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Thema: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie Zitat Hopi Du hast doch Dein Strohbänzel mit Zuckerwasser eingerieben, oxfort! ot: Hallo Hopi, sehe jetzt erst, was Du meinst ...
  1. #31
    Hat schon mal geschrieben Avatar von oxfort
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    Zitat Hopi
    Du hast doch Dein Strohbänzel mit Zuckerwasser eingerieben, oxfort!
    ot:
    Hallo Hopi,
    sehe jetzt erst, was Du meinst


    Sehe aber auch keine großen Unterschiede zu Deinen Fotos, eine gewisse Schärfe fehlt mir. Also üben wir weiter.

    ot:
    PS
    Was Du als Zuckerwasser definierst, müsste Harz von den Pinien in Frankreich sein und den habe ich noch nicht probiert.

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  3. #32
    assimiliert Avatar von JSspezial
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    Also irgendwo auf der Startseite steht, das Minolta weg sein soll. Trotzdem gibts in Hornbach (Die Stadt, nicht das, was man im Fernsehn sieht ) ein Geschäft on Minolta, wo man angeblich noch Minoltakameras kaufen können soll. Ich selbst war noch nich da...

  4. #33
    Brussels Sprouts Avatar von HopiNethou
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    Zitat Zitat von oxfort Beitrag anzeigen
    [OT]Sehe aber auch keine großen Unterschiede zu Deinen Fotos, eine gewisse Schärfe fehlt mir. Also üben wir weiter.
    Das sowieso!
    Ein gewisser Qualitätsverlust kam sicher durch das Scannen zustande - deutlicher Nachteil zur Digitalfotografie, dass man nicht prompt alles teilen kann.

    Aber du hast recht. Bei der Pusteblume lag die Belichtungszeit (glaub ich) bei 1/1000 und ich feile noch an meiner Luft-anhalte-Technik für den Moment des Auslösens. Hinzu kommt der arge Kontrast; der Film ist nicht der Beste und hat das auch nicht so wirklich geschafft.
    Ich probiere jetzt mal den Kodak Retina, natural colour. Muss ja am Anfang alles erschwinglich bleiben und wie man so schön sagt "...im Rahmen ihrer Möglichkeiten..."
    Die Stimmung auf dem Seerosenbild an sich gefällt mir, deshalb habe ich es mal eingestellt. Auf dem Original ist es nicht so derbe überbelichtet, wie es hier wirkt, aber auf jeden Fall ausbaufähig.
    Mein Problem in letzter Zeit war ja hauptsächlich das Licht. Entweder war's zappenduster weil regenwolkenverhangen oder das krasse Gegenteil: die Sonne ballerte meinem Motiv ins Gesicht/ auf die Blüte. Hätte ich aber im nachhinein vielleicht für Schatteneffekte ausnutzen können. Nu ja.
    Wenn ihr Tipps für solche Problemchen habt, immer her damit! Will das unbedingt lernen!

    Gruß, Hopi

  5. #34
    Außer Betrieb Avatar von QuHno
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    Zitat Zitat von Bio-logisch Beitrag anzeigen
    16 ASA?
    Auf was für Belichtungszeiten kommst Du denn da?
    Inklusive Graufilter zur weiteren Verlängerung der Belichtungszeit um den Faktor 50 oder ohne?

    Kann man sich doch selbst durchrechnen: Wenn man mit einem 400er eine Belichtungszeit von 1/120 braucht braucht man mit einem 15er ca die 2^4,5fache (ca 20 fache) Zeit. Dann noch ein wenig für den Schwarzschild Effekt dazu (ca 5- 10%) und schwups das war's. Muss aber letztendlich alles experimentell ermittelt werden, da sich bei so langen Zeiten schon mal die Belichtungsverhältnisse zwischendrin ändern können (Wolken und die Sonne bewegen sich nun einmal )

    Inklusive Graufilter kommt man dann teilweise auf Stunden lange Belichtungszeiten. Klingt bescheuert, aber ist es nicht - dadurch kann es einem egal sein, ob jemand vor dem Gebäude/Baum/Berg etc. pp. hin und her läuft, er wird nicht auf dem Bild zu sehen sein weil er viel zu schnell ist, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen

    Zitat Zitat von HopiNethou Beitrag anzeigen
    Die ersten Versuche und der Kampf mit dem Kontrast und den Belichtungseinstellungen s. Anhang.
    Tip zur Milderung harter Kontraste bei der Aufnahme:

    Besorg Dir im Baumarkt ein oder zwei Styroporplatten und stell die so auf, dass das Objekt von dem reflektierten Licht getroffen wird.

