Es enstünde ein weiteres Bürokratiemonster, weil alles detailliert festgelegt (und dementsprechend auch geprüft) werden müsste. Allein auf das Duschen bezogen gibt es eine Spannweite vom Büroarbeiter, der ohne Stress im klimatisierten Büro sitzt und dem Kohlekumpel. Was aber wenn der Kohlekumpel kurzarbeitet und der Büromensch täglich Ausdauersport treibt?
Sobald es eine Verordnung gibt, die den Wasserverbrauch "nach Bedarf" regelt, wird über die Gerichte eine Prozesswelle hereinbrechen, weil sich vermutlich die Hälfte der Verbraucher ungerecht behandelt fühlt und vom Rest nochmal ein gewisser Prozentsatz einfach klagt, weil die Regelung lückenhaft ist.
Allerdings halte ich es für denkbar, dass es Gesetze geben könnte, dass bei Neubauten nur noch "Spar-WCs" eingebaut werden dürfen oder dass Regenwassernutzungsanlagen Pflicht werden.
Wichtiger wäre allerdings, den Leuten zu erklären, was ein wasserarmes Land davon hat, dass ich die Spülstopptaste verwende.
Wir erziehen unseren Sohn schon dahingehend, dass er das Wasser nicht unnötig laufen lässt und dass er den Spülstopp nutzt und halten uns natürlich selbst auch daran. Bei 35° im Schatten und täglicher Arbeit im Büro unterm Dach, wird es aber harte Maßnahmen brauchen um mich vom täglichen Duschen abzuhalten.
Man könnte aber auch häufiger gemeinsam duschen. "Ehrlich Schatz, Du könntest gerne alleine duschen, aber wir müssen halt Wasser sparen"

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