Zitat:
Original geschrieben von Supernature
Transportschäden nachzuweisen und durchzusetzen, wenn der Karton nicht beschädigt wurde, ist quasi unmöglich.
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Yo genau so schauts aus, die Post weiss, dass man kaum was beweisen kann und verhält sich dementsprechend. Ich hab vor einiger Zeit nen Fall geschildert wo ein PC innen beschädigt wurde. Nach Schadensmeldung und
Begutachtung wurde festgestellt, dass der Schaden nicht beim Transport passiert sein kann da die Post ja pfleglich mit den Packeten umgeht

Auf Einspruch kommen zwei Standartbriefe und man hat keine Möglichkeit irgendwas zu erreichen. Mir wurde praktisch unterstellt, das Gerät absichtlich defekt versendet und eine Versicherungsbetrug versucht zu haben. Es geht dabei um einen Wert von ingesamt etwas € 250,-- die laut Post AGB versichert sind, Packet für € 13,--, ist ja fast geschenkt. Die Post weiss ganz genau, dass kaum eine Rechtsschutz-Versicherung für so eine Geschichte die Kosten übernimmt da geschickterweise der Gerichtsstand in Saarbrücken ist, dort sitzt die Verwaltung für Transportschäden. Man nimmt sich hier einen Anwalt, der versucht einiges per Brief, das wird ignoriert und zum Schluss bleibt nur noch Klagen. Der Anwalt fährt da aber kaum hin da die Strecke zu weit ist und es müsste ein zweiter Anwalt als Partner beauftragt werden, den bezahlt die Rechtsschutz bei so einem Streitwert aber nicht, also entweder selber zahlen oder den Schaden hinnehmen und sich ärgern. Meine Geschichte ist immer noch beim Anwalt und es wird auch noch etwas dauern bis das durch ist.
Die Ignoranz, mit der die Post im Schadensfall dem Kunden gegenüber tritt ist eigentlich nur noch von der Telekom zu überbieten. Alternativen die wirkliche Konkurenz sind gibt es nicht, zumindest nicht hier bei mir. Und da wundert sich dann noch jemand wenn man sich nur noch über die Post aufregt?