitterweile bin ich auf Gentoo und inzwischen auf Debian umgestiegen und muss sagen, dass wenn ich gleich Debian eingesetzt hätte viel schneller und lieber zu Linux gewechselt hätte.

    Und mit diesem Tutorial wollte ich die Leute halt vor dem gleichen warnen und einen Ansporn geben, doch mal eine der "schwierigeren" Distributionen auszuprobieren!
    Original geschrieben von Viper
    Dann verstehe ich aber den Sinn der Sache nicht so ganz. Suse hat doch einen Updater, womit ich Sicherheitslücken ausmerzen kann, oder?!
    Aber sicher hat Suse so ein Modul (von Yast).
    Aber der berücksichtigt nicht die Pakete von Packman & Co: Die kann man mit apt einfacher installieren und auf einen aktuellen Stand halten.

    Im Endeffekt aber habe ich null über Linux gelernt (wusste nichtmal wozu cat, grep oder man da waren)!
    Mitterweile bin ich auf Gentoo und inzwischen auf Debian umgestiegen und muss sagen, dass wenn ich gleich Debian eingesetzt hätte viel schneller und lieber zu Linux gewechselt hätte.


    Das finde ich auf immer wieder faszinierend, wie man ohne diese Grundlegenden Programme ausgkommen kann.
    Aber die hat man auch bei Suse & Co: Wer sie lernen will, der hat die Möglichkeit dazu, allerdings nicht den Zwang.
    Aber das ist ja der Sinn von Open Source:
    Jeder hat die Freiheit, diese Programme zu verwenden oder auch nicht zu verwenden.

    MfG, Bio-logisch

  11. #10
    treuer Stammgast Avatar von Viper
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    AW: Tutorial: Distributionswahl Diskussionsthread

    Jeder hat die Freiheit, diese Programme zu verwenden oder auch nicht zu verwenden.
    Naja, also diese grundlegenden Programme die sollte man schon kennen, denn sonst wird man schnell an die Grenzen von Yast stoßen... Und wenn wir mal ehrlich sind: Wer macht sich schon die Mühe den umständlicheren Weg (Konsole) zu nehmen, wenns ein grafisches Menü gibt. Bei Distributionen die ohne grafische Tools auskommen muss man sie quasi nehmen. Wenn eine Sache mit Yast nicht richtig funktioniert (Treiber installieren etc) hat man als Anfänger schon Pech gehabt. Das war auch der Grund, dass ich mit Linux nach 3-4 Wochen immer wieder aufgehört hatte. Irgendwas ging immer nicht richtig (meistens Internet oder Kernelstartprobleme). Wenn ich aber von anfang an versucht hätte nicht das Menü zu steuern sondern die Konsole zu verwenden, dann wärs viel leichter gewesen.

  12. #11
    Moderator Avatar von Bio-logisch
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    AW: Tutorial: Distributionswahl Diskussionsthread

    Original geschrieben von Viper
    Irgendwas ging immer nicht richtig (meistens Internet oder Kernelstartprobleme). Wenn ich aber von anfang an versucht hätte nicht das Menü zu steuern sondern die Konsole zu verwenden, dann wärs viel leichter gewesen.
    Nun, diese Probleme habe ich mit Fedora:
    ich weiß nicht warum, das ISDN will nicht klappen, obwohl ich alle Einstellungen von Hand kontrolliert und bei Bedarf korrigiert habe:
    Es hilft nichts! ISDN wählt sich nicht ein, es kommt immer nur die Meldung "Dial - in triggered", aber nicht warum das so ist
    In den Log - Files steht lustigerweise auch nichts informatives drin:

    Everything is fine!
    Der Bug steht auch schon seit Jahren im Bugzilla bei Redhat drin, aber irgendwie scheint sich dort niemand für ISDN zuständig zu fühlen:
    Auf keinen ISDN - Bug, den ich dort gesehen habe, hätte je ein Entwickler geantwortet. Schon echt arm für den selbsternannten Marktführer ...

    Daher wage ich ernsthaft zu bezweifeln, dass es wirklich leichter ist nur mit Konsole zu arbeiten:
    Wenn die Distribution einen Fehler hat, ist es egal, ob man ihn mit dem Menü oder der Konsole nicht behoben bekommt.
    Ich habe jedenfalls schlicht weder Zeit, noch Lust alles von Hand einzustellen, auch wenn ich es grundätzlich könnte (oder zumindest wüßte, wo ich es nachlesen kann).
    Und wenn irgendetwas tatsächlich nicht funktioniert, dann kann ich es immer noch von Hand konfigurieren, dafür brauche ich kein Debian.

