Hier fliegen schon wieder Empfehlungen durch die Gegend, deswegen noch ein mal ganz langsam zum mitlesen:
Man kann auch völlig ohne installierte Antivirensoftware Viren frei bleiben wenn man sich entsprechend verhält und man kann sich auch mit den "Testsiegern" etwas einfangen, wenn man das nicht tut.
Ich halte diesen Thread für gefährlich, wenn nicht alle Beiträge gelesen werden und darüber nachgedacht wird.
Gute Bösnickelteile schalten Antivirensoftware einfach aus oder fangen deren Fundmeldungen ab - denn die Oberflächen der meisten Antivirenlösungen laufen nicht in einem gesicherten Desktop ab, sind also im Zweifelsfall mit ein wenig Aufwand fernsteuerbar.
Keine Antivirensoftware kann vor echten ensthaften Bösnickelteilen schützen, denn sie wird sie nicht erkennen, schlimmer noch, einige Bösnickelteile vertrauen darauf, dass eine bestimmte Antivirensoft läuft, weil sie sich dann in diese einklinken können und sich darüber System Rechte erschleichen können - das ist mehr als der normale Administrator hat. Antivirensoftware hilf gegen den üblichen Feld-, Wald-, und Wiesen Kram, der schon bekannt ist - ist zwar schön, wenn einem die Bekannten nichts mehr antun können, aber das sollte einen auf keinen Fall zu der irrigen Annahme verleiten, dass man sich deswegen nichts einfangen kann.
Dennoch bin ich - im Gegensatz zu einigen anderen hier im Thread - zu 100% der Meinung, dass man eine der AV Lösungen aus den "Top10" installiert haben sollte, denn das erleichtert vieles. Die Leute, die der Meinung sind, dass es völlig ohne AV Soft und FW geht, haben damit zwar nicht unrecht, aber sie vergessen dazu zu sagen, dass man dann nahezu Vollzeit mit dem Thema beschäftigt sein sollte, denn ansonsten erweist man sich damit einen Bärendienst.
Ich persönlich habe in meiner Freizeit keine Lust, mich Vollzeit mit der Abwehr potentieller Eindringlinge in mein System zu beschäftigen, deswegen habe ich mein Sicherheitskonzept aufgestellt und befolge meine eigenen Regeln.
Und zum Schluss:
Mir ist es gleichgültig, wer welche AV Soft verwendet, denn es gibt für jede genügend Gründe, die dafür und die dagegen sprechen - und sei es nur eine katastrophale Oberfläche mit kryptischen Einstellungen, die letztendlich verhindern dass ein (Achtung, jetzt kommts!) Normalbenutzer, der sich nicht mit seinem System beschäftigen will den besten Schutz genießt.
Profis wissen sich auch ohne AV Soft zu helfen - aber die verdienen auch ihr Geld damit.
ot: Leide ich an Alzheimer? Ich kann mich nicht daran erinnern, den Text schon ein Mal irgendwo so geschrieben zu haben - und ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass hier irgendwer im Forum schon ein mal erwähnt hat, dass z.B. die Oberflächen der meisten AV Programme nicht in einem gesicherten Desktop ablaufen.
Wenn man Deine Beiträge hier und in anderen Threads liest, kann man auch nur zu dem Schluss kommen, dass jedes AV Programm irgendwann man "das Beste" sein kann, denn die "Führungsposition" wechselt öfters. Man hätte also die Initialfrage dieses Threads ganz einfach mit einem Wort beantworten können: "Keins" und ihn dann schließen können.
Der Thread hat sich allerdings weiter entwickelt, es wurden ein paar gute Ansätze aufgezeigt - aber es tauchten schon wieder unreflektierte "Ich bin damit zufrieden" (Das kann ich ja noch verstehen, aber eine nachvollziehbare Begründung wäre ganz nett gewesen...) mit implizierten "ich hab mir seitdem nichts eingefangen" (Wurde das mit externen Scans überprüft?) und "das ist das beste weil ich ein Fan davon bin" Beiträge auf, die eindeutig zeigten, dass die Schreibenden sich anscheinend auf ein einzelnes dieser Produkte verlassen und immer noch nicht erkannt haben, dass Sicherheit im IT Bereich ein Prozess und kein Zustand ist.
Daher war es meiner Meinung nach angemessen, darauf hinzuweisen, dass die ganze Diskussion im Prinzip totale Banane ist, so lange der Anwender nicht weiß, was in seinem System passiert.
Hinzu kommt: Wie viele der gelegentlichen Leser dieses Threads sind denn in der Lage die Ergebnisse z.B. bei AV Comparatives richtig zu interpretieren (bzw. lesen die vollständigen reports überhaupt) und sich nicht nur auf die reine "Rangeinstufung" zu verlassen?
Und damit nicht alles OT wird:
Ich habe in diesem Thread teilweise vor längerer Zeit noch zusätzliche Software empfohlen - das tue ich nicht mehr, weil der Zusatznutzen einiger dieser Pakete bei den mitlerweile durch die Bank deutlich verbesserten Antivirenpakete in den meisten Fällen nicht mehr gegeben ist - zumindest bei den Vollversionen.
Bei den Freeware Paketen - und darum ging es ursprünglich in diesem Thread - sieht es teilweise noch etwas anders aus, da bei diesen öfters echte Funktionen bzw. Scanner kastriert wurden. Leider gibt AV-Comparatives darüber keinerlei Auskunft denn, soweit ich das bisher gesehen habe, testen sie nur die vollwertigen Versionen.
