Dass man auf diese Weise versucht, an Geld zu kommen, stimmt mich nicht bedenklich. Richtig Angst bekomme ich nur, wenn es wirklich funktioniert.
Cybersquatter haben zahlreiche Internet-Domains registriert, die den Namen des neuen katholischen Kirchenoberhaupts enthalten. Auf Ebay ist PopeBenedictXVI.com für 250.000 Dollar zu haben
Sollte der frisch gewählte Papst Benedikt XVI eine eigene Internet-Domain mit seinem Namen wünschen, hätte er gar nicht mehr viel Auswahl. Cybersquatter haben bereits vor der Wahl zahlreiche Internet-Domains registriert, die Namen der potentiellen Nachfolger von Johannes Paul II enthalten.
Benedikt XVI nennt sich Kardinal Joseph Ratzinger nun als neuer Papst. Schon am 1. April war die Domain BenedictXVI.com weg. Rogers Cadenhead aus Florida, Katholik und Autor mehrerer Computerbücher hatte sich schon vor der Wahl Gedanken um den Namen eines neuen Papst gemacht. Neben BenedictXVI.com registrierte er ClementXV.com, InnocentXIV.com, LeoXIV.com, PaulVII.com und sogar PiusXIII.com. Allerdings nicht in der Absicht, mit den Domains später etwas Geld zu machen und sie beispielsweise an Betreiber von Pornoseiten zu verkaufen - so wie dies professionelle Cybersquatter tun. Seine Pläne, was mit der Domain passieren soll, werde er mit seiner streng-katholischen Großmutter absprechen, so Rogers Cadenhead.
Domain für 250.000 Dollar
Weniger Taktgefühl dürften da die Inhaber der anderen Domain-Varianten zeigen. So versteigert etwa Total Interest, eine Internet-Firma auf den Bahamas die Domain PopeBenedictXVI.com auf Ebay . Das Startgebot liegt bei 100.000 Dollar. Kurzentschlossene können aber für 250.000 Dollar zuschlagen und die Domain sofort kaufen.
Keine monetären Absichten und auch kein religiöses Interesse hat der Inhaber der Domain Papst-Benedikt.de . Der Münchner Stefan Achatz, Betreiber zweier Fitness-Studios, registrierte die Domain laut Denic-Eintrag am 17. April 2005 - zwei Tage vor der Wahl im Konklave. Seine Freude über seinen richtigen Tipp ist aber etwas getrübt: Durch den Besucheransturm auf der Seite steigen ihm die Traffic-Kosten zu stark an.
Den neuen Papst dürfte das aber eher wenig interessieren. Schliesslich ist die offizielle Webseite des Vatikans unter www.vatican.va zu erreichen. Die länderspezifische Top Level Domain "va" existiert bereits seit September 1995 - die Server befinden sich im Vatikan und laut Netcraft läuft darauf Solaris 9.
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Dass man auf diese Weise versucht, an Geld zu kommen, stimmt mich nicht bedenklich. Richtig Angst bekomme ich nur, wenn es wirklich funktioniert.
Interessant finde ich ja, dass die beschriebenen Domains, alle zu den dotcoms gehören...
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt und irgendwelche Verbindungen zu einer etwaigen Kommerzialisierung der katholischen Kirche zieht...
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