Auch wenn es schon die 1001ste Diskussion über das Thema ist:
Sicher kann eine kostenlose Firewall niemals einer komerziellen das Wasser reichen aber für Otto Normalverbraucher reicht i.d.R. die kostenlose Variante aus.
Wie du zu dieser Erkenntnis kommst, ist mir, mit Verlaub, schleierhaft.
Sog. "kommerzielle" FWs nehmen dem Benutzer allenfalls einen Teil der
Konfiguration durch Vorabregeln und, meist überflüssigen, Zusatzkontrollen, ab.
Den gut konfigurierten FWs das Wasser nicht reichen können,
sind jene FWs, die vom Benutzer auf Durchzug gesetzt werden,
und das funktioniert leider mit kostenlosen und kommerziellen gleichermaßen.
Hier liegt auch der Hauptgrund im Irrglauben von "schlechten und guten" FWs.
Wer sich ein Sicherheitskonzept anschaffen möchte, muß sich leider
ausführlicher mit der Materie des Verhaltens von Internetpaketen beschäftigen.
Da die wenigsten sich die Mühe machen, Howtos oder Tutorials zu lesen,
werden eben die Rundum-Sorglos-Pakete à la Norton und Kaspersky angeboten.
Teuer ist nicht unbedingt gut und kostenlos nicht unbedingt die beste Wahl,
wenn der Benutzer Null Ahnung hat, was er mit "Erlauben" oder "Blockieren"
anfangen soll.
Die beste, weil sie sehr genau zu konfigurieren ist, ist iptables unter Unix.
Auf dieser Basis bauen alle Windowsbasierten FWs auf.
Allerdings braucht man zu einem solchen, fast absoluten Schutz, mehr als nur
5 Minuten Konfigurations - Zeit und eine Menge KnowKnow.
iptables und Windows - FWs wurden ursprünglich für Firmen - Netzwerke
konzipiert, wo sie auch notwendig und sinnvoll sind,
haben selten eine benutzerfreundliche Oberfläche und werden nur von einem Netzwerk - Administrator betreut.
Die Betonung liegt bei "einem".
FWs für den Normaluser unterscheiden sich letztlich nur in den besseren,
dann aber komplizierten, oder schlechteren Regeln.
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