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Greetinx
Internet-Betrüger muss für 2 Jahre ins Gefängnis
Für seine Betrügereien in den Internet-Auktionshäusern eBay und Ricardo muss ein 35-Jähriger für zwei Jahre ins Gefängnis. Der Mann aus Dorstadt (Kreis Wolfenbüttel) wurde am Montag vom Braunschweiger Landgericht wegen gewerbsmäßigen Internet- Betrugs verurteilt. Der Gesamtschaden für die Käufer beträgt 28 000 Euro.
Auf den Web-Seiten hatte der Verurteilte hochwertige elektronische Geräte versteigert. Die gutgläubigen Käufer der Waren überwiesen das Geld, gingen aber leer aus. Die angebotenen Videokameras und -projektoren sowie Computermonitore existierten gar nicht.
Der wegen Betrügereien mehrfach Vorbestrafte gestand vor Gericht 22 Fälle. Als Motiv gab der Angeklagte, der außer Sozialhilfe und Kindergeld keine Einkünfte hat, seinen chronischen Geldmangel an. "Sie haben eine hohe kriminelle Energie an den Tag gelegt. Der Volksmund würde sagen, das war ganz schön dreist", sagte der Vorsitzende Richter Peter Kriebel in der Urteilsbegründung.
Außer der am Montag verhängten Strafe muss der 35-Jährige noch eine eineinhalbjährige, ursprünglich zur Bewährung ausgesetzte Haft verbüßen.
heise.de
Fast fünf Jahre Haft für Auktionsbetrügerin
Betrügereien bei Internet-Auktionen machen in den USA den Hauptanteil der Internet-Kriminalität aus -- und nehmen anscheinend oftmals noch größere Dimensionen an als hierzulande. Eine 25-jährige Frau wurde nun zu vier Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, weil sie innerhalb von 18 Monaten rund 350 Opfer um insgesamt 880.000 US-Dollar erleichtert hat, berichtet die Tageszeitung Chicago Tribune. Danach steht sie noch drei Jahre unter Bewährungsauflagen. Außerdem muss sie eine Entschädigung in Höhe von 857.776 US-Dollar zahlen.
Teresa Smith alias Teresa Iaconi aus West Boylston, Massachusetts, betrieb von April 2001 bis Oktober 2002 im Internet einen Handel mit Apple-Computern, hauptsächlich über eBay. So schien es jedenfalls. Hunderte gutgläubiger Kunden leisteten Vorkasse. Den gewünschten Gegenwert dafür sahen aber nur die wenigsten.
Beschwerden seitens ihrer Kunden wich sie aus. Die Schuld schob sie auf Probleme beim Versand, auf Schwierigkeiten mit ihren Lieferanten oder auf ihre unzuverlässigen Mitarbeiter. Schecks platzten. Als der Betrug aufflog, war das Geld längst ausgegeben -- um die Neugründung einer Werbeagentur zu finanzieren (was scheiterte) und zur Haltung ihres Lebensstandards.
Smith pries ihre Waren unter ständig wechselnden Identitäten bei eBay an. Damit lenkte sie den Verdacht des Betrugs möglichst lange von sich ab. Eines der Opfer, Ethan Kaplan, ein Fotograf aus San Francisco, gab zu Protokoll, dass ihm wegen ihres freundlichen Verhaltens und ihrer sehr professionell wirkenden Homepage nicht ein einziges Mal der Gedanke gekommen war, dass da irgendeine Art von Betrug im Gange ist.
heise.de
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Greetinx
Und uns hat Punkattack erzählt, er könne wegen eines Tischtennis-Spiels nicht zur Party kommen
Ohne Spaß, auch wenn die große Mehrheit der Ebay-Nutzer ehrlich ist: Es wurde mal Zeit für einen Präzedenzfall.
Zumal sich die Geschichten über grossangelegte Betrügereien gehäuft haben. Das Urteil aus den USA interessiert mich weniger aber in Deutschland wurde es wirklich mal Zeit.
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