Der Ärger um das Endlager Asse, das eigentlich keins ist und niemals eins war, wird immer größer und die breite Öffentlichkeit bekommt es langsam mit der Angst zu tun, wenn die Fässer jetzt dort schnellstens raus müssen und niemand genau weiß, in welchem Zustand diese sich befinden. Schlimmstenfalls haben sie bereits ein Leck und dann wird der Aufwand mächtig groß und ist auch nicht abschätzbar.
Die Rückholung der Abfälle aus der Schachtanlage Asse II ist nach jetzigem Kenntnisstand die beste Variante beim weiteren Umgang mit den dort eingelagerten radioaktiven Abfällen. Dies ist das Ergebnis des Optionenvergleichs zur Schließung der Asse.
Realistisch gesehen holen sich die Energiekonzerne ihre Kohle ihr Geld ohnehin beim Verbraucher zurück, auch wenn sie jahrelang von der „Billigentsorgung ihres Atommülls" in der Asse profitiert haben.
Aber wohin mit dem verdammten Zeug, wenn sich jetzt die Gegner mit heftigen Widerstand melden und die Angelegenheit dadurch vermutlich noch länger dauert.
In der Asse lagern insgesamt 126 000 Fässer mit schwach- und mittelaktivem Atommüll. Die Verlagerung sei die beste von drei nicht optimalen Varianten. Die aufwendige Rückhol-Aktion dürfte aber Milliarden kosten. Als neuer Standort wird der Schacht Konrad bei Salzgitter favorisiert.
Da kann einem schon übel werden.
Auf der Seite von Wikipedia könnt ihr euch weitere Informationen zur Schachtanlage Asse holen, weil dieses Thema schon sehr lange die bundesweite Aufmerksamkeit hat.
Die Bezifferung der "Rückholkosten" in Milliardenhöhe ist pure Angstmache und soll eine finanzielle "Unmöglichkeit" des Projekts postulieren. Das Problem ist ein ganz anderes; Es gibt keine geeignete Endlagerstelle. Die eigentlich recht harmlosen Abfalle aus Assen müssten nun in Kokillen vergossen und in Castorbehälter nach Gorleben. Dort kommt der Abfall aber auch nie "unter die Erde" da Gorleben als Endlager mittlerweile auch nicht mehr geeignet ist. Zumindest nicht für die dafür vorgesehenen Abfälle.
Die Asse-Fässer haben also schlicht keinen Adressaten. Tcha.. dumm gelaufen. An dem Zeug gibt es auch nix aufzubereiten. Vielleicht nehmen es die Amis. Die suchen doch immer nach angereichertem Uran für ihre Munition..
Das Zeug in Asse lässt sich für Waffen "leider" bzw zum Glück nicht mehr verwenden.
Eigentlich müsste man den Mist entweder sehr sehr tief vergraben, oder man schießt es ins Weltall. Beides ist sehr sehr teuer, so dass man es lieber irgendwo zwischenlagert und hofft, dass sich die Wissenschaft in den nächsten 200 Jahren was einfallen lässt...
viel Spass damit liebe Enkel!
Hier haben alle politischen Parteien (incl. der Grünen), die in den letzten Jahren in der Regierung waren wieder einmal bewiesen, das sie mit wirklich komplizierten Themen überfordert sind, lieber nichts unternehmen und erst denn Kopf in den Sand stecken und jetzt plötzlich Zeter und Mordio schreien.
Am Besten einfach die ganzen alten Tonnen vor dem Bundestag aufstellen! Und an die damalige Umweltministerin (heutige Bundeskanzlerin) noch ein extra Präsent
Und schon wieder schützt das Unwissen alle Politiker vor Strafe!
Thema: Schnelle Schließung des Endlagers "Asse"Der Ärger um das Endlager Asse, das eigentlich keins ist und niemals eins war, wird immer größer und die breite ...