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Thema: Konfigurationsdatei für USB? apt-get --purge remove hotplug... oder "Wie man sich mittels 24 Buchstaben und einigen Bindestrichen den Ast absägt worauf man sitzt" ...
  1. #1
    assimiliert Avatar von ZuluDC
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    Konfigurationsdatei für USB?

    apt-get --purge remove hotplug...

    oder "Wie man sich mittels 24 Buchstaben und einigen Bindestrichen den Ast absägt worauf man sitzt" *gg*

    Nichtsahnend wie ich bin, unschuldig und friedlich vor mich hin pfeifend, hab ich diesen Befehl als root in der konsole ausgeführt. Naja...so "hot" bin ich auch nicht aufs pluggen...dann kann man das schon entfernen - so mein Gedanke; ausserdem: wieder einige KBytes gespart.

    Tja, der Befehl removed aber auch hal und udev, das sind halt fette Brüder und die wollen nur miteinander zugrunde gehen *kicher*. Nun, die Probleme folgen immer auf dem Fusse...

    - Netzwerk & Inet-Zugang im Arsch
    - Sound verschwiegen wie ein Grab
    - USB weggestorben

    ZuluDC schluckte tief durch, stammelte was, das wie "Mein Gott, was hab ich da bloss gemacht" hinter den Armen, die er über dem Kopf zusammengeschlagen hatte hervor, aber rappelte sich nach einem kräftigen Kaffee wieder hoch und versuchte der Sache auf den Grund zu gehen.

    Jaja...die Module waren es (teilweise zumindest) und mit der Hilfe von hwinfo fand ich auch raus welche Module nicht mehr aktiv waren. Diese kleistere ich in die Datei /etc/modules rein und schon bald sass ich wieder gut gelaunt, sprich frisch und munter auf dem Stuhle, der es mir ermöglich beim geradeaus gucken in den Bildschirm zu linsen.
    Doch...USB hab ich nimmer zum Laufen gebracht :/. Ich hab die Module, die sich auf USB bezogen und nicht mehr geladen waren zwar schon in die Datei /etc/modules gequetscht, aber es ist mir beim rebooten aufgefallen, dass der Rechner da mal meckerte und ich hab dann festgestellt durch 'modprobe -l', dass da auch Module drunter waren, die zur sogenanten Hotplug-Abteilung gehören (also muss hotplug installiert sein, dass die überhaupt funzen?). Ich hab mir den Rücken gebogen bis es knirschte, aber die USB-Festplatte wollte sich nimmer einbinden lassen und war unter hwinfo nur noch als "USB Storage" oder so drin...aber ohne Grössenangabe und Dergleichen. Ok...langer Rede kurzer Sinn - USB war nimmer zu gebrauchen und dies für mich kein haltbarer Zustand. Hab dann frech apt-get install hotplug eingetippselt, doch dies brachte direkt auch keinen Erfolg - aber auch nur scheinbar. Ich hab dann gemerkt, dass die durch hotplug wieder installierte Datei /etc/hotplug/blacklist einige Einträge kommentiert hatte, die USB betrafen...das waren:

    usb-uhci
    usbcore

    Raute wegnehmen und nach einem Reboot war die USB-HD sofort wieder mountbar. Nun aber frage ich mich, wie zum Teufel bringt man USB wieder zum Laufen ohne hotplug (oder besser gesagt: Wie bringt man USB wieder zum Laufen ohne hotplug, wenn hotplug mal installiert war)? Ist dies gar nicht möglich, weil dann einige Module unter /usr/lib/blubber-blubb/.....hotplug/*.ko nicht eingebunden werden können und existentiell für USB-Support sind oder gibt es da noch was Anderes, das ich nicht wusste oder einfach übersehen hab? Oder entspricht mein IQ einfach nicht denjenigem eines USB-Anschlusses? *gg* Ich dachte eigentlich uhci_hcd, ehci_hcd und usbcore seien dafür verantwortlich (usb_storage wird bei mir beim mounten der Platte noch geladen).

