Die Chinesen basteln weiter fleißig an ihren bemannten Projekten - wobei das wohl auch eine reine Prestigefrage ist.
87Danke
Sehe ich ähnlich. Allerdings glaube ich, dass mit dem Ende der ISS (das irgendwann ebenso unausweichlich sein wird wie das der Mir) auch erst einmal für eine ganze Weile Schluss mit der bemannten Raumfahrt ist.
Ist einfach zu teuer, gänzlich unwirtschaftlich und der Nutzen hält sich in Grenzen.
Man wird sich wieder auf unbemannte Projekte konzentrieren. Und natürlich auf wirtschaftlich rentable Dinge wie Transport von Satelliten in die Umlaufbahn, usw. Die meisten Staaten haben ohnehin nicht die wirtschaftlichen Ressourcen für Prestigeprojekte wie bemannte Raumfahrt. Und in Anbetracht der globalen ökonomischem und ökologischen Probleme wird sich das eher noch verschärfen.
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Die Chinesen basteln weiter fleißig an ihren bemannten Projekten - wobei das wohl auch eine reine Prestigefrage ist.
Seit September 2011 ist doch schon das erste Bauteil einer chinesischen Raumstation probehalber im Orbit. Diesen Monat noch sollen 3 chinesische Raumfahrer dieses Modul wieder bemannen (oder befrauen).
Bis 2020 wollen sie eine ständige Station fertig haben. Ich traue ihnen das zu.
Edit: Amerikanische/westliche Raumfahrer sind Astronauten, russische sind Kosmonauten, chinesische nennen sich Taikonauten - daran sollten wir uns langsam gewöhnen
Ich dachte immer die chinesischen nennt man Plagionauten - wieder was dazugelernt...
Eigentlich kann es sich kein Staat leisten, es nicht zu machen, denn wer nur auf die Bau und Betriebskosten sieht, sieht nur die Hälfte. Für jeden einzelnen blöden Dollar, den die Amerikaner in z.B. das Mondfahrtprogramm hineingesteckt haben, haben sie 3 Dollar durch Querentwicklungen und Schlüsseltechnologien wieder rein bekommen, das war auf 10 Jahre gesehen ein gutes Geschäft mit einer Rendite von 200% - das müssen andere Anlageformen erst einmal schaffen
Auch die kleinen "Kreppelländer", die momentan alle möglichen Satelliten ins All schießen, machen das nicht aus Spaß oder Prestigegründen, sondern weil es sich lohnt.
Wohl war ...Zitat von QuHno
Ich brauche auch bald eine neue Teflonpfanne! Aber nicht zu teuer.
....... aber die "Galaxy Klasse" ist mir zu sehr XXXL.
tty.
Geändert von digitaldouchebag (13.06.12 um 23:15 Uhr)
Auch wenn mich jetzt die Trekkies schlachten werden ... ich hätte lieber dieses Schiffdesign.
Abgesehen davon bin ich eher für verstärkte Investitionen in Satelliten, Sonden und Teleskope. Sicherlich nicht so glamourös wie die bemannte Raumfahrt, aber dafür weitaus effizienter. Das Geld was man beim Faktor Mensch einsparen kann, würde sicherlich so manches zusätzliche Projekt finanzieren.
Natürlich fände ich eine Mars-Landung auch toll, aber den wissenschaftlichen Aspekt an der Sache kann man sicherlich genauso gut mit unbemannten Missionen abdecken und hätte noch zusätzliche Mittel zur Verfügung.
Und mal ganz ketzerisch gefragt. Was sollen wir derzeit auf Mond und Mars? Dauerhaft unseren Bedürfnissen anpassen? Können wir nicht und brauchen wir auch nicht. Wir haben die Erde und sollten die erst mal "Terraformen", anstatt sie zu demolieren. Das Geld was allein Mondmissionen oder gar Mondbasen verschlingen würden, würde auf der Erde locker reichen um gigantische Wüstengebiete mit Wäldern zu begrünen.
