4Danke
Wegen finanzieller Probleme ist der schottische Rekordmeister Glasgow Rangers in die vierte Liga zurückgestuft worden. 170 Millionen Euro Schulden, sind zwar im europäischen Fußball vergleichsweise wenig, aber für den Traditionsclub aus Schottland doch so viel, das er Insolvenz anmelden musste.
Süddeutsche vom 11.07.12
Welt Online vom 15.07.12
Auch wenn es den schottischen Fußball wohl nachhaltig stören wird und die oberste Liga dort sehr einseitig werden lässt, so finde ich die Entscheidung gut und richtig. Dieses Modell darf auch gerne in so einigen anderen Ländern Europas Anwendung finden.
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Wie Du richtig sagst: Konsequent durchgezogen müsste es werden.
In Zeiten, wo innerhalb der EU alles geregelt und vereinheitlicht wird, sollte man auch einheitliche Richtlinien für die Lizenzierung festlegen können. Solide wirtschaftende Vereine haben in den europäischen Wettbewerben einen klaren Nachteil gegenüber den Clubs, die gnadenlos auf Pump leben und teilweise schon Schuldenberge angehäuft haben, die an ein Staatsdefizit erinnern.
Man sollte in der Champions League nur noch schuldenfreie Vereine an den Start lassen - aber dann spielen die Bayern vermutlich in den nächsten zehn Jahren nur noch gegen sich selbst. Hoffentlich vergeigen sie das dann nicht auch.
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