Ich habe mein MacBook Pro jetzt seit einem knappen Jahr...
Die anfängliche Begeisterung hatte sich etwas gelegt, aber in erster Linie, weil das Gerät inzwischen im grauen Alltag sein Dasein fristet und halt tun soll, was eben zu tun ist.
Hin und wieder hegte ich den Gedanken, daß ich das alles auch mit Windows erledigen könnte, weil ich ja nicht doof bin, Windows Rechner halt billiger sind usw..
Bis ich dann gestern bei meiner Freundin war, bei der mal wieder der Virenscanner "geupdatet" werden wollte, weil eine neue Programmversion erschienen war und meine Freundin nicht rafft, daß das nur mit Adminrechten geht, das übliche halt.
Naja, ich mache das halt, gleichzeitig fängt Windows an, automatische Updates zu installieren, das Ende vom Lied war, daß die Möhre nach anderthalb Stunden still stand und nur noch Akku ziehen half...
Irgenwie hat er sich dann wieder berappelt, also hochgefahren, um ihn anschließend wieder 'runter zu fahren, damit er seine Updates machen kann, womit er dann noch mal eine knappe Stunde beschäftigt war.
Und genau das ist der Grund, warum ich den Apple so mag: Ich brauche mich im Grunde um nix zu kümmern, was das Betriebssystem angeht, er mach alles von allein und das ist fein!
Zum Thema Viren:
Bisher waren alle Angriffe auf Macs so genannte Exploits, also "Vorführungen", die zeigen sollten, daß auch ein Mac angreifbar ist.
Voraussetzung war bisher immer, daß jemand vor dem Mac saß und entpr. Rechte erlangte, also entweder den gerade arbeitenden User ohnmächtig schlug oder sonst irgendwie an die Adminrechte heran zu kommen versuchte.
Nicht ist unmöglich, aber beim Mac kann man dieses Problem als vernachlässigbar ansehen.
Und Umsicht beim Umgang mit Sachen aus dubiosen Quelle ist ja wohl bei jedem System anzuraten, oder?
Ansonsten ist der Mac ein feines Gerät und bietet bereits in der Grundausstattung alles, was man braucht.
Es gibt übrigens auch OpenOffice für den Mac bzw. NeoOffice, das besser an den Mac angepasst ist.