    Zurück zum Toutorial:
    Deine Motive, warum du den Text so und nicht anders geschrieben hast kann ich schon nachvollziehen.
    Es lässt sich ja auch nicht vermeiden, dass eigene Anschauungen bei so einem Text mit durchkommen, allerdings sollte man die schon so weit wie möglich minimieren.
    Da steckt eben auch ein Stück weit die Frage hinter, ob man das Prinzip von von Open Source verstanden hat:
    Open Source heißt vor allen Dingen, das jeder die Möglichkeit hat, die Software zu verwenden, die man am besten auf die eigenen Befürfnisse anpassen kann oder bereits angepasst sind.
    Hierfür ist aber eine möglichst große Auswahl an unterschiedlichen Programmen oder Distributionen notwendig. Gerade deswegen ist ja der Wettbewerb zwischen den Distributionen so wichtig und das schließt selbstverständlich die eigenen Distributionstools ein.

    Dazu mal ein Beispiel:
    Das rpm - System ist eine Erfindung von Redhat.
    Es wurde mittlerweile von sagen wir mal 90% der Distributionen übernommen
    Alternativ gibt es noch Debian mit dem *.deb Paket.
    Zusätzlich dazu hat Debian noch das apt - System entwickelt, mit dem eben immer die neuste Version von Software automatisch auf den Rechner kommt.
    Also haben sich Entwickler hingesetzt und das beste von Debian (das apt System) genommen und mit apt4rpm auf das rpm - System übertragen.
    Genau so ist Open Source gedacht!

    Ein Nebensatz mit einem Kommentar wie "viel Distributions Zeug, dass völlig nutzlos ist" ist mit diesem Grundprinzip nicht vereinbar: Wenn Du es für Nutzlos hältst, Deine Sache: Ich finde Yast Klasse und für mich ist es absolut nicht nutzlos.

    Leider haben das viele Nutzer nicht verstanden:
    Ein Grund dafür, dass immer wieder Flamewars ausbrechen im Opensource Lager.
    Jeder versucht jeden von seinem eigenen Standpunkt zu überzeugen, den er selber für den einzigen wahren und richtigen hält. Opensource lebt von der Vielfalt, daher verbietet sich so eine Diskussion von selber!

    MfG, Bio-logisch
    Geändert von Bio-logisch (16.07.04 um 18:03 Uhr)

  13. #12
    treuer Stammgast Avatar von Viper
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    AW: Tutorial: Distributionswahl Diskussionsthread

    Hm. Das mit dem Bug is klar. Wenn der da ist kannste konsole oder menü verwenden, aber den Bug wirste immer haben.
    Aber ich ich wollte mit dem Internetbeispiel folgendes sagen: Mit diesen Menüs hat es bei mir nur in ca. 40% aller Versuchen funktioniert eine ordentliche Internetverbindung aufzubauen. Mit pppoeconf funktioniert es dagegen zu 100%. Da frage ich mich doch was diese Menüs nutzen.

    Aber ich glaube wir reden aneinander vorbei, denn ich habe nie behauptet dass man nutzlose Sachen lernt, wenn man die Distribution (in deinem Fall Suse) NICHT wechselt. Ich lerne bei Debian ja auch sachen, die mir bei einem Wechsel nix bringen (das ganze apt-get wissen), aber ich habe ja wie du nicht mehr vor zu wechseln. Wenn du dir aber nochmal den Kontext anschaust dann stellst du folgendes fest:

    Wenn man keine Lust mehr auf Suse hat, aber noch nicht richtig in Linux einsteigen will, der kann Redhat oder Mandrake ausprobieren. Allerdings rate ich davon ab mehrere von diesen sehr einsteigerfreundlichen Distributionen zu installieren, denn so lernt man viel Distributions Zeug, dass völlig nutzlos ist.
    Ich habe gesagt, dass man viel nutzloses Zeug lernt, wenn man MEHRERE einsteigerfreundliche Distributionen installiert!!!!

    Das mit dem OpenSource Gedanken verstehe ich schon, nur scheine ich es nicht so streng auszulegen wie du. Ich finde zumindest die wichtigsten Grundprogramme (man etc.) müssen verstanden werden, aber beim Rest sollte man schon die Wahl haben zwischen verschiedenen Programmen!