    Ansonsten hilft natürlich nur die Vermeidung von Aufnahmen, die Schlagschatten enthalten. Bewölkter Himmel ist eigentlich genial dafür (Regen natürlich nur mit Regenschirm )
    Bei Sonnenschein: Gegenlichtblende auf das Objektiv und im ca 30° Winkel in Richtung Sonne fotografieren hat hier immer recht gute Ergebnisse gebracht...
    Geändert von QuHno (10.07.07 um 14:24 Uhr) Grund: Ergänzung

  6. #35
    Brussels Sprouts Avatar von HopiNethou
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    Zitat Zitat von QuHno Beitrag anzeigen
    Tip zur Milderung harter Kontraste bei der Aufnahme:

    Besorg Dir im Baumarkt ein oder zwei Styroporplatten und stell die so auf, dass das Objekt von dem reflektierten Licht getroffen wird.

    Ansonsten hilft natürlich nur die Vermeidung von Aufnahmen, die Schlagschatten enthalten. Bewölkter Himmel ist eigentlich genial dafür (Regen natürlich nur mit Regenschirm )
    Bei Sonnenschein: Gegenlichtblende auf das Objektiv und im ca 30° Winkel in Richtung Sonne fotografieren hat hier immer recht gute Ergebnisse gebracht...

    Danke QuHno! Damit kann ich doch was anfangen! Ich werd' weiter üben

    Gruß, Hopi

  7. #36
    Außer Betrieb Avatar von QuHno
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    Der beste Tipp überhaupt:
    Immer mehrere Photos mit leicht unterschiedlichen Blenden und Belichtungszeiten und aus verschiedenen Winkeln schießen und, wenn irgendwie möglich, vorher mit einem Handbelichtungsmesser direkt am Objekt messen. Alternativ, wenn die Kamera die Werte speichern kann, ganz dicht herangehen, einmessen (dafür muss nicht einmal scharf gestellt werden), speichern und dann auf die eigentliche Entfernung zurückgehen. Bei Harten Kontrasten den Mittelwert zwischen der beinahe hellsten und der dunkelsten Stelle des abzubildenden Objektes bestimmen und den Hintergrund erst einmal vernachlässigen.

    Lieber 10 Photos zu viel als eins zu wenig. Auch Profis hauen viele Meter Film durch, wenn sie wirklich gute Ergebnisse erzielen wollen. Das frustrierendste an der ganzen Silberphotografie ist, dass man im Prinzip 90% seiner Photos vergessen kann, weil irgendetwas nicht stimmt. Ich hab hier ca 20- 30000 Dias rumfliegen aber wenn ich einmal ehrlich mit mir selbst bin, sind vielleicht 500 gut (besser als die üblichen Knipsereien, halt so, dass man sie jedem ohne rot zu werden zeigen kann) und gerade einmal 5 oder 6 so, dass ich sie jederzeit in eine Ausstellung geben würde, wenn ich Profi wäre

    BTW: Eine der schlimmsten Aufnahmen, die ich jemals gemacht habe (damals freiberuflich nebenher zur Studienfinanzierung) war eine Mineralwasserflasche für eine Anzeige. Es hat ca 4 Stunden gedauert, das "natürlich" aussehende Set aufzubauen (so mit Gras und Blümchen und über Felsen perlendem Wasser) und auszuleuchten. Bis dann die eigentlichen Aufnahmen fertig waren, war es ca 70 Photos und weitere 2 Stunden später (ist aber dafür eins der sehr guten geworden )

    Also: Nur nicht abschrecken lassen, wenn mal ein ganzer Film nur bessere Urlaubsqualität erreicht - das ist normal

  8. #37
    Hat schon mal geschrieben Avatar von oxfort
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    Erst mal wieder ausgegraben, ist doch ziemlich untergegangen.
    Habe mal wieder im Urlaub einige Fotos gemacht, ca 300

    Auflösung meistens 3072x2304, teilweise mit Makrofunktion. Das Problem sind dann meistens die "Verwackler", hatte leider das Stativ vergessen.

    Aber schaut selbst. Die Fotos allerdings auf 800x600 verkleinert.