    btw: ACPI hab ich auch removed (mit meinen unzimperlichen Holzhackermethoden) - auch friedlich und unschuldig wie oben *gg*. Nun...hier läuft ein 3GHzer PIV und der liebt SMP. Die Folge war, dass konqueror nun auf der rechten Seite beim Anklicken eines Ordners spürbar verzögert diese öffnete; aber nur auf der rechten Seite; auf der linken Seite war es wie eh und je. Movies ruckelten aber nun auch bedeutend mehr und als ich mal in die /var/log/messages reinguckte sah ich, dass da was von "one CPU disabled" stand und zwar inmitten einem riesiegen Haufen von ACPI-Einträgen. ACPI wieder installiert und schon war das Ruckeln wieder Geschichte. Hab ich gar nicht gedacht, dass diese "fortschrittliche Konfigurations- und Kraftschnittstelle" gleich eine (HT-)CPU abhängt, wenn nicht mehr vorhanden. Das sollte ja eher passieren, wenn ACPI vorhanden ist und der Rechner dies dann macht, weil sich die CPU's gegenseitig angähnen...also wird es sich hier auch wieder um einen Konfigurationsdatei handeln, die mir noch nicht über den Weg lief oder aber, weil ich wiedermal was übersehen habe. Nur wie heisst die und wo findet man die (vermutlich unter /etc...).

    Anyway...läuft alles soweit wieder, aber einige Fehlermeldungen mehr beim Rauf- und Runterfahren hab ich noch, aber dem nehm ich mich später dann noch mal an (hab wahrscheinlich noch zuviele Einträge in /etc/modules).

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  3. #2
    treuer Stammgast Avatar von Viper
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    Re: Konfigurationsdatei für USB?

    konsole ausgeführt. Naja...so "hot" bin ich auch nicht aufs pluggen...dann kann man das schon entfernen - so mein Gedanke; ausserdem: wieder einige KBytes gespart.
    Jo. Hotplug finde ich auch unsinnig, aber für Leute, die sich weniger mit dem System auskennen, ist hotplug eine echte Hilfe!

    Ich hab mir den Rücken gebogen bis es knirschte, aber die USB-Festplatte wollte sich nimmer einbinden lassen und war unter hwinfo nur noch als "USB Storage" oder so drin...aber ohne Grössenangabe und Dergleichen. Ok...langer Rede kurzer Sinn - USB war nimmer zu gebrauchen und dies für mich kein haltbarer Zustand. Hab dann frech apt-get install hotplug eingetippselt, doch dies brachte direkt auch keinen Erfolg - aber auch nur scheinbar. Ich hab dann gemerkt, dass die durch hotplug wieder installierte Datei /etc/hotplug/blacklist einige Einträge kommentiert hatte, die USB betrafen...das waren:

    usb-uhci
    usbcore

    Raute wegnehmen und nach einem Reboot war die USB-HD sofort wieder mountbar. Nun aber frage ich mich, wie zum Teufel bringt man USB wieder zum Laufen ohne hotplug (oder besser gesagt: Wie bringt man USB wieder zum Laufen ohne hotplug, wenn hotplug mal installiert war)?
    Indem man die richtigen Module läd!

    Ist dies gar nicht möglich, weil dann einige Module unter /usr/lib/blubber-blubb/.....hotplug/*.ko nicht eingebunden werden können und existentiell für USB-Support sind oder gibt es da noch was Anderes, das ich nicht wusste oder einfach übersehen hab?
    Nein. USB funktioniert auch ohne installiertes hotplug (, wenn man die richtigen Module läd :-) )!

    *gg* Ich dachte eigentlich uhci_hcd, ehci_hcd und usbcore seien dafür verantwortlich (usb_storage wird bei mir beim mounten der Platte noch geladen).
    Da haben wir schonmal den ersten Fehler. Du darfst _niemals_ uhci_hcd und ehci_hcd laden! Das sind zwei Treiber für den gleichen Zweck --> ergo: USB tot!