  14. #13
    tlx
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    AW: Tutorial: Distributionswahl Diskussionsthread

    Bio-Logisch:
    Zunächst dieses seltsame *.deb Format:
    Jede andere weit verbreitete Distribution verwendet *.rpm.

    Diese unmögliche Konfiguration über Textfiles:
    Alle anderen gängigen Distributionen verwendet Komfortabel zu bedienende Grafische Werkzeuge dafür:
    Sich den Schädel mit irgendwelchen kryptischen Befehlen vollzuschlagen ist daher weder notwendig noch zeitgemäß

    Die Rückständige Optimierung:
    Jede andere Distribution ist mittlerweile auf 586er optimiert, einige auch auf 686er:
    Nur Debian hält eisern an der völlig veralteten 386er Plattform fest
    Nur weil damals alle die Erde für eine Scheibe hielten, war sie noch lange keine; sie war "kugel-rund"
    Bei Debian, konfiguriert man ein Programm händisch, und das kann mühsam sein. ABER: man konfiguriert es so, wie man es verwenden möchte. Die "kryptischen Befehle" haben Manpages und info-Files, Readme und ander Dokumentationen dabei. Zumindest grundlegende Kenntnisse der Konsole sollte man bekanntlich sogar als Windows-Fortgeschrittener mitbringen, warum dann nicht bei Linux? Wie würdest du denn einen gecrashten X-Server reparieren? Mit graphischen Tools und so Zeugs? Das zeig mir mal ... (auch wenn X-Server nicht einfach so crashen ...)

    Die Rückständige Optimierung ... ist ein Kategorie-Schlüssel. Keine andere Distribution unterstützt so viele Plattformen in einem derart großen Umfang. Dabei steht 386 prinzipiell für 386-kompatible PC. Allein bei den Kernel, die man zur Installation ausdwählen kann, findet man mehr Optimierung als sonstwo: innerhalb der 386-Kompatiblen anhand eines Beispiels ...
    kernel-image-2.6.7-1-386 version 2.6.7 on 386.
    kernel-image-2.6.7-1-686 version 2.6.7 on PPro/Celeron/PII/PIII/PIV.
    kernel-image-2.6.7-1-686-smp version 2.6.7 on PPro/Celeron/PII/PIII/PIV SMP.
    kernel-image-2.6.7-1-k7 version 2.6.7 on AMD K7.
    kernel-image-2.6.7-1-k7-smp version 2.6.7 on AMD K7 SMP.
    Das ist doch optimierung genug. Weiters ist das bei sehr vielen Programmen so ...
    mplayer-386 - The Ultimate Movie Player For Linux
    mplayer-586 - The Ultimate Movie Player For Linux
    mplayer-686 - transitional dummy package which can be safely removed
    mplayer-k6 - The Ultimate Movie Player For Linux
    mplayer-k7 - transitional dummy package which can be safely removed
    Sich ohne wirkliche Kenntnis der Materie eine solch unbegündete Aussage zu erlauben finde ich laienhaft und nicht produktiv.
    Außerdem schrecken deratige "Horrorszenarien" potentielle Anwender ab ...

  15. #14
    Moderator Avatar von Bio-logisch
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    AW: Tutorial: Distributionswahl Diskussionsthread

    @tlx
    Wie Dir vielleicht aufgefallen ist, war dieser Teil lediglich als Reaktion auf einen Nebensatz in dem Toutorial gedacht, der längst entfehrnt wurde:
    Eine Art überspitzte Antwort und bewußte Provokation, die nur im Zusammenhang mit dem vorherigen Posting, auf das es sich bezog zu verstehen ist.

    Aber immer wieder schön, wenn doch noch Leute drauf reinfallen

  16. #15
    tlx
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    AW: Tutorial: Distributionswahl Diskussionsthread

    Wenn ich davon ausginge, dass in diesem Forum alles "nur Scherz" ist, dann wär ich nicht hier und würd mich nicht im geringsten mit EUCH ALLEN unterhalten. GSD ist das nicht so, dafür kann ich aber auch ohne Probleme künftig gewisse Teilnehmer ignorieren, weil nicht ernst-gemeint. Falls meine Meinung doch für jemanden von Interesse ist, dann erfüllt sie den eigentlichen Zweck und ich bin zufrieden.

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