    [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie-k-libellen-004.jpg

    [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie-k-anderetiere-014.jpg

    [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie-k-anderetiere-007.jpg

    [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie-k-frisur-002.jpg

  9. #38
    Brussels Sprouts Avatar von HopiNethou
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    oxfort, du hast es mit den lütten Viechers, oder?

    Ohne Stativ echt schwer, die Schärfe auf den richtigen Punkt zu bekommen. Mit meinen relativ neu erstandenen Close up-Linsen (+1, +2 und +4 Dioptrien) übe ich das auch gerade. An geduldigen Motiven...

    Bild Nr. 1: Hat die Libelle sich bewegt? Wenn ja, welche Einstellungen hast du benuzt? (Mit welchem Objektiv?) Die Schärfe liegt mir minimal zu weit unterhalb des Tiers. Trotzdem schöne Farben. Ich mag diese skurrilen Wesen

    Bild Nr. 2: Abgefahrene Blütenform! Ich vermute, mein Bildschirm bringt mir mal wieder nicht annähernd das Original rüber Hier wirkt es leider etwas unscharf - oder du hast zu heftigt aspiriert! Hintergrund etwas zu unruhig. Du hättest das Pflänzchen wie Herr Stoiber hinrichten und ordentlich in Szene setzten sollen! *hrhr* Das Lila wär aber genau meine Farbe...

    Bild Nr. 3: Da hätt' ich wieder ne Frage an QuHno... Du hast nen Graufilter angesprochen. Bei den paar heftigen Sonnentagen hab ich überlegt, ob der mir vielleicht hilft bei meinem Kontrastproblem. Wann sind solche Korrekturfilter überaupt sinnvoll im Einsatz? Ich hab versucht, deine Tipps umzusetzen, aber befriedigende Ergebnisse waren bisher noch nicht dabei. Okay... Für die Styroporgeschichte habe ich eindeutig zu wenig Hände! Aber bei Portraits und solchen Stillleben eventuell? (Filter/ Gegenlichtblende/ "andere" Konstruktionen?)
    Die Grille (oder was das ist...) hat ja ne ähnliche Farbe wie der Hintergrund und bei viel Licht gehen die Details schnell mal flöten.
    (Ich hätt noch etwas weniger Draufsicht probiert)

    Bild Nr. 4: Ist das Absicht, dass der so abgeschnitten ist? In dem Fall jetzt etwas wenig Kontrast für meinen Geschmack. Hat sich das Tier bewegt?

    Ich häng nochmal einen Nah-Versuch an. Die Blütenblätter im Vordergrund sind mir unscharf geraten. Wie verhindere ich das? Der Hintergrund ist auch eher suboptimal, aber zumindest in der oberen Hälfte bin ich zufrieden mit den Schatten.

    Gruß, Hopi
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie-gelbe-bluete1.jpg  

  10. #39
    Außer Betrieb Avatar von QuHno
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    Zitat Zitat von HopiNethou Beitrag anzeigen
    Bild Nr. 3: Da hätt' ich wieder ne Frage an QuHno... Du hast nen Graufilter angesprochen. Bei den paar heftigen Sonnentagen hab ich überlegt, ob der mir vielleicht hilft bei meinem Kontrastproblem.
    Kurze Antwort: Nein! Er setzt lediglich die Gesamthelligkeit herunter und verändert nicht den Kontrast an sich. Das hilft einem z.B. die Tiefenschärfe besser zu korrigieren.

    Beispiel: Man nimmt ein seehr kleines Objekt, wie z.B. eine Libelle auf einem Blättchen auf. Wenn es sehr hell ist, hat man 2 Möglichkeiten:
    • Die Zeit zu verkürzen, was recht sinnvoll ist, da sich das Tierchen ja evtl bewegen könnte
    • Die Blende dicht zu machen, was aber in diesem speziellen Fall recht lästig ist, da das den Schärfentiefen-Bereich erweitert und man will ja schließlich nicht den Hintergrund aufnehmen.

