Hannover/Berlin (dpa) - Deutschlands derzeit schnellster Computer ist am Mittwoch in Hannover und Berlin in Betrieb gegangen. Der Hochleistungsrechner Nord (HLRN) besteht aus zwei identischen IBM- Teilsystemen, die auf zwei Standorte an der Universität Hannover und im Berliner Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik verteilt sind, wie das niedersächsische Wissenschaftsministerium in Hannover mitteilte.
Der Hochleistungscomputer soll unter anderem für Berechnungen in den Bereichen Theoretische Physik, Chemie, Astronomie, Meeres- und Küstenforschung sowie bei Schiffbau und Strömungsmechanik eingesetzt werden. Die beiden Rechenzentren sind mit einer 2,4-Gigabit-Datenleitung verbunden, die theoretisch die Übertragung von 300 000 Buchseiten in einer Sekunde ermöglicht. Der Computer erreicht eine theoretische Rechenleistung von rund 4000 Gigaflops (Milliarden Rechenschritte pro Sekunde) und ist damit nach Angaben des Ministeriums derzeit der schnellste in Deutschland. Weltweit belege er einen Platz unter den zehn leistungsstärksten Rechnern.
Der Rechner wurde gemeinsam von den Ländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Berlin angeschafft. Der Bund und die beteiligten Länder teilen sich die Investitionskosten von rund 20 Millionen Euro. Dank moderner Glasfasertechnik könnten die Hochschulen und Forschungseinrichtungen aller sechs Länder auf den Superrechner zugreifen, hieß es.
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Wo denn genau? Da könnte ich doch glatt mal einen Besuch abstatten und mal testen ob das wirklich so schnell ist... 2,4Gigabit - *lechz*Original geschrieben von RollerChris
[...], die auf zwei Standorte an der Universität Hannover [...]
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