Zum Bootproblem -> VistaBootPRO 2.1.0
http://www.vista-blog.de/hilfe/mit-v...konfigurieren/
Viele werden ihr vorhandenes Windows-System erstmal behalten und sich Windows
Vista in Ruhe anschauen wollen, bevor sie über einen endgültigen Umstieg
entscheiden.
Eine Parallelinstallation von Vista neben XP oder Windows 2000 ist
kein Hexenwerk - ein paar wichtige Punkte sollte man allerdings beachten.
Festplatte vorbereiten
Am besten ist es sicherlich, Vista auf einer separaten Festplatte zu
installieren - eine eigene Partition tut es aber auch.
Ob es sich um eine primäre oder erweitere Partition handelt, ist dem Setup
dabei egal.
Die Grundinstallation von Vista verschlingt locker 10 GB (incl.
Auslagerungsdatei und der Datei für den Ruhezustand) - und da man sicher noch
andere Programme testen möchte, sollte man eine separate Partition mit
mindestens 20 GB anlegen.
Ich habe das mit Partition Magic 8 unter XP erledigt und die Partition
mit NTFS formatiert - sie wurde vom Vista-Setup klaglos akzeptiert,
eine erneute Formatierung war nicht nötig.
Da Vista mit einer neueren NTFS-Version arbeitet, wird dringend davon abgeraten,
bestehende Festplatten-Partitionen mit dem Vista-Setup zu bearbeiten.
Daten sichern
Auch wenn Vista auf einer separaten Platte installiert wird, so werden doch alle
im System befindlichen Platten und Partitionen von der Installation
berührt - zum Beispiel wird in jeder Partition für den neuen Papierkorb ein
Ordner namens $RECYCLE.BIN angelegt.
Bei mir lief alles glatt - dennoch kann nicht mit letzter Sicherheit
ausgeschlossen werden, dass es zu Datenverlusten kommt.
Eine Datensicherung auf einer externen Platte vor der Installation ist also
ratsam - wem das zuviel Aufwand ist oder wer nicht die Möglichkeit dazu hat,
der sollte es sich nochmals überlegen.
In jedem Fall sichern sollte man sich die Startdateien ntdetect.com, boot.ini und ntldr.
S-ATA und IDE-Platten vorhanden?
Wenn S-ATA und IDE-Festplatten im System vorhanden sind und das vorhandene Windows
auf einer S-ATA-Platte installiert ist, dann sollte auch Vista auf dieser Platte
installiert und die IDE-Platte vor der Installation über das BIOS deaktiviert werden.
Bei meinem Test war es nämlich so, dass Vista den Bootloader ungefragt auf die IDE-Platte
schrieb und die vorhandene XP-Installation auf der S-ATA-Platte nicht
eingebunden wurde.
Vorsicht mit SATA/RAID-Treibern für XP
Wenn der eigene SATA/RAID-Controller von Vista nicht erkannt wird und auch der
Hersteller noch keinen Treiber zur Verfügung stellt, sollte man lieber noch warten.
Ich habe mal getestet was passiert, wenn man dem Vista-Setup einen XP-Treiber
anbietet: Er wurde problemlos angenommen, die Installation wurde durchgeführt - und
beim ersten Reboot wurde die Fehlermeldung angezeigt, dass der Treiber nicht digital
signiert sei, und Vista ließ sich nicht mehr starten.
Beachtet man diese Punkte, steht einer Installation von Vista nichts mehr im Wege.
Ein vorhandenes XP/W2K sollte dabei erkannt und in den Bootloader eingebunden werden.
Der RC1 von Vista setzt allerdings eine enorme Reaktionsfähigkeit des Anwenders voraus:
Standardmäßig wird die Anzeigedauer der verfügbaren Systeme auf drei Sekunden eingestellt.
Dies lässt sich jedoch (unter Vista) nachträglich ändern:
Systemsteuerung -> System und Wartung -> System -> erweiterte Systemeinstellungen
-> Reiter "Erweitert" -> bei Starten und Wiederherstellen auf Einstellungen klicken
-> Standard-Betriebssystem und Anzeigedauer wie gewünscht einstellen
Bei Problemen: alten Bootloader wiederherstellen
Wenn es zu Fehlern kommt, oder wenn man Vista wieder los werden möchte, dann muss der
vorherige Bootloader wiederhergestellt werden
Mit der WindowsXP-CD
Von CD booten, die Wiederherstellungskonsole aufrufen und nacheinander
fixmbr
fixboot
eingeben. Damit wird der originale XP-Bootloader wiederhergestellt.
Mit der Vista-DVD
Nach dem Starten von DVD die Sprach- und Tastaturoptionen auswählen und im
folgenden Fenster ganz unten auf "Systemwiederherstellungsoptionen" klicken.
Nun über den letzten Menüeintrag ein Kommandozeilenfenster öffnen, ins
Unterverzeichnis "boot" der DVD wechseln und dort
bootsect.exe /nt52 SYS
eingeben. Dies veranlasst den Vista-Bootloader zum spontanen Selbstmord und der
XP-Loader wird wieder aktiviert.