    Was also tun, wenn die Zeit schon auf minimal steht und man dennoch die Blende zudrehen muss, obwohl man das nicht will?
    Richtig! Ein Graufilter mit einem Verlängerungsfaktor einsetzen (Verlängerungsfaktor 2 = Blende eine volle Stufe weiter auf bei gleicher Belichtungszeit)
    So erhält man die volle Kontrolle über den Schärfenbereich.
    Wann sind solche Korrekturfilter überaupt sinnvoll im Einsatz?
    AAAlso.... (weit aushol, denn jetzt müsste ich echt ein ganzes Buch schreiben, aber das hat Ansel Adams schon gemacht...) ... immer dann, wenn man etwas vorher korrigieren muss oder einen bestimmten Effekt erreichen will. Versuch mal im nächsten Photoladen, ob die da noch die nette Filter-Werbebroschüre von Hama haben, die war immer recht gut und mit vielen Anwendungsbeispielen versehen.
    Ich hab versucht, deine Tipps umzusetzen, aber befriedigende Ergebnisse waren bisher noch nicht dabei.
    Sind es bei mir auch nicht immer (s.o.)
    Okay... Für die Styroporgeschichte habe ich eindeutig zu wenig Hände!
    Jetzt weißt Du auch, warum Profifotografen meistens einen Assistenten dabei haben
    Aber bei Portraits und solchen Stillleben eventuell?
    Da auf alle Fälle!
    (Filter/
    Nur wenns nicht anders geht, außer (0-Haze)UV Filter, der kann eigentlich immer davor bleiben, das schont auch die erste Linse im Objektiv
    Gegenlichtblende/
    Auf alle Fälle immer! Du willst doch keine Spiegelungen innerhalb des Objektivs haben und Schräglicht direkt ins Objektiv kann Photos recht "flach" machen.
    "andere" Konstruktionen?)
    Lichtwannen! Noch mehr Licht!
    Die Grille (oder was das ist...) hat ja ne ähnliche Farbe wie der Hintergrund und bei viel Licht gehen die Details schnell mal flöten.
    Zeit 1/2 bis 1 1/2 Stufen kürzer bei gleicher Blende und gut. Anscheinend misst die Kamera nicht ganz korrekt oder ist im falschen Programm, wenn bei viel Licht die Details in der Überbelichtung verloren gehen.
    (Ich hätt noch etwas weniger Draufsicht probiert)
    Die Kamera auf den Boden gelegt und eine Seitenansicht hätte zum einen das Verwackungsrisiko verringert und zum anderen einen echt dramatischen Effekt ergeben können
    Ich häng nochmal einen Nah-Versuch an. Die Blütenblätter im Vordergrund sind mir unscharf geraten. Wie verhindere ich das?
    Scharf stellen?
    Aber im Ernst: In diesem Fall stimmte die Schärfenebene von der Ausrichtung nicht mit der Ebene der Blüte überein, die Kammera hätte ein wenig weiter nach unten gekippt werden müssen.

    Ganz davon ab: Makrofotografie ist so mit das Schwierigste überhaupt, was es im Bereich der Fotografie gibt. Kannst Du bei deiner Kamera auf "Arbeitsblende" umschalten? Dann hättest Du die vollständige visuelle Kontrolle über den Schärfenbereich...
    Ansonsten: Mit Zeitautomatik arbeiten (wenn sich sowohl Zeit als auch Blende manuell steuern lassen: Mach das. Am Anfang wirds zwar 1000 Mal schief gehen, aber auf Dauer lohnt es sich) auf die Mitte des Tiefenbereichs scharf stellen und mehrere Aufnahmen mit leicht veränderten Blendenwerten bei angepassten Zeitwerten (Blende 1/2 Stufe zu, Zeit 1/2 Stufe länger und umgekehrt).
    Große Blendenzahl (z.B. 60) = großer Schärfentiefe-Bereich.
    Kleine Blendenzahl (z.B. 1,2) = kleiner Schärfentiefe-Bereich

    Ansonsten, bei viel Geld:
    Macroaufnahmen mit Teleobjektiven machen und einen Makroring zwischen das Objektiv und die Kamera setzen, damit kann man die Schärfe feinfühliger einstellen. Hat aber den Nachteil, dass einem dabei mindestens eine Blendenstufe in der Helligkeit flöten geht.
    Der Hintergrund ist auch eher suboptimal,
    Das, teure(r) Freund(in), ist und bleibt dem Geschmack der Betrachter überlassen und ist somit einer Diskussion unwürdig
    Geändert von QuHno (03.10.07 um 15:17 Uhr) Grund: Letzte Zeile korrigiert wg. s.u. :D

  11. #40
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    Lernt man sowas nicht mehr auf der Schule?