BTW: Gibt es eigentlich mittlerweile vernünftige Freeware Lösungen, die den per TLS gesicherten Mailverkehr überwachen können und nicht erst auf im Mailprogramm entschlüsselte Dateien reagieren?
Profis wissen sich auch ohne AV Soft zu helfen - aber die verdienen auch ihr Geld damit.
im Zusammenhang mit deinen Ausführungen - wird assoziert, dass du dich augenscheinlich
dazu zählst oder zählen möchtest.
Es gibt genügend Beispiele hier, wo sich diverse gute Lösungen nicht verwirklichen
lassen oder lassen wollen, lassen können. Mehr muss man hier nicht ausführen.
So wie ich das verstanden habe, wird der Hash von unbekannten Dateien über die
"Cloud Datenbank" (von und mit allen Benutzern) abgefragt, daher die kurze Reaktionszeit.
Ähnlich sind schon die Feedbacks von Outpost, Mamutu und Online Armor o-ä. aufgebaut.
Der Benutzer trägt zur Sicherheit von anderen bei.
My recommendation from the viewpoint of an AV vendor: don't do it (don't use cracked AV software).
You'd be surprised how easy it is for the software vendor to target you. In case of avast, for example, we sometimes send special "upgrades" to the users of our cracked/keygened versions. And I think many other AV vendors do the same.
Thanks
Vlk
Auslöser war die Frage, inwiefern ein Crack eine Antivirussoftware beeinflussen kann.
Jene Antwort oben besagt, dass Avast das herausbekommt und jenen Nutzer speziell
was unterjubelt - und das bei anderen auch nicht ausschliesst.
Was das genau ist, war bislang nicht herauszufinden, allerdings sollte es wohl klar
sein, dass dieses Vorgehen mit der EULA oder AGB oder ähnlichem abgesichert sein wird.
Hypothese: Wer gecrackte AV Soft verwendet, verwendet auch andere gecrackte Software.
Aus der Verwendung von gecrackter Software folgt die Vermutung, dass sich die Person in den "dunklen Ecken" des Internets herumtreibt, in denen es von Malware nur so wimmelt, also genau diese Person den besten Schutz überhaupt brauchen würde...
Ein gecracktes AV Programm ist aber IMHO von vorne herein nicht als vertrauenswürdig anzusehen. Ich gehe davon aus, dass 99,9...% aller Leute, die einen solchen Crack aufspielen, überhaupt nicht überprüfen können, in wie weit der Crack nicht auch die Selbstschutz oder sonstige Mechanismen der Software verändert...
Dann doch lieber eine der guten Freeware Lösungen, die teilweise nicht schlechter sind als die Löhnware Versionen, und auf der sicheren Seite bleiben - und vor allem: Auf jegliche Art von gecrackter Software verzichten, denn jeder Crack verändert die Software und kann (auch ohne dass die Hersteller etwas "nettes" nachschieben) zu völlig neuen Lücken bzw. Fehlfunktionen führen.
BTW: Microsoft Security Essentials, Avast Free oder auch einige andere Free Lösungen sind nicht nennenswert schlechter als diverse Löhnware Versionen und im Zweifelsfall kann man alles halbe Jahr die 3-5 €uronen investieren, die eine der einschlägig bekannten PC Zeitschriften kostet, in denen immer wieder völlig legale Halb- oder Ganzjahreslizenzen von allen möglichen AV Produkten für lau enthalten sind.
Um dem Kind einen Namen zu geben - bei Eset und Kaspersky wurde versucht,
denjenigen (illegalen Nutzern per Crack) einen Trojaner unterzuschieben.
"Trial Reset" und wie der ganze Müll heisst.
Und, hatte ich drüben auch erwähnt, dass die Software instabil oder anderweitig
löchrig werden könnte, stimme damit überein. (das Eset derzeit anderweitig mit den vielen Rogues kämpft, ist ne andere Geschichte )
Alternativ zu den Heften könnte man auch eine dieser zahllosen Promo-Aktionen
oder Giveaways nutzen.
... speziell wenn man die PC Zeitschriften oder die Giveaway Lizenzen bedenkt, mit denen man auch die Pro Versionen für mehr oder weniger lau bekommen kann. Ich glaube dass die Suche nach einem "vernünftigen" und "sauberen" Crack oder Keygenerator aufwändiger ist, als die Suche nach einem garantiert sauberen Giveaway oder einer PC Zeitschrift (von der man auch ansonsten noch einen Mehrwert haben kann) mit Lizenz ...
Ich traue der Sandbox nicht wirklich - ausserdem ist sie buggy und deswegen rattert
permanent mein Diskettenlaufwerk bei diversen Dialogen - nervig!
Und da ich zwischen der Löhnware und Freeware keinen wirklichen Mehrwert hatte,
ist es bei der Free geblieben.
bei Sicherheitssoftware und beim OS würde ich keine gecrackte Software einsetzen, den das ist definitiv an der falschen Stelle gespart.
Dann sollte man Freewareversionen einsetzen,wenn man schon nichts ausgeben will.
Thema: Das beste Antivirenprogramm?Zitat:
Zitat von TheEmporer99
Die gleiche varriante wie TM-Fastprofi empfehle ich auch.
Habe selbst Kaspersky und bisher alle Viren, Trojaner ...