    Bevor ich dir helfe, möchte ich dass du mir folgende Fragen beantwortest:

    1) Was gibt dir lsmod aus, wenn du hotplug installiert hast?
    2) Hast du USB 2.0?
    3) Wie mountest du die Festplatte? Als SCSI?
    4) Welches Format hat die Pladde? Fat32?

    btw: ACPI hab ich auch removed (mit meinen unzimperlichen Holzhackermethoden) - auch friedlich und unschuldig wie oben *gg*. Nun...hier läuft ein 3GHzer PIV und der liebt SMP. Die Folge war, dass konqueror nun auf der rechten Seite beim Anklicken eines Ordners spürbar verzögert diese öffnete; aber nur auf der rechten Seite; auf der linken Seite war es wie eh und je. Movies ruckelten aber nun auch bedeutend mehr und als ich mal in die /var/log/messages reinguckte sah ich, dass da was von "one CPU disabled" stand und zwar inmitten einem riesiegen Haufen von ACPI-Einträgen. ACPI wieder installiert und schon war das Ruckeln wieder Geschichte. Hab ich gar nicht gedacht, dass diese "fortschrittliche Konfigurations- und Kraftschnittstelle" gleich eine (HT-)CPU abhängt, wenn nicht mehr vorhanden. Das sollte ja eher passieren, wenn ACPI vorhanden ist und der Rechner dies dann macht, weil sich die CPU's gegenseitig angähnen...also wird es sich hier auch wieder um einen Konfigurationsdatei handeln, die mir noch nicht über den Weg lief oder aber, weil ich wiedermal was übersehen habe. Nur wie heisst die und wo findet man die (vermutlich unter /etc...).
    Hier kann ich dir nicht helfen. Kenne mich mit SMP nicht aus. Aber warum lässt du ACPI nicht einfach drauf? APM ist doch längst veraltet - meiner Meinung nach!

    Gruß Viper

  4. #3
    assimiliert Avatar von ZuluDC
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    AW: Konfigurationsdatei für USB?

    Hallo Viper :-)

    Du darfst _niemals_ uhci_hcd und ehci_hcd laden! Das sind zwei Treiber für den gleichen Zweck --> ergo: USB tot!
    Vollumfänglich kann das nicht stimmen, denn ich hab die Einträge immer noch in /etc/modules drin und die USB-Platte lässt sich löcki einbinden, aber hotplug muss dann installiert sein; sieht jedenfalls so aus hier. Könnte es evtl. sein, dass hwinfo die falschen Module ausgibt? Das Teil ist ja an sich wirklich hammerstark. Mir zeigt es nämlich die Modulnamen an für Module die nicht geladen sind (was doch extrem praktisch ist). Ausserdem glaube ich zu meinen, schon einige Male beide Module unter versch. Linux-Distributionen freudig vereint gleichzeitig geladen hier gesehen zu haben.

    Schau Dir das mal an...ist ein Teil dessen was hwinfo --usb bei mir ausgibt:
    10: USB 00.0: 10a00 Hub
    [Created at usb.120]
    Unique ID: zPk0.rjQYOV+HhN7
    SysFS ID: /devices/pci0000:00/0000:00:1d.3/usb4/4-0:1.0
    SysFS BusID: 4-0:1.0
    Hardware Class: hub
    Model: "Linux 2.6.10-5-386 uhci_hcd Intel Corp. 82801EB/ER (ICH5/ICH5R) USB UHCI #4"
    Hotplug: USB
    Vendor: "Linux 2.6.10-5-386 uhci_hcd"
    Device: "Intel Corp. 82801EB/ER (ICH5/ICH5R) USB UHCI #4"
    Revision: "2.06"
    Serial ID: "0000:00:1d.3"
    Driver: "hub"
    Speed: 1.5 Mbps
    Config Status: cfg=new, avail=yes, need=no, active=unknown