    Meine olle Ixus400 macht doch sogar Top-Makros.
    Allerdings suche ich mir eine gute Kante, lasse scharfstellen und dann bewege ich mich etwas vor/zurück, um das Optimum zu haben.

    Gruss
    Tim

  12. #41
    Außer Betrieb Avatar von QuHno
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    Zitat Zitat von TBuktu Beitrag anzeigen
    Lernt man sowas nicht mehr auf der Schule?
    Ich glaube heutzutage nicht mehr. Wundert aber auch nicht, selbst zu meiner Zeit war es nur eine Photo AG und das Labor war.... ziemlich grottig eingerichtet, bis endlich mal einer der Schüler seinen eigenen Vergrößerer hinein gestellt hat...
    Allerdings suche ich mir eine gute Kante, lasse
    Automatik? BRRR! Handarbeit!
    scharfstellen und dann bewege ich mich etwas vor/zurück, um das Optimum zu haben.
    Genau!!! (ich würd ja gerne noch mehr dahinter setzen, aber das wäre ein Zeichen von Debilität )

  13. #42
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    Handarbeit bei einer Ixus400??? Mit einer Zange oder wie? Das war wohl nix
    Welche Kamera? Viel zu überschätzt...entweder man hat das Auge dafür oder nicht. Schon mal Polaroids von Newton gesehen? Lieber gute Beleuchtung suchen als Kameratests lesen

    Gruss
    Tim

  14. #43
    Außer Betrieb Avatar von QuHno
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    Zitat Zitat von TBuktu Beitrag anzeigen
    Handarbeit bei einer Ixus400??? Mit einer Zange oder wie? Das war wohl nix
    Doch, Du hast geantwortet und ja, ich weiß, dass es bei der nicht geht
    Ich mag Handarbeit dennoch meistens lieber und wenn man ein Mal mit Arbeitsblende arbeiten konnte, kommt man davon nicht mehr los. Noch ein Grund mehr, warum ich meine "alten Schätzchen" so liebe
    Welche Kamera? Viel zu überschätzt...entweder man hat das Auge dafür oder nicht.
    Stimmt
    Schon mal Polaroids von Newton gesehen?
    Schon mal gesehen, was für eine Polaroid der nahm? Da gibts auch Unterschiede. Für meine SLR gabs damals sogar einen Adapter
    Lieber gute Beleuchtung suchen als Kameratests lesen
    ... oder sich selbst eine gute Beleuchtung machen (Reflektoren), wenn möglich - obwohl natürlich ein gutes Objektiv auch nicht unbedingt schadet

  15. #44
    Brussels Sprouts Avatar von HopiNethou
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    Wow! Was für ne Antwort, QuHno! Dickes Dankeschön schon mal dafür!!

    Zitat Zitat von QuHno Beitrag anzeigen
    • Die Zeit zu verkürzen, was recht sinnvoll ist, da sich das Tierchen ja evtl bewegen könnte
    • Die Blende dicht zu machen, was aber in diesem speziellen Fall recht lästig ist, da das den Schärfentiefen-Bereich erweitert und man will ja schließlich nicht den Hintergrund aufnehmen.
    Ja, das hat mein Problem ziemlich auf den Punkt gebracht. Ich nehme wohl besser mal Steine zum Ausprobieren...


    ...außer (0-Haze) UV Filter, der kann eigentlich immer davor bleiben, das schont auch die erste Linse im Objektiv
    Das tut er auch brav. Hohe Luftfeuchtigkeit scheint er aber nicht zu packen!?

    Auf alle Fälle immer! Du willst doch keine Spiegelungen innerhalb des Objektivs haben und Schräglicht direkt ins Objektiv kann Photos recht "flach" machen.
    Gegenlichtblende immer einsetzen? Echt? Ich glaub, ich weiß, was du mit "flach" meinst. Dafür fehlt mir allerdings wirklich noch das Auge.

    Lichtwannen! Noch mehr Licht!
    ot:
    Wessen letzte Worte waren das nochmal?


    Die Kamera auf den Boden gelegt und eine Seitenansicht hätte zum einen das Verwackungsrisiko verringert und zum anderen einen echt dramatischen Effekt ergeben können
    Wie in "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft"?

    Scharf stellen?
    Ja, dankeschön, das war die aufbauende Antwort, die ich lesen wollte!