Geändert von Supernature (10.09.06 um 11:27 Uhr)
Anzeige
Zum Bootproblem -> VistaBootPRO 2.1.0
http://www.vista-blog.de/hilfe/mit-v...konfigurieren/
VistaBootPro habe ich hier auch schon erwähnt:
http://www.supernature-forum.de/tipp...geblieben.html
Offenbar gibt es das Programm unter zwei verschiedenen Namen
Etwas konnte ich noch nicht herauslesen:
Mal angenommen, Vista wird irgendwo auf einer separaten Partition installiert -
von welcher Platte wird gebootet, wo liegen die Vista-Start-Dateien?
Nach wie vor wie bei Windows 98 / 2000 / XP von (auf) C:\ ?
Sorry, das hatte ich als selbstverständlich vorausgesetzt- der Bootloader landet immer in der ersten primären Partition der ersten Platte.
Ich eigentlich auchZitat von Supernature
, aber nachfragen ist sicherer...
Dankeschön!
Ich kann little tyrolean's Unsicherheit nachvollziehen......der Bootloader landet immer in der ersten primären Partition der ersten Platte...
Das o.a. Zitat gilt nicht immer - es hängt von der Controller-Architektur
der vorhandenen Festplatten (ATA, SATA, SCSI) und der eingestellten
Boot-Reihenfolge der Festplatten im BIOS ab.
Ein Beispiel (eine gemischte Architektur):
Auf einer SCSI-Festplatte ist ein MS Windows XP
in einer primären Partition vorhanden.
Nachträglich wird auf einer ATA-Festplatte
in einer primären Partition nun MS Vista installiert.
Auswirkung:
- je nach Einstellung der Bootreihenfolge der beiden Festplatten im BIOS
starten nun die beiden Betriebssysteme unabhängig voneinander -
da sich ja ihre jeweiligen Boot-(Manager-)-Dateien nicht überschreiben.
- trotzdem können die beiden Betriebssysteme einander
(bzw. ihre jeweiligen Festplatten) "sehen", da ja die jeweiligen
primären Partitionen nicht "versteckt" wurden.
Ich habe diese Lösung bei meiner Windows Vista Beta2 bzw. RC1-
Parallel-Installation bevorzugt, da ich die Auswirkungen des neuen
Vista-Boot-Managers noch nicht genau kannte.
Ich hätte nicht nachzufragen brauchen - mein XP läuft an IDE0,
....und Vista bootet einwandfrei, obwohl es auf einer anderen Festplatte liegt,
auch XP ist über den Bootmanager problemlos erreichbar.
@Wolfi: Genau so habe ich das ja auch oben beschrieben
Wobei die BIOS-Reihenfolge dem Vista-Setup egal ist - es legt den Bootloader auf die Platte, die es selbst für die erste hält.
Das schon -Zitat von Supernature
aber der Vista-Eintrag bleibt im XP-Boot-Menü drin, zumindest ist das bei mir so...
Noch ärger geht's mir mit dem Entfernen per Vista-DVD:
Das Verzeichnis "boot" wird in der Eingabeaufforderung nicht gefunden,
obwohl es vorhanden ist und unter XP auch angezeigt wird.
Sämtliche Varianten des dir-Befehls zeigen nichts an und natürlich wird auch die bootsect.exe
weder mit attrib noch mit dem Befehl aus dem CD-Root "boot\bootsect.exe /..." erkannt.
Mag sein, daß das in der 64-Bit-Variante anders ist - oder Microsoft hat was gegen das 32-Bit-Vista-killen...
Ich gestehe: den zitierten Tipp mit der XP-CD habe ich in der Praxis nicht nachvollzogen, und mit der bootsect.exe hab ich mir den Bootloader von der Platte geputzt, auf der Vista ohnehin alleine war.
Ich werde das nochmal ein wenig austesten.
True Image Workstation 9.1 Build 3.567 US kann von der Boot-CD aus Bootsektor und MBR reparieren,
ohne das ganze Image aufzuspielen, aber ich war so frustriert,
daß ich mir das nicht näher angesehen und gleich tabula rasa gemacht habe.
Ich bin sicher, daß sich eine Gelegenheit ergeben wird, das näher zu betrachten...
Nachtrag zu VistaBootPRO 2.1.0:
Das Tool demontiert den Vista-Bootloader korrekt,
beläßt aber das Verzeichnis "Boot" und die Datei bootmgr auf der Startpartition.
Auf beides ist unter XP kein Zugriff möglich, hier muß mit anderen Mitteln unter "DOS" gearbeitet werden.
Kann ich so nicht nachvollziehen, bei mir legt Vista den Loader immer auf die Platte die ich im Bios auf Platz 1 der Bootreihenfolge setze, hab 3 zur Auswahl. Dadurch wird die XP Boot.ini zumindest bei mir nicht angetastet.Wobei die BIOS-Reihenfolge dem Vista-Setup egal ist - es legt den Bootloader auf die Platte, die es selbst für die erste hält.
Setze ich im Bios wieder die XP Partition auf 1, so bootet das Teil als existiere nichts anderes.
Die XP Boot.ini wird nur vom Vista Loader vereinnahmt wenn ich die gleiche Platte als 1 vorgebe, dann ist es aber auch egal wohin ich Vista installiere
Hast Du auch SATA- und IDE-Platten im Rechner?
Bei mir landet der Bootloader wie gesagt immer auf der IDE-Platte, da kann ich einstellen, was ich will. Ich muss sie vorher abstellen, das ist die einzige Chance.
Lesezeichen