    11: USB 00.0: 10a00 Hub
    [Created at usb.120]
    Unique ID: 2XnU.mnQNslt4TzD
    SysFS ID: /devices/pci0000:00/0000:00:1d.7/usb5/5-0:1.0
    SysFS BusID: 5-0:1.0
    Hardware Class: hub
    Model: "Linux 2.6.10-5-386 ehci_hcd Intel Corp. 82801EB/ER (ICH5/ICH5R) USB2 EHCI Controller"
    Hotplug: USB
    Vendor: "Linux 2.6.10-5-386 ehci_hcd"
    Device: "Intel Corp. 82801EB/ER (ICH5/ICH5R) USB2 EHCI Controller"
    Revision: "2.06"
    Serial ID: "0000:00:1d.7"
    Driver: "hub"
    Speed: 1.5 Mbps
    Config Status: cfg=new, avail=yes, need=no, active=unknown
    Es wird also anscheinend ehci_hcd und uhci_hcd verwendet. Verwirrend ist die Speed-Angabe unter dem USB2.0-Controller...die muss falsch sein, denn der Speed der Platte ist wirklich gut.

    Indem man die richtigen Module läd!
    Sowas in der Art hab ich mir eigentlich auch gedacht ;-) Da mir (wie auch oben geschrieben) hwinfo, die Namen nicht geladener Module anzeigt für bestehende Hardwarekomponenten ging ich mal davon aus, dass das schon die Richtigen sind. Sound- und Netzwerkkarteneinbindung mit den angezeigten Modulen in hwinfo klappte ja auch absolut problemlos.

    Viper -> 1) Was gibt dir lsmod aus, wenn du hotplug installiert hast?
    Module Size Used by
    joydev 9408 0
    st 35868 0
    sr_mod 16036 0
    sd_mod 16784 2
    usb_storage 64064 1
    scsi_mod 119936 4 st,sr_mod,sd_mod,usb_storage
    ipv6 229504 8
    af_packet 20744 2
    floppy 54864 0
    pcspkr 3816 0
    rtc 12216 0
    ext3 120968 1
    jbd 54168 1 ext3
    nls_iso8859_1 4224 1
    nls_cp437 5888 1
    vfat 12928 1
    fat 37792 1 vfat
    dm_mod 53116 0
    capability 5000 0
    commoncap 7808 1 capability
    snd_intel8x0 29984 0
    snd_ac97_codec 64608 1 snd_intel8x0
    snd_pcm_oss 47652 0
    snd_mixer_oss 16768 1 snd_pcm_oss
    snd_pcm 84872 3 snd_intel8x0,snd_ac97_codec,snd_pcm_oss
    snd_timer 23300 1 snd_pcm
    snd 50276 6 snd_intel8x0,snd_ac97_codec,snd_pcm_oss,snd_mixer_oss,snd_pcm,snd_timer
    snd_page_alloc 9604 2 snd_intel8x0,snd_pcm
    i2c_i801 8076 0
    i2c_core 21264 1 i2c_i801
    i8xx_tco 7060 0
    shpchp 86116 0
    pci_hotplug 30512 1 shpchp
    intel_agp 20636 0
    intel_mch_agp 10000 1
    agpgart 31784 2 intel_agp,intel_mch_agp
    ehci_hcd 29444 0
    uhci_hcd 30224 0
    usbcore 107384 4 usb_storage,ehci_hcd,uhci_hcd
    nls_iso8859_15 4736 0
    tsdev 7488 0
    evdev 9088 0
    i810_audio 33556 1
    ac97_codec 16780 1 i810_audio
    soundcore 9824 3 snd,i810_audio
    e100 32384 0
    mii 4736 1 e100
    3c59x 37160 0
    smbfs 60408 0
    psmouse 19336 0
    mousedev 11160 2
    parport_pc 34372 1
    lp 10792 0
    parport 33480 2 parport_pc,lp
    ide_cd 38532 0
    cdrom 36508 2 sr_mod,ide_cd
    reiserfs 225616 2
    ide_generic 1664 0
    ide_disk 18176 5
    piix 9988 1
    ide_core 118988 5 usb_storage,ide_cd,ide_generic,ide_disk,piix
    unix 26164 314
    thermal 13576 0
    processor 22708 1 thermal
    fan 4612 0
    fbcon 34048 72
    font 8448 1 fbcon
    bitblit 5120 1 fbcon
    vesafb 6948 1
    cfbcopyarea 3968 1 vesafb
    cfbimgblt 3072 1 vesafb
    cfbfillrect 3584 1 vesafb
    Sorry...die lsmod-Ausgabe als quote hier reingeparkt sieht grauenhaft aus *grusel_quadrat*...den pre-tag gibts ned in diesem Board und ansonsten die beste Alternative wäre wohl als Anhang.