    Kannst Du bei deiner Kamera auf "Arbeitsblende" umschalten? Dann hättest Du die vollständige visuelle Kontrolle über den Schärfenbereich...
    Ansonsten: Mit Zeitautomatik arbeiten (wenn sich sowohl Zeit als auch Blende manuell steuern lassen: Mach das.) auf die Mitte des Tiefenbereichs scharf stellen und mehrere Aufnahmen mit leicht veränderten Blendenwerten bei angepassten Zeitwerten (Blende 1/2 Stufe zu, Zeit 1/2 Stufe länger und umgekehrt).
    Große Blendenzahl (z.B. 60) = großer Schärfentiefe-Bereich.
    Kleine Blendenzahl (z.B. 1,2) = kleiner Schärfentiefe-Bereich
    Ja, kann meine Kamera. Ich glaube, ich drucke mir den Fred mal aus und gehe nächste Woche damit los. Mache dann zu jedem Bild ein Protokoll. Mein Gedächtnis ist ja sowas von miserabel geworden... Und sehen kann ich's noch nicht

    Das, teurer Freund, ist und bleibt dem Geschmack der Betrachter überlassen und ist somit einer Diskussion unwürdig
    Also wenn wir schon so genau hinsehen, dann besteh ich auch auf meine Bellos! Wenn dann teure Freundin. Dankeschön.

    ot:
    (Heißt es "auf meinen"?)

  16. #45
    Außer Betrieb Avatar von QuHno
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    AW: [Diskussion] Der schnelle Niedergang der Silberphotographie

    Zitat Zitat von HopiNethou Beitrag anzeigen
    Das tut er auch brav. Hohe Luftfeuchtigkeit scheint er aber nicht zu packen!?
    ??? Beschlägt der UV Filter, oder meintest Du die UV Streureflektionen, die verschärft bei hoher Luftfeuchtigkeit auftreten?
    Nein, die kann er nicht wegbügeln, dafür gibts die 1-Haze usw. aber ab einer bestimmten Stärke klappt es mit allen nicht mehr, da ist Mutter Natur einfach stärker. Manchmal hilft es allerdings, wenn man die Filmmarke wechselt. Ich hatte z.B. bei der Kombination Canon FD Objektiv und KodakChrome 100ASA immer Probleme damit, nachdem ich auf Fuji gewechselt bin, war alles gut - aber das ist abhängig von der Vergütung des Objektivs, da hilft nur ausprobieren bis man die richtige(n) Kombination(en) gefunden hat und dann dabei zu bleiben.
    Gegenlichtblende immer einsetzen? Echt?
    Japp, solange sie keine Vignettierungen (Abschattungen der Bildränder) erzeugt, sollte man sie einsetzen. Auch wenn sie im Einzelfall nicht helfen sollte, so schadet sie zumindestens nicht.
    Ich glaub, ich weiß, was du mit "flach" meinst. Dafür fehlt mir allerdings wirklich noch das Auge.
    Flach= geringer Farb bzw. Kontrastumfang. Das Auge dafür kommt mit der Zeit von alleine. Am besten trainiert man das, indem man einmal auf einem großen Tisch Fotos auslegt und kurz raus geht. Wenn man dann wieder reinkommt, ist das Bild, was einem als erstes ins Auge springt, das brillianteste und kontrastreichste (außer es ist eins mit Schockfarben, dann nimmt man besser das 2. )
    ot:
    Wessen letzte Worte waren das nochmal?
    Das ist On-Topic, der hat schließlich auch (die|eine der) Farbenlehre(n) geschrieben
    Wie in "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft"?
    Nein, eher so
    Ja, dankeschön, das war die aufbauende Antwort, die ich lesen wollte!
    Gern geschehen
    Mache dann zu jedem Bild ein Protokoll.
    Gute Idee! Entfernung, Blende und Belichtungszeit sollten drin sein, die Wetterverhältnisse (bewölkt, Sonne (inkusive Richtung)... ) - sowie Himmelsrichtung und Tageszeit, da sich das auf die Farben auswirken kann. Unser Auge kann sich an wechselnde Farben anpassen und weiß simulieren, die Kamera kann das nicht.
    Also wenn wir schon so genau hinsehen, dann besteh ich auch auf meine Bellos! Wenn dann teure Freundin. Dankeschön.
    Hab's geändert, auch wenn olle Wolfgang rotiert ...
    ot:
    (Heißt es "auf meinen"?)
    Dazu sag ich lieber nichts

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