Geändert von Saurer Regen (16.06.12 um 15:14 Uhr)
wenn man schon über Designfragen diskutiert: warum nicht Perfektion zum Vorbild nehmen und den Borg nacheifern (tun wir in gewissen Lebensbereichen doch sowieso, siehe Facebookjünger)
ein Raumfahrzeug das sich nur im Raum bewegt muss keinerlei aerodynamische Eigenschaften besitzen und ein Würfel ist leicht zu formen und sehr effizient ausnutzbar was den Raum für Ein- und Anbauten angeht ...
Borg-Kubus
und was die Ästhetik angeht: wenn man drin sitzt sieht man das Ding ja nicht
Raumschiff Enterprise fliegt doch schon seit mindestens,wenn nicht noch mehr Jahren /Jahrmillionen:durchs Weltall!LG MM!°!°!°!°
!°!°
°!°°
ich weiß nicht - Borg-Kuben erinnern mich immer ans Kanzleramt. Das muss nicht sein.
Wenn schon was aus dem ST-Universum, dann doch eher was ästhetisches wie das hier.
Eine kleine Anektode zur Raumfahrt ist die Erfindung des Kugelschreibers, dessen Entwicklung rund eine halbe Million damals gekostet hat.
Die Russen loesten das Problem mit einem Bleistift.
Raumfahrt muss leider sein. Ich sehe es so, dass jede Kultur, die das Stadium des Stillstands erreicht hat, unweigerlich unter gegangen ist.
Forschung und Neugier sind uns im Blut. Es brauchte immer Visionaere um weiter zu kommen.
Und Raumfahrt erinnert mich ein bisschen an Columbus vor Entdeckung Amerikas.
Kennedy erlaerte es mit einer Rede 1961:
„I believe that this nation should commit itself to achieving the goal, before this decade is out, of landing a man on the moon and returning him safely to the earth. No single space project in this period will be more impressive to mankind, or more important for the long-range exploration of space; and none will be so difficult or expensive to accomplish.“
„Ich glaube, dass dieses Land sich dem Ziel widmen sollte, noch vor Ende dieses Jahrzehnts einen Menschen auf dem Mond landen zu lassen und ihn wieder sicher zur Erde zurückzubringen. Kein einziges Weltraumprojekt wird in dieser Zeitspanne die Menschheit mehr beeindrucken, oder wichtiger für die Erforschung des entfernteren Weltraums sein; und keines wird so schwierig oder kostspielig zu erreichen sein.“
Anders ausgedrueckt- Wir tun es weil er da ist.
Und das ist der Sinn unserer Existens. Es ist die Neugier, die uns neue Laender entdecken laesst, uns zu immer neueren Entwicklungen in Wissenschaft, Medizin und Kultur zwingt.
Es war die Antriebsfeder, die unserer Vorfahren ueber die Welt verteilte- und uns heute beim Urlaub in anderen Laendern, deren Kultur und Lebensweise fasziniert.
Es ist das Unbekannte und die Neugier, was danach kommt.
was leider ein Mythos ist, die Graphitmine eines Bleistifts wäre in der hoch sauerstoffhaltigen Atmosphäre eines Raumschiffs eine Zeitbombe, daher haben auch die Russen Spezialstifte für ihr RaumfahrtprogrammDie Russen loesten das Problem mit einem Bleistift.
Ich glaube kaum, dass die amerikaner noch die nötigen Mittel für so ein Projekt aufbringen werden - eher werden es die Chinesen sein.
Gestern haben sie ihr kleines Raumlabor das erste mal bemannt ... respektable Leistung ... Nachrichten - german.china.org.cn - Drei Taikonauten betreten die Raumstation "Tiangong 1"<em><font color="red">Video</font></em>
Wenn man sich die riesigen chinesischen Fortschritte der letzten Jahre anschaut, dann werde sie es sein, die den Amerikanern und Russen den Rang ablaufen.
Unsere lieben Freunde aus dem Westen entwickeln sich lieber in eine andere Richtung ... zu sehen hier Boeing X-37 und hier Code-Name X-37B: Geheimes US-Raumschiff war 469 Tage im All - Nachrichten Wissenschaft - Weltraum - WELT ONLINE auf dass deren eigener "Alptraum" vom Terminator in irgend einer Form irgendwann mal wahr wird ...
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