    Viper -> 2) Hast du USB 2.0?
    Japp...der Rechner ist relativ neu d.h. er ist rund 1 Jahr alt
    Viper -> 3) Wie mountest du die Festplatte? Als SCSI?
    Yes... /dev/sda5
    Viper -> 4) Welches Format hat die Pladde? Fat32?
    ext3
    Kenne mich mit SMP nicht aus
    *Handschüttel* ich auch ned ;-)
    Aber warum lässt du ACPI nicht einfach drauf? APM ist doch längst veraltet - meiner Meinung nach!
    ACPI ist ja eigentlich ne moderne Version von APM und hat einfach mehr Muskeln unter der Haube. Hibernate spielt da rein...das ganze - Festplatten in den Winterschlaf bringen - unter Windows auch das IRQ-Sharing. Schön und gut, aber brauchen tue ich es nicht wirklich (unter Linux....unter Windows kenne ich in etwa die Auswirkungen oder war jedenfalls auch schon damit konfrontiert), denn wenn ich vor dem Rechner hocke, dann wird der auch beackert und dann ist da nicht viel mit Winterschlaf. Einfach so vor sich hin laufen tut der Rechner praktisch nie hier. Zudem ist ACPI auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Ich glaube MS macht es so, dass Rechner, deren BIOS nach dem November 1999 sind per default ACPI verpasst bekommen, unabhängig davon ob der Rechner das nun kann oder nicht, denn es ist beileibe nicht so, dass auch alle bedeutend neuere Rechner damit klarkommen. Manche Rechner booten nicht mehr schlau, wenn ACPI aktiviert ist oder frieren gleich während der XP-Installation ein. Aber ich will nicht den Teufel an die Wand malen, denn dieser Rechner hier sollte ACPI schön unterstützen; ansonsten müsste sich IBM schon ein bisschen schämen. Sprich: Schöner Standart, der aber noch lange nicht voll umgesetzt ist.
    Viele Worte für eine sogenannte Rechtfertigung, die so gar nicht stimmt. Meine Motivation wäre nicht das oben Stehende, sondern: Einfach mal weg damit und dann gucken was geht und ausserdem wieder einige KByte gespart *gg*

  5. #4
    assimiliert Avatar von ZuluDC
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    AW: Konfigurationsdatei für USB?

    ZuluDC fasselte:
    Anyway...läuft alles soweit wieder, aber einige Fehlermeldungen mehr beim Rauf- und Runterfahren hab ich noch, aber dem nehm ich mich später dann noch mal an (hab wahrscheinlich noch zuviele Einträge in /etc/modules).
    Nur zur Info:
    Der riesigen Fehlermeldung, die beim rauf- und runterfahren immer erschien seit ich hotplug mal deinstallierte, hab ich den Hahn abgedreht. Da ich im Logfile des Bootens nachschaute sah ich, dass es etwas mit alsa zu tun hatte. Nachdem ich alsa-base (und nochmal ein Packet, dass alsa im Namen trägt) removed habe ist dieses Problem gelöst.
    Ich hab aber bei der Recherche im Internet irgendwo noch lesen können, dass es anscheinend noch andere (K)Ubuntu-Benutzer mit genau diesem Problem gibt. Dies äussert sich derart, dass der Rechner beim rauf- und runterfahren regelmässig piepst...so ca. 10 sec (und es wird im Schnellzugtempo immer und immer wieder die gleiche Fehlermeldung auf dem Bildschirm wiederholt)...so in der Art, wie wenn man den Rechner bootet und Hardwarefehler sind vorhanden und die BIOS-Piepsmeldungen machen sich bemerkbar.

    @viper
    Das was meine lsmod-Ausgabe, die man im Post weiter oben sehen kann, ausgibt, ist die Ausgabe nach der Reinstallation von hotplug und mit den Modulen drin, die ich in /etc/modules reingequetscht habe (und nun auch drin lasse, weil alles wieder 1A funzt). Wie die lsmod-Ausgabe sich präsentierte vor all diesen Prozeduren weiss ich leider nicht.

  6. #5
    treuer Stammgast Avatar von Viper
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    AW: Konfigurationsdatei für USB?

    Also falls du doch nochmal Lust hast die Festplatte ohne hotplug zu verwenden, dann lade folgende Module:

    st
    sr_mod
    sd_mod
    usb_storage
    scsi_mod
    ext3
    ehci_hcd
    uhci_hcd
    usbcore

    Damit sollte es eigentlich funktionieren. Wenns dann immernoch nicht geht, entferne mal uhci_hcd. So ganz kann ich immernoch nicht glauben, dass man auch beide gleichzeitig geladen haben darf. Aber gut. uhci_hcd ist ja für USB1 und das andere für USB2!

    Gruß Viper

  7. #6
    assimiliert Avatar von ZuluDC
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    AW: Konfigurationsdatei für USB?

    So ganz kann ich immernoch nicht glauben...
    Elender Frevler! *sfg* Auch Ratzinger hatte einige Minuten im Leben Zweifel, aber steter Tropen höhlt selbst den stärksten Stein *lol*

    Nun...ich habs nochmal schnell getestet :-)

    Zuerst "apt-get --purge remove hotplug", dann hab ich noch das gleiche mit udev und hal machen wollen, aber die waren gar nimmer installiert *recht_so!*. Gleich mal einen reboot vollzogen um sicher zu sein, dass das System die Änderungen auch richtig schluckt.
    Und siehe: Sound & Netzwerkkarten funzen immer noch, was aber sicher damit zu tun hat, dass ich jene Module immer noch schön drin habe vom letzten Mal rumbasteln. Soweit also nichts Erstaunliches.
    Nun mal geguckt was USB so macht mittels 'hwinfo usb' - und hoppala: Die Harddisk wird wieder nur als USB2.0 Storage erkannt, kann nicht gemountet werden. Nun nahm mich noch Wunder was der Befehl
    'hwinfo --all | grep is\ not\ active'
    ausspucken tut, doch der lapperte nur was von wegen pciehp und hw_random seien nicht aktiv. Dann wollt' ich noch die (USB-)Nikon-Digitalkamera mounten , aber deren Batterie war am Arsch *lach*.

    Soweit, sogut. Dann hab ich gedacht ich vergleiche mal meine lsmod-Ausgabe mit den Modulen die Professore Viperus uns wie Perlen vor die Säue warf *kicher*. Nicht geladen waren bei mir:
    - st
    - sr_mod
    - usb_storage

    Schnell wurde von mir das Modul usb_storage als Verdächtiger auserkoren und zwecks Kreuzverhör in die /etc/modules gewurstelt. Mit der nackten Realität und dem überzeugenden Argument 'modprobe usb_storage' konfrontiert brach der bösartige und überaus hinterlistige Drückeberger vor der Last der Beweise zusammen und war nun sofort bereit zu kooperieren.

    Wiedereinmal ist einer der Feinde des freien Anti_Hotplug-Imperiums bezwungen worden! Diese kleinen Drückeberger, die einfach nicht mehr freiwillig bereit sind sich in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen gehören jahrelang in den unbezwingbaren Kerker der /etc/modules gesetzt.

    Ich bin ja an sich ein ganz friedlicher Mensch, aber mit solch subversiven Elementen wie dem Modul usb_storage hab ich von nun an keine Gnade mehr :-)

  8. #7
    treuer Stammgast Avatar von Viper
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    AW: Konfigurationsdatei für USB?

    Schöne Geschichte! :-)

    Gruß Viper

    PS: Hast du jetzt uhci und ehci immer noch zusammen geladen? *Interessiertsei*

  9. #8
    assimiliert Avatar von ZuluDC
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    AW: Konfigurationsdatei für USB?

    Jo, ich habsch beide immer noch in friedlichem Verbunde am Rödeln

    Der Rechner entspricht in etwa dieser